PC-1 günstig von E-Blubb

  • ^TePe^ schrieb:

    Es war gang und gäbe das 286er in den End80ern mit 512kB und XTs mit 256kB ausgeliefert wurden.


    So schlimm war es dann doch nicht, ein XT hatte damals eigentlich immer schon 512k oder 640K verbaut , die Festplatte darin war damals noch so teuer, das die Mehrkosten für den Speicherausbau auf 512K/640K kaum ins Gewicht fielen.
    Nur 256K waren äußerst selten bei einem XTs zu finden (gab es meist nur bei PCs), der AT hatte fast immer 640K, meist sogar 1MB RAM, weil der 80286 auch mitdem Speicher über 640K umgehen konnte (Stichwort: EMS/XMS).
    Ende der 80er-Jahren wurden so gut wie keine PC/XT mehr gebaut/verkauft, da sich der AT (80286, Festplatte, HD-Disklaufwerk, 640k) bereits seit dem Jahr 1987-88 mehr oder weniger durchgesetzt hatte - Ende der 80er Jahren waren es 386SX und auch 386DX welche in den Läden angeboten wurden und vorallem von Vobis und Escom unters "Volk" gebracht wurden.
  • Hast Recht, muss ich wohl in ner alten Happy Computer gelesen haben.

    Habe grad die CT Dezember 1989 hier liegen:

    386SX-16, 1MB, 20 MB Festplatte, 1,2 MB DiskDrive, Herkules Grafikkarte für 2.898 DM

    386DX-33, 4MB, 80 MB Festplatte, 1,2 & 1,44 MB DiskDrive, 512kB VGA Karte für 13.990 DM

    TP
  • Joh, habe mir damals auch 1988 oder 1989 einen AT gekauft ...80286, 1MB RAM, VGA Grafikkarte (256 Farben, BABY!), 20MB HDD ("Die krieg ich nie voll"), AdLib Soundkarte, Star LC24-10 Drucker... das war richtig teuer, wenn ich so darüber nachdenke (~3.500 Hartgeld) - da war dann das Gesparte von diversen Geburtstagen, Weihnachten und sonstigen Festlichkeiten der letzten x Jahre plötzlich dahin... :D

    In der Schule hatten wir im Computerraum ein paar PC-10 von Commodore (bin nur eine Stadt südlich von Braunschweig aufgewachsen, da war klar, welcher Hersteller es wird...) mit jeweils 2x 5.25 FDD und AGA-Grafik, der Lehrer hatte einen PC20-II mit CGA-Grafik und 10MB HDD...
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    -
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  • ^TePe^ schrieb:

    Habe grad die CT Dezember 1989 hier liegen:


    War damals aber auch eine schnellebige Zeit und vorallem aber auch interressante Computerzeit, Vobis und Escom kämpften um die Heimanwender, der PC wurde immer mehr auch in den Firmen benutzt, gleichzeitig wurde er in Schule und Berufsausbildung eingesetzt.
    Waren Heimcomputer wie Atari, C64, Sinclair in der Regel noch etwas für Computerfreaks, wurde der PC oft als Ersatz für die heimische Schreibmaschine und eben für Schule/Studium angeschafft - fast jede Woche gab es neue Werbeflyer mit noch günstigerne Computerbundles mit 286, 386SX - dazu kamen dann VGA-Karten und SVGA-Karten, mehr RAM, größer Festplatten, die ersten Mäuse, die ersten Soundkarte (AdLib, Soundblaster) und Multisync-Monitore, noch mehr als heute galt der Satz "kaufe morgen, dann kostet es weniger" - gerade Ende der 80er-Jahren schob sich der PC (286/386SX) solangsam an den technischen Fähigkeiten eines Amiga bzw Atari ST vorbei.
    Als dann die Spielentwickler immer mehr Spiele für die PC herausbrachten, hat der Amiga und der Atari ST gegen die schnelle Entwickungszyklen der PC-Branche keine Chance mehr.

    Ich habe von damals noch die "HappyComputer"-Hefte, oft mit tollen Vergleichen zwischen Amiga, Atari ST und PC, und ich schüttle heute noch den Kopf, wenn ich mir vorstelle, dass ich für meinen ersten PC (386SX16, 1MB, 40MB-HDD,SVGA512KB, 5.25-Disklfw, Mulitisync-Monitor und NEC-24-Nadeldrucker) mehr als 4500 DM hinlegte, heute wie damals sehr viel Geld für einen Computer.
  • Soweit ich weiß, konnte man an den PC1 über den Expansiomnsport eine Festplatte anschließen.
    Vielleicht ist unserem Spezialisten Schmitti ja etwas bekannt.

