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Eye of the Beholder

  • Also ich habe GARNICHTS verlangt, ich habe gesagt das ICH evtl. was machen werde was mir besser gefällt und das kann ich für den Privatgebrauch ja auch machen wie ich will.

    Ich habe nie gesagt:"Das is scheisse das müssen die aber anders machen"

    Und nur für den fall das du es nicht weißt, ich habe selber schon für ein paar Hombrew Projekte die dann auch Physisch released wurden, das Artwork und Packungs design, sowie Anleitung usw. gestalltet.

    Da hat mein Stil auch nicht jeden gefallen, wären andere voll des lobes und begeisterung waren. Geschmäcker sind halt verschieden.

    Du solltest einfach mehr darauf achten, WIE jemand etwas schreibt und nicht reininterpretieren, was nicht da ist.

    Ich habe auch in keinster weise die mühen die darin stecken in zweifel gesetzt. Ich bin selbst seit etlichen Jahren an gleich mehreren Fanprojekten beteiligt und weiß SEHR GENAU wie viel Zeit und Aufwand da rein fließt. Nicht umsonst ist EOB das derzeit am meisten von mir erwartete Homebrew Game. Ob ich mir da jetzt selber eine Verpackung zu Designe oder die "offizielle" nehme, kann da doch herzlich egal sein.

  • Ernie76

    Gieß bitte nicht noch Öl ins Feuer, in dem du das auf eine Rechfertigungsschiene ziehst. Brauchen wir beide nicht. Ich habe mich über deine Formulierung aufgeregt und das recht impulsiv zum Ausdruck gebracht. Du aus deiner Perspektive ebenfalls. Lass es uns dabei belassen.

    Ein Mann ein Wort! ( Bier rüber reich! :drink:)

  • eine kommerzielle Vermarktung steht außer Frage

    Wobei für mich immer die Frage ist: Ab wann ist etwas "kommerziell". Für manche in der C64-Welt ja einfach dann, wenn etwas Geld kostet. Da spielt es dann keine Rolle wie viel Herzblut und schlaflose Nächte man in ein Projekt gesteckt hat - da darf man sich dann schonmal anhören, jemand der für ein C64-Spiel Geld verlangt, sei nicht Teil der C64-Szene, sondern "kommerzieller Anbieter". Als ob man in einem Bau aus Glas und Stahl sitzt und eine Vorzimmerdame beschäftigt! :D Kommerziell ist in Wahrheit jedoch: Vermarktung mit Gewinnabsicht. Und das wird im C64-Umfeld nicht erreicht, selbst wenn man allen Artists die beteiligt sind nur Mindestlohn zahlen würde.


    Dennoch würde jedes Angebot - selbst wenn es nur darum geht einen BRUCHTEIL der Kosten zu decken - in der Form von: Dieses Spiel für Betrag X verständlicherweise sofort die Rechte-Inhaber auf den Plan rufen. Deshalb verdienen hier die Macher noch viel mehr Anerkennung als sowieso schon, dass sie dies als kostenloses Fan-Projekt rausbringen. UND sich dann auch eine Lösung einfallen lassen, wie eine Box dazu realisiert werden könnte.

  • Also ich finde das im grunde JEDES neue C64 Release "etwas" Wert ist und ich bin durch aus bereit, für jedes einen gewissen Betrag zu zahlen.

    Bei Remakes und Upgrades ist natürlich das Copyright das Problem. Das haben wir in der Repro und Fan Release szene ja ständig und wir regeln das dann halt über Non-Profit releases, bei denen lediglich die Umkosten für das erstellen von Verpackungen, das bereitstellen von Datenträgern und Goodys ect. im vorraus Kassiert werden und dann halt auch nur die Teilnehmen die das ganze bereits bezahlt haben.

    Aber auch hier gibts natürlich auch immer so Faktoren wie offizielle Artworks, Logos, Namen ect ect. Da kann mann dann entweder nur was ganz eigenes Basteln, wie hier bei EOB ja gemacht wir, oder man macht es trozdem, was dann aber oft illegal ist. Da es aber in der Retroszene immer mehr Professionelle Reseller und auch armleuchter gibt die niemanden was gönnen und auch nicht vor drohungen mit Anwalt und co. ( Egal ob nun realistisch oder nicht) nicht zurückschrecken, macht das mittlerweile kaum noch einer. Da haben die Spaßverderber ganze Arbeit geleistet.

