rom basierter pc?

Es gibt 56 Antworten in diesem Thema, welches 8.173 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (31. August 2009 um 06:15) ist von mc71.

  • Gab es nicht mal spezielle Motherboards auf Linuxbasis die so wahnsinnig schnell booten sollten? Ich habe davon mal auf heise oder golem gelesen. Anscheinend ist das etwas in Vergessenheit geraten, aber angekündet wurden sie jedenfalls (was schon einige Zeit her ist).

  • Früher gab es ROM-Steckkarten, die in einen Steckplatz gesteckt wurden. Darauf konnte man dann Software in ein EPROM packen und die Software war sehr schnell betriebsbereit. Das geht natürlich auch mit einem Betriebssystem. Nachteilig ist halt, dass keine wirkliche Flexiblität mehr besteht und sich das ganze nur lohnt, wenn immer die gleichen Applikationen benötigt werden. Irgendwann war dann der Zeitpunkt erreicht, wo die EPROM's bzgl. Kapazität und Preisleistungsverhältnis im Vergelcih zur Festplatte in der Regel zu teuer waren. Somit hat sich das halt nicht für die breite Masse durchgesetzt.

  • Wenn man sein Beriebssystem von einem USB Stick ladet, dann ist das gewissermassen ja auch ROM basiert ... :gruebel

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  • Irgenson Windows Turboboot Krams?

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    Brotscheibe

  • und das hat nun was genau mit "rom basierter pc" zu tun? das ist schlicht ein weiteres (völlig unbedeutendes und nicht besonders praxistaugliches) betriebssystem.

  • Ich schätze mal ein billiger CF Adapter von Dealextreme, da dann eine billige 4 GByte CF Karte rein und fertig ist der "ROM"-PC.

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    Ein Terminal und ein Z80 :D

  • Ich schätze mal ein billiger CF Adapter von Dealextreme, da dann eine billige 4 GByte CF Karte rein und fertig ist der "ROM"-PC.

    Das geht aber in die falsche Richtung !

    Das frühere ROM Zeug zeichnete sich ja gerade dadurch aus das es nicht erst in den Speicher geladen werden musste.

    Aber ich nutze an meinem Notebook die Suspend to Ram Funktion - das geht dann schon in eine ähnliche Richtung.

    TP

  • und das hat nun was genau mit "rom basierter pc" zu tun? das ist schlicht ein weiteres (völlig unbedeutendes und nicht besonders praxistaugliches) betriebssystem.

    War ja auch nicht ernst gemeind.

    Brotscheibe

  • Ich sehe das wie °TePe°, ein USB-Stick oder eine Compact-Flash-Karte sind kein ROM-Ersatz. Das ist eher ein Vergleich zur Festplatte bzw. SSD, aber nicht zum ROM.

  • jein. auch zb das rombasic wurde erstmal ins ram kopiert, genau wie das bios oftmals auch. wertvollen adressraum für das rom zu verschwenden macht nicht so irre viel sinn, schon garnicht damals :)

  • Wenn man nur mal kurz ins internet will dann kann ich Asusboards mit expressgate nur empfehlen weniger als 10 sec ist ein kleines Mini-linux gestartet, das alles nötige fürs internet zur verfügung stellt. je nach board is das OS dann auf nem SDD chip direkt auf dem board oder halt auf der Festplatte. Allerdings hat man von diesem OS keinen zugriff auf die Festplatte (was manchmal aber auch garnicht mal verkehrt ist). Favoriten u.s.w. kann man sich auch speichern. Flash anwendungen laufen auch soweit ohne probleme. Nur Youtube Videos kamen mir ein bisschen ruckelig vor.

  • Zitat

    weniger als 10 sec ist ein kleines Mini-linux gestartet


    das würde mich aber dann enttäuschen bezüglich "express" ... da man es durchaus so hinbiegen kann (siehe weiter oben im thread) das ein ganz normales vollwertiges linux in ca 10 sekunden bis zum desktop bootet.

  • die 10 sec sind inc bios check und usb erkennung u.s.w.. Also die zeit vom powerknopf drücken bis zur ersten benutzung

  • Hmm, ihr schlagt mich warscheinlich gleich aber:

    Mein Dell Laptop hier wacht in 4 Sekunden mitsamt vollgepacktem XP aus dem Schlaf wieder auf. :bgdev

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  • klar, aber suspend ist auch was komplett andres als booten :)

  • Reine Definitionssache. Laß Windows bis zum Desktop hochfahren, mach ein suspend-to-disk (Ruhzuistand genannt bei XP und Vista) und laß den Rechner zukünftig von diesem Speicherabbild starten (nein, genau das können aktuelle Windows-Versionen nicht, die verwerfen die Datei, sobald sie erfolgreich davon gestartet sind!) Nenne diesen vorgang 'booten', nenne das bisherige Booten 'Neuinitialisierung' oder sonst etwas Hippes. Problem gelöst. Für den Anwender ist es ja leidlich egal, was genau da abläuft; der will wissen wie lange er warten muß bis er mit dem Rechner arbeiten kann.

