Released: Eye of the Beholder

Es gibt 1.047 Antworten in diesem Thema, welches 206.126 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (6. November 2024 um 17:23) ist von SkulleateR.

  • Wären Beholder und Prince of Persia eigentlich als Diskettenspiele gar nicht gegangen oder wäre es dann einfach nur nicht so flüssig durch ständiges nachladen und mit viel Diskettengewechsel verbunden gewesen?

    Also Prince of Persia wäre so von Diskette nicht möglich. Das Bank switching ist einer der Schlüsselelemente die sich solche Projekte zu nutzen machen.

    Stelle dir vor, Commodore hätte damals ein neues Laufwerk auf den Markt gebracht, das Datenmengen wie diese hatte fassen können und auch ähnlich zum C64 schieben können. Dann wäre das wohl gegangen.

    Der C64 konnte schon immer deutlich mehr an Daten verarbeiten und "rumschubsen" als die damaligen "zufuhrgeräte" leisten konnten.

    Damals waren es oft auch einfach nur die Herstellungskosten, die sowas verhindert haben. Floppy Disks waren halt Wirtschaftlicher, aber sicher nicht das beste Medium das möglich gewesen wäre.

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  • Beim Amiga macht man doch auch nicht so einen Wind, wenn ein Spiel eine Speichererweiterung benötigt. Es hieß da auch stets "für den Amiga" und "ey boah ey", ohne große Diskussionen.

    Der Witz ist, nutzt man für parallele Berechnungen die Floppy-CPU, ist alles in Ordnung.

    Aber, was das deutliche Kennzeichnen betrifft, da bin ich ganz bei Snoopy. Ich hatte deswegen schon eher mal vorgeschlagen, gemeinsam einen Produkt-Icon-Standard für C64/128 zu diskutieren und zu entwickeln. Am besten Flaticons in verschiedenen Farben, um den Goldstandard (C64, 1541, SID x58x) von anderen ("Cray-2") schnell unterscheiden zu können. Das sollte dann auf der Verpackung, auf dem Speichermedium und zu Beginn im Spiel zu sehen sein.

  • Bei POP zumindest wird Code im Speicher ausgeführt. Das ist nicht neu oder besonders, diverse 8kb Carts machen das auch. Aber bei einem großen Cart wie dem Easyflash wird es attraktiv, Speedcode auf einzelne Bänke zu legen. Das ist normaler C64 Code aber zB sogenannte ausgerollte Schleifen. Da sind 8kb auch ruckzuck voll. Gerade Bitmap Operationen können davon profitieren. Ähnlich wie der z80 derartige loops effizient ausführt und dadurch bei Bitmaps wie in isometrischen Spielen vor dem C64 deutlicher punktet. Das ist NICHT durch einen schneller loader ersetzbar. Caren zB verwendet das Easyflash lediglich als schnellen Speicher. Man spart sich Zeit und Diskwechsel. Diverse EF Anpassungen machen das so. Meine kleine WhackyWheels "3D racer" Engine setzt aber auch auf Speedcode der irgendwo hin muss. Auf ein 64, 128, ... Oder eben 1024 KB Modul. Je mehr desto praktischer. Es bleibt aber auch dort dabei dass der C64 Code im ROM ausführt was beim C64 nicht langsamer als RAM ist (das haben längst nicht alle Homecomputer). Code auf ROM Bänke auslagern machen beispielsweise auch einige 64 KB Spiele am C64 von denen ich weiß.

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  • Warum das Spiel nicht auf 8 oder 10 D.64 files veröffentlichen, und dann eben keine Intro Sequence und im Spiel mit ganz vielen und langsamen Nachladepausen!?

    SoundFX und alles was Spaß macht weg lassen. Hat ja auch schon bei der Elvira 1-2 C64 Version den Spaß am Spiel verdorben. :wink:

    Dann sind auch die, nur 1541 Disk Games sind wahre C64-Games, Menschen zufrieden gestellt. Die 1541 war ja nicht nur eine Erweiterung, sondern praktisch ein ganz eigener Rechner. :smile:

    Für mich dann lieber EasyFlash, und Spaß mit dem Spiel.

