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NLQ-HD V0.15 Firmware für IEC-ATA-V2

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    "Cannot preserve EEPROM?"
    Was soll ich ihm sagen?


    NLQ-HD speichert die emulierte Geräteadresse (und anderes) im EEPROM. Damit man diese Daten nicht jedes Mal neu eintippen muss nach einem Flashen, kann man den Inhalt des EEPROMs so schützen (preserve), dass nur der FLASH, nicht aber das EEPROM gelöscht wird. Nur hat Atmel diese Funktion so gemacht, dass es nicht immer möglich ist das EEPROM zu schützen (um das geistige Eigentum kommerzieller Softwareentwickler zu schützen). Die Fehlermeldung "Cannot preserve EEPROM?" weißt darauf hin, dass der EEPROM-Inhalt erhalten bleiben sollte, dass dies aber aufgrund der Atmel-Hardware nicht möglich ist. Das ist nicht weiter schlimm; du musst anschließend mit CALibrate & CONfig die Daten neu eingeben. Die IEC-ATA wird dann defaultmäßig die Adresse 30 haben.

  • Die IEC-ATA wird dann defaultmäßig die Adresse 30 haben.

    Hm, das Problem war ja, dass ich beim ersten Flashen aus Versehen "c" statt "d" bei der letzten Abfrage vor der Meldung gesetzt habe. Könnte es daran liegen?


    Und was ist mit den Default-Config-Files - soll ich da jetzt eins laden?


    EDIT: Ach, egal, später vielleicht, wenn ich welche als SEQ-Files habe.. sind ja alles PRGs im Moment (auch mit XE+ im sd2iec)...


    EDIT 2: Habe einfach nochmal geflashed und diesmal "c" eingegeben - viel besser :)
    Nun fehlen mir nur noch die DNxx.nh1________.SEQ files zum Glück... na mal sehen.

  • Hm, das Problem war ja, dass ich beim ersten Flashen aus Versehen "c" statt "d" bei der letzten Abfrage vor der Meldung gesetzt habe. Könnte es daran liegen?


    c = clear
    d = don't clear!


    Es macht nix, wenn Du c eingegeben hast, dann wird halt das Eeprom gelöscht.



    Und was ist mit den Default-Config-Files - soll ich da jetzt eins laden?


    Ja! Dann brauchst Du schon mal weniger Einstellungen machen, mit cal&con! Nach diesen laden der Default Datei ist NOCHMALIGES kalibrieren nötig, da das Cal-Byte aus der Default Datei genommen wird. Du kannst aber später Deine Konfig mit cal&conf sichern, falls mal der Atmel defekt sein sollte.


    Beim starten von cal&conf muß das iec2ata mit der Adresse 30 automatisch gefunden werden.


    Nach dem einspielen der Default Datei und dem kalibrieren ist dann noch das überspielen der Fehlermeldungen "NH-ERRORMESSAGES.SEQ" nötig. Auch da gibt es einen Punkt dazu in cal&conf. Die Datei muß wieder im selben Verzeichniss stehen.



    EDIT: Ach, egal, später vielleicht, wenn ich welche als SEQ-Files habe.. sind ja alles PRGs im Moment (auch mit XE+ im sd2iec)...


    Das macht nix! Es ändert sich ja nix weiter. Es geht auch mit PRG!!


    Das XE+ war bei mir auch immer *sofort* aktiviert, wenn Unseen eine neue FW rausgebracht hat. (Nun habe ich aber NLQ's FW (nh3...) auf dem sd2iec. Da brauche ich das nicht! Daher kenne ich die Probleme so nicht...)



    EDIT 2: Habe einfach nochmal geflashed und diesmal "c" eingegeben - viel besser :)


    Siehste... :)


    Oliver W.

  • Nun fehlen mir nur noch die DNxx.nh1________.SEQ files zum Glück... na mal sehen.


    Nimm einfach die DNxx.nh1________.PRG!


