C64 auf Akkubetrieb umstellen

Es gibt 151 Antworten in diesem Thema, welches 28.308 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (21. Mai 2017 um 12:46) ist von franky74.

  • Das war ja jetzt auch allg. gesagt bzw. vorwiegend an Lt.Dan gerichtet, da er ein 12V-Netzteil verwenden wollte. Von daher wollte ich es noch mal allgemein erwähnt haben...

  • Da hast Du natürlich recht. 12V würden lediglich reichen wenn er den TFT direkt versorgt (die Dinger in der in Frage kommenden Größe laufen ja i.d.R. mit 12V) und die Spannung für den Cevi noch runterregelt.

    Sleeπ

  • Nein, eben nicht. Unterschiedliche Kapazitäten = unterschiedliche innere Widerstände, was wiederum bedeutet, dass Ausgleichsströme fließen können, sofern man nicht irgendwelche Maßnahmen trifft, welcher Art auch immer.

    Ja, ich weiß schon um die Problematik.
    Ich bin E-RC-Pilot und freue mich über jede MaH im Akku.
    Lipo ist der Stand der Dinge.
    Gruß

    Wenn einer, der mit Mühe kaum, geklettert ist auf einen Baum, schon meint, daß er ein Vogel wär, so irrt sich der.

    Wilhelm Busch

  • Wobei man bei LiPo aufpassen muss, da diese wiederum eine begrenzte Anzahl an Ladezyklen haben. Einmal Netzteil stecken und abziehen = ein Ladezyklus. Also immer vorher schön "leerfahren". Ein "falscher" Laderegler und die Akkus sind binnen Minuten zerstört!

    Irgendwie würde mich mal die Schaltung von Lt.Dan interessieren, da ich das dumme Gefühl habe, dass das so nichts wird.

  • Sind diese Akkus (LiPo) nicht auch sehr pingelig was das korrekte Laden angeht? Soweit ich weiß können sie bei falscher Ladung schnell überhitzen und ggf. abfackeln.

    (Die von mir verlinkte Schaltung ist für LiPo-Akkus NICHT geeignet!)

    Sleeπ

  • Also wenn man nicht gerade Billig-China-Noname-Akkus kauft, kann da nichts abfackeln, da diese einen Überhitzungsschutz haben. Und wie ich eben auch schon geschrieben habe: Bei einem falschen Laderegler sind die Akkus binnen Minuten zerstört. Das gilt natürlich auch für ein ungeeignetes Ladegerät, wobei ich mir jetzt nicht 100% sicher bin, aber das grobe Ladeverfahren könnte kompatibel sein mit einem vernünftigem (!) Ladeverfahren von NiMH-Akkus, sprich die Akkus werden ähnlich aufgeladen. Wichtig ist halt die Abschaltung.

  • ja, die sind da recht pingeliig was, unterladung und überspannung angeht.
    Wie fast jeder akku ;) Lipos nur mit passendem Ladegerät laden.

    Noch viel Spass beim Trollen.
    Gruß

    Wenn einer, der mit Mühe kaum, geklettert ist auf einen Baum, schon meint, daß er ein Vogel wär, so irrt sich der.

    Wilhelm Busch

  • Irgendwie würde mich mal die Schaltung von Lt.Dan interessieren, da ich das dumme Gefühl habe, dass das so nichts wird.

    Mich auch. - Von welcher Schaltung sprichst du? Außer der anfangs hier: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. von Sleepy geposteten Schaltung von liegt mir keine vor.

    Aber derzeit sind doch NimH angedacht, oder ?
    Die sind im parallelen Betrieb doch eher unkritsch was unterschiedliche Kapazitäten angeht.

