MMC Replay PRM

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 1.575 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (4. Juni 2009 um 14:30) ist von Wiesel.

  • Weil ich ja jetzt auch mitbekommen habe, dass das MMC Replay mehr kann als MMC64 + Retro Replay, hatte ich mal nach Doku (für Entwickler) gesucht.

    Ist
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    die einzige Quelle? Ist das der letzte Stand?

    Auf Jens' Seite habe ich nichts gefunden.

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  • Auf Jens' Seite habe ich nichts gefunden.

    Das ist (leider) richtig, ich bin mit Webseitenpflege reichlich hinten dran. Wollte schon 2006 auf ein CMS umstellen, was erst vor einigen Wochen Formen angenommen hat. Da es aber eine Quelle gibt, halte ich es für kein großes Hindernis. Jeder weiss, dass ich Fragen nach Hardware-Details schnell und ausführlich beantworte.

    Jens

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  • Danke für die Antwort. Wenn Du sagst, das die Infos in dem Dokument noch stimmen und aktuell sind, reicht das ja erstmal.

    Noch eine Frage hintendran (die ich vielleicht durch (zeitaufwändiges) auseinandernehmen von Quellcode anderer Programme selbst beantworten könnte):
    Ich möchte das MMC64 (und alle kompatiblen Nachfolger) in eigener Software unterstützen. Das soll idealerweise kein Plugin sein und auch nicht in einem DFI-Image (bei dem Namen bin ich mir nicht sicher, ich meine das mit Dreamload) liegen. Sondern einfach Dateien im FS benutzen können. Muss ich dann das FS (also FAT) selbst implementieren oder hilft mir das BIOS weiter? Gibt's Doku zum BIOS (Einsprungadressen für bestimmte Funktionalitäten etc.)? IIRC gibt es zwei Textdateien zum MMC64, in denen sehr hardwarenah der Zugriff auf Blöcke der MMC/SD-Karten beschrieben ist. Ich meine jetzt eine Ebene höher.

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  • Danke für die Antwort. Wenn Du sagst, das die Infos in dem Dokument noch stimmen und aktuell sind, reicht das ja erstmal.


    Speziell der Bios-Mode ist nocht nicht 100% richtig, aber das soll kein Hindernis sein, denn eigentlich wollen wir nicht, dass Du auf der Hardware herumhackst.

    Ich möchte das MMC64 (und alle kompatiblen Nachfolger) in eigener Software unterstützen. Das soll idealerweise kein Plugin sein und auch nicht in einem DFI-Image (bei dem Namen bin ich mir nicht sicher, ich meine das mit Dreamload) liegen. Sondern einfach Dateien im FS benutzen können. Muss ich dann das FS (also FAT) selbst implementieren oder hilft mir das BIOS weiter? Gibt's Doku zum BIOS (Einsprungadressen für bestimmte Funktionalitäten etc.)? IIRC gibt es zwei Textdateien zum MMC64, in denen sehr hardwarenah der Zugriff auf Blöcke der MMC/SD-Karten beschrieben ist. Ich meine jetzt eine Ebene höher.


    Daran arbeiten wir im Moment, was auch der Grund für die lange Wartezeit auf das neue Bios ist. Die alten Plugins und Programme müssen sich alle selbst um Blockzugriff und Dateisystem kümmern, was für Viele ein Hinderungsgrund ist, sich ans Schreiben von Software zu machen. Unser Plan sieht vor, dass Blockzugriff komplett gekapselt wird (womit wir dann recht einfach auch eine Portierung auf den C-One hinbekommen), aber auch, dass Dateizugriff gekapselt wird und diese Routinen vom eingebauten Filebrowser schon verwendet werden. Nach dieser Umstellung ist es dann auch nicht mehr schwer, einen 2-Fenster-Dateibrowser zu machen, wo von Fenster A zu Fenster B kopiert werden kann. Selbstverständlich kann eines der Fenster dann auch ne Floppy darstellen, also die Funktionalität, die sich so viele Leute (inklusive mir) wünschen.

    Langfristig wird das Bios des MMC Replay dann open-source gehen, zu dem Zweck haben wir schon einen SVN aufgesetzt, auf dem dann sogar anonym lesend auf die offenen Teile zugegriffen werden kann.

    Das ganz langfristige Ziel ist es, dass der gleiche Sourcecode verwendet wird für:

    - MMC Replay
    - MMC 64 mit Retro Replay
    - Chameleon (das gelbe Cartridge)
    - C-One mit Chameleon-Core (hier wird die CF-Karte als Speichermedium genutzt)

    Vielleicht sagt Sauhund auch nochmal ne Kleinigkeit, aber eins können wir leider nicht: Einen Zeitplan geben, denn MMC Replay ist nicht das einzige Projekt, das Zeit in Anspruch nimmt.

    Jens

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  • Zitat

    Speziell der Bios-Mode ist nocht nicht 100% richtig,


    Damit meinst Du anscheinend die Seite ca. in der Mitte mit der Überschrift "MMC Replay Bios Mode". Diese Infos sind also mit Vorsicht zu genießen.

    Zitat

    aber das soll kein Hindernis sein, denn eigentlich wollen wir nicht, dass Du auf der Hardware herumhackst.