    Das xx steht übrigens für die Geräteadresse, die das iec2ata dann hat, nach einspielen der Defaultfiles. Den Reset Taster des iec2ata nach dem flashen kurz drücken!


    Oliver W.

  • So, aber die Config-Files, die schaffen mich.
    Die heissen auf dem sd2iec nun wie folgt (beispiel für 12):


    "DN12.NH1________" PRG


    (die "_" sind leerzeichen)


    Ich krieg die nicht geladen...


    versucht habe ich
    DN12
    DN12.NH1
    DN12.NH1________


    kommt jedesmal
    Loading xxx.nh1 frm dvc 8
    62 file not found 0 0


    Ich werd verrückt.

  • Ich bin so kurz davor, lasst mich nicht allein, bitte, ich will in's Bett :)


    EDIT: Sonst muss ich den ganzen sums von Hand eingeben.


    - Flag for autorepair EEPROM-corruption? 85 oder 170?
    - Change debug mode? y/n?
    --- save main bytes to buffer?
    --- save not-main-bytes to buffer?
    --- save LBAs to buffer?
    - change waitingloopdelay time?
    - etc etc

  • Hallelujah.
    Es schreibt.


    Die Leerzeichen sind übrigens in den Originaldateien drin - ich dachte, das wäre wichtig.


    DN12.NH1 hat er jetzt gefressen.


    Nun kalibriert er wieder.


    EDIT: Funny, bei der Verwendung von DN12.NH1 wird Laufwerk 11 draus... Tippfehler beim Umbennnen! Es wird auch etwas spät jetzt...


    EDIT 2: Hm, okay, dann eben 11... immerhin sieht es soweit gut aus. Nun muss ich wohl noch formatieren...


    EDIT 3: Hallellujah! LOAD"$",11 meldet sich die ---NLQ-HD-- zum Rapport.
    Die "NLQ-SWAP.SYS" FOR< Datei ist vermutlich wichtig?
    63999 BLOCKS FREE. 120MB (ist ne 128MB Flash von Transcend)


    Endlich schlafen!


    Danke an alle für die Geduld. Aber intuitiv zu bedienen ist die Software noch nicht.
    Wenn mir einer morgen noch kurz erklären könnte, wie genau man die Device-Number auf 12 stellt...

  • Quote

    Die "NLQ-SWAP.SYS" FOR< Datei ist vermutlich wichtig?
    Endlich schlafen!
    Aber intuitiv zu bedienen ist die Software noch nicht.
    Wenn mir einer morgen noch kurz erklären könnte, wie genau man die Device-Number auf 12 stellt...


    NLQ-SWAP.SYS kann bei der jetzigen IEC-ATA-Version sogar gelöscht werden; es wird hier nicht mehr gebraucht.
    Es freut mich, dass du es noch geschafft hast (ich musste um 12Uhr ins Bett).
    Ich weiss, dass die Konfiguration ganz schön schwierig ist. Das sind Schwierigkeiten, in die man sich als Programmierer (, der die Hintergründe kennt,) gar nicht hineinversezten kann - sorry. Vielleicht könnte mal jemand aus Anwendersicht eine bessere Anleitung schreiben?
    DN12: Du startest C-NLQ-CAL&CON... , drückst RETURN bis zum Hauptmenü. Hier wählst du E für EEPROM-Configuration. Dann das korrekte Calibrationbyte bestätigen und alle sonstigen Default-Werte übernehmen bis du zu "emulated device entry number 0" kommst. Hier "Y"es eintippen -> "E"nable -> bei "emulated devicenumber" gibst du "12" ein -> dann sollte es klappen.

  • Ich weiss, dass die Konfiguration ganz schön schwierig ist. Das sind Schwierigkeiten, in die man sich als Programmierer (, der die Hintergründe kennt,) gar nicht hineinversezten kann - sorry. Vielleicht könnte mal jemand aus Anwendersicht eine bessere Anleitung schreiben?