    Ja, damit hab ich angefangen rumzudenken. Aber das war nur weil die seid Jahren immer mal auftauchen, und ich mal naiv davon ausgegangen bin dass die wohl schon stand der Dinge sind. Außerdem sind die noch einigermaßen bezahlbar.
    LiPo's hab ich mir gerad bei Reichelt und Conrad angeschaut um mal schnell ne Übersicht zu bekommen. Leider gibts bei beiden keine 12V Packs. 11,1V scheint mir vielleicht zu wenig. und danach gibts bloß 14,8V wo ich dann wieder die (wahrscheinlich nicht sinnvolle) Idee hätte nen entsprechenden DC-DC-Wandler dahinter zu setzen. Aber wenn ich mir die Preise für LiPos angucke mag ich die schonmal nichtmehr. Mein Monitor mit Converter braucht schon gut 3A, dann die Ultimate und MMC Replay dazu und div. anderer Krams - das wird mir einfach viel viel zu teuer.
    Also: NiMh :)

  • tja... Ich würd die 14,4 Volt Packs nehmen und nen Wandler dahinter. Ich muss eh auf sinnige Spannungen runterregeln. Ausserdem Sind die Ladespannugen noch höher. So wird das in Laptops gemacht. Niemand klemmt da irgendwas direkt an die Batterie.

    Mein ignorierter Beitrag zur Netzteildiskusion:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

  • Die benötigten Spannungen direkt an den Akkus abzugreifen würde ja auch keinen Sinn machen; wenn ich 12V für den TFT brauche müßte ich daß über 10 Akkuzellen machen, die 5V für den Rechner müßte ich über 4 der 10 Zellen abgreifen (wobei ich dann nur auf 4,6V kommen würde; aber 5 Zellen wären mit 5,8V zu viel). Das hätte zur Folge dass die Zellen unterschiedlich stark belastet werden was für die Gesamtleistung von Nachteil wäre. Ganz abgesehen davon dass beim Laden eine zu hohe Spannung an der Rechnerelektronik ankommen würde (was der Rechner einen übel nehmen würde).

    Von daher ist der Schaltplan mit der Reglung auf 12V= und 5V= schon nicht verkehrt. Der Akkupack hat 14,4V, das Netzteil liefert 18V für die Ladeelektronik.

    Sleeπ

  • Die benötigten Spannungen direkt an den Akkus abzugreifen würde ja auch keinen Sinn machen; wenn ich 12V für den TFT brauche müßte ich daß über 10 Akkuzellen machen, die 5V für den Rechner müßte ich über 4 der 10 Zellen abgreifen (wobei ich dann nur auf 4,6V kommen würde; aber 5 Zellen wären mit 5,8V zu viel). Das hätte zur Folge dass die Zellen unterschiedlich stark belastet werden was für die Gesamtleistung von Nachteil wäre.


    Guter Einwand ;) Ich hab irgendwo anfangs erwähnt, dass ich nen DC-DC-Wandler nutzen wollte um aus meinen 12V die ebenfalls benötigten 5V zu zaubern. Daher währe ich schonmal nicht auf die Idee gekommen an einzelnen Zellen irgendwas abzugreifen.
    Hab mir den Schaltplan gerad nochmal genauer angeschaut, und glaube den kann ich brauchen.
    Jetzt frag ich mich nur noch, wie ich es hinbekomme, dass die Elektronik an "meinen" Akkus gut funktioniert. Kann man z.b. den Ladestrom einstellen???
    Irgendwo stand doch gestern abend der Ladestrom sei hier auf 0,14A eingestellt? - Oder bring ich da was durchnander?(hab gerad nochmal den ganzen Thread durchgeguckt, und finde das nichtmehr....)
    Auch interessant: Kann ich da auch ein 15V Netzteil für verwenden? Das von mir favourisierte hatte zwar nur 12V 8,5A NT wird so wie ich das jetzt sehe wohl nicht reichen werden, aber es gibt ein baugleiches NT mit 15V 6,7A (und 24V 6,3A, aber viel zu teuer und viel zu viel Volt). Das 15V würde schonmal 6,7A liefern, und einfach (wie das 12V NT) perfekt in mein Gehäuse passen. Kann ich also auch das 15V NT nehmen?
    Kannste mir die Eagle-Dateien der Ladeelektronik und/oder zumindest ne Teileliste per Nachricht schicken?
    Reichelt:
    12V = SNT MW100-12
    15V = SNT MW100-15
    24V = SNT MW150-24

  • Die Schaltung verwendet zwei DC-DC-Wandler (LM2575) als Step-Down-Wandler um die 5/12V zu erzeugen. Für nähere Details setzt Du Dich am besten mal mit mega-hz in Verbindung; er hat die Schaltung für Beetle´s Laptop entworfen. Wenn Du ihn nett fragst kann er die Schaltung bestimmt an Deine Bedürfnisse anpassen. Ich schick´ Dir mal eine PM mit der email-adresse.

