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VC20 Final Expansion - erweiterter BETA-TEST

  • Hallo Forum,


    es sieht ganz so aus, als ob ich demnächst die ersten max. 10 Platinen für den Beta-Test bestellen könnte!
    Dazu brauchen wir noch Freiwillige, die bereit sind, ein paar Tests vorzunehmen.


    Bitte seid nicht traurig, wenn hier nicht jeder und nicht jeder 5 Platinen bestellen kann - das ist wirklich nur für den ersten Test gedacht, damit wir Erfahrungen sammeln können und das finale VC20FE guten Gewissens auf die Menschheit loslassen können. Es sollte jedem klar sein, dass ein Beta-Test kein Endprodukt ist (höre ich hier jemanden lachen?) und mit Komplikationen und im allerschlimmsten Fall Unbrauchbarkeit zu rechnen ist (immer diese Disclaimer...).
    Das SD2IEC und das VC20FE v3 sind elektrisch bereits getestet, also vom Schaltplan und der Software her - ich erwarte nicht, dass es bei der Verheiratung der beiden in Form dieses Moduls besondere Schwierigkeiten gibt - toi, toi, toi...!


    Es sind daher idealerweise Leute gefragt, die einen oder mehrere (verschiedene) VC20 besitzen und die notwendigen Fähigkeiten mitbringen, die Platine ohne größere Schwierigkeiten selbst aufzubauen.
    Damit sollten alle Board-Versionen und PAL/NTSC-Maschinen getestet werden.
    Der Lohn dafür ist, als erstes ganz vorne mit dabei zu sein und jetzt schon ein VC20FE zu haben!


    Bei Interesse meldet Euch bitte hier und schreibt am besten direkt dabei, welche Tests ihr vornehmen könntet, d.h. Board-Versionen, andere Erweiterungen, NTSC/PAL usw. - was auch immer Euch einfällt.


    Es wird nicht mehr als 10 Vorab-Platinen geben, die werden von mir auch auf Wunsch eines einzelnen Herrn numeriert und wenn sich mehr melden sollten, werden wir das Los und/oder die Vernunft entscheiden lassen müssen.


    Bei dieser Auflage wird der Preis für die Platine bei 14,- Euro liegen, CPLD bei irgendwas an die 4,- Euro und der SD-Kartenleser bei 3,- Euro. Diese Teile passen alle in einen Luftpolsterumschlag bei 2,- Euro - den Rest gibt's wahlweise als Reichelt-Warenkorb oder wieder als Komplett-Bausatz von mir.
    Wer nur die genannten Teile haben möchte, kommt dann in Summe auf 23,- Euro.
    Einen Reichelt-Warenkorb konnte ich aus Zeitgründen bislang noch nicht einrichten, das kommt aber noch.


    PS: Dieses Wochenende bin ich auf dem zfest.de - werde also nur eingeschränkt bis gar nicht antworten können.

  • Hi for(--),


    wie schon mal geschrieben stelle ich mich als Tester zur verfügung, in VC20/VIC20 gibts eigendlich fast nichts was ich nicht habe.


    VC20 alt-neu
    VIC20-alt-neu PAL-NTSC
    und sogar die UR-VIC 20 mit der ersten Platine als PAL wie auch NTSC
    Wie auch fast alle Modulboxen zumindest habe ich vier davon wobei ja eigendlich nur die 1020 und in beiden Varianten gleich ist interesant ist zum testen.


    Gruß Jogi

  • Wie auch fast alle Modulboxen zumindest habe ich vier davon wobei ja eigendlich nur die 1020 und in beiden Varianten gleich ist interesant ist zum testen.


    Die FEv3 wird vermutlich in den Modulboxen problemlos laufen.


    ABER, - bitte versucht nicht die FEv3 gemeinsam mit einem anderen Modul zu betreiben!!!



    Es macht auch keinen Sinn, weil die FEv3 kann JEDES andere Modul zu 100% ersetzen. Ausnahme sind dnatürlich Module mit spezieller Hardware wie Modem oder IEEE-488. Gemeint sind Module die Eproms (Spiele, Tools) oder SRAM (Speichererweiterung) enthalten.