    Bei der Software selbst ist dann auch die Frage, ob man diese z.b. auf einer im Werk gepressten CD/DVD/BD anbietet, oder ob man nur einen Professionel bedruckten Rohling beilegt und somit also nur das "Drumherum" verkauft.

    Möglichkeiten gibt es viele. Die einzig 100% sichere Lösung ist das erstellen von komplett eigenen Content, wie z.b. bei Sam´s Journey.

  • Bei der Software selbst ist dann auch die Frage, ob man diese z.b. auf einer im Werk gepressten CD/DVD/BD anbietet, oder ob man nur einen Professionel bedruckten Rohling beilegt und somit also nur das "Drumherum" verkauft.

    Bei reinen Fan-Projekten bietet man die entwickelte Software und die Dokumentation schlicht und einfach zum Download an. Wer die dann auf Diskette, Modul, auf Papier ausgedruckt oder in eine Steintafel geritzt haben will, kann dies dann selber machen.


    Das ganze Drumherum mit Verpackung, Poster und gratis Klopapier hat für manche Zeitgenossen nicht mehr so viel mit einem "Hobby"-Projekt zu tun. Das geht für Außenstehende oft in Richtung "Kommerz". Und da schreiten dann - leider - immer schneller Anwälte (von wem auch immer ein). :/

  • Bei der Software selbst ist dann auch die Frage, ob man diese z.b. auf einer im Werk gepressten CD/DVD/BD anbietet, oder ob man nur einen Professionel bedruckten Rohling beilegt und somit also nur das "Drumherum" verkauft.

    Bei reinen Fan-Projekten bietet man die entwickelte Software und die Dokumentation schlicht und einfach zum Download an. Wer die dann auf Diskette, Modul, auf Papier ausgedruckt oder in eine Steintafel geritzt haben will, kann dies dann selber machen.


    Das ganze Drumherum mit Verpackung, Poster und gratis Klopapier hat für manche Zeitgenossen nicht mehr so viel mit einem "Hobby"-Projekt zu tun. Das geht für Außenstehende oft in Richtung "Kommerz". Und da schreiten dann - leider - immer schneller Anwälte (von wem auch immer ein). :/

    Naja aber auch nur wenn es um Urheberrecht geht. Bei selbst erstellten Inhalten ohne Copyright verletzungen, steht dem ganzen ja nichts im wege und das die Community für gute Qualität auch gerene gutes Geld ausgibt, hat Sam´s Journey ja ganz gut gezeigt. Zumindest habe ich da niemanden was von Kommerz rufen hören. Ich denke auch für EOB würde die Community ordentlich was locker machen, wäre da nicht das Urheberrecht. Aber wer weiß, evtl. werden wir ja noch überrascht.

  • Aber wer weiß, evtl. werden wir ja noch überrascht.

    Also deine Euphorie in allen Ehren, aber wenn sich die Jungs das wirklich antun wollen, nur um ein paar Euro extra zu "verdienen" dann Chapeau.


    Ich hatte mit Andreas über FB da auch schon vor nem halben Jahr oder so gesprochen, auch wegen Box etc. damals hat er schon gesagt das es kommerziell schwierig ist, aber da es als Fan Projekt nicht den gewohnten kommerziellen Restriktionen unterliegt, kann man sicherlich was für unter den Ladentisch machen... und wie man sieht ist ja was in der Mache (auch wenn mir das Design vom Cover jetzt nicht zusagt, auch wenn´s erst ein erster Entwurf ist ;) )

  • man braucht nur ein EasyFlash, um die Daten alle unter zu kriegen und schnell in den Speicher zu bekommen

    Das halte ich für absolut "legitim". Wofür hat der C64 sonst einen Modul-Port? Damit man da auf keinen Fall was reinsteckt, was mehr als 64k hat? :gruebel

    Dann kann man ja auch ein Modul verwenden, in dem ein Raspberry seine Arbeit tut. Dann werden die "C64"-Spiele noch besser. :D

    Über so was hatten wir ja in einem anderen Thread schon ausgiebig gelabert. Ich beziehe mich mit meiner Meinung aber hauptsächlich auf die Speichermenge, keine weitere Hardwareunterstützung wie Sound, Grafik, CPU. Speicher bis maximal, was so 1993 möglich war, finde ich Ok.


