Lackierprobleme

Es gibt 27 Antworten in diesem Thema, welches 4.726 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (31. Juli 2009 um 16:51) ist von Commodore-Fan.

  • Hallo

    Lackieren von Kunstoffteilen , das ist immer eine Sache für sich . Mal gehts mal nicht.
    Die höchste erfolgsquote hast du, wenn du alle Sachen vom gleichen Hersteller nimmst.

    Ich habe die Kunstoffteile nass mit 600er Papier angeschliffen, und Kunststoff Haftgrung aufgetragen.
    Den lasse ich gut durcktrocknen 2 bis 3 Tage. Dann nehm ich die Sprüdose mit der Farbe und trage den Lack in 2 bis 3 Schichten auf, so 5 minuten abstand dazwischen, bis er richtig deckt. Vielleicht 1 Minute max 2 Minuten Später trage ich die erste schicht klarlack auf, 5 minuten später die 2te das langt dann. kann man aber beliebig oft wiederholen. Aufpassen das der Klarlack nicht läuft. wenn du mit Sprühdose lackiern willst, empfehle ich dir die dosen mit heissem wasser oder einem fön anzuwärmen so ca 40 grad.

    So klappt es meistens. Es gibt aber auch kunstoffe die kann man nicht vernünftig lackieren (verschiedene Weichmacher usw.)

  • Es ist zwingend notwendig das beide Lacke auf der gleichen Lösungsmittel-Basis sind.

    Genau so und nicht anders. Wenn man KH als 1.Lackierung (KH = Kunstharz) verwendet muß der Klarlack auch KH sein. Sonst hilft kein Anschleifen und kein Trocknen. Da Klarlacke aber meistens Acryl oder Polyurethan sind muß der 1. Lack auch Acryl oder Polyurethan sein. Besuche doch mal ein Malerfachgeschäft, die verkaufen Dir die richtigen Lacke :dafuer: . Also nocheinmal, schleifen und trocknen bringt nichts, wenn beide Lacke unterschiedlichen Aufbau haben!!!! Das Problem hatten wir in der Firma zu Anfang auch. Grundierung KH, Decklack PU und schon gab es auch nach einer Woche noch Blasen :aerger:

    Gruß ZX81AMIGA :winke:

    IT IS TRUE, THAT ALCOHOL DOESN'T SOLVE ANY PROBLEMS! :bia BUT WHO SAID MILK DOES?

  • Hallo,

    bei Sprühdosen trocknet leider die Sprühdüse ein, so das sich Blasen Bilden.
    Der Lack ist auch zu dick und nicht Kratztest.
    Vielleicht klappt es ja mit einer Grundierung, aber da sollte man viel feinere Sprühdüsen Kappen sich besorgen.

    Vielleicht mal sich bei der Graffiti Szene umsehen, da könnte man kostengünstiger ein besseres Ergebnis erzielen.

    Sprühen sollte man immer in einem Rutsch, man sollte sich überlegen wie man anfängt, ohne Sprühen sollte man die Bewegungen erstmal vorüben.

    Ich habe ne menge Kleinteile, und ich suche immer noch jemand der Airbrush Zuhause hat und damit umgehen kann.

    Unter 300 Euro sollte man jedoch sich keine Gedanken machen beim Airbrush kauf.
    Soviel kostet eine einigermaßen gute Pistole und ein guter Kompressor.
    Und dann kommen die Farben die auch sehr teuer sind.

    Revell Farben sind zu weich, und halten den Kratztest nicht aus, ist ja auch dazu gedacht um Modelle in die Vitrine zu stellen.

    PS: Bei Airbrusch braucht man nicht herumschleifen, es reicht ne grundierung und dann der Lack drüber und danach Klarlack.
    Vorher jedoch immer gründlich mit Schwam und Spüli das Gehäuse waschen, am besten mit Handschuhen.