    Ich werd das mal in Angriff nehmen.
    Auch wenn es bedeutet, dass ich das Flashen nochmal machen muss.
    Was mir bei der Software übrigens aufgefallen ist: Es gibt recht viele Rückmeldung (gut!), diese scrollen aber teilweise in irrwitziger Geschwindigjeit an einem vorbei (nicht so gut). Eventuell nach jeweils x Zeilen einen Userbreak setzen, der bestätigt werdne muss (SPACE) oder so? Es ist auch nicht immer ganz klar, welche Taste man nun drücken muss, um weiterzukommen. Bei RETURN steht es meistens dabei, das war schon sehr hilfreich.


    Ich denke mal, dass die meisten meiner Probleme, darin begründet lagen, das
    a) die Dateinamen durch das Aufspielen auf eine SD-Karte zerrupft wurden (sollte durch das D64 behoben sein) und
    b) die Software nicht explizit für das IEC-ATA ist, sondern auch andere Devices unterstützt. Als reiner IEC-ATA Besitzer wird man dann etwas verwirrt (DIP-Switch, JumperD,...).


    Quote

    DN12: Du startest C-NLQ-CAL&CON... , drückst RETURN bis zum Hauptmenü. Hier wählst du E für EEPROM-Configuration. Dann das korrekte Calibrationbyte bestätigen und alle sonstigen Default-Werte übernehmen bis du zu "emulated device entry number 0" kommst. Hier "Y"es eintippen -> "E"nable -> bei "emulated devicenumber" gibst du "12" ein -> dann sollte es klappen.

    Okay, da stand halt wieder was mit den Byte-Werte (255) und 11 war irgendwie 170 oder sowas und da wurde ich etwas misstrauisch und habe mich bei der Auswahl zwischen "E" und "D" für einen RESET entschieden. "E" - das war der Trick, werde ich heute abend gleich mal ausprobieren.


    Ich muss mir irgendwie einen Multiverteiler für die 5V am Tapeport bauen, damit ich sd2iec und iec-ata gleichzeitig einfach anschliessen kann...

  • Oder halt ein separates Steckernetzteil nur für das IEC2ATA, gibt's bei Pollin günstig - die 5V Dinger!

    Hab ich rumliegen, aber dann benötigt man wieder eine weitere Steckdose und muss daran denken, den Kram mitzuschleppen :)

  • So, ich hab mal angefangen, ein paar 'hakelige' Teile der Anleitung zu ergänzen.
    Die originalen Sätze sind fett und kursiv geschrieben.


    ---


    Die NLQ-HD-Firmware ist Freeware. Die Files sind angehaengt. Sie sind fuer die IEC-ATA-V2-Hardware und duerfen nicht auf eine andere Hardware geflasht werden. Die Installation ist etwas fummelig:


    1. FLASHEN
    Zuerst musst du C-NLQ-FLASHER starten und NH1IEAT0.BIN flashen.


    Das macht man wie folgt:
    - C64 und Floppy ausschalten
    - IEC-ATA an Strom und seriellen Port anschliessen (ohne HDD)
    - Jumper J-C auf 1-2 stecken, Jumper RESET offen lassen
    - C64 und Floppy anschalten
    - "C-NLQ-FLASHER" von Diskette laden und starten
    - Dem Bildschirmdialog folgen und die Datei "NH1IEAT0.BIN" auswählen und laden
    - Jetzt Jumper J-C auf 2-3 stecken, Jumper RESET schliessen
    - Die Sicherheitsabfragen des Programmes bestätigen
    - Bei der Auswahl zwischen "C" und "D" beim ersten Bespielen "C" wählen, um alles neu aufzusetzen.
    - Den Flashvorgang bestätigen und zuschauen, bis es fertig ist
    - Jetzt Jumper J-C auf 1-2 stecken und Jumper RESET wieder öffnen
    - Das Programm verlassen


    2. KALIBRIEREN
    Danach musst du irgendeine HD anschliessen und C-NLQ-CAL&CON starten. Falls das Calibrationbyte falsch ist, waehlst du am besten 'A' fuer automatische Berechnung.