    Gruß, Sleepy

  • Hm, da hast Du Recht; der 2575 ist lt. Datenblatt mit einem 1A angegeben. Das selbe Datenblatt gibt den 2576 mit einem max. Strom von 3A an was wiederum reichen sollte. :wink:

    Die letztendliche Schaltung reicht jedenfalls den XL mit Erweiterungen & den TFT dauerhaft zu betreiben.

    Aber, wie gesagt, ich würde mich mal mit mega-hz direkt in Verbindung setzen. 1 Ampere dürfte sowohl für einen aufgerüsteten Atari als auch für den TFT etwas knapp kalkuliert sein. Ggf. ist in der realen Schaltung der 2576 verbaut und im Schaltplan lediglich der 2575 angegeben (was für das Routen des Layout ja keinen Unterschied machen sollte).

    Gruß, Sleeπ

  • Joah, 1A ist richtig knapp. Auf dem originalen Netzteil des Monitors steht schon 12V / 3A drauf (wobei ich jetzt nix nachgemessen habe) und das steht bestimmt nicht ganz ohne Grund drauf. Ansonsten brauch ich die 12V nur für meine Oceanic Floppy, und da hat das originale Netzteil 5V / 600mA & 12V / 420mA.

    Meine Vorschlag 5V um zumindest schonmal die 5V / 1,5A zu realisieren:
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    Das Teil wurde anfänglich in diesem Thread schon als "ausreichend" benotet. :)

    Für 12V hab ich gerad nichts interessantes gefunden. Schaut vielleicht schwierig aus da irgendwas mit mehr als 1,5A zu finden.

    Danke nochmals für die Nachricht, Sleepy. ;)

  • Ob bei Akkubetrieb eine reale Floppy sind macht? Für den Cevi gibt´s doch bestimmt eine Lösung mit SD-Karte o.ä. als Floppyersatz, oder? Die laufen (beim Atari) a) nur mit 5V (statt 5V&12V) und brauchen b) deutlich weniger Strom.

    Sleeπ

  • Ob bei Akkubetrieb eine reale Floppy sind macht?


    Nein, natürlich nicht.
    Aber es ist doch "nett" wenn man die Möglichkeit hat das zu tun. Natürlich kommt ne SD-Karte verbaut (mehrere sogar...), aber extra für die reale Floppy, welche auf jeden Fall eingebaut wird noch ein zweites Netzteil zu verbauen welches nicht an den Akkus hängt ist irgendwie auch sinnlos. SD-Kartenlösungen laufen wie beim Atari auch nur mit 5V. Aber da ich die 12V nunmal sowieso fürn Monitor brauche und die Floppy nur 420mA braucht kann man das ja gleich mal mitbasteln ;)
    Nun könnte man überlegen obs überhaupt Sinn macht ne reale Floppy einzubauen, aber in meinem Gehäuse ist halt ne entsprechende Aussparung (Fotos sind in meinem Profil) und ich finds irgendwie in Ordnung wenn ich mir dadurch die Möglichkeit erhalte echte Disketten zu verwenden ohne eine externe Floppy anzuschließen.

    Es wird also theoretisch möglich sein die Floppy übern Akku zu versorgen, praktisch wirds aber wohl eher nicht vorkommen.

  • 3A sollten da reichen. Ich versorge meine Anlage mit einem kleinen Schaltnetzteil welches 5V/8A und 12V/3A liefert. An den 12V hängen die Floppy (ich speise die 5V/12V direkt ohne Umweg über die Floppy-interne Stabilisierung) ein) und ein 8"-TFT (dessen original-NT auch mit 3A angegeben ist). Den Stromverbrauch der Floppy auf dem 12V-Zweig habe ich noch nicht nachgemessen, aber hatte bisher keine Probleme. Das TFT-NT dürfte mit 3A auch etwas überdimensioniert sein. :wink:

    Du kannst das ganze ja auch so realisieren daß die Floppy bei Akku-Betrieb automatisch (oder manuell) abgeschaltet wird um den Standby-Stromverbrauch zu senken und die Akkulaufzeit zu verlängern.

    Sleeπ