Kennt vielleicht jemand dieses Module?

Es gibt 45 Antworten in diesem Thema, welches 10.683 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (7. Dezember 2017 um 23:34) ist von SubZero.

  • Hallo,
    ich kenne dieses module leider garnicht. wenn ich es starte läuft art fastload / dos? mit nem schwarzen innen/aussen hintergrund, der start screen bzw. text ist normaler unveränderter inhalt, und ich kann verschiedene schnell start funktionen über die f-tasten ausführen.
    z.b. f1=list f3=run usw.
    shift+run stop = load"*",8,1
    usw
    kennt das vielleicht jemand?

    danke

  • Spontan Exos würd mir einfallen wegen des schwarzen Hintergrund, aber da ist auch der Text geändert beim Einschalten.

  • so sieht das start screen aus.
    hilft wohl kaum denke ich.
    Bender danke fürs versuchen.

    hat jemand noch ne idee???

    hab versucht es auszulesen, leider stieht im rom irgendwie nur müll drin. ich habs mal drangehängt.

  • so eine geile leiterbahnführung sieht man auch nicht oft :D

  • so eine geile leiterbahnführung sieht man auch nicht oft :D

    Psychedelic Computing! :freak

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  • Was soll da denn besonders sein ?, das ist eine 08/15 8/16 Kbyte Epromplatine.

    Gruß Manfred (C64doc)
    Ein goldner Schraubendreher erspart unnötige Kosten

  • so eine geile leiterbahnführung sieht man auch nicht oft :D


    Hat er das Layout per Hand gezeichnet?

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  • Der LS244 ist als Datenbustreiber geschaltet. Dabei ist interessant, dass die Datenleitungen scheinbar nirgendwoanders hinzeigen, also kann zwar gelesen werden, aber nicht geschrieben. Oder anders: Falls man Schreibzugriffe im Rom findet, ist nur die Adresse, nicht aber die Daten relevant.

    Von den 16K im Eprom sind nur die ersten 8K genutzt. Möglicherweise ist die Verdrahtung vom Eprom zum LS244 ein bischen verdreht, so dass nur Mülldaten zu sehen sind. Vielleicht sind auch Adressleitungen invertiert (LS04!) oder vertauscht, dann kommt noch mehr Müll beim Auslesen per Prommer 'raus.

    Die Adressleitungen A13, A14 und A15 gehen zusammen mit PHI2 und R/W in Richtung LS30 - das riecht sehr verdächtig nach Kernal-Auskodierung. Das Rom wird also bei Lesezugriff auf $e000-$ffff eingeblendet.

    Die beiden LS00 riechen nach RS-Flipflop; man erkennt, dass ein Ausgang eines Gates mit dem Eingang eines anderen Gates verbunden ist. Vermutlich ist die zweite Rückverbindung unter dem Chip. Außerdem ist die Select-Leitung von $df00 an einem der LS00 angeschlossen, wahrscheinlich wird das Modul damit ein- und ausgeschaltet (oder nur ausgeschaltet, wenn der Ladevorgang beendet ist).

    Das mich verwirrt ist der Zähler (LS93), aber um den zu erklären, müsste man wahrscheinlich das Modul komplett reversen. Wenn jemand einen Schaltplan zeichnet, würde ich die Software-Doku daraus erstellen. Alternativ würde es ausreichen, wenn jemand alle Teile 'runterlötet und die Platine von beiden Seiten fotografiert, dann könnte ich den Schaltplan zeichnen, ohne die Hardware hier zu haben.

    Es ist auf jeden Fall mehr als "nur ein 8K/16K Rom Modul". Vermutlich aber nicht viel mehr.

    Jens

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  • Fahren Sie fort "Spock", das klingt interessant...... :freude

    Gruß
    Pentagon

  • das habe ich auch vermutet das es nur 8k sind und das obwohl ein 16er verbaut ist.

    ich habe nur keine idee wie ich denn vernüftig auslesen könnte, sodass man damit was anfangen kann.

    vielen dank für deine ausführung Wiesel

    desweiteren glaube ich nicht das dieses modul jemand in seinem keller hergestellt hat, sondern eher das es einfach industriell schlecht gelayoutet wurde.

    die funktionen des moduls finde ich sehr interessant zuma ich auch noch nix vergleichbares gefunden habe.

