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Mal wieder ein Goldener...diesmal echt?

  • @Fulgore : Mir genügt diese Aussage von Penta ja auch (nicht, dass ich vorhabe sowas zu kaufen).


    Syshack will gar nicht wissen an was man ein Original von einem Nachbau unterscheidet. Er will vielmehr wissen, ab welchem Wissensgrad man sich Experte nennen darf auf diesem Gebiet.

    Echo hat mich verstanden :thumbsup:

  • Warum fehlt die Slotblende, nur zufällig 'mal entfernt oder ist das bei denen ab und zu so normal gewesen ?


    Ich glaub' ich weiß wieso: Die Platine ist durch eine 469er getauscht worden (sieht man an den hellbraunen Kerkos da hinterm Joyport, das hat bspw. nur die 469er), oder war von vornherein da drin*. Und da "gehört die Blende nicht dazu", wenn man die Platine aus einem C64C Gehäuse nimmt (und keine andere Blende hat).


    *Edit: Das jedoch kann so nicht gewesen sein, denn '86 gab's die 469er Platine noch nicht.

  • Hallo,
    also ich bin absolut KEIN Experte für goldene Commodore... Aber ich habe auch mit Interesse die "Story" über den letzten Goldenen aus Australien mitverfolgt.


    Zwei Dinge, die mir so auffallen:


    - Auf dem Bild mit den fehlenden Joystickblenden sieht es so aus, als wenn die Tastatur beim Lackieren in der Oberschale montiert war. An den F-Tasten sieht man goldenen Lack. Ich habe selbst schon viele Sachen lackiert und kann mir nicht vorstellen, daß es sich um eine Spiegelung handelt, viel mehr um Sprühnebel. Hat Commodore wirklich so schlampig gearbeitet bei den Goldenen?


    - Auf dem Bild mit dem Label, sieht die die Schrift sehr unscharf bzw. "doppelt" aus. Gerade das C vom C64 ist unten unvollständig. War denen gerade das Label soooo unbedeutend, daß es nicht perfekt sein sollte????


    Vom Preis habe ich keine Vorstellung. Aber das Verhältnis von 9999 Euro Sofortkauf zu 6000 Euro Beginn finde ich schon etwas seltsam.


    Nunja... just my two Cents!


    Wie gesagt, bin Null Experte.


    Gruß, Hackes.

  • Könnte auch eine (Licht-)Reflexion der goldenen, rauen Oberfläche sein, die sich da -am nahesten Punkt- etwas spiegelt. Aber ja, sieht fast so aus wie du sagst.
    Wobei: Das ganze mühsam u. detailliert abzukleben und die Tastatur nicht einfach vorher abzuschrauben.., so blöd könnte 'selbst' ein Fälscher normalerweise nicht sein.

  • - Auf dem Bild mit dem Label, sieht die die Schrift sehr unscharf bzw. "doppelt" aus. Gerade das C vom C64 ist unten unvollständig. War denen gerade das Label soooo unbedeutend, daß es nicht perfekt sein sollte????

    Das sehe ich nicht, das C ist vollständig. Manko: Etwas angehoben an den Seiten u. nicht soo mittig. Sonst genauso wie der andere in der Bucht für 64T.
    Achso, das Label auf der Platte ist gemeint gewesen. Ja richtig. Vor allem die Vokale O, E + die 8, 6, das G,.. sind da oben und unten etwas dünn.* Das ist bei dem für 64T nicht so, beim C aber schon ebenfalls etwas.
    Das unscharfe kommt aber von der Spiegelung in der Glasplatte. *Vlt. war die Druckwalze (o.ä.) bei C= da bereits etwas schwächer geworden, so dass diese dünneren Stellen der Ziffern, Buchstaben nicht mehr durchkamen.

  • Gleich vorweg, ich bin auch kein Experte für Goldene, aber mir gefallen jedes Mal die detektivischen Spekulationen hier. :search:


    Was mich diesmal stutzig macht, ist der relativ schlechte Zustand des Gehäuses: Es hat Dellen, Kratzer und ist schmutzig. Würde man einen goldenen C64 ganz normal im Alltag benutzen und dann auch noch eher achtlos mit ihm umgehen? So nach dem Motto, "Für die nächste DoReCo schmeiß ich mal schnell meinen Goldenen in den Kofferraum..."

