Futter für die Datasette: Marktübersicht Audio-Kassetten 2009

Es gibt 796 Antworten in diesem Thema, welches 152.518 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (8. Oktober 2025 um 19:28) ist von BinaryDigitSix.

  • Die ständig leeren Batterien damals waren ja wirklich ein Ärgernis.

    Schade nur, das auch dieses Gerät garantiert keine anständigen Pegel am Kopfhörer erlaubt.Schließlich ist die zu erwartende Kundschaft, ja schon Hörgeschädigt.

    Man könnte ja eine Powerbank über USB als Ladebuchse dranknüppeln.

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Jetzt bin ich aber tatsächlich doch mal über einen neu entwickelten - wahrscheinlich aber eher betreffend des Gehäuses aus Aluminium, weniger zum Laufwerk - tragbaren Kassettenspieler gestoßen

    Da ist das gleiche Tanashin-Laufwerk drin wie in ungefähr allen noch neu kaufbaren Kassettengeräte, wird zB in diesem Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. erwähnt.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Die ständig leeren Batterien damals waren ja wirklich ein Ärgernis.

    Schade nur, das auch dieses Gerät garantiert keine anständigen Pegel am Kopfhörer erlaubt.Schließlich ist die zu erwartende Kundschaft, ja schon Hörgeschädigt.

    Mit Akku war das ja kein Problem. Die konnte man sogar selbst wechseln, da niicht fest eingebaut.

  • Das Problem ist nicht die 5V Technik.Im meinem alten Sony Walkman sind meine ich nur zwei 1.5V Mignon drin und der bläst einem den Staub der Jahrhunderte aus der Ohrmuschel.

    Aber es gibt heute andere Vorschriften, was ich auch in sofern einsehe,weil die Menschen im Schnitt völlig verblödet scheinen und man denen wirklich ALLES diktieren muss.

    Sieht man daran das einem oft Leute mit Airpods aufs Handy starrend vor die Karre laufen.

    Jedenfalls ist mir das manchmal deutlich zu leise, vor allem wenn man Musik der 80er hört, die vor dem Loudness War entstanden ist.

    Und natürlich verändert sich unser Hörempfinden noch zusätzlich im "Alter" obwohl, ich oft wirklich laut Musik gehört habe, ist mein Gehör aber noch in Ordnung, wie ich jedes Jahr unter Beweis stellen muß,aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit.

    Gib mir noch ein Hörnchen Met...Damit ich weiss wies weiter geht.

    Denn hab ich mich mit Met befeuchtet bin ich schon mal vor-erleuchtet...

    TORFROCK

  • Und der EBU R128 Standard ist nur eine Empfehlung. Schön, wenn die Musik runtergepegelt ist, die Werbung dann aber wieder an der 0 db Grenze kratzt :D

    Mr. Look-at-me-I'm-in-VGA
    C64 with SD2IEC and EasyFlash 3 - Amiga 500 with ACA500Plus and Memory Expansion
    Retro Gaming Channel on YT: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Das Problem ist nicht die 5V Technik.Im meinem alten Sony Walkman sind meine ich nur zwei 1.5V Mignon drin und der bläst einem den Staub der Jahrhunderte aus der Ohrmuschel.

    Aber es gibt heute andere Vorschriften, was ich auch in sofern einsehe,weil die Menschen im Schnitt völlig verblödet scheinen und man denen wirklich ALLES diktieren muss.

    Sieht man daran das einem oft Leute mit Airpods aufs Handy starrend vor die Karre laufen.

    Jedenfalls ist mir das manchmal deutlich zu leise, vor allem wenn man Musik der 80er hört, die vor dem Loudness War entstanden ist.

    Und natürlich verändert sich unser Hörempfinden noch zusätzlich im "Alter" obwohl, ich oft wirklich laut Musik gehört habe, ist mein Gehör aber noch in Ordnung, wie ich jedes Jahr unter Beweis stellen muß,aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit.

    Bei der Stereoanlage kommt auch mehr Bums raus. Eine Vorschrift kann das somit eigentlich nicht sein. Wahrscheinlich wird damit wenig Geld eingespart, wenn der Verstärker im Walkman weniger Leistung hat.