  • ich habe nur keine idee wie ich denn vernüftig auslesen könnte, sodass man damit was anfangen kann.

    Einschalten, dieses Programm laufen lassen:

    Code
    10 FOR I=0 to 8191
    20 POKE 8192+I,PEEK(57344+I)
    30 NEXT

    SMON laden, Bereich von $2000 bis $4000 abspeichern, dann hier posten. Oder hat das Modul sogar einen eigenen Monitor?

    Wenn meine Vermutung stimmt, liegt ein anderes Kernal im Bereich $e000, das irgendwie über $df00 diese Einblendung abschaltet und so mehr Kompatibilität erreicht, als andere Kernal-Replacements am Expansionsport.

    Jens

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  • desweiteren glaube ich nicht das dieses modul jemand in seinem keller hergestellt hat, sondern eher das es einfach industriell schlecht gelayoutet wurde.


    Da ist übrigens ein Krönchen und die Zahl 87761 am Rand - evtl. ein Modul von Rex Datentechnik?

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Da ist übrigens ein Krönchen und die Zahl 87761 am Rand - evtl. ein Modul von Rex Datentechnik?

    Das Krönchen von Rex sieht anders aus, außerdem hatten die 4-stellige Artikelnummern. Zudem wage ich zu behaupten, dass Rex so etwas kompliziertes wie eine dynamische Modul-Abschaltung nicht konnte. Deren Designs waren in Sachen Komplexität weit darunter angesiedelt. Nur wenn sie Dinge zugekauft haben (Jann Datentechnik, Dela), haben sie kompliziertere Dinge gebaut.

    Wenn wir weiter über die Zahl orakeln wollen (wollen wir das wirklich?), könnte die 87 das Jahr sein. Wann kam Exos? Wie schnell ist der Fastloader? Mehr 6-fach (also Hypra-Load) oder mehr in Richtung 14-fach (Exos)?

    Ich verspreche mir vom Auslesen des Moduls mit dem Basic-Programm eigentlich am meisten, denn damit können unsere Software-Profis sicherlich die Fastloader-Routine isolieren und uns sagen, was die wirklich kann.

    Jens

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  • so eine geile leiterbahnführung sieht man auch nicht oft :D


    So eine Leiterbahnführund sieht mir typisch wie ein frühes Dela Design aus. Ich hab ähnlich Tolles Design auf meinen. Auch die Dela Eprommer sind so. Nur der Dela III ist anders. Da haben die anscheinend den Layouter gewechselt.

  • hab das so gemacht. (siehe anhang) habs aber schon verglichen mit dem kernel, sind jedoch identisch.

    OK, dann schauen wir mal die Leiterbahnführung genauer an:

    A0 bis A7 sind korrekt am Eprom angelegt, demnach kann man immer ganze Pages korrekt lesen.
    A8 des C64 liegt an Pin 2 an, wo das Eprom eigentlich A12 hat.
    A9 des C64 liegt an Pin 21 an, wo das Eprom eigentlich A10 hat.
    A10 des C64 liegt an Pin 23 an, wo das Eprom eigentlich A11 hat.
    A11 und A12 verschwinden nach zwei Durchkontaktierungen unter dem Sockel des Eproms, da bräuchte ich nen Durchgangspiepser um zu wissen, wo die hingehen. Nach Blick ins Binary und das Pinout des Eproms sind die beiden mit Pins 24 und 25 des Eproms verbunden. Wenn das Layout einigermaßen straight ist, dann ist:
    A11 an Pin 24 (Eprom A9)
    A12 an Pin 25 (Eprom A8 )

    Das zeigt auf jeden Fall schonmal, dass die Adressleitungen wild vertauscht sind, und dass man sich ein Programm schreiben sollte, mit dem die Binärdaten aus dem Eprom wieder zurecht gewürfelt werden müssen.

    Datenleitungen sind was schwieriger, da ist fast gar nichts zu sehen auf den Fotos. Wahrscheinlich ist da auch noch was verwürfelt. Es führt wohl kein Weg dran vorbei, das modul mal komplett zu strippen und zu reversen.

    Jens

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