C64 auf Akkubetrieb umstellen

Es gibt 151 Antworten in diesem Thema, welches 28.309 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (21. Mai 2017 um 12:46) ist von franky74.

  • Meine Vorschlag 5V um zumindest schonmal die 5V / 1,5A zu realisieren:
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    Das Teil wurde anfänglich in diesem Thread schon als "ausreichend" benotet.

    Um ehrlich zu sein finde ich das Ding mehr als überteuert. Das ließe sich auch preiswerter lösen, auch wenn es dann einen Kühlkörper erfordern würde.

  • Um ehrlich zu sein finde ich das Ding mehr als überteuert. Das ließe sich auch preiswerter lösen, auch wenn es dann einen Kühlkörper erfordern würde.

    Das mag mit Sicherheit so sein - aber für mich ist das ne einmalige
    Anschaffung an der ich nicht überall rumsparen muss/möchte. Und
    "Kühlkörper" klinkt schonmal negativ. Da scheint mir Energie in Wärme
    und nicht in spaßige Programme verwandelt zu werden, was bei Akkubetrieb
    schonmal nicht so schick ist. Außerdem ist mein Gehäuse nun auch nicht
    sooo groß.

    Also lieber einmal nen Paar Euros mehr, und dafür gibts dann hinterher
    keine bösen Überraschungen.

    Aber so aus Neugierde: Haste nen Vorschlag wie du das günstiger gelöst
    hättest?

    Du kannst das ganze ja auch so realisieren daß die Floppy bei Akku-Betrieb automatisch (oder manuell) abgeschaltet wird um den Standby-Stromverbrauch zu senken und die Akkulaufzeit zu verlängern.

    Stimmt. Hab schon drüber nachgedacht, aber noch bin ich leider nicht zu gekommen zu prüfen wie viel die Floppy im StandBy frisst. Wenn sichs lohnt werde ich das tun. Die verwendung von echten Floppys wird ja sowieso eher seltener vorkommen, also muss ich auch nicht so nen ständigen sinnlosen Stromfresser befeuern. :)

  • Ich habe mich damit jetzt nicht so großartig befasst; ich bin hier eher zufällig reingestolpert.
    Klar, bei einem Kühlkörper wird Wärme verbraten, aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass der andere Wandler da wirklich besser ist, der scheint mir das alles nur irgendwie "kompakter" zu machen mit ähnlicher Technik.
    Ich hätte da jetzt auf die 08/15-Standard Festspannungsregler zurückgegriffen (darum auch Kühlkörper). Wenn man diese allerdings auch überdimensioniert nimmt, z.B. einen 5A-Regler für 1A Strom, kann man ggf. sogar auf einen Kühlkörper verzichten und du bist mit unter 1€ dabei!


  • Klar, bei einem Kühlkörper wird Wärme verbraten, aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass der andere Wandler da wirklich besser ist, der scheint mir das alles nur irgendwie "kompakter" zu machen mit ähnlicher Technik.

    Mach dich mal schlau über die Betriebsweise eines Linearreglers vs. Schaltregler, dann wird dir klar warum ein Linearregler mehr Wärme erzeugt.



    Ich hätte da jetzt auf die 08/15-Standard Festspannungsregler zurückgegriffen (darum auch Kühlkörper). Wenn man diese allerdings auch überdimensioniert nimmt, z.B. einen 5A-Regler für 1A Strom, kann man ggf. sogar auf einen Kühlkörper verzichten und du bist mit unter 1€ dabei!

    Und das ist jetzt kompletter Blödsinn. Nur weil ein 5A-Typ mehr Strom leiten kann heisst das noch lange nicht das er bei gleicher
    Verlustleistung wie der 1A-Typ kälter bleibt.

    Tststs.. hier werden schon wieder Haarstäubende Tips abgelassen...

    EDIT: Falls jetzt noch jemand fragt warum ich dann nicht selber passende Tips hierher schreibe anstatt nur an den Einfällen der anderen Rumzunörgeln...