    -----


    Nach einem Reset belegt das FEv3 alle Speicherblöcke und den IO-2. Wenn es gewünscht ist dass die FEv3 gemeinsam mit anderen Modulen werkelt, dann muss das CPLD Design und die Firmware darauf getrimmt werden. Es ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht geplant dass die FEv3 den VC-20 Slot mit einer anderen Cartridge teilt.

  • Hi Diddl,


    -------------------
    Zitat Diddl..........


    Die FEv3 wird vermutlich in den Modulboxen problemlos laufen.


    ABER, - bitte versucht nicht die FEv3 gemeinsam mit einem anderen Modul zu betreiben!!!



    Es macht auch keinen Sinn, weil die FEv3 kann JEDES andere Modul zu 100% ersetzen. Ausnahme sind dnatürlich Module mit spezieller Hardware wie Modem oder IEEE-488. Gemeint sind Module die Eproms (Spiele, Tools) oder SRAM (Speichererweiterung) enthalten.
    -------------------


    Das ist eigendlich alles was ein Betatest herrausfinden soll was geht und was nicht.!!!


    Und was ist mit DRAM Speichererweiterungen gehen die..??? (Die Frage musste sein! wegen Bezug auf SRam (Speichererweiterung).)


    Mit Modulbox oder Modulerweiterungen teste ich zumindest IEEE und Sprachausgaben.


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    Zitat Diddl
    Es ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht geplant dass die FEv3 den VC-20 Slot mit einer anderen Cartridge teilt.
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    Sollte aber, selbst habe ich früher in der Modulbox verschiedene Module auch Spielmodule gleichzeitig stecken gehabt, jedes mit Schalter versehen zum deaktivieren/aktivieren.
    Der Name verpflichtet Final Expansion...


    Gruß Jogi

  • Bei der Konzeption der FEv3 haben wir keine Rücksicht genommen auf gemeinsamen Betrieb mit anderen Modulen. Wenn es zu einer v3.1 kommt holen wir das nach.


    Die FEv3 nimmt sich zur Zeit alle Ressourcen die zur Verfügung stehen außer IO-1. Also bitte keinen gemeinsamen Betrieb mit anderen Modulen zur Zeit!!!



    Die FEv3 kann Dank CPLD umprogrammiert werden, aber dazu brauche ich viel Zeit. Es ist technisch möglich (mit der aktuellen Hardware) dass die FE-3 mit dem IO-2 und dem BLK-5 auskommt beim Start.




    Mit Modulbox oder Modulerweiterungen teste ich zumindest IEEE und Sprachausgaben.


    Bitte lass mir Zeit zu untersuchen welche Ressourcen diese Module belegen bevor du sowas testest. Es soll ja nix kaputt gehen!!


    Hast du technische Infos zu den beiden Cartridges (IEEE und Sprachausgabe)?



    Sollte aber, selbst habe ich früher in der Modulbox verschiedene Module auch Spielmodule gleichzeitig stecken gehabt, jedes mit Schalter versehen zum deaktivieren/aktivieren.


    Das hat früher ja auch Sinn gemacht. Mehrere Speichererweiterungen, Tool Cartridges und Spiele stecken zu haben.


    Das braucht es jetzt nicht mehr. Die FEv3 kann alle Software auf Cartridges aufnehmen und per Software startbar machen.


    Das FEv3 kann auch jede Speicherkonfiguration einstellen. Damit werden alle Speichererweiterungen obsolet.

  • Jetzt hat's mich auch erwischt: ich habe gerade bei twitter einen FC20FE-Account eingerichtet: VC20FE bei twitter.com
    Die Account-Daten gebe ich gerne an die Entwickler weiter, damit die auch mittwittern können, ist ja keine one-man-show.


    So...