    ---

    Zur Artwork-Diskussion: Wer Alternativvorschläge hat, kann sie ja hier unverbindlich vorstellen. Mir würde sogar diese Verschüttung reichen, gut gemalt, darauf der Titel. Fände ich persönlich vom Motiv her stilvoller als das Spaghettimonster vom Original. Aber das, was sich die Autoren letztendlich erdenken, würde ich dennoch immer respektieren. Das hatte ich sogar bei Covers getan, die ich überhaupt nicht so dolle fand. Denn, wenn es so gewollt war, dann war es das Original und gehörte so einfach dazu.

  • Fände ich persönlich vom Motiv her stilvoller als das Spaghettimonster vom Original.

    Das Spaghettimonster ist btw der namensgebende Beholder. Der Titel des Spiels darf aufgrund der Open Licence nicht verwendet werden. Das gezeigte Motiv ist nebenbei bemerkt kein Entwurf, sondern ein Workstage, bzw es wurde schon vor längerer Zeit im Team angenommen.

  • Meine 2 Cents zu Speichermedien und Erweiterungen:
    Grundsätzlich ist mMn alles legitim, was auch immer man mit der Kiste anstellt. Warum auch nicht?
    Wobei für mich zb aus der Ecke Spieleentwicklung, Demos und Grafik die Maschine in dem Moment witzlos wird, sobald der Rechner mehr oder weniger auf die Bildausgabe degradiert wird und im Hintergrund auf moderner Hardware der Code ausgeführt wird. Dann brauche ich keine Restriktionen mehr, sondern nehme gleich Pico 8, Godot oder Unity.

  • Zur Artwork-Diskussion: Wer Alternativvorschläge hat, kann sie ja hier unverbindlich vorstellen. Mir würde sogar diese Verschüttung reichen, gut gemalt, darauf der Titel.

    Andreas hatte geschrieben das die Jungs das selbst machen wollen, ich hatte diesbezüglich schon was gezeigt und ihm geschickt. Ich finde es aber vollkommen nachvollziehbar das, wenn man das Spiel selbst entwickelt, dann sollte auch das Artwork selbst gemacht sein.

  • Meine 2 Cents zu Speichermedien und Erweiterungen:
    Grundsätzlich ist mMn alles legitim, was auch immer man mit der Kiste anstellt. Warum auch nicht?

    Ich persönlich begrüße allgemein jedes Projekt, das für "unsere" alten Rechner auf die Beine gestellt wird. :thumbup:


    Was man sich nur klar machen sollte ist, dass ein Spiel "für den C64" auch auf dem nativen C64 laufen sollte. Ansonsten ist es eben ein Spiel "für den C64+Erweiterung XY". Das ist ein Unterschied. Ist ja auch in Ordnung und das Spiel kann trotzdem viel Spaß machen.

    Der Titel des Spiels darf aufgrund der Open Licence nicht verwendet werden.

    Das erinnert mich an die Aussagen von Matthias , dass "Open" doch ziemlich viele Einschränkungen mit sich bringt. ;)

  • Was man sich nur klar machen sollte ist, dass ein Spiel "für den C64" auch auf dem nativen C64 laufen sollte.

    Ich wüsste jetzt nicht, bei welchem Spiel sowas mal anders dargestellt wurde. Normal wird ja immer darauf hingewiesen, welches Speichermedium, welcher SID-Chip oder besondere Extras vorgesehen werden.

  • Ich wüsste jetzt nicht, bei welchem Spiel sowas mal anders dargestellt wurde. Normal wird ja immer darauf hingewiesen, welches Speichermedium, welcher SID-Chip oder besondere Extras vorgesehen werden.