    Weil ich alleine die Idee einen C64 nebst Zubehör aus einem Akku zu versorgen
    für komplett Sinnfrei halte.

    Und weil ich glaube das schon einige darauf hoffen das ganze am Kfz-Akku betreiben
    zu können, am besten bei laufenden Motor. Nicht umsonst wird in Technikerkreisen
    das Kfz-Bordnetz "Power-Supply From Hell" genannt.

    Beispiele?

    Und genau aus diesen Gründen gebe ich keine Tips dazu ab.
    Ich habe nämlich keine Lust mir das Geweine anzuhören wenn
    der RAM gleich beim ersten betätigen des Blinkers die Grätsche macht.

  • und warum liest du dann hier mit? Ist das nicht sinnfrei... und die Autobetriebidee stand schon in der 64er 1991...

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    sl FXXS

  • Und genau aus diesen Gründen gebe ich keine Tips dazu ab.
    Ich habe nämlich keine Lust mir das Geweine anzuhören wenn
    der RAM gleich beim ersten betätigen des Blinkers die Grätsche macht.

    ??? Es geht doch garnicht darum den Rechner über das KFZ-Bordnetzt zu betreiben?!?

    Es soll ein komplettes System in ein tragbares Gehäuse gebaut werden welches sich dann noch über Akku betreiben läßt. Das ist durchaus machbar wie verschiedenen bereits umgesetzte Modelle beweisen und hat meiner Meinung nach auch durchaus einen Nutzwert. Warum sonst gibt´s Laptops, Notebooks ? ePC? :wink:

    Sleeπ

  • @$jmp$fce2

    Na dann schau mal in die Datenblätter. Ein 5A-Festspannungsregler bleibt kühler als ein 1A Festspannungsregler bei 1A Strom. (Bei gleichem Kühlkörper.)

  • ähemm... die Energiemenge die die zwei Probanden zu verbraten haben ist identisch. Der einzige Grund für unterschiedliche Temperaturen bei gleichen Rahmenbedingungen ist die Fläche, auf der die Wärme abgegeben werden kann.

    Wenn Du 1 Watt verbrätst, ist das auf einem Quadratzentimeter wesentlich wärmer, als wenn Du das auf mehrere quadratzentimeter verteilst. Das technische Bauteil dafür heisst Kühlkörper.

    Jens

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  • Das ist schon klar, dass das ein Kühlkörper ist, aber die Eigenerwärmung des Bauteiles ist geringer. Ein 1A-Festspannungsregler ohne Kühlkörper wird abrauchen, der 5A-Festspannungsregler hingegen nicht.

  • Das ist schon klar, dass das ein Kühlkörper ist, aber die Eigenerwärmung des Bauteiles ist geringer. Ein 1A-Festspannungsregler ohne Kühlkörper wird abrauchen, der 5A-Festspannungsregler hingegen nicht.

    Nicht richtig.

    Einfaches Beispiel: Wenn ein LM1117 auf 5V eingestellt ist und mit 8V Eingangsspannung betrieben wird, dann fallen daran 3V ab. Es ist vollkommen egal, was der LM1117 ab kann (welche Version Du nimmst), wenn Du 1A ziehst, verbrät das Bauteil 1V*3A=3Watt Energie. Ein größeres Bauteil das mehr Leistung verbraten kann muss genau die gleiche Leistung verbraten.

    Oder über die Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.: Wenn der Verbraucher auf 5V 1A zieht, dann ist der Strom am Eingang eines Linearreglers auch 1A. Da jedoch 8V reinkommen, liefert die Energiequelle 8V*1A=8Watt. Die Differenz von 3 Watt wird im Regler verbraten - egal was er "maximal" kann. Die Temperatur wird NICHT allein von der Energiemenge bestimmt, sondern natürlich von der Energiemenge, die in die Umwelt abgegeben werden kann. Wenn Du in einem (unqualifizierten) Experiment feststellst, dass das große Bauteil nicht ganz so warm wird, hat das nichts mit der Energiemenge zu tun, sondern mit der Verteilung. Wo sollte die Energie auch sonst hin, wenn nicht in Wärme? Die Menge der Energie bleibt immer gleich - Du kannst mit Physik nicht diskutieren.