    Ich bin gerade ziemlich... schockiert über die letzte Entwicklung. Bei Beta-Test dachte ich eigentlich an den Beta-Test der aktuellen Hardware und nicht daran, das Design neu zu überdenken.
    Fakt ist aber, dass auch wenn das jetzt mit den Prototypen sehr schnell gehen könnte, ich für den Aufbau des Vertriebs noch ein paar Wochen brauchen werde. Wir können jetzt also schnell Prototypen bauen, eine Woche testen und dann drei Wochen auf den Vertrieb warten.
    Oder wir prüfen erst mal das Design auf Multicart-Fähigkeiten, bauen dann Prototypen und warten keine drei Wochen mehr.
    Ich halte letzteres für sinnvoller - während das Design geprüft und ggfs. überarbeitet wird, kann ich ja weiter an Gewerbeanmeldung und Shopaufbau werkeln.
    Sollten bei "3.1", also bei einer Final Expansion, die mit anderen Carts zusammen spielt - also wenn da Hardwareänderungen notwendig werden, wäre mir das wesentlich lieber, wenn wir die direkt mit den Prototypen getestet hätten und nicht den nächsten Beta-Test anstehen hätten.
    Wer weiß... vielleicht ist das ja alles gar nicht so wild und die Modifikationen sind nur geringfügig.
    Ich denke, wir sollten erst einmal alle Informationen sammeln, was es überhaupt für Cartridges gibt die das VC20FE nicht ersetzen kann und wie diese arbeiten bzw. mit dem VC20FE vereinbar sind.
    Wenn wir diese Informationen haben, können wir immer noch entscheiden...
    a) ob das überhaupt irgendwie vereinbar ist
    b) ob der Aufwand an Modifikation den Mehrwert rechtfertigt

  • Ich denke, wir sollten erst einmal alle Informationen sammeln, was es überhaupt für Cartridges gibt die das VC20FE nicht ersetzen kann und wie diese arbeiten bzw. mit dem VC20FE vereinbar sind.


    Informationen sammeln ist gut! Was mich interessiert:


    + Welche Cartridges sind beabsichtigt glz. mit der FE zu laufen. Bitte um Mitarbeit Aller, - also konkret eine Wunschliste!


    + Cartridges die Sinn machen glz. mit der FE zu laufen müssen analysiert werden. Also welche Ressourcen da benutzt werden.


    + Evt. werde ich die eine oder andere Wunsch Cartridge leihweise benötigen für Tests, es sei denn der Besitzer ist Betatester und kann CPLD programmieren.


    + Am Schluss steht eine konkrete Anforderung für die FEv3.1 Hardware.



    Ich gehe davon aus dass man ziemlich alles mit CPLD redesign abbilden kann. Also keine "richtigen" Hardware Änderungen nötig sind. Insofern macht ein früher betatest schon Sinn.

  • Wie geht das denn technisch vor sich? Wird da nur die Versorgungsspannung zum Modul ein- bzw. ausgeschaltet?


    Das FE kann jetzt schon per Software deaktiviert werden.


    Man könnte beim Einschalten ja schon teil deaktiviert starten, also nur das IO-3 Register einblenden. Dann würde sich die FE mit beinahe nix stören. Allerdings kann man dann die Firmware nicht automatisch starten.


    Man könnte starten mit IO-3 Register + BLK5 ($A000 Speicher). Dann könnte man die Firmware starten und entscheiden wie es weitergeht. Allerdings liegen fast alle Module am BLK5, sodass dies schon an sich ein Problem wäre.


    Abhilfe wären 1 oder 2 Signale am CPLD (für Taster oder Schalter oder Jumper) womit man mitteilt was man will: voll ein, nur IO-3, voll aus.

  • Hi For(--),


    die CS Leitung schalten.
    Nichts anderes wie nee Eprombank...


    Zum Testen testen tuh ich mal was ich in die Finger bekomm, ob sinnvoll oder nicht.


    99% haben eh keine Modulbox/Erweiterung oder wenn sie das haben warscheinlich eh kein Modul was ausserhalb der FE benutzt Sinnvoll ist.


    Der Hauptteil der FE Benutzer wird es eh nur in einen VC20/VIC20 stecken und loslegen.


    Ich schätze mal das das Teil, da eh keine weitere Hardware dran soll eh so OK ist. (Platzmangel)


    Gruß Jogi

  • Zum Testen testen tuh ich mal was ich in die Finger bekomm, ob sinnvoll oder nicht.


    Bitte nicht testen mit der jetzigen Version der FE!!


    Der Bustreiber kennt kein pardon und wird versuchen sich gegen jede andere Cartridge durchzusetzen. Das wird auf kurz oder lang zu Zerstörungen führen ...

  • Hallo,


    jetzt möchte ich mich auch mal zu wort melden.