  • Das Problem ist nicht die 5V Technik.Im meinem alten Sony Walkman sind meine ich nur zwei 1.5V Mignon drin und der bläst einem den Staub der Jahrhunderte aus der Ohrmuschel.

    Ich meine, dass die Walkmen früher einen 12V DC/DC Konverter hatten. Heute laufen die Kopfhörerverstärker ICs mit 5V, oder womöglich sogar 3V? Auf jeden Fall sind sie alleine dadurch begrenzt im Pegel. Ok für heutige Stöpsel, aber zu knapp für insbesondere ältere Overears.

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  • "Der neue EU-Standard schreibt vor, dass alle persönlichen Musikabspielgeräte, die ab Februar 2013 in der EU verkauft werden, die maximale Lautstärke auf 85 Dezibel begrenzen sollten. Handys mit Kopfhöreranschluss fallen ebenfalls unter diese Richtlinie"

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    Für Handys gibt es Apps, aber dazu muss man die Geräte "Rooten"

    Gib mir noch ein Hörnchen Met...Damit ich weiss wies weiter geht.

    Denn hab ich mich mit Met befeuchtet bin ich schon mal vor-erleuchtet...

    TORFROCK

  • Das ist glaube ich weniger kritisch als auch ich immer dachte. Die andere Bias-Einstellung ist irrelevant (da das Band ohnehin weit gesättigt wird) und dass CrO2-Bänder den Kopf verschleißen scheint eine Urban Legend zu sein.

    Ich habe beim Blättern in der 64er folgende "Leserfrage" gesehen. Jedenfalls wird hier behauptet, das CrO2-Bänder nicht gut sind :search:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    The wheel is turning but the hamster is dead Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

  • Ich habe beim Blättern in der 64er folgende "Leserfrage" gesehen. Jedenfalls wird hier behauptet, das CrO2-Bänder nicht gut sind :search:

    Neiiiiiin, bitte nicht SCHON WIEDER diese Diskussion anzetteln!

    Früher waren 64k unglaublich viel, heute reicht es nicht mal mehr für "Hello, world!".

  • Ich habe beim Blättern in der 64er folgende "Leserfrage" gesehen. Jedenfalls wird hier behauptet, das CrO2-Bänder nicht gut sind :search:

    Neiiiiiin, bitte nicht SCHON WIEDER diese Diskussion anzetteln!

    Vielleicht doch noch ein letztes Mal, aber diesmal anders: Das Tonband (in den Compact Cassettes steckt ja auch nur ein schmaleres Tonband) ist ja zuerst nicht für Computerdaten sondern für Musik erfunden worden. Dabei unterscheiden sich aber die Mischungen und Art der magnetisierbaren Schicht deutlich. Wenn man überhaupt verstehen will, warum das wichtig ist, sollte man eins der besseren Tapedecks von damals mal in Betrieb nehmen, und zwar eins mit Hinterbandkontrolle und der Möglichkeit Kassetten einzumessen (nicht nur die grobe Bandsortenwahl von Typ I bis IV). Läuft dann eine Aufnahme - z.B. von CD - und der Verstärker/Receiver hat auch noch eine Monitormöglichkeit, kann man zwischen dem direkten hören der CD und der Hinterband - also der Nachaufnahmekontrolle - der Kassettenaufnahme umschalten.

    Wenn man das macht - und nicht nur, wie früher, blind ein Album von Freunden auf Kassette kopiert und von dort zum ersten Mal intensiv hört - bekommt man ein Gespühr dafür, was bei Kassettenaufnahmen wirklich passiert. Mit perfekt eingemessener, guter Kassette auf gutem Deck klingt die Musik bei der Umschaltung von CD zur Hinterbandkontrolle völig gleich (das nennt man Transparenz) und es ist auf der Kassette beim sehr laut aufdrehen nur ein etwas stärkeres Grundrauschen zu hören.

    Ist die Kassette nicht gut eingemessen oder taugt nicht so viel, dann hört man beim hin und herschalten deutliche Unterschiede: Weniger oder mehr Höhen oder Bass, superkurze Aussetzer (Dropouts), eine Verzerrung des kompletten Frequenzganges oder durchgängige Störgeräusche, genau wie eine viel leisere oder lautere Wiedergabe sind da möglich. Schlimmer wird das, wenn durch falsche Bandsortenwahl schon die Vorverzerrung falsch gewählt wurde.