    Schaltregler (wie in dem portablen Atari eingesetzt) sind noch komplizierter, aber für Akkubetrieb dringend in Erwägung zu ziehen. Natürlich ist es auch hier erforderlich, dass der Regler den maximalen Strom (plus ein bischen Sicherheit) verträgt, aber wenn Du gnadenlos überdimensionierst, betreibst Du den Regler eventuell in einem ungünstigen Bereich, wo der Wirkungsgrad wieder niedriger wird: Die meisten Schaltregler haben ein recht enges Fenster, in dem der Wirkungsgrad einigermaßen OK ist.

    Wenn Du Pech hast, wird der Wirkungsgrad so niedrig, dass Du gegenüber einem Linearregler keinen Gewinn mehr hast. Speziell bei so Feld-Wald und Wiesenreglern wie dem hier eingesetzen LM2575 sollte man sich das dreimal durchrechnen und mit der Praxis vergleichen, denn die haben laut Datenblatt rund 75% Wirkungsgrad. In der Praxis werden höchst wahrscheinlich nichtmal 70% erreicht, man sollte der Sicherheit halber also mit einem niedrigeren Wert rechnen - bleiben wir bei 70%:

    Ausgang 12V, 1A = 12 Watt Leistung. Bei 70% Wirkungsgrad werden bei 14,4V Input knapp 1,2A gezogen, also über 17 Watt: Macht 5 Watt Verlustleistung.

    Gegenbeispiel Linearregler: Da ist der Eingangsstrom identisch mit dem Ausgangsstrom, ergo gehen 14,4 Watt in den Regler hinein, der nur 2,4 Watt verbrät. Der Linearregler gewinnt diese Disziplin also aufgrund seiner geringen Differenzspannung - er kommt auf über 83% Wirkungsgrad und wird sich - auch wenn er kleiner ausgelegt ist - deutlich weniger erwärmen.

    Die Auslegung einer Stromversorgung ist sehr komplex. Wenn Du eine Zahl in einem Datenblatt siehst, musst Du sie mit Hintergrundwissen, nicht mit Halbwissen auswerten. Ich kann JMP$FCE2 schon verstehen wenn er sich daran nicht beteiligen will, schließlich muss man den Leuten immer wieder möglichst freundlich sagen "da fehlt Dir Basiswissen". Das wird dann allzu oft aufgefasst als "Du Amateur hast keine Ahnung" und man wird zum Buhmann. Die Rolle übernimmt man nicht gern - trotzdem der Hinweis, dass Du Dir vielleicht mal nen Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. zu Gemüte führst. In der aktuellen, 13. Auflage ist das Kapitel "Stromversorgungen" komplett überarbeitet worden.

    Wenn Du da durch bist, kannst Du auch den Einfluss der Catch-Diode erklären, die Magnetisierungsverluste in der Spule bewerten und bekommst auch ne Vorstellung, warum man einige Schaltregler gern "heiß" betreibt, obwohl sie eigentlich Energie sparen sollten. Viel Spaß beim Lesen :smile:

    Jens

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  • Also den ganzen anderen Krams lese ich mir jetzt nicht durch, da ich eh gerade auf meine Prüfung zusteuer und dafür noch genug lernen muss. Da werde ich auch wieder einen Blick in meine Unterlagen werfen bzgl. Temperaturwiderstände, das ist soweit klar.
    Das Problem bei den Festspannungsreglern (und nein ich habe das nicht getestet, sondern das ist pure Theorie jetzt) ist doch, dass diese im Inneren unterschiedlich aufgebaut sind. Mir geht es jetzt nicht um die Wärmemenge, die abgeführt werden muss. Dass beide Regler im Prinzip die gleiche Menge Wärme produzieren ist klar. Das Problem ist doch aber, wie stark die Eigenerwärmung ist, oder um es genau zu sagen: Wie warm wird die Halbleiterschicht im Inneren, sprich: ab wann brauche ich für das konkrete Bauteil einen Kühlkörper. und den 5A-Linear-Regler werde ich eher bei einer Stromentnahme von 1A betreiben können als das 1A-Modell bzw. ich brauche einen kleineren Kühlkörper.