    Da ich auch schon professionell mit Softwaretest zu tun hatte, muss ich Jogi zustimmen.
    Ein Betatest ist dazu da möglichst alle Bereiche abzudecken.


    Und etwas anzunehmen (z.B. dass Benutzer sich nach einem bestimmten Muster verhalten) ist da sehr gefährlich.
    "Assumption is the mother of all fuck-ups"


    Man sollte alle möglichen und unmöglichen Kombinationen testen. Sicherlich wirst Du nie eine 100%-ige Abdeckung bekommen, aber da wir ja noch etwas Zeit haben, bis for(;;) den Vertrieb aufgebaut hat, können wir diese ja nutzen, soviel zu testen, wie möglich.


    Natürlich erstmal die Grundfunktionen und dann zum Schluss exotischere Kombinationen. Aber gemacht werden sollte es schon.


    Ich stehe auch für einen Beta-Test zur Verfügung, bin aber erst wieder am 7.7. im Lande.


    Übrigens kann ich ein IEEE-488 leihweise zur Verfügung stellen, wenn die Notwendigkeit besteht. Allerdings auch frühestens ab 7.7.


    Als Testplattform habe ich einen VC-20 (neues modell). Modulbox steht mir nicht zur Verfügung, nur eine Expansionport-erweiterungsplatine, die einfach nur 2 Steckplätze hat, die jedoch 1:1 parallel geschaltet sind und auch nicht irgendwie deaktivierbar.


    Gruß,
    Zorro

  • Man sollte alle möglichen und unmöglichen Kombinationen testen. Sicherlich wirst Du nie eine 100%-ige Abdeckung bekommen, aber da wir ja noch etwas Zeit haben, bis for(;;) den Vertrieb aufgebaut hat, können wir diese ja nutzen, soviel zu testen, wie möglich.


    Ich gebe dir Recht, testen so gut es geht. Aber nur wenn es für die Hardware ungefährlich ist!


    100% unverträgliche Hardware kann man im Vorfeld ausmachen. Und die darf auf keinen Fall getestet werden.


    Der Rest ist vielleicht oder wahrscheinlich kompatibel. DAS kann man dann testen.



    Im Augenblick rate ich von solchen Tests ab. Die FE ist zum jetzigen zeitpunkt wahrscheinlich mit keiner einzigen Cartridge kompatibel. Aber wie gesagt mit einem CPLD redesign kann man da viel machen.

  • Auf zimmers.net liegen hier Schaltpläne und Beschreibungen von VIC-20-Modulen - da hat man ja schon mal was in der Hand.


    Für das original CBM IEEE-488 cartridge "VIC-1112" heißt es:


    Quote

    The ROM / EPROM is located at $B000 ... $B7FF. No autostart. Start with
    SYS 45065 (= 11*4096+9 = $B009)


    The VIAs are located at $9200 ... $920F (U4) and $9210 ... $921F (U5).

  • Bitte erst mal keinen CPLD brennen! Ich arbeite an einem neuen verbesserten Design. Zudem hab ich gestern entdeckt dass die aktuelle Version einen Bug hat, der die Rev.2 Firmware zum Absturz bringt.



    - Das aktuelle Design schreibt in die falsche RAM bank wenn man im EEPROM Modus ist. Das erschwert das kopieren von ROM auf RAM.


    + Das neue Design wird das Register 3 byte höher haben (39939 statt 39936). Dann verträgt es sich besser mit IO-3 Cartridges.


    + Das neue Design wird einen neuen Startmodus wo kein Register eingeblendet ist und nur BLK5. Dann kann man die FE ganz einfach ganz abschalten (BLK5 trennen). Und die Grund Kompatibilität ist auch besser.


    + Das neue Design wird einen neuen RAM Modus haben mit dem man die Blöcke selektiv einblenden kann.

