Neue Gehäuse für Cevi


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  • ja, dem ist so, dass eine spritzgußform zwischen 22.- und 30.000 euro liegt. bin gespannt wie commodore-fan diese kosten umgehen will !? ist tiegziehen für eine solche komplexe form möglich?
    aber ich würde es lieben, wenn er uns lügen strafen würde ;)
    von dem her bekunde ich selbstverständlich interesse. HAU REIN !
    10 ?"BACK TO THE COMMODORE-ROOTS !!!"
    20 GOTO 10
    RUN
  • Mir als C65-Fanatiker wäre mir so ein Gehäuse natürlich am liebsten.
    Muss aber nicht sein, es liegt auf der Hand, dass das eher Nachteile hat als bloß den einen "Vorteil", dass es dem C65 so ähnlich sehen würde. :)
    Ich denke auch - das schon mal als einen gemeinsamen Nenner - dass eine 1541 keinen Platz in so einem Gehäuse finden sollte, einfach aus Platzgründen. Ebenso keine 1581, dafür ist die zu wenig verbreitet und außerdem für die meisten Leute nicht so sinnvoll, dass der Platzverbauch dafür gerechtfertigt wäre.
    Mit wäre es auch egal, wenn ich meine 1541U in den Modulport stecken müsste - denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie man die in ein Gehäuse integrieren will (Grund ist der ja doch recht hochstehenede IEC-Anschluss. Außerdem wäre somit der Modulport ja komplett belegt, was wohl kaum im Sinne des Erfinders liegt. :)
    Auch wenn ich ein SD2IEC nicht besitze ist mir schon klar, dass das schon eher seine Daseinsberechtigung in so einem Neudesign hätte, einfach weil es leicht verbaut werden kann.
    Auch ein integriertes Ntzteil hätten seinen Reiz....ABER (gibts nicht immer irgendwo ein Aber?): soll das ein originales sein? Ein Neubau? Jetzt hat man noch die Möglichkeit "mal eben schnell" auf ein anderes auszuweichen, wenn eins die Biege macht. Ist es integriert, faällt das ja eher flach. Das klingt also eher nach einem Neudesign. Und da ist die Frage auch gleich wieder.... Kosten?
    Oder belässt man es dann doch beim externen?
    Gruß, cp2.
    The one... that started it all!
    Zitat von ZeHa: "Ich wäre noch für einen "das ist zu teuer"-, einen "das geht auch mit 'nem Raspberry Pi"-, und einen "das ist dann aber nicht mehr original"-Button" :D

  • Die Idee mit Glasfasermatten hatte ich auch schon und dies wäre sogar sehr einfach zu Realisieren was ich auch daheim machen könnte.
    Wie aber aber schon geschrieben wurde kommt man dann nicht ums lackieren rum damit das ganze perfekt aussieht.

    Wenn es aber niemanden Stören würde auch ein lackiertes Gehäuse zu verwenden könnte man sich diese Option offen lassen.
  • Retrofan schrieb:

    Wer sich um seinen Rechner ein neues Gehäuse baut, hat bestimmt auch ein SD2IEC, 1541U oder ähnliches.
    1541u intern kann man im Grunde als "standard" vergessen. Nicht jeder hat Zeit/Lust/Können um den Expansionsport zu verlegen. Und ein Gehäuse, bei dem der Expansionsport sich "innen" befindet, macht wenig Sinn für Leute die hin und wieder mal das Modul wechseln wollen. Selbst wenn man sagt "okay, Modulwechseln ist dann eben nicht mehr" und das irgendwie hinbastelt, dann passts vielleicht für 1541u Besitzer, aber nicht für MMCR Besitzer oder andersherum. Da könnte man sich vielleicht noch mit einer sehr großen Aussparung behelfen, wobei die spätestens wenn man Ethernet (bei 1541u unten, bei MMCR+RRNET oben) noch berücksichtigen will wirklich sehr groß sein muss.

    Ein Gehäuse für C64 + SD2IEC wo der Expansionsport weiterhin zugänglich bleibt kann man sich da schon eher vorstellen. Da ist allerdings das Problem, dass SD2IEC eben auch nicht jeder hat und die Zielgruppe eingeschränkt ist.

    Platz für internes Netzteil wäre toll, aber da müsste es auch erstmal ein Standardnetzteil geben.

