Assembler lernen in einem Monat?

Es gibt 51 Antworten in diesem Thema, welches 10.216 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (1. Juli 2009 um 09:37) ist von Alchemy.

  • Ich persönlich rate ASS-Anfängern grundsätzlich zu "Maschinensprache für Einsteiger - Letzte Chance!" von Said Bailui. Ist zwar von Data-Becker, aber ich habe nur 1 Fehler drin gefunden.
    Mit diesem Buch läßt sich ein passables Grundgerüst von Kenntnis innerhalb kürzester Zeit erlernen. Dann muß man nur noch lernen, daß bei Assembler dem Rechner auch der kleinste Schritt vorgedacht werden muß. DAS ist meiner Meinung nach das eigentliche Problem, das die Lernwilligen mit dieser "Programmiersprache" haben. Durch Hochsprachen verwöhnt, setzen sie einfach viel zu viel "Verständnis" beim Rechner voraus.

    Liebe Grüße

    Rudi

  • Stimmt, compirudi. Zum Beispiel, dass Variablen vom Assembler irgendwo abgelegt werden. Nein es gibt in Assembler keine Variablen (im BASIC-Sinn). Und deswegen werden sie auch nirgens (automatisch) abgelegt. Darum muss sich der Programmierer kümmern. Und deswegen sind Angaben wie z.B. "RAM ab $C000" die einzig sinnvollen.

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  • "Maschinensprache für Einsteiger - Letzte Chance!" von Said Bailui.

    Der Autor klingt gut. Allein schon der Name. Ich behaupte mal schlichtweg: nur ein Kind kann so ein Buch schreiben. Oder glaubt jemand im Ernst, dass der Papst die 10 Gebote erklären kann?

    Vielleicht gibt es ja noch so ein Teil zu kaufen irgendwo.

    Gruß

  • Ist zwar von Data-Becker, aber ich habe nur 1 Fehler drin gefunden.

    Wie bei Data Becker üblich bleibt es leider nicht bei dem einen Fehler, siehe Wiki! Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Kaufen werde ich mir das Teil irgenwann trotzdem...
    znarF

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    Wenn man sich diese Liste einmal ansieht, dann weiß man vielleicht, was ich meine. Tausende von Büchern zum immer selben Thema.

    Es gibt sogar eins für Frauen (Christine Kerler: Das Computerbuch für Frauen). Ob ich da mal reinschauen sollte?

    Der Baloui ist allerdings vergriffen bei Amazon.

    Gruß

  • Wie bei Data Becker üblich bleibt es leider nicht bei dem einen Fehler, siehe Wiki! Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    "Zum Beispiel heißt es im Buch, dass die größte positive 8-Bit-Zahl unter Berücksichtigung des N-Bits $79 (=121) sei, richtig ist $7F (=127). Dieser Fehler tritt konsequent im gesamten Buch auf."

    Heiß! Na das spricht ja sowohl für ein tiefgehendes Verständnis des Autors für die Materie als auch für umfassende Praxiserfahrung seinerseits...

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  • Heiß! Na das spricht ja sowohl für ein tiefgehendes Verständnis des Autors für die Materie als auch für umfassende Praxiserfahrung seinerseits...

    Das sieht nach einem Flüchtigkeitsfehler (Zeitsparfehler) aus. Wenn er dafür die Zusammenhänge richtig erklärt, wäre mir das recht.

    Allerdings: auch in "C64 intern" stehen ja auch manchmal die Dümmlichkeiten Zeile an Zeile. Ich erwähnte es schon mal: in der 6. Auflage, Kap.5.8.5. Da muss man aufpassen, dass man überhaupt was Richtiges erfährt. Das ist fast schon kriminell. Bis man das Falsche alles kapiert, hat ist Rom wieder zur Weltmacht aufgestiegen. :dagegen:

    Gruß

  • Interessant finde ich, daß keiner der Kritiker das Buch gelesen und benutzt zu haben scheint. Nein, da wird sich über einen Namen und Verlag ausgelassen und das Ganze schon im Vorfeld zerrissen. Für die von mir beschriebenen Zwecke, meine ich, ist das Teil goldrichtig.

    Liebe Grüße

    Rudi

  • Für die von mir beschriebenen Zwecke, meine ich, ist das Teil goldrichtig.

    Compirudi,

    gäbe es technisch gesehen eine Möglichkeit, dass man mal die ersten 5 oder 10 Seiten aus Deinem Buch sehen (lesen) kann? Ich meine die ersten Seiten des Haupttextes, nicht die Seiten davor.

    Das wäre eine große Entscheidungshilfe, sich im Internet um das Buch zu prügeln.

    Gruß

  • Hallo,

    man lernt was die Assembler befehle bedeuten, man sucht sich Programmbeispiele, und versucht den Ablauf des programmes nachzuvollziehen.
    Danach fängt man an nachzudenken was man eigentlich Coden will, und fängt an seine Ideen auf Computer zu bringen.

    Der eine Kapiert es in zwei Wochen, der andere in einen Monat, wieder andere in zwei Jahren. Manche kapieren es sogar nie.

    Viel Enthusiasmus, Ehrgeiz und immer das Ziel vor Augen sollte man schon haben, sonst wird das nix.
    Und dann ist da immer noch, ob man Analytischdenkendes Talent besitzt, oder bis Lebensende ein zweit/drittklassiger Coder bleiben wird.

    Klingt hart, aber so ist nunmal das Leben.
    Wer es einfach haben möchte, fängt mit der geschichte erst gar nicht an.

    PS: Und man sollte nie vergessen, programmieren ist keine Spielerei, das kann heftig in Arbeit ausarten und macht nicht immer Spaß.
    Zum Spaß haben gibt es Computer Spiele.