    Wir wussten das als Schüler kaum und dachten zu allem Überfluss auch noch, dass teurere Kassetten grundsätzlich besser klingen müssen (tun sie auch, aber nur wenn sich das Deck darauf einmessen lässt). Bei nicht ganz schlechten Decks stand eigentlich in der Anleitung auf welches Produkt in welcher Bandsorte das Deck voreingemessen war. Wenn da für Typ II die TDK SA aufgeführt war, tat man gut daran auch genau die zu kaufen (oder das baugleiche Aldi Derivat SuperCDing). Für mehr Geld eine TDK SA-X oder SA-XS geschweige denn eine Maxell XL-II S zu kaufen tat der guten Musikabbildung auf genau diesem Deck dann nicht gut sondern führte zur Verzerrung.

    Wie schlecht dann - im Vergleich zur Vorlage - eine Aufnahme klingen kann, kann ja jeder mal ausprobieren: Einfach auf so einem Deck mit Hinterbandkontrolle die Erkennungkerben für Typ II abkleben, so dass das Deck denkt es wäre eine Typ I Kassette und dann mit der Hinterbandkontrolle die Aufnahme mit dem Original vergleichen (das ist zwar genau umgekehrt, wie mit CrO2 in der Datasette aber vom Prinzip hat es einen ähnlichen Effekt). Klingt das gruselig? Genau. Man kann zwar das Lied hören und erkennen, es klingt aber eben nicht mehr transparent zu Original.

    Kommen wir jetzt zurück zur Datasette. Ich hoffe es ist jedem klar, dass sich abgespeicherte Programme am besten wieder einlesen lassen, je weniger die Wiedergabe von dem abweicht, was aufgenommen werden sollte. Wie auch im Bereich der billigen Walkman-artigen Geräte von damals, sind alle Laufwerke ohne automatische Bandsortenerkennung (oder manuelle Wahl) immer auf Typ I Normal eingestellt. Die beste und transparenteste Wiedergabe, wenn nicht eingemessen werden kann, erreicht man dann mt Bändern vom gleichen Kontinent, von dem auch das Deck kommt (japanische Bänder für asiatische Decks, europäische - also BASF - für europäische Decks) und einer Kassette nahe an der Referenz (eine Top-Typ-I-Kassette wie die Maxell XL-I S macht da die Aufnahme nicht besser).

    Fazit: In der Datasette steckt ein japanisches Laufwerk, das ganz simpel ohne Bandsortenerkennung aufgebaut ist. Also arbeitet es am besten mit Normalbändern aus Asien vom Typ I Normal. Die letzten, die da aus der Produktion gegangen sind waren Sony HF, Maxell UR sowie TDK FE und D. Zudem ist das Laufwerk natürlich grob aufgebaut und daher sollte das Band möglichst dick sein. Schon ganz zu Beginn der Kassettenproduktion wurden daher drei Dicken ("Dünnen") festgelegt, um Laufzeiten von 120, 90 und 60 Minuten zu ermöglichen. Das dickste Band ist dasjenige in den 60-Minuten-Kassetten (oder die mit noch kürzerer Laufzeit, die Dicke entsprach dann den C60-Band).

    TL/DR: Für die Datasette, weil in Japan oder Hongkong gefertigt, immer Typ-I-Band, also Normal, aus Japan verwenden und dabei keine teuren Sonderbänder mit etwa doppelter Beschichtung. Zudem auf dickes Band achten, also C60 oder kürzer. Die letzten dieser Art waren Sony HF, Maxell UR sowie TDK FE und D. Soll es billiger sein, einfach zu gebrauchten Kassetten dieser Art von japanischen Herstellern (neben den drei vorgenannten gab es da auch JVC, Fuji, usw.) im Gebrauchtmarkt suchen. Muss es ganz neu sein, dann kommt da das Band aus Indien oder Frankreich, sollte aber als Typ I auch funktionieren.