    Ich will niemanden demotivieren, aber ich halte persönlich ein Standardgehäuse, was sämtliche relevanten modernen Setups berücksichtigt (selbst wenn man es mal auf SD2IEC, 1541U und MMCR+RRNET beschränkt) für unmöglich. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen, wenn entsprechende Entwürfe vorliegen.
  • controlport2 schrieb:

    Auch wenn ich ein SD2IEC nicht besitze ist mir schon klar, dass das schon eher seine Daseinsberechtigung in so einem Neudesign hätte, einfach weil es leicht verbaut werden kann.
    Auch ein integriertes Ntzteil hätten seinen Reiz....ABER (gibts nicht immer irgendwo ein Aber?): soll das ein originales sein? Ein Neubau? Jetzt hat man noch die Möglichkeit "mal eben schnell" auf ein anderes auszuweichen, wenn eins die Biege macht. Ist es integriert, faällt das ja eher flach. Das klingt also eher nach einem Neudesign. Und da ist die Frage auch gleich wieder.... Kosten?
    Oder belässt man es dann doch beim externen?

    Ich dachte beim internen Verbau eines SD/CF-Laufwerks auch am ehesten an das SD2IEC. Mit der 1541U bin ich etwas über das Ziel hinausgeschossen. Beim Netzteil habe ich nicht an den original Klotz gedacht. Ich wünsche mir schon seit langem, beim C64 auf diesen externen Klotz verzichten zu können, besonders bei der Mitnahme zu einem Treffen. Ich stelle mir ein Netzteil vor, dass wenig Tiefe hat und dafür eher breit ist, sodass es im Extremfall sogar in einem Brotkasten-64er untergebracht werden könnte. Wegen des etwas speziellen Strombedarfs des C64 wäre das natürlich nicht "von der Stange". Das ist aber nur ein spezieller Wunschtraum von mir und braucht hier wirklich nicht berücksichtigt werden.

    Wegen der Kosten könnte man eine solche Lösung optional machen, also den Platz vorhalten und jeder kann dann entscheiden, ob er das externe oder ein neues internes Netzteil verwenden möchte. Die unterschiedlichen Anschlüsse könnte man dann wieder über die variable Blende auf der rechten Seite lösen, ohne eine weitere Gehäusemodifikation vorzunehmen.
  • Wenn man den C64 auf SwinSID umbaut und auf Eprombrennen (und andere Dinge, die die 9V Wechselstrom brauchen) verzichten kann, ist das mit dem internen Netzteil doch kein Problem mehr. Der C64 würde dann nur noch mit 5Volt laufen, PeterSieg hat doch letzt noch einen seiner 64er so umgerüstet.
  • ist tiefziehen für eine solche komplexe form möglich?

    nein, genauso wenig wie mit herkömmlichen giessen. aber das merken sie auch noch irgendwann (spätestens wenn ihnen auffällt das man tastatur und platine ja irgendwo anschrauben will, und wenn möglich ober und unterteil vom gehäuse aufeinander passen sollen) =P (man sollte sich fragen warum die damals wohl teuren spritzguss genommen haben, wenn es doch mit anderen verfahren ginge)
  • sauhund schrieb:

    (man sollte sich fragen warum die damals wohl teuren spritzguss genommen haben, wenn es doch mit anderen verfahren ginge)

    Die haben Spritzguss verwendet, weil es billig ist (bei genügend hoher Auflage). Bei kleinen Auflagen kann es sich aber lohnen, das Gehäuse aus einem Stück Holz zu schnitzen ;) . Stege für die Verschraubung kannst du bei der Glasfasermethode mit einarbeiten, entweder aus Kunststoff oder Metall, positioniert über eine Schablone. Aber das sind ja alles Dinge, die sich der Gehäuseplaner überlegen muss/soll, da will ich niemandem hereinreden.