  • Also den ganzen anderen Krams lese ich mir jetzt nicht durch,

    a.k.a. "unbelehrbar". Hättest Du's gelesen, wäre Dein Posting unnötig gewesen.

    Prüfung in welchem Fach? Ich hoffe mal, dass Du mit der Einstellung nirgends in der Entwicklung Verantwortung übernehmen darfst.

    Jens

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  • Na jetzt mal nicht unhöflich werden hier!

    Das Fach nennt sich "angewandte Elektronik" und ich kann gerne mal den Dozenten am Freitag noch mal drauf ansprechen.
    In der Entwicklung würde ich das Datenblatt vom konkreten Bauteil nehmen und dementsprechend den Kühlkörper dimensionieren, Punkt 1.
    Punkt 2: Die abgeführte Wärmemenge mag gleich sein, aber ob das Bauteil hochgeht oder nicht entscheidet letztendlich die Temperatur an den Halbleiterschichten. Wenn ich mehr Leistung benötige, so ist auch die Halbleiterschicht eine größere und dementsprechend ist die Halbleiterschichttemperatur eine geringere und auf die kommt es an, nicht auf die Wärme, die man aussen messen kann, sondern die im Inneren herrscht, das sind 2 verschiedene Paar Schuhe. Nicht umsonst sind moderne Prozessoren im Inneren mit einem Temperatursensor ausgestattet.

  • Und Punkt 3:
    Bei 1A gehe ich mal von einem LM7805 aus. Den gibt es aber nicht mit 5A, so dass ich eine komplett andere Serie brauche, die im Inneren wieder ganz anders aufgebaut ist und somit ist auch die Fläche, die die Wärme im Inneren (!) erzeugt eine Andere.

  • Na endlich kommt mal was Sinniges rüber - Begriffe wie "Eigenerwärmung" gibt es in der Elektrotechnik nämlich nicht. Was Du hier meinst ist die "junction temperature". Nicht selten sind in den "größeren" Versionen eines Halbleiters die gleichen Silizium-dies, jedoch in einem anderen Gehäuse (typisches Beispiel LM1117). Erst mit anderen Bezeichnungen handelt es sich um anderes Silizium - beispielsweise LM1117A.

    Deinen Prof zu fragen ist ne gute Idee. Bin gespannt, was der zu "Eigenerwärmung" sagt, und wie oft er Dich an die Tafel schreiben lässt, dass Bauteile sich nicht von selbst erwärmen :wink:

    Jens

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  • Und wir kommen der Sache schon näher: Warum kann der LM 7805 "nur" 1A ab, aber ein anderer 5A?
    Und "Eigenerwärmung" gibt es in der Elektrotechnik auch. Ich sage nur PTC bzw. Arbeitspunktstabilisierung beim Transistor (wegen Temperaturdrift). Da fiel bei uns im Kurs der Begriff "Eigenerwärmung". Aber lassen wir das, das wird hier jetzt zu sehr OT.
    Die 1. Frage gibt quasi die Antwort darauf, was ich hier schon vorher gesagt habe (wie Du es nennst "junction temperature").

  • Und ich hole doch noch mal lieber etwas weiter aus:

    Beispiel PTC:
    Fremderwärmung: Die Temperatur, die von aussen an das Bauteil herangeführt wird, sprich Aussentemperatur, Feuerzeug, Kühlspray, was auch immer.
    Eigenerwärmung: Die Temperatur, die durch den "Ruhestromfluss" durch das Bauteil entsteht. Sprich der Strom heizt das Bauteil auf, dadurch steigt der innere Widerstand.