    Ideen, die ich mit eurer Hilfe gerne wahr machen würde:

    1. Eine wirklich neue Maus am C64 auf Basis der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    2. Die erste echte Maus für die 264er mittels Anschluss einer Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Kommen wir jetzt zurück zur Datasette. Ich hoffe es ist jedem klar, dass sich abgespeicherte Programme am besten wieder einlesen lassen, je weniger die Wiedergabe von dem abweicht, was aufgenommen werden sollte.

    Ich wiederhole mich gerne: bei der Datasette wir das Band mit Absicht hoffnungslos übersteuert. Bias etc. haben dann keine Bedeutung mehr, und der Störabstand ist so groß, dass das leisere Grundrauschen der Ferrobänder (bei gleicher Aussteuerung) keinen Vorteil bringt.

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  • Für die Datenspeicherung funktionieren auch nicht japanische Typ I Kassetten einwandfrei.

    Typ I hat noch den Vorteil, daß das magnetische Material auf dem Trägerband nicht so hart ist und den Tonkopf weniger stark verschleißen läßt und damit der Tonkopf länger lebt, bevor der Kopfspiegel aufgearbeitet werden müßte.

    Bestes Material ist also für die Datenspeicherung Typ I.

  • Was ich aus GeTE 's Post mitnehme: Wer entwickelt einen Mod für die Datasette um eine Hinterbandkontrolle zu ermöglichen, die endlich diese Frage nach den besten Bändern ein für alle mal beendet?! :D

    After a time, you may find that 'having' is not so pleasing a thing after all as 'wanting'. It is not logical, but is often true... Spock
    When you’re playing and you’re just you, powerful things happen... Joybubbles

  • Was ich aus GeTE 's Post mitnehme: Wer entwickelt einen Mod für die Datasette um eine Hinterbandkontrolle zu ermöglichen, die endlich diese Frage nach den besten Bändern ein für alle mal beendet?! :D

    Das reicht mir nicht, ich will auch eine automatische Justagefunktion auf fremde Bänder nach Vorbild des Nakamichi Dragon für die Datasette 8).

    Ideen, die ich mit eurer Hilfe gerne wahr machen würde:

    1. Eine wirklich neue Maus am C64 auf Basis der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    2. Die erste echte Maus für die 264er mittels Anschluss einer Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Miene automatische Justage heißt CrO2 :thumbsup:

    Früher waren 64k unglaublich viel, heute reicht es nicht mal mehr für "Hello, world!".

  • Miene automatische Justage heißt CrO2 :thumbsup:

    :gruebel ... dir ist schon klar, dass eine automatische Justage dazu dient von anderen (schlecht) Aufgenommenes trotzdem einlesen zu können?! Bei unterschiedlichen Azimutheinstellungen hilft dir die Bandsortenwahl nicht weiter ... :prof:

    Ideen, die ich mit eurer Hilfe gerne wahr machen würde:

    1. Eine wirklich neue Maus am C64 auf Basis der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    2. Die erste echte Maus für die 264er mittels Anschluss einer Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • :gruebel ... dir ist schon klar, dass eine automatische Justage dazu dient von anderen (schlecht) Aufgenommenes trotzdem einlesen zu können?! Bei unterschiedlichen Azimutheinstellungen hilft dir die Bandsortenwahl nicht weiter ... :prof:

    Dir ist schon klar, dass wir von einer DATASETTE reden? :D

    Früher waren 64k unglaublich viel, heute reicht es nicht mal mehr für "Hello, world!".

  • Was ich aus GeTE 's Post mitnehme: Wer entwickelt einen Mod für die Datasette um eine Hinterbandkontrolle zu ermöglichen, die endlich diese Frage nach den besten Bändern ein für alle mal beendet?! :D

    Das reicht mir nicht, ich will auch eine automatische Justagefunktion auf fremde Bänder nach Vorbild des Nakamichi Dragon für die Datasette 8).

    Mit Cassette-Umdrehen-Auto-Reverse aber bitte ! :D

    After a time, you may find that 'having' is not so pleasing a thing after all as 'wanting'. It is not logical, but is often true... Spock
    When you’re playing and you’re just you, powerful things happen... Joybubbles