    Stimmt. Wer dabei lesen kann ist klar im Vorteil - ich meine gelegentlich bei Videos zu Metal Dust - Videotitel: "Metal Dust on C64 with SuperCPU" dann Kommentare gelesen zu haben wie: "Das läuft auf einem Standard-C64? Unglaublich" ... :D

  • Was man sich nur klar machen sollte ist, dass ein Spiel "für den C64" auch auf dem nativen C64 laufen sollte.

    Ich wüsste jetzt nicht, bei welchem Spiel sowas mal anders dargestellt wurde.

    Gelegentlich wird das "vergessen" zu erwähnen, wenn man von einem neuen Spiel für "den C64" schreibt und "irgendwo hinten kleingedruckt" erfährt man dann, dass man noch zwingend die Erweiterung ABC benötigt, um das Spiel spielen zu können. ;)


    Kann man haarspalterisch oder sonst was nennen, für mich ist das einfach ein Unterschied.


    Aber wie schon geschrieben, für den Spielspaß an sich muss das keine Rolle spielen. Wenn es gut gemacht ist, macht ein Spiel auch auf einem Toaster Spaß! :D

  • dass man noch zwingend die Erweiterung ABC benötigt

    Ok, fällt mir jetzt kein Beispiel ein. Kennst du solche?

    Das hier diskutierte "Eye of the Beholder" zum Beispiel. :)


    Spätestens seit dem Interview mit Andreas Larsson bei IndieRetroNews von 2018 ist klar, dass EotB für "den C64" ohne Easyflash-Modul (o.ä.) nicht läuft.


    Das hinderte aber genau diese Plattform nicht daran, über ein Jahr später zu schreiben:

    Eye of the Beholder C64 looks it could be one of the most amazing releases ever seen on the C64.

    Quelle: http://www.indieretronews.com/…er-c64-this-upcoming.html


    Vom benötigten Easyflash wird dort nichts mehr erwähnt. ;)

  • Das hier diskutierte "Eye of the Beholder" zum Beispiel. :)

    Ich komme immer noch nicht dahinter, was an dem Umstand, dass ein Spiel für Cartridge entwickelt wird, so besonders sein soll. Bankswitching gibt es bei C64-Carts seit den 80ern und die letzten Jahre sind Homebrew-Entwicklungen für Cartridge inzwischen doch Alltag.

    Ehrlich gesagt halte ich Disketten-Versionen heute für problematischer, auch abgesehen von der Performance-Thematik. Cartridge ist das zuverlässigere Medium, bei Geräten wie dem C64 Mini gibt es weniger Stress, man kann Module direkt mit Vanilla-Hardware benutzen. Es ist auch für die Produktion inzwischen einfacher, Cartridges zu beschaffen als Disketten.

  • Ich glaube, ich verstehe grundsätzlich schon, was Snoopy meint. Irgendwo gibt es da bei den Hardware-Erweiterungen eine etwas unscharfe und vor allem sehr subjektive Grenze, hinter der sich die Aussage "für den C64" nicht mehr richtig anfühlt. Wie gesagt, kann die für jeden an sehr unterschiedlicher Stelle verlaufen und ist daher schwer zu definieren.


    Für mich wäre sie z.B. gefühlt überschritten, wenn ein Spiel irgendwann zwingend ein Sidekick64 voraussetzt, um vielleicht 3D-Rendering an dieses auszulagern. Aber auch, wenn zwingend eine SuperCPU vorausgesetzt würde. (Was nicht heißt, das solche Projekte nicht spannend wären!)


    Andere mögen das enger oder noch lockerer sehen.


    Aber zwingend zu verlangen, dass keine zusätzliche Hardware erforderlich sein darf, damit es "für den C64 ist", erscheint mir in der Strenge unlogisch. Wo ist die Grenze? Es gab, wie hier im Thread schon erwähnt, auch damalsTM schon Bank-Switching Module, ohne die bestimmte Spiele nicht liefen. Oder was ist mit der 1541? Reichlich Spiele laufen/liefen nur mit dieser "Extra-Hardware" oder einem entsprechenden Ersatz. Was ist mit einem Joystick, der zwingend vorausgesetzt wird?