    Apropos Gehäuse: Vor ein paar Jahren hätte niemand daran gedacht, ein Notebookgehäuse mit hunderten von Öffnungen (z.B. für jede Taste eines) und dutzenden von Stegen aus einem Alublock zu fräsen, zumindest nicht bei Millionen-Auflagen. Heute macht Apple genau das. Und da sie für so ein Gehäuse 200 Euro Aufpreis nehmen, wird es in der Fertigung 50 Euro oder weniger kosten. Das ist allerdings weit mehr als man für ein Plastik-Spritzgussgehäuse (z.B. von Dell) rechnen muss, das dürfte in der Herstellung ca. 1 Euro kosten (inkl. anteiliger Formherstellung). Manchmal muss man eben mal ganz neu über mögliche Herstellungsverfahren nachdenken. Die Kostenunterschiede verschieben sich andauernd, neue Möglichkeiten eröffnen sich auch alle paar Jahre. Vielleicht können wir in 10 Jahren ein C64-Gehäuse in Auflage 1 aus dem 3D-Plotter für unter 50 Euro bekommen.
  • Das Problem was ich sehe: Um ein Gehäuse produzieren zu lassen, benötigt man schonmal den kleinsten gemeinsamen Nenner. Und da ist schon das Problem : Jeder hat andere Anforderungen an so ein Gehäuse. Und die gehen teilweise (wenn ich das hier so lese) so weit auseinander, dass es eben schwierig wird, einen gemeinsamen Nenner zu finden.
    Never run a touching system!
    Digital-Facts on SoundCloud: soundcloud.com/digitalfacts
  • DMC schrieb:

    Das Problem was ich sehe: Um ein Gehäuse produzieren zu lassen, benötigt man schonmal den kleinsten gemeinsamen Nenner. Und da ist schon das Problem : Jeder hat andere Anforderungen an so ein Gehäuse. Und die gehen teilweise (wenn ich das hier so lese) so weit auseinander, dass es eben schwierig wird, einen gemeinsamen Nenner zu finden.



    Sicherlich hat jeder seine speziellen Vorstellungen, aber wir sind alle kompromissbereit.
    Übrigens liegen unsere Vorstellungen gar nicht so weit auseinander: es wird ein Gehäuse benötigt, daß mehr Raum für Erweiterungen bietet.
    Über Details, Vor- und Nachteile kann man noch diskutieren. ;)
  • Moderne Kunststoff-Objekt-Herstellung für Einzelstücke und Kleinserien

    Ich weiss, das weicht jetzt ein wenig vom Thema ab, aber vielleicht interessant:

    Ich habe mal vor Jahren im Fernsehen ein Verfahren gesehen, mit dem man dreidimensionale Computerdateien in Kunststoffformen für Kleinserien / Einzelstücke verwandelt.
    Eine Wanne, gefüllt mit irgendeinem flüssigen Kunststoff, der bei intensiver Lichteinwirkung härtet. Gehärtet wird mittels 3 Lasern, welche, einzeln für sich gesehen, nicht lichtintensiv genug sind, deren Schnittpunkt aber einen ausreichend intensiven Lichtpunkt erzeugt. So kann der Computer jeden beliebigen Punkt in der Wanne ansteuern und dort den Kunststoff aushärten lassen. Dauert lange (Mehrere Tage!), aber die Ergebnisse waren perfekte dreidimensionale Teile, die meist als Prototypen für eine spätere Serienfertigung verwendet wurden.

    Ein ähnliches Verfahren ist das Lasersintern. Hier wird aus einem Pulver, welches mittels CO²-Laser geschmolzen wird, schichtweise ein Kunststoffobjekt erzeugt.
    eos.info/anwendungen/ziel-kunststoffteile.html
    Ist natürlich unbezahlbar für einen Privatmann.
  • Das ist natürlich richtig erstmal brauchen wir einen gemeinsammen Nenner wie es später aussehen soll und was es bieten soll (Platz,.......)


    Auch hier kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen denn auch bei der Glasfasermethode ist es ohne Probleme möglich Halterungen,Befestigungen auf einfache weiße mit einzuarbeiten.

    Man sollte aber auch mal eins beachten eine Produktion durch eine Professionelle Firma muß nicht unbedingt so teuer sein wie einige sagten (10000euro und mehr für Formen und Entwicklung)

    1-Nehmen wir mal Individual Computers als Beispiel.Die haben die Modulgehäuse für erweiterungen auf den Markt gebracht und ich glaube nicht das die 10000euro für Formen usw... Investiert haben und Stückzahlen über 2000 Stück aufeinmal waren es bestimmt auch nicht.Gut es ist vielleicht kein guter vergleich zum Cevi Gehäuse da dies Aufweniger und größer ist aber es zeigt auch das es nicht unmöglich sein kann es Herstellen zu lassen.

    2-Bleibt wenn alle Stricke reißen sollten immer noch die Glasfasermethode die ich nicht außer betracht ziehen würde wenn es keine Firma Produzieren würde.
    Hierfür wäre natürlich eine Lackierung des Gehäuses schon Pflicht damit es auch anständig aussieht was ich persönlich aber auch nicht schlimm finde.