  • Für mich ist der Betatest der Hardware abgeschlossen. Jetzt sind unsere 10 Beta Anwender dran. Das FE 3.1 arbeitet höchst zufriedenstellend und problemlos auch im stundenlangen Betrieb. :thumbsup::juhu:



    Hier sind die aktuellen CPLD Files für die v1.1 (8 Bit Baby) und die v3.1:

  • Ich habe heute mit JMP$FCE2 telefoniert, er wird mal gucken, ob er den Anschluß des zweiten Reset-Tasters noch irgendwo rein gezwängt bekommt - damit kann man dann entweder alles zurück setzen (VC20, CPLD und ggfs. SD2IEC) oder nur den VC20 (und ggfs. SD2IEC) - damit kann man den VC20 resetten und ein virtuell eingestecktes Modul trotzdem "eingesteckt" lassen.


    Evtl. kann für den Spannungsregler auch ein LM1117IMP-3,3 herhalten, der kommt auch im SOT-223-Gehäuse, ist pinkompatibel, aber fast ein Drittel billiger.


    Nachmessen der Bauteilhöhe (8,0 mm) und des Platz im Moduls (8,5 mm) hat ergeben, dass das so gerade eben passen müsste. Dabei ist aber zu beachten, nicht irgendwelche, sondern die superflachen Präzisionssockel zu verwenden!


    Die Stiftleisten (für Jumper etc.) haben ebenfalls eine Höhe von 8,0 mm. Wenn man also Steckbrücken verwendet, die oben offen sind, so dass sie nicht über die Stiftleisten hinaus ragen, müsste das ebenfalls passen.
    Es bietet sich dabei an, statt den Jumpern ggfs. Drahtbrücken zu verlöten - ob man z.B. einen 3,3V-CPLD oder 5,0V-CPLD verwendet, ändert sich ja nicht jeden Tag. Die Drahtbrücken sind aber ungleich flacher.


    Ein Stecker, um z.B. das IEC-Kabel steckbar zu machen, passt dann aber bei Verwendung des originalen Modulgehäuses nicht mehr - da muss man dann das Kabel direkt einlöten, was aber in der Praxis kein Nachteil sein sollte - den 6-poligen DIN-Stecker kann man ja herausziehen.


    Sobald JMP$FCE2 die letzten (aber hoffentlich auch aller-aller-allerletzten!) Änderungen am Layout fertig hat, werde ich die Platinen der ersten 10 Prototypen bestellen.


    Was den Vertrieb über den Webshop betrifft, kann man sich unter for8bits.com ansehen, dass es bislang nicht viel zu sehen gibt. Hinter den Kulissen tut sich aber jede Menge, und ich stecke praktisch alle verfügbare Kraft und Zeit da rein. Der Kampf mit der Bürokratie, den ganzen Gesetzen und Verordnungen, die alle beachtet werden wollen, ist wahrlich kein Zuckerschlecken...


    Da wäre z.B. die neue Verpackungsverordnung, wonach jetzt Versandhändler ihre verwendeten Verpackungen (Kartons, Füllchips etc.) registrieren lassen müssen. Ausnahmen gibt es für "kleine Fische" natürlich mal wieder keine und Gebühren werden zwischen 150 und 250 Euro pro Jahr fällig.


    Auch den Versand werde ich überdenken müssen, da ich die bislang geübte Praxis "unversicherter Versand auf eigene Gefahr" als gewerblicher Versender nicht leisten darf - da bin ich verpflichtet, mich darum zu kümmern, dass auch ankommt, was anzukommen hat. Selbst wenn jetzt jemand freiwillig das Risiko auf sich nehmen wollte, und ich in meinen AGB eine entsprechende Regelung vorsehen würde, wäre das nichtig - kommt was nicht an oder geht was verloren, ist das immer das Problem des gewerblichen Verkäufers, nicht das des Käufers - auch wenn das mancher Verkäufer gerne anders darstellt und nur aus "Kulanz" (haha...) die Ware trotzdem noch einmal auf eigene Kosten verschickt.


    Auch wenn das alles gerade wenig erfreulich ist, werde ich jetzt nicht auf "halber Strecke" umkehren und das erst einmal laufen lassen. Ob das alles Sinn macht und sich rechnet (=ich nicht drauf bezahlen muss), wird man dann sehen.
    Ich finde die Idee, einen Shop zu haben, wo man "jederzeit" irgendwelche 8-Bit-Bausätze kaufen kann unabhängig von gerade laufenden Sammelbestellungen jedenfalls nach wie vor so toll, dass ich sowas unbedingt haben möchte ;-)