    Liebe Grüße

    Rudi
    Das wird schon werden!

    compirudi

    http://www.cbmmanuals1.de
    http://www.classic-computing.de

    MIST! Doch schon mehr als 8 Bit.... :baby:
  • guidol schrieb:

    OPENGEM die freie Version von GEM / Digital research.

    Cool, das kannte ich noch gar nicht. da könnte ich meinen Schneider mal mit füttern. Leider hat sich an dem Projekt seit 2005 nichts mehr getan.

    quarkbeutel schrieb:

    ich habe doch schon ein os dafür...

    DOS ist doch keine Lösung, sondern das Problem ;) Die meisten können wohl nicht einsehen, dass man sich das freiwillig antut aber wenn man es nur als Gamelauncher (also wie Windows) ansieht, ist es OK. Einen freien Port von GEOS/PC gibt es nicht zufälligerweise, oder?

    Ein 8088/8086 ist wirklich nicht mehr für all zuviel zu gebrauchen, oder? Gibt es ein gutes Verzeichnis, wo man DOS Spiele nach Hardware-Vorgaben suchen kann?
  • quarkbeutel schrieb:

    ich habe doch schon ein os dafür.....

    der pc wurde mit dos 3.21 ausgeliefert und das hab ich auch. jetzt kucke ich einfach mal, was es an games oder anderen prgs gibt, die sich mit der hardware betreiben lassen.


    Naja, das MS-DOS 3.21 war damals ein echter Fortschritt gegenüber den verherigen DOS-Versionen, aber richtig gut wurde MS-DOS erst mit der Version 5.0, mit welcher man den Hauptspeicher von Drivern freibekam z.B. auch den Tastur-Lyout, Mouse-Treiber in den "Upper-Memory", ansosten bleiben von den 640K RAM für die eigentlichen Anwendungen/Spiele nicht mehr viel übrig.

    Aber "Tetris" sollte auch auf einem 8086-PC noch laufen :)

    Hat der Commodore PC1 eigentlich schon ein richtiges BIOS, oder nur diese "Essential Disk" (Einrichtungsdiskette) - eine BIOS wie wir es heute kennen, gab es eigentlich erst mit dem 80286 (NEAT-Chipsatz)
  • Hallo Compirudi,

    ja, es gab von Highscreen, und sicher auch von anderen Drittherstellern, eine 20 MB Platte. Ich habe eine davon für meinen PC1. Leider ist die Platte an sich kaputt gewesen und ich weis daher nichtmal, ob der Controler in Ordnung ist. Auch habe ich keine Ahnung, wie ich eine andere Platte anschließen kann.

    Gruß
    Heiko

    DoReCo Party 2016 #50 16.-18.09.2016
  • Retrofan schrieb:

    guidol schrieb:

    OPENGEM die freie Version von GEM / Digital research.

    Cool, das kannte ich noch gar nicht. da könnte ich meinen Schneider mal mit füttern. Leider hat sich an dem Projekt seit 2005 nichts mehr getan.

    quarkbeutel schrieb:

    ich habe doch schon ein os dafür...

    DOS ist doch keine Lösung, sondern das Problem ;) Die meisten können wohl nicht einsehen, dass man sich das freiwillig antut aber wenn man es nur als Gamelauncher (also wie Windows) ansieht, ist es OK. Einen freien Port von GEOS/PC gibt es nicht zufälligerweise, oder?

    Ein 8088/8086 ist wirklich nicht mehr für all zuviel zu gebrauchen, oder? Gibt es ein gutes Verzeichnis, wo man DOS Spiele nach Hardware-Vorgaben suchen kann?


    Von vielen C64 Spielen gibt es Umsetzungen für PCs die damals im Heimbereich verbreitet waren und das waren halt meistens XTs mit Herkules oder CGA Grafik.

    Mir fallen da auf Anhieb Elite und Starquake ein.

    Man könnte mal versuchen ob man den PC1 "tunen" kann, es ist schon ein Unterschied ob die Kiste mit 4,77 Mhz 8088 oder 11 Mhz V20 CPU läuft.