    Und heute haben doch schon sehr viele Leute eine 1541 Ultimate oder wie ich ein T64 Chameleon, oder einen The64 Mini oder Maxi.

    Eigentlich jeder denn ich auf Hardwaretreffen mit einem C64 sehe, hat irgendein 1541 Floppy Ersatzspeichermedium.

    Wie schon gesagt, ich finde es gut das es auf Easyflash kommt.

  • ... wo über nicht alltägliche Hardware gesprochen wird: Ich empfehle - wenn man es nicht schon hat - die Anschaffung einer 1351 oder einen Micromys-Adapter. Eye of the Beholder unterstützt auch Tastatur only, aber mit Maus steuert es sich erheblich fluffiger.

  • Wer heute noch Spaß mit dem C64 haben will hat zwei Möglichkeiten. Entweder puristisch mit der Hardware von damals, oder man geht mit der Zeit und lässt sich auf die neuen Möglichkeiten ein und hat eben noch mehr Spaß mit seinem C64. Hätte Commodore das damals auch beherzigt, wer weis, vielleicht gebe es sie heute noch.

    Also ich finde es absolut in Ordnung wenn Spiele mit der Zeit gehen, im Grunde geht es doch darum, den C64 solange wie möglich am Leben zu halten.

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  • Beim Amiga macht man doch auch nicht so einen Wind, wenn ein Spiel eine Speichererweiterung benötigt. Es hieß da auch stets "für den Amiga" und "ey boah ey", ohne große Diskussionen.

    Der Witz ist, nutzt man für parallele Berechnungen die Floppy-CPU, ist alles in Ordnung.

    Das ist jetzt nur meine Beobachtung -- ich habe zur Blütezeit des C64 niemals jemanden kennengelernt, welcher eine C64 Speichererweitung nutzte. Floppy und/oder Tape waren normal. Einige ganz wenige Cartridges wurden benutzt (Soccer usw). Amigas mit ein bischen extra RAM hatten alle Amiga User, welche ich später noch kannte. Bis auf einen, aber der hat das Ding eh kaum benutzt. Ist sicher keine Statistik, aber mein Bauchgefühl sagt mir: das ist der Grund warum das so viel angesprochen wurde. Da gingen vermutlich viele vom typischen Standard Setup ihrer Erinnerungen aus. :)

    Ich freu mich jedenfalls das ich ein Savegame trotzdem noch auf Diskette speichern kann; das aber auch nur weil ich damit besser umgehen kann, und verstehe was damit passiert. Und EoB muss ich einfach mehrmals auf dem C64 durchspielen. Seitdem ich Wind davon bekam, habe ich meine DOS version nicht mehr angefasst! :D Diese Abstinenz war nicht einfach.

  • Mich wundert hier echt diese Tendenz, dass ein Modulspiel dafür kritisiert wird, dass es plötzlich kein echtes C64 Spiel sei. Beim NES redet kein Mensch davon. Da ist das völlig normal. Da wird ein Spiel nicht für DMA oder FM-Chip kritisiert, sondern gelobt. Schaut euch mal das Scrolling auf´m NES an, wenn *nicht* entsprechende Extrahardware im Modul bemüht wird.

    Bank-Switching, DMA und extra Soundchips gab es zudem alles damals schon, auch für den C64. War für ihn bloß viel zu teuer, der hatte nämlich die Diskette oder gar die Kassette als günstige Alternative zum Modul. Es ist ja nicht so, dass ein Raspi angeschlossen wird und der C64 nur noch als Tastatur dient...

    my2cents:

    - Ich stecke ein Modul an den C64 und das Spiel startet: Hey, ein C64 Spiel!

    - Wegen Bank-Switching kommt es nicht auf Disk raus? Hey, ein C64 Cartridge-Only Spiel!

    - Wegen Nachladen kommt ein Disketten-Spiel nicht auf Kassette raus? Hey, ein C64-Disk-Only Spiel! Könnte das nicht mal jemand auf EF umschreiben...

