Hello, Guest the thread was called10k times and contains 125 replays

last post from Jammet at the

Eye of the Beholder

  • Bodhi1969   bugjam

    Das sind alles auch grundsätzlich sinnvolle Ideen. Nur sie haben das gleiche Problem. Man möchte, dass der Rechteinhaber das Projekt ernst nimmt und gleichzeitig stößt man in Bereiche vor, die eigentlich schon Business suggerieren. Das ist nach meinem Verständnis kontraproduktiv.

    Das verstehe ich nicht. Als Rechteinhaber sollte einem doch daran gelegen sein aus seinen "Rechten" maximalen Gewinn zu generieren. Wenn nun ein ambitionierter Mensch Spaß daran hätte, ein Spiel in verbesserter Form zu veröffentlichen, dabei aber auf Bestehendes aufbauen möchte, das schöpferische Höhe hat, sodass es einem Copyright unterliegt, dann kann es dem jeweiligen Inhaber des Copyrights doch nur recht sein, wenn das Projekt so viel Erfolg verspricht, dass der Rechteinhaber auch etwas davon hat, oder? Und genau dafür sind doch Platformen wie Kickstarter da. Dort kann man zumindest mal antesten, ob das jeweilige Projekt auf positive Resonanz stößt.


    Oder verstehe ich etwas völlig falsch bei der Diskussion? Man sollte sich doch fragen, warum jemand für Spiele / Programme, die zum großen Teil mehr als 30 Jahre "auf dem Buckel" haben immer noch das Copyright inne hat. Wohl nicht, weil die 8bitter mal irgendwann wieder kommen werden, sondern weil die jeweiligen Rechteinhaber sich trotzdem noch Profit davon versprechen. Schließlich wurde allein der C64 zwischen 1984 und 1994 mehr als 12,5 Millionen Mal verkauft.


    Sonst könnten sämtliche Programme ja auch als PD oder Open Source freigegeben werden.

  • Bodhi1969

    Wizards of the Coast verkauft Eye of the Beholder immer noch. So lange das Spiel nicht lizensiert wurde, tritt man in Wettbewerb zu dem Status. Wenn man möchte, dass das Spiel als Fanprojekt gesehen wird, macht man mMn nicht direkt den Schritt, der Unterlassungsklagen provoziert. Steam und Kickstarter sind eine andere Hausnummer, als sich in C64-Foren oder in Facebook-Retro-Gruppen darüber auszutauschen.

  • Bodhi1969

    Wizards of the Coast verkauft Eye of the Beholder immer noch. So lange das Spiel nicht lizensiert wurde, tritt man in Wettbewerb zu dem Status. Wenn man möchte, dass das Spiel als Fanprojekt gesehen wird, macht man mMn nicht direkt den Schritt, der Unterlassungsklagen provoziert. Steam und Kickstarter sind eine andere Hausnummer, als sich in C64-Foren oder in Facebook-Retro-Gruppen darüber auszutauschen.

    Ok, wenn das jeweilige Spiel / Programm noch verkauft wird verstehe ich, dass es sich eventuell um aktive Konkurrenz handelt. Ich bin jetzt eher grundsätzlich an die Thematik heran gegangen und hatte in erster Linie die Masse an Programmen im Sinn, für die noch jemand das Copyright besitzt, die aber ansonsten einen Dornröschenschlaf machen.

  • Wizards of the Coast verkauft Eye of the Beholder immer noch. So lange das Spiel nicht lizensiert wurde, tritt man in Wettbewerb zu dem Status.

    Ich habe von Softwarevermarktung keine Ahnung - daher wenn meine Vorschläge Humbug sind einfach frei heraus damit. Auf der einen Seite wollen die Relevanz, auf der anderen Seite auch Geld und an sich "kämpft" ihr nicht um die exakt gleiche Zielgruppe. Ergo könnte WoC im Falle einer Lizenzsierung mit eurem Port mehr Geld machen und User ansprechen die sie heute noch nicht haben. Ich sehe da für WoC eigentlich deutlich mehr Chancen als Risken. (da die Qualität bei euch offensichtlich auch passt) Weißt du was die an Geld sehen wollen für eine Lizenz von einem Nischensystem?