    Das Kalibrationsbyte ist fast immer falsch, also
    - Das Programm "C-NLQ-CAL&CON" laden und starten
    - Die Abfragen beantworten (pal/ntsc, iecata, Oszi j/n) - normalerweise mit p, y, n abzuschliessen
    - Es erfolgt ein erster Kalibrationslauf (der Bildschirm flashed dabei), der mit dem Ergebnis endet, dass das Ding kalibiriert werden muss
    - "A" drücken, um die automatische Kalibrierung zu starten
    - Das Programm durchläuft nun mehrere Kalibrierungsläufe, bis ein guter Wert gefunden wurde und das Programm stoppt
    - Jetzt noch einmal bestätigen und es wird ein letzter Kalibrierungslauf gemacht
    - Das Programm geht nun in den Menu-Modus


    3. KONFIGURIEREN


    Im Hauptmenue tippst du spaeter am besten 'W' fuer Write EEPROM und laedst ein Default-Config-File mit der gewuenschten Devicenummer von Disk und schreibst es ins EEPROM.


    Wir laden nun ein Default-Config-File von der Diskette, um die Einstellungen nicht alle von Hand machen zu müssen:
    - "W" eingeben, um in den Ladedialog zu gelangen
    - Falls die Diskette nicht in Laufwerk 8 liegt, "D" drücken und den entsprechenden Laufwerksbuchstaben eingeben
    - Jetzt "$" drücken, dann die vier Zeichen löschen und RETURN drücken
    - Das Verzeichnis wird angezeigt. Prüfen, ob die DNxx.NH1 Dateien dabei sind
    - Standardmässig werden fünf Default-Config-Files mitgeliefert für die Laufwerksnummern 8 bis 12 (DN08 bis DN12)
    - "F" drücken und den Namen des gewünschten Files eingeben (z.B. "DN12")
    - Das Default-ConfigFile wird nun geladen und in den AVR geschrieben
    - Das Programm geht nun wieder in den Menu-Modus


    Danach muss vermutlich wieder das Calibrationbyte mit 'A' fuer automatisch berechnet werden.


    - Nach dem Schreiben des Default-Config-Files prüft das Tool die Kalibrierung des AVR erneut, da der Wert durch das Default-File wieder auf 255 gesetzt wurde
    - Also wieder mit "A" einen automatischen Kalibrierungslauf starten, wie oben beschrieben
    - Das Programm geht nun wieder in den Menu-Modus


    Sodann drückst du 'E' fuer EEPROM-configuration und speicherst den soeben berechneten Wert ins EEPROM, damit er beim naechsten Einschalten stimmt.


    - Als erstes wird der Kalibrierungswert angezeigt, der gerade ermittelt wurde - mit RETURN bestätigen.
    - Jetzt alle weiteren Punkte mit "N" überspringen bis zur letzten Abfrage
    - Hier den Punkt "C" auswählen, um die KOnfiguration in's RAM zu speichern.
    - Das Programm geht nun wieder in den Menu-Modus


    Wenn du willst, dann kannst du die Konfiguration mit 'E' anschauen und bei Bedarf die emulierte Geraeteadresse auf einen Wert zwischen 8 und 30 einstellen.


    Das geht wie folgt:
    - Erneut alle Menüpunkte mit "N" überspringen bis Du zu dem Punkt "emulated device entry number 0" kommst
    - Jetzt "Y" eingeben
    - "E" für Enable eingeben
    - Bei der "emulated devicenumber" die gewünschte LW-Nummer eintragen (8 bis 30) und mit RETURN bestätigen
    - Alle weiteren Menüpunkte wieder mit "N" für No überspringen
    - Am Ende erneut mit "C" bestätigen, um die Konfiguration wieder in das RAM zu speichern
    - Das Programm geht nun wieder in den Menu-Modus


    4. BETRIEB


    ---


    Zum Betrieb hab ich noch nichts geschrieben, weil das soweit erstmal funktioniert hat...


    EDIT: weil Rächtschraibunk > Ich