    :angel

  • dass ein Modulspiel dafür kritisiert wird, dass es plötzlich kein echtes C64 Spiel sei

    Ich kann diese Tendenz nicht erkennen. Auch würde ich die Verbreitung von flashbasierten Erweiterungen als recht hoch einschätzen. Ich denke auch spätestens dafür sollte das EF3 fällig sein. Bei einer Maus schaut das schon anders aus. Aber wer mal Oil Imperium mit Maus gespielt hat möchte das nicht mehr missen.

  • Es ergibt schon Sinn, sich darüber Gedanken zu machen. Siehe Atari2600 und ARM auf dem cart. Das EF ist aber nichts in diese Richtung.

    SCPU oder Sidekick halt schon.

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  • Sidekick halt schon.

    ... es könnte als etwas in diese Richtung genutzt werden -- aber abgesehen von einem Proof of Concept werden nur existierende Erweiterungen emuliert.

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  • Puristen dürften ihren C64 eh nicht mehr verwenden, denn nur 220 Volt sind das Wahre... :P

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  • Ich verstehe die Aufregung nicht. Solange ein Spiel auf einem Modul in einen Vanilla-C64 eingesteckt werden kann und läuft, ist es für mich ein C64-Spiel.

    Letztenendes stellt das EF doch nur eine andere Möglichkeit bereit, die Daten in den C64 zu schaufeln, damit umgehen muss er so wie zuvor auch.

    Und wir sind ja bestimmt noch nicht am Ende der Fahnenstange angelangt. Ich habe mich neulich gerade gefragt, ob man künftig nicht grössere Spiele einfach als .reu Dateien mit Launcher ausliefern könnte? Dann wechselt man halt keine Disks, sondern REU-Images. Was sich da in Kombination mit dem U64-Turbo an Möglichkeiten auftun würde, gehört aber in eine andere Diskussion... :)

    C64 - Die einzig wahre PlayStation!
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  • da das Verhältnis von EF Kritikern zu Befürwortern hier gefühlt 10 zu 1 beträgt, hat sich die Diskussion doch eh erledigt. Easy Flash wird gern gesehen. Bestimmt hat es auch was damit zu tun das die Images auch problemlos von der Ultimate 2 laufen, welch ja weit verbreitet ist.

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  • Ich verstehe die Aufregung nicht.

    Welche Aufregung? ;) Ist doch eine ganz alltägliche Diskussion

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  • So, nur mal als Wasserstandsmeldung:
    Ich bin mit meinen Grafiken für das Spiel endlich durch. Insgesamt gehen jetzt Intro, Endsequenz und die Überarbeitung vom zwölften Level und Endboss auf meine Kappe.

    Dabei hatte ich im Projekt auch Docs mit Daten zu den Grafiken verfasst. Die Docs zum Aufbau der Intro-Szenen habe ich nochmal umgearbeitet, wenn jemand aus Interesse mal schauen mag.Aus Spoiler-Gründen wird es das zu Ingame und Ende nicht geben ;)

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  • Da das Thema gerade im Spieleveteranen-Podcast zur Original-Version aufkam: In der C64-Version lassen sich Spielstände sowohl auf Cartridge als auch auf Diskette speichern. Soweit ich das gesehen habe, geht dabei ein Savestate pro Medium.

  • Eine kurze Info zwischendurch: Technisch gesehen ist das Spiel so gut wie fertig. Im Team haben wir dennoch entschieden, die gesamte Ingame-Grafik von Hand zu überarbeiten. Das hat nicht nur ästhetische Gründe (das natürlich auch), sondern es geht auch zB um die Erkennbarkeit von Wandelementen. Das wird auch nicht ewig dauern, bzw wir sitzen da schon seit ein paar Monaten dran und sind da schon recht weit.

  • Wer heute noch Spaß mit dem C64 haben will hat zwei Möglichkeiten. Entweder puristisch mit der Hardware von damals, oder man geht mit der Zeit und lässt sich auf die neuen Möglichkeiten ein und hat eben noch mehr Spaß mit seinem C64. Hätte Commodore das damals auch beherzigt, wer weis, vielleicht gebe es sie heute noch.

    Vieleicht hätte man dem C64 II schon 1986 eine einfache Banking Logik wie dem 130XE und 128kB verpassen sollen, soweit ich weis ist das einfach nur ein 16L8 PAL und steuern tut das ne Art CIA die eh im Rechner ist.

    Torben