  • Ich habe von Softwarevermarktung keine Ahnung - daher wenn meine Vorschläge Humbug sind einfach frei heraus damit. Auf der einen Seite wollen die Relevanz, auf der anderen Seite auch Geld und an sich "kämpft" ihr nicht um die exakt gleiche Zielgruppe. Ergo könnte WoC im Falle einer Lizenzsierung mit eurem Port mehr Geld machen und User ansprechen die sie heute noch nicht haben. Ich sehe da für WoC eigentlich deutlich mehr Chancen als Risken. (da die Qualität bei euch offensichtlich auch passt) Weißt du was die an Geld sehen wollen für eine Lizenz von einem Nischensystem?

    Ich denke es geht denen auch um eine gewisse Kontrolle und gewisse Standards die von deren Seite eingehalten werden sollen. AD&D ist ja eine weltweit verbreitete Marke in allen möglichen Bereichen vom Brettspiel, Tabletop oder Kartenspiel. Wenn da jetzt ein Hobby Projekt (auch wenn dieses hier natürlich schon sehr professionell ist) um die Ecke kommt, ist das u.U. schwierig. Vielleicht haben sie da auch generell einfach kein Interesse, da es einfach auch zu klein für den Markt und damit kein riesiger Umsatz zu erwarten ist. Aus deren Sicht steht da der Aufwand nicht dafür. So würde ich das erst mal verstehen was ja v3to auch schon geschrieben hatte und so hatte ich auch Andreas verstanden.


    Ohne irgendeine Lizenz die durch WotC angeboten würde, finde ich es eher gewagt da kommerziell in irgendeine Richtung tätig zu werden.

  • Ohne irgendeine Lizenz die durch WotC angeboten würde, finde ich es eher gewagt da kommerziell in irgendeine Richtung tätig zu werden.

    Das wäre finanzieller Ruin von Anfang an. Sollte die andere Seite abmahnen und Unterlassenserklärungen verlangen, wäre alle Mühe umsonst gewesen. Aber vielleicht entwickelt sich ja nach v3to noch etwas.

  • Den reiz macht doch eigentlich nur aus, das auf >30 Jahre alter Originalhardware zu spielen und sich zu freuen, dass es *trotz* des Alters eben dieser ein super Erlebnis ist.

    Das wird für viele ein Reiz sein; so auch für mich. Mir persönlich bedeutet die Hardware zwar eine Menge, aber inzwischen betrachte ich den C64 mehr als Platform. Wenn man also einen Emulator verwent, und die 30 Jahre keine Rolle spielen, ist für mich da trotzdem diese Bindung vorhanden. Und die Spiele müssen freilich auch Spass machen. Jede noch so alte Gurke bleibt 'ne Gurke. ;)


    Eigentlich alles, was Psytronik & Co auch auf itch.io anbieten, liesse sich sicher ohne weiteres so auf Steam anbieten. Warum's nicht gemacht wird? Keine Ahnung.

    Schätze mal, wegen der Größe der Plattform, weil es dort keine Retro-Community in dem Sinne gibt (Steam ist ja auch eine Form von Social-Media-Plattform) und vermutlich auch der Vice-Emulator selbst. Hat ja Gründe, warum Galencia in der Steam-Version nur mit Tastatur zu spielen ist und es keine Option für Controller gibt.

    Wollte damit auch den Thread nicht zu sehr strapazieren. Also ganz kurz vielleicht noch, das ich durchaus glaube, das Vice entsprechend modifiziert oder konfiguriert werden kann, mehr als die Tastatursteuerung zu benutzen. Und sei es mit einer Auswahl von Vorgefertigten Konfigurationen. Steam benutzt auf Wunsch einen ganz eigenen Standard Gamepadfunktionen den Spielen zuzuweisen, nebst dem normalen Xinput oder Dinput. Da müsste sich was machen lassen.


    Um die Kosten von der Einstellung von Spielen im Steam Store zu reduzieren, liesse sich vielleicht arrangieren, das man wie manch andere Publisher anstelle von vielen einzelnen Spielen nur ein Download frontend im Store vertreibt. Das könnte dann sowas sein wie SEGA Classics, und die eigentlichen Spiele sind dann DLC.


    Sorry so vom Thema abgelenkt zu haben. Ich liebe Beholder und wünsche mir nichts sehnlicher als es zu spielen :).