    Heutige ROMs sidn übrigens um Größenordnungen langsamer als RAM. Man hätte also kaum Freude an einem Programm, das wie das C64-BASIC direkt vom ROM liefe. Die reinen Datenmengen sidn es aber auch gar nicht, die den Botprozeß so lang machen; es sidn die aberhundert >Tests auf neue Hardware, das Auslesen der Verknüpfungen von Programmen mit ihren Dateitypen, die >Initialisierung diverser Hintergrund-Prozesse vom Virenscanner bis zum Treiber für die Digital-TV-Karte... alles Dinge, die im Prinzip nicht täglich neu gemacht werden müßten. Und genau da setzt halt die Idee an, den Rechner standardmäßig über suspend-to-disk abzuschalten...

    KI-Verwendung in diesem Posting: Rechtschreibkontrolle des Browsers.
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  • ja, man kann auch einfach marmelade zu nutella umdefinieren und fusspilz zu blumenkohl :o)

    (das mit dem immer wieder vom gleichen speicherabbild starten ist btw prinzipiell das was dieser turbo boot modus macht... nicht ganz aber fast :))

    Zitat

    Heutige ROMs sidn übrigens um Größenordnungen langsamer als RAM.


    schon, aber im vergleich zu festplatten noch immer ca unendlich schnell :) zugriffszeiten zählen hier grade beim booten auch viel mehr als transferrate. grade das beim booten viele. meisst kleine, dateien eingelesen werden macht es ja so langsam.

    Zitat

    Die reinen Datenmengen sidn es aber auch gar nicht, die den Botprozeß so lang machen;


    siehe oben :) das problem sind die zugriffszeiten, darum wird ja der vorgang beim start von flash so viel schneller.

    Zitat

    es sidn die aberhundert >Tests auf neue Hardware,


    mein rechner testet beim hochfahren nicht auf neue hardware, wozu auch? da testet selbst windows nicht aberhundert mal - sondern checkt nur eben ob sich da irgendwas geändert hat. das dauert maximal millisekunden.

    Zitat

    das Auslesen der Verknüpfungen von Programmen mit ihren Dateitypen,


    davon muss der rechner auch nichts wissen so lange ich nicht eine datei anklicke... windows zieht sich beim start allerdings schon die komplette registry rein (wo unter andrem das drin steht), das stimmt. was aber auch heisst das hier prinzipiell nur ein haufen daten eingeladen werden, und das was lange dauert ist eben jenes einlesen.

    Zitat

    die >Initialisierung diverser Hintergrund-Prozesse vom Virenscanner bis zum Treiber für die Digital-TV-Karte...


    das muss ein treiber genauso tun wenn er aus dem sleepmode aufwacht. oder wie sollte die vorher abgeschaltete hardware sonst funktionieren? in dem punkt ist die zeitersparnis genau null. einen prozess zu starten dauert auch nicht signifikant lange - was lange dauert ist den prozess ins ram zu schaufeln und evtl platz für in der swapdatei zu holen.

    Zitat

    alles Dinge, die im Prinzip nicht täglich neu gemacht werden müßten. Und genau da setzt halt die Idee an, den Rechner standardmäßig über suspend-to-disk abzuschalten...


    nein, nicht wirklich :) wie schon erwähnt, windows kriegt man von einer schnellen cf karte (oder gar einer SSD) *deutlich* unter 10 sekunden gebootet. eher 5 als 10. das ist nicht wesentlich langsamer als ein aufwachen aus dem suspend mode. wenn du richtig viel speicher in der kiste hast (und eine handvoll GB sind ja durchaus üblich heutzutage) kann das aufwachen aus dem suspend sogar länger dauern als booten von null... das speicherabbild will ja auch erstmal komplett ins ram geschaufelt werden.

  • Um nochmal auf die ursprüngliche Frage zurück zu kommen:

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    Früher sah eine solid state disk wie auf dem Bild aus. DOS und Programm im Eprom mit 1MB gepuffertem SRAM. Die bootet in Sekunden.

    Heute sind das scheinbar CF-Cards mit passendem IDE-Adapter (z.B. Ebay 170375742445). Haben die im Festplatten-Gehäuse verbaut und sind ziemlich kostspielig.

    If we're evil or divine - we're the last in line. - Ronnie James Dio (1984) -
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