    Diesen Zusammenhang verstehe ich jetzt nicht, kannst Du das bitte nochmal konkretisieren, um Missverständnisse auszuschließen? Ich habe keine unmoralischen Hintergedanken o.ä., sondern möchte einfach nur ein schnelles Massenspeichermedium für eigene Programme benutzen, das nicht unbedingt am IEC-Bus hängt.

    Auch die 512 kByte RAM sehen interessant aus. Man kann ja 512 Bytes im I/O sehen, wie kann ich das Fenster über die gesamten 512 kByte verschieben? Wie blende ich die anderen Register in dem Bereich aus (und vor allem: wieder ein). Mit den Registern selbst könnte ich sie ja nur ausblenden, dann sind sie ja weg. Oder geht das über $01? Beim schnellen Überfliegen des Dokuments sind die Fragen offen geblieben.

    Zitat

    Die alten Plugins und Programme müssen sich alle selbst um Blockzugriff und Dateisystem kümmern, was für Viele ein Hinderungsgrund ist, sich ans Schreiben von Software zu machen.


    So ist es. Aber trotzdem wollte ich es mal in Angriff nehmen. Ich hatte mit dem Gedanken gespielt, eine Art Lib für das ganze Geraffel zu machen. Aber wenn das BIOS das schon mitbringen würde/wird, ist das der wesentlich sinnvollere Ansatz.

    Zitat

    Unser Plan sieht vor, dass Blockzugriff komplett gekapselt wird (womit wir dann recht einfach auch eine Portierung auf den C-One hinbekommen), aber auch, dass Dateizugriff gekapselt wird und diese Routinen vom eingebauten Filebrowser schon verwendet werden.


    Das klingt doch sinnvoll. Kann ich mir das ganz grob so vorstellen, dass ich ROM einblenden kann und dort Einsprungadressen für Dateioperationen ähnlich den "normalen" Kernal-Funktionen habe? Das wäre genau das, was ich und wahrscheinlich auch andere suchen.

    Zitat

    Das ganz langfristige Ziel ist es, dass der gleiche Sourcecode verwendet wird für:


    Damit wäre dann hoffentlich endlich ein "Standard" für ein schnelles großes Massenspeichermedium geschaffen. Nicht jeder, der ein MMC64/MMC Replay/Chameleon hat, wird sich auch die anderen kaufen. Wenn die alle von Software *leicht* gleichzeitig unterstützt werden könnten, das wär schon was.

    Zitat

    Vielleicht sagt Sauhund auch nochmal ne Kleinigkeit


    Er hat ja einen gesunden Blick für sinnvolle SW-Sachen kann sich sicher gut vorstellen, wo mir der Schuh drückt.

    Zitat

    aber eins können wir leider nicht: Einen Zeitplan geben, denn MMC Replay ist nicht das einzige Projekt, das Zeit in Anspruch nimmt.


    Damit liegt Ihr ja genau im Zeitplan meiner SW-Projekte :wink:

    Gruß,

    Thomas

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  • Diesen Zusammenhang verstehe ich jetzt nicht, kannst Du das bitte nochmal konkretisieren, um Missverständnisse auszuschließen? Ich habe keine unmoralischen Hintergedanken o.ä., sondern möchte einfach nur ein schnelles Massenspeichermedium für eigene Programme benutzen, das nicht unbedingt am IEC-Bus hängt.

    Und das ist auch OK so. Ich meinte mit der Aussage nur, dass es nicht klug ist, Dein Programm auf "MMC Replay only" auszulegen. Wenn das neue Bios da ist, hast Du eine "offizielle" Sprungtabelle für alle Routinen, die dann aber auch auf MMC64 und Chameleon funktioniert. Du entwickelst auf nur einer Hardware, aber Deine Software läuft dann mit anderer Hardware genau so gut. Wenn Du jetzt vorpreschst mit direkten Hardware-Zugriffen, geht Dir dieser Vorteil durch die Lappen.

    Auch die 512 kByte RAM sehen interessant aus. Man kann ja 512 Bytes im I/O sehen, wie kann ich das Fenster über die gesamten 512 kByte verschieben? Wie blende ich die anderen Register in dem Bereich aus (und vor allem: wieder ein). Mit den Registern selbst könnte ich sie ja nur ausblenden, dann sind sie ja weg. Oder geht das über $01? Beim schnellen Überfliegen des Dokuments sind die Fragen offen geblieben.

    Das geht über $8000 und den Ultimax-Mode. Ich hab's selbst grad nicht im Kopf, aber Du kannst das Ram dort in 8K-Pages einblenden und genau wie das Flash (also auch mit den Flash-Bank Bits) 'reinbanken. Im IO-Bereich siehst Du immer nur eine Kopie dessen, was in $9e00-$9fff liegen würde (je nach eingeschaltetem IO-Bereich).

    Kann ich mir das ganz grob so vorstellen, dass ich ROM einblenden kann und dort Einsprungadressen für Dateioperationen ähnlich den "normalen" Kernal-Funktionen habe? Das wäre genau das, was ich und wahrscheinlich auch andere suchen.

    So soll's werden, ja. Wichtig dabei ist, dass es eine Sprungtabelle ist, die sich in zukünftigen Bios-Versionen nicht mehr verändert, und die ein identisches Software-Interface für unterschiedliche Stücke Hardware darstellt.

    Jens

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