  • Zitat

    Da Klarlacke aber meistens Acryl oder Polyurethan sind muß der 1. Lack auch Acryl oder Polyurethan sein. Besuche doch mal ein Malerfachgeschäft, die verkaufen Dir die richtigen Lacke :dafuer: . Also nocheinmal, schleifen und trocknen bringt nichts, wenn beide Lacke unterschiedlichen Aufbau haben!!!! Das Problem hatten wir in der Firma zu Anfang auch. Grundierung KH, Decklack PU und schon gab es auch nach einer Woche noch Blasen :aerger:

    Warum verwendet ihr dann keinen Hochglanzlack ? - Da hat man den Klarlack gespart, es glänzt und der Härter macht es ziemlich kratzfest. Letzteres musste ich schon testen. In meiner billigen Lackierpistole hatten sich die Dichtungen aufgelöst und danach war dann abschleifen angesagt. Ich habe zuletzt 40er Körnung zum Knacken der oberen Schicht verwendet.
    Das müsste doch eigentlich auch mit einem Airbrush-Stick funktionieren. Ich habe mal etwas gegoogelt : angeblich soll eine Farbnadel ab 0,3 mm die Basislacke gut durchlassen.
    Das Lackieren ist nicht so einfach wie bei dem üblichen Doofen-Lack, den der örtliche Lackierer für den Laien anrührt. Laut technischem Merkblatt " REDOCRYL HS 687 VOC - 2K Hochglanzlack" : in maximal zwei Schichten lackieren: geschlossene Klebeschicht und danach die Verlaufsschicht.
    Der müsste pro Liter (Lack+Härter+Verdünnung) um die 12-15 Euro kosten. Gibt es in allen RAL-Farben und ist robuster Autolack. Ist vielleicht eine günstige Alternative zu den teuren Revell-Farben oder Dosenfarbe dick wie Nutella auftragen.

    If we're evil or divine - we're the last in line. - Ronnie James Dio (1984) -
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    Einmal editiert, zuletzt von cbmhardware (30. Juli 2009 um 11:38)

  • Schon mal einer auf die Idee gekommen, sich an einen Profi zu wenden?
    Die Lackiererei meines Vertrauens nimmt (unter der Hand) 20,- bis 25,- Euro zum Lackieren eines Teils in dieser Größe.

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  • Wer es Professionell haben will sucht am besten eine Lackiererei seines Vertrauens auf (Oder man kennt einen Lackierer Privat) das wurde ja eben schon erwähnt!!

    Kleiner Tipp vom Maler :winke: wenn man es richtig selbst machen will geht man wie folgt vor:

    1-Kunststoffgrundierung besorgen auf Acrylbasis
    2-Gewünschten Lack auf Acrylbasis besorgen
    3-Klarlack auf Acrylbasis besorgen
    4-600-1200 Schleifpapier (warum so fein ganz einfach um Kratzer zu verhindern)

    Kleiner Tipp!!
    Es gibt sogar richtige Autolacke (Ähnlich dem was in Lackierpistolen verwendet wird auch gemischt in Sprühdosen mit einem Speziellen Sprühkopf der feiner ist!!)
    Diese lacke sind Qualitativ hochwertiger wie die Baumarktlacke (Preiß 20euro die Dose) Und die Farben werden Individuell gemischt!!!


    Man schleift den Jeweiligen Kunststoff gründlich an (Danach das reinigen nicht vergessen denn es muß 100% Fettfrei sein)
    Dann die Kunststoffgrundierung in 2-3 gängen auftragen und richtig trocknen lassen.Anschließend mit 1200er Schleifpapier die Grundierung leicht anrauen!!!!
    Lack in 3 Schichten auftragen (das reicht dicke) trocknen lassen und anschließend mit Klarlack überziehen!!!!

    Ps:Wichtig ist immer die Untergrundbehandlung denn stimmt diese nicht nützt der beste Lack der Welt nichts!!!!!!

    Dann sollte alles wunderbar halten!!!

    Einmal editiert, zuletzt von Commodore-Fan (30. Juli 2009 um 12:05)

  • Hat jemand vielleicht eine Ahnung ob es verschiedenfarbige Klarlacke gibt? Also welche mit einem kleinen Anteil Farbton drinnen.

    Ich würde gerne versuchen die Commodore-Tasten mit eine Art Rauchglaseffekt lackieren.

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    Nichts hält länger als ein Provisorium

  • Also in Sprühdosen aus dem Baumarkt wäre mir dies nicht bekannt auch sonst ist mir so etwas noch nicht untergekommen!!!
    Nur Glanz oder Matt!!
    Das Einzigste was mir bekannt ist wäre FlipFlop-Lack aber das ist eben Lack zur Farblichen Gestalltung und kein Klarlack.
    Wobei mich das mit dem FlipFlop-Lack wieder auf eine neue Idee bringt :bgdev

    2 Mal editiert, zuletzt von Commodore-Fan (31. Juli 2009 um 17:07)