  • Soweit mir bekannt, hat sich hier im Forum auch niemand als Experte bezeichnet?


    Gruß
    Tom

    Hoi Tom!


    Wer sagen kann, ob ein goldener echt ist oder nicht, müsste eigentlich ein Experte sein :D
    Auch wenn es derjenige nicht gesagt hat.


    Du - Experte, da genügend Wissen um den Unterschied zu erkennen.
    Ich- Kein Experte, da ich dieses Wissen eben "noch" nicht (wegen Fehlender goldener :drunk: ) erreicht habe!




    lg :winke:


    DeSegi

  • Gleich vorweg, ich bin auch kein Experte für Goldene, aber mir gefallen jedes Mal die detektivischen Spekulationen hier. :search:


    Was mich diesmal stutzig macht, ist der relativ schlechte Zustand des Gehäuses: Es hat Dellen, Kratzer und ist schmutzig. Würde man einen goldenen C64 ganz normal im Alltag benutzen und dann auch noch eher achtlos mit ihm umgehen? So nach dem Motto, "Für die nächste DoReCo schmeiß ich mal schnell meinen Goldenen in den Kofferraum..."

    Nein würde man wohl nicht machen, trotzdem wurden genug davon auch tatsächlich benutzt. Das sieht man dann an den Griffspuren am Gehäuse. Für die meisten war das damals ein "Werbegeschenk" und zwar eins das eben auch funktioniert und benutzt werden konnte. Manche haben ihn auch ungeöffnet im Schrank liegen lassen. Ein solches Gerät ist neulich aufgetaucht und verkauft worden. In OVP und Geschenkpapier von Commodore. Das blieb hier im Forum weitestgehend unbemerkt.


    Das Gerät ist IMHO absolut echt, aber die Seriennummer ist für mich persönlich weniger interessant. Die ausgedünnten und schwächlichen Buchstaben, bekommt man, wenn die Rückplatte zu stark geputzt wird. Die Buchstaben sind schneller weg als man husten kann. Und wer jetzt beim Lesen gut aufgepasst hat erkennt dann auch ein weiteres, durchaus wichtiges Merkmal eines echten goldenen C64 bzw. einer echten Rückplatte.


    Belichtung täuscht ebenfalls sehr beim fotografieren und Belichtung ist auch wieder zum Vorteil zu nutzen. Ich habe meinem einen goldenen Hochglanzschrein gebaut, wo ich täglich mehrfach in mich kehre und in Demut meditiere. Dadurch bekomme ich die Kraft dieses Forum zu betreiben und das alles überhaupt auszuhalten ;););) (das war ein belangloser Scherz)


    Gruß
    Tom / Pentagon

  • Belichtung täuscht ebenfalls sehr beim fotografieren und Belichtung ist auch wieder zum Vorteil zu nutzen. Ich habe meinem einen goldenen Hochglanzschrein gebaut, wo ich täglich mehrfach in mich kehre und in Demut meditiere. Dadurch bekomme ich die Kraft dieses Forum zu betreiben und das alles überhaupt auszuhalten (das war ein belangloser Scherz)

    Respekt, sehr eindrucksvoll!


    Möglicherweise lässt sich dazu noch die passende Religion anerkennen...

  • Jeder mit ein bisschen handwerklichen Geschick und einer originalen Vorlage kann einen Jubiläums C64 nachbauen. Der verrutschte Seriennummern-Aufkleber stört mich dabei gar nicht, da es durchaus möglich ist, das er damals einfach von Hand schlampig aufgebracht wurde.
    Fundierte Echtheits-Nachweise können e.E. nur erbracht werden, wenn man Altersuntersuchungen bzgl. des Lack's, der Acrylplatten und der Folie dazwischen durchführen würde. Ich weiss auch nicht, bei den vielen Fakes heutzutage, ich würde ihn für so viel Geld nicht kaufen. Zumindest nicht ohne ein Sachverständigengutachten.


    Pentagon: du weisst, das man mit entsprechendem Aufwand sowas nachbauen kann. Die paar Merkmale, die das Dings hat, kriegt man zumindest so hin, das es auf Fotos nicht erkennbar ist.