    TP
  • Hallo Heiko,

    Heiko schrieb:

    ja, es gab von Highscreen, und sicher auch von anderen Drittherstellern, eine 20 MB Platte. Ich habe eine davon für meinen PC1.
    Könntest Du darüber noch mehr berichten? Evtl. Fotos einstellen? Für mich ist dies neu, da ich aber auch einen PC-1 habe sehr spannund.

    Heiko schrieb:

    Leider ist die Platte an sich kaputt gewesen und ich weis daher nichtmal, ob der Controler in Ordnung ist. Auch habe ich keine Ahnung, wie ich eine andere Platte anschließen kann.
    Was war dort für eine Platte eingebaut? Vielleicht kann man noch Ersatz finden. Eigentlich wäre es ungewöhnlich, wenn neben der Platte auch der Controller seinen Geist aufgibt. Daher tippe ich nur auf eine defekte Platte. Wie äußert sich der vermutliche Defekt der Platte? Manchmal laufen ältere Platten einfach nicht mehr an. Dem kann man durch andrehen (wenn man irgendwie herankommt) oder anwerfen (die Platte mit Schwung drehen) entgegen helfen. Nur sollte man aufpassen, daß die Platte, wenn sie sich dann dreht, keine weiteren Erschütterungen ausgesetzt ist.

    Gruß Martin
  • Hallo HofMar,

    zu 1:
    Werde sehen, war ich machen kann. Vielleicht finde ich auch noch die alte Anzeige von Vobis. Die gleiche Platte ist von Vobis ja für mehrere Systeme verkauft worden.

    Zu 2:
    es war eine 20 MB Platte. sie lief hörbar an, konnte aber nicht darauf zugreifen.
    An einem anderen Controler hat es auch nicht funktioniert. Nach langen Versuchen und der Gewissheit des Defektes, habe ich sie dann auseinander genommen und von innen betrachtet. Müsste sie aber noch habe, dann mach ich davon auch noch ein Bild.
    Habe noch einen PC 10, der nicht mehr funktioniert. Vielleicht kann ich die Platte daraus benutzen.

    Gruß
    Heiko

    DoReCo Party 2016 #50 16.-18.09.2016
  • Hallo Heiko,

    Heiko schrieb:

    Werde sehen, war ich machen kann. Vielleicht finde ich auch noch die alte Anzeige von Vobis.
    Ja, das wäre sehr interessant und würde mich freuen. Hatte das gesamte Gerät auch eine Typenbezeichnung? Vielleicht kann man darüber noch etwas herausfinden?

    Heiko schrieb:

    es war eine 20 MB Platte. sie lief hörbar an, konnte aber nicht darauf zugreifen.
    An einem anderen Controler hat es auch nicht funktioniert. Nach langen Versuchen und der Gewissheit des Defektes, habe ich sie dann auseinander genommen und von innen betrachtet. Müsste sie aber noch habe, dann mach ich davon auch noch ein Bild.
    Viel interessanter wäre auch hier die Frage, was genau das für eine Platte war. Vielleicht findest Du auch hier noch eine Typenbezeichnung. Evtl. kann man dann Ersatz finden bzw. mögliche andere Platten, welche als Ersatz funktionieren könnten. Auch stellt sich für mich die Frage, welche Schnittstelle diese Platte hatte. Das Vobis-Gerät mußte dann auch noch den Controller beinhalten. Der PC-I hatte nur eine nicht gebufferte ISA-8 Schnittstelle. Ich vermute auf der Festplattenseite etwas wie ST-506?

    Heiko schrieb:

    Habe noch einen PC 10, der nicht mehr funktioniert. Vielleicht kann ich die Platte daraus benutzen.
    Den PC 10 gab's soweit ich weiß nur mit Diskettenlaufwerken. Jedoch gab's dann noch den PC 20, welcher eine Festplatte drin hatte. Dies war jedoch eine XT-Platte, weil der Controller ähnlich den IDE-Platten bereits auf der Festplatte verbaut war. Jedoch gab es nur sehr wenige XT-Platten. Es kamen dann sehr schnell die AT-Platten (16 Bit) auf den Markt und daraus entwickelte sich dann der ATA- bzw. IDE-Standard.

    Nun bin ich auf Deine Antwort gespannt.

    Gruß Martin