    Beispiel Widerstand:
    10V/ 100 Ohm Widerstand = 1 Watt Leistung.
    1/4W-Widerstand wird kochend heiß und verbrennt quasi.
    Bei einem 5W-Widerstand merkt man die Wärme kaum.

    Und ähnlich ist das auch mit der Sperrschicht und der entsprechenden Temperatur. ein 5A-Regler erfordert eine komplett andere Sperrschicht, als ein 1A-Regler und hat dadurch bedingt auch eine andere Sperrschichttemperatur, sofern er nicht aus der selben Baureihe stammt.

  • Beispiel Widerstand:
    10V/ 100 Ohm Widerstand = 1 Watt Leistung.
    1/4W-Widerstand wird kochend heiß und verbrennt quasi.
    Bei einem 5W-Widerstand merkt man die Wärme kaum.

    Der 5-Watt Widerstand hat ja auch eine wesentlich größere Oberfläche über die die Wärme abgeführt wird.



    Und ähnlich ist das auch mit der Sperrschicht und der entsprechenden Temperatur. ein 5A-Regler erfordert eine komplett andere Sperrschicht, als ein 1A-Regler und hat dadurch bedingt auch eine andere Sperrschichttemperatur, sofern er nicht aus der selben Baureihe stammt.

    Und bei den Reglern hatten wir über die Verlustleistung geredet, unter der Annahme das es sich dabei um die selbe Gehäusevariante handelt.
    Klar hat ein 5A-Regler einen anderen Schichtaufbau des Längstransistors als ein 1A Typ. Aber das ändert numal nichts an der Tatsache
    das die Verlustwärme bei gleichen Parametern insgesamt auch gleich hoch ist.


    Kann es sein das du gerade versuchst dich da rauszureden?

  • Nö, ich versuche mich gerade nicht herauszureden.

    Anhand des Widerstandes wollte ich nur mal deutlich machen, wie groß der Temperaturunterschied des Bauteiles sein kann. Wie erkläre ich das jetzt, was ich meine.
    Versuchen wir es mal so: Du gibst mir doch Recht, dass wenn ich ein Thermometer an beide Widerstände halte, diese beide eine andere Temperatur anzeigen, oder?
    Ein 5A-Regler erfordert eine größere Sperrschicht als ein 1A-Regler. Also verteilt sich die Verlustleistung im Inneren auf eine größere Fläche und somit wird die Sperrschicht nicht mehr so warm.
    Die Gehäusevariante spielt in diesem Fall keine Rolle, ich gehe mal von einem TO-220-Gehäuse aus. Das ist ja im Prinzip nichts anderes, als wenn ich auf die beiden Widerstände den gleichen (!) Kühlkörper klebe und das noch hübsch "verpacke".
    Frage: Welcher Kühlkörper wird wärmer?
    (Und genau da hätten wir wieder den Punkt)

  • Wenn die beiden Typen 3 Watt Verlustleistung loswerden müssen bei gleicher Gehäusebauform werden die eben gleich warm. bei einem grösseren Gehäuse verteilen sich dann die 3 Watt auf eine grössere Fläche und die Oberflächentemperatur ist kleiner. Die Temperatur entsteht durch die Verlustleistung in Verbindung mit der Gehäuseoberfläche. Thermodynamik...

    Der 5 Watt Widerstand hat eine grössere Gehäuseoberfläche und kann daher die Verlustleistung schneller loswerden. Daher ist der auch kälter als ein Widerstand mit nem halben Watt...bei gleicher Verlustleistung. Temperatur ist Leistung*Oberfläche...salopp gesagt.

    /Ach und die Sperrschicht (weil grösser) muss ihre Temperatur nicht loswerden ans Gehäuse?

    Mein ignorierter Beitrag zur Netzteildiskusion:

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