eCos (embedded Configurable operating system)

Es gibt 3 Antworten in diesem Thema, welches 1.036 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (28. Juli 2014 um 10:42) ist von SWGuy.

  • Cos (embedded Configurable operating system) ist ein freies Echtzeitbetriebssystem für eingebettete Systeme, das durch die GNU Open Source Entwicklungssysteme unterstützt wird. Die eCos-Lizenz erlaubt Entwicklern vollen Zugriff auf alle Teile des eCos Codes und ermöglicht so die freie Weiterentwicklung des Systems.

    Wie bei Echtzeitbetriebssystemen üblich, bietet eCos keine Entwicklungsumgebung sondern erfordert das Einrichten von Entwicklungswerkzeugen auf einem Windows- oder Linux-System. Die Entwicklungsumgebung umfasst zumindest den GCC Compiler, den gdb Debugger sowie die binutils.

    Eine Stärke von eCos ist sein Konfigurationssystem, welches es dem Anwender ermöglicht ein eigenes schlankes anwendungsspezifisches System zusammenzustellen, bei dem nur die benötigten Funktionen integriert werden (Skalierbarkeit, ...). Dieser Ansatz kommt ressourcenschwachen eingebetteten System sehr zugute.

    Durch die Unterstützung einer Vielzahl von Anwendern wurde eCos kontinuierlich weiterentwickelt und steht für eine wachsende Zahl von Plattformen zur Verfügung. Die aktuelle Version eCos 2.0 unterstützt als Zielsystem die Prozessorarchitekturen ARM, Hitachi H8300, Intel x86, MIPS, Matsushita AM3x, Motorola 68k, PowerPC, SuperH, SPARC und NEC V8xx.

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    @ Admins

    Wens die falsche Rubrik ist, bitte verschieben :winke:

    Brotscheibe

  • Schön, dass dein Link gleich auf die Problem-Report-Seite verweist :smile:

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    Sorry, war mein Fehler :baby: :aerger:

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    Entschuldigung.


    Brotscheibe

  • Hallo,

    ich bin beim googeln auf diesen Beitrag gestossen. Der ist zwar schon recht alt, aber vielleicht sind ein paar Infos von meiner Seite trotzdem hilfreich.

    Ich beschäftige mich beruflich intensiv mit embedded Systemen und insbesondere mit eCos. Ich arbeite (mit Unterbrechungen) schon gefühlt seit 15 Jahren mit eCos und habe beste Erfahrungen damit gemacht. Aus diesen Tätigkeiten sind einige kommerzielle, zuverlässige Produkte entstanden!


    Durch die Unterstützung einer Vielzahl von Anwendern wurde eCos kontinuierlich weiterentwickelt und steht für eine wachsende Zahl von Plattformen zur Verfügung. Die aktuelle Version eCos 2.0 unterstützt als Zielsystem die Prozessorarchitekturen ARM, Hitachi H8300, Intel x86, MIPS, Matsushita AM3x, Motorola 68k, PowerPC, SuperH, SPARC und NEC V8xx.

    inzwischen ist eCos bei der Version 3.0 angekommen. Viele neue unterstützte Hardware Plattformen sind dazu gekommen. Außerdem wird von der Community eCos stetig gepflegt und weiterentwickelt. Außerdem gibt es einige kommerzielle Anbieter rund um eCos.


    Wie bei Echtzeitbetriebssystemen üblich, bietet eCos keine Entwicklungsumgebung sondern erfordert das Einrichten von Entwicklungswerkzeugen auf einem Windows- oder Linux-System. Die Entwicklungsumgebung umfasst zumindest den GCC Compiler, den gdb Debugger sowie die binutils.


    Das ist richtig. Auf der eCos Homepage wird ein Weg beschrieben, eine Toolchain einzurichten. Allerdings ist dieser Weg steinig. Man muß teilweise Patches einspielen, den Source Code des Repositories ändern, um mit aktuellen Compilern arbeiten zu können usw, usw. Da läuft man schnell in eine Sackgasse!

    Ich kann nur empfehlen, eine fertige Toolchain zu verwenden. Einen deutschen Anbieter habe ich hier gefunden:

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    Damit funktioniert alles völlig reibungslos. In der neuesten Version wurde sogar ein ARM-Emulator integriert. Da kann man seine ersten Schritte mit eCos auch völlig ohne Zielhardware machen. Debuggen erfolgt dann anstatt mit einer realen Target-Hardware einfach mit dem Emulator. Der Emulator simuliert dabei nicht nur den ARM-Core selbst, sondern auch einige IPCores des ausgewählten Prozessors. Dadurch kann man fast so arbeiten, als würde man mit einem echten Prozessor arbeiten!