Toleranz im Stromnetz Messung, wer hat Multimeter wer macht mit ?

Es gibt 38 Antworten in diesem Thema, welches 15.971 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (3. März 2009 um 16:08) ist von sauhund.

  • Also es hat sich ja im laufe der Zeit etwas geändert im Deutschen Hausstrom.

    Bis 1987 war ja die Norm in Deutschland 220Vac mit 10% Toleranz d.H.nach adam riese 22 Volt schwankungen sind zulässig also maximum ne spannung von 242V
    Ab 1987 wurde die Spannung im sinne einer Europäischen angleichung des Stromnetzes auf 230Vac umgeschaltet wobei praktischer weise eine Höhere Spannung idr. ja auch einen
    Niedrigeren Verlust bedeutet, um aber die alten Geräte die alle auf 220V ausgelegt waren zu schützen ist die Toleranzgrenze enger gehalten worden und auf 6% gesenkt worden also
    1%von 230V sind 2,3V mal 6 sind demnach eine Maximale Abweichung von 13,8V also ein Maximalwert von 243,8V was kaum über dem alten grenzwert lag, somit unkritisch.

    Seit Anfang dieses Jahres jedoch ist diese Alte 6% Toleranz verfallen und auf 10% wieder angehoben worden was eine Abweichung von 23V somit einen Max wert von 253Vac!!! erlaubt.
    Damit sollte man sich glaub ich mal n bisschen mit dem Strom beschäftigen.

    Dem Schock zuvolge habe ich momentan des öfteren mal meine Spannung an der Heimischen Dose nachgemessen und bis jetzt hab ich gottseisgelobt nur 225V bei mir hier gemessen, eben warens sogar 222V was ja optimum für die alten C64 Netzteile is.

    Mich würde vieleicht auch im sinne anderer interessieren was für Werte woanders kursieren, hier sind natürlich die angesprochen die das auch messen können und auch wollen :)

    Also Status bei mir gerade Gemessen 15:00 11.01. Köln 222Vac Stadteil Bickendorf aber muss ja jetzt nicht suppergenau sein, mich interessiert halt so ob und wie sich was regt in den leitungen.
    Ich werde jetzt wohl des öfteren mal ne messung machen und die hier auch eintragen.

  • Mein unkalibriertes Schätzeisen (USV) am Standort Duisburg sagt gerade 233V, Spitzenwert den der Logger in den letzten Tagen mitbekommen hat war 241V.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Ich hab im Moment eine Schwankung zwischen 226V + 232V am Sonntag Nachmittag 15:41 Uhr. Im letzten Jahr hatte ich abends unter der Woche mal 235V gemessen.
    Da die Stromnetz Schwankung von der Gesamtlast abhängt, sollte auch Wochentag und Uhrzeit mit Festgehalten werden.

    Wem es beim Bit zählen schwindelig wird, der hat zuviel davon.

    Alt werden ist schön, das Altern nicht.

  • Also bei mir Dortmund Nordstadt sind es jetzt gerade 228 v

    Die Messung ist erfolgt am Sonntag den 11.01.2009 um 15:49 uhr

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  • 230 V (passt perfekt :smile: ) am 11.1. um 16:35 hier in Mainz... ich hatte Ende letzten Jahres (vor Weihnachten) schon mal gemessen, da waren's 235 V...

  • Am besten alle Geräte, welche ursprünglich für eine Netzspannung von 220 V konzipiert wurden nur zur Starklastzeit in Betrieb setzen. Dadurch erhält man eine entsprechende niedrigere Netzspannung durch eine höhere Netzbelastung zu diesem Zeitpunkt. Dies wäre also die Mittagszeit (wenn alle herde laufen weil gekocht wird) und die Abendzeit (weil gekocht wird und die Flimmerkisten laufen).

    Ich persönlich sehe bisher damit keine Probleme. Mittags geht bei mir sowieso nicht, da ich da nicht zuhause bin und abends ist es wohl gerade nahezu ideal (aktuell gemessen: 224 V)


    Gruß

    Lorraine

    Toleranz ist der Verdacht, daß der andere Recht hat.

    Kurt Tucholsky (09.01.1890 - 21.12.1935)

  • Gerade um 12:00h in der Nähe von Mainz: 228,5V

    LIFE IS SHORT - Break the rules, do more, need less, smile often, be brave, stay true, dream big, forgive quickley, kiss slowly, love truly, laugh uncontrollably and never regret anything that made you smile.

  • Ist ganz klar von der Wirtschaft so geregelt.

    Die wollen einfach das die alten Geräte kaputt werden , damit sich die Leute neue kaufen müßen.

    Hab aus einer Quelle gehört , das in Graz dem Trinkwasser extra Kalk hinzugemischt wird , um Geräte
    schneller kaputt zu machen , sei es Waschmaschinen , Geschirrspülmaschinen , Kaffeemaschinen etc...

    Die Geräte werden so schneller kaputt , und man benötigt auch mehr Waschmittel sowie Entkalker.

    Was die Wirtschaft nicht alles tut :schreck!:

    Hausmannstätten ( Österreich ) um 12:11 Gemessen = 231 Volt

  • 228 Volt gemessen um 12.15 uhr in Dortmund

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  • 229V um 23:12 Uhr in Kahl a Main

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  • Brzz...brzzzzz.... Lichtbogen bei 35 Ampere und defektes Messgerät (-;
    Spass beiseite: 230,5V um 8:48h in Mainz.

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  • 221,7 um 11:28 in villach/kärnten/nonkangarooish country

    sonst hats meistens um die 230

  • Jo, da musste ich mein Posting hier gerade komplett umschreiben.
    Zuerst hatte ich hier behaupten wollen, dass heutzutage die Spannungsschwankungen nicht mehr so hoch sind, aber Pustekuchen - ein Anruf beim hiesigen Stromversorger gab neue Infos für mich.

    Die Spannung wurde 1987 um 10 Volt erhöht. Bis 2003 gab es eine Übergangsregelung (für ältere Geräte): -10%, +6% Toleranz. Seit dem haben wir wieder +/-10% Toleranz, das bedeutet 207V - 253V!

    Nun halte man sich fest: Das Problem der Benutzer, vor allen Dingen der Sammler klassischer elektrischer Geräte ist den Energieunternehmen bestens bekannt. Die Hersteller mussten seinerzeit maximal 242 Volt berücksichtigen - sollten also Transformatoren dauerhaft mit zu hoher Spannung versorgt werden, können diese, aufgrund der höheren Wärmeentwicklung durchbrennen.

    Die Spannungshöhe im Netz nicht temporär, sondern lokal abhängig. Je näher man an einer Umspannstation ist, desto höher ist die Spannung im Netz (Aussage des Stromversorgers). Wenn Ihr also bei der Messung eher im Normal bis unteren Bereich liegt, ist alles Bingo. Sollte die Messung Werte im oberen Bereich ergeben, ist Vorsicht angesagt. Wer also seinen Trafo schonen möchte, sollte seinen C64 mit einem speziellen neuen Netzteil betreiben. Dann ist weder der C64 noch der Trafo gefährdet.

    Wie sich das mit den internen Spannungen verhält: 5V waren also früher maximal 5,5 Volt, heute maximal 5,75 Volt, 9V ergaben früher maximal 9,9 Volt, heute 10,35 Volt. Ob diese Spannungsschwankungen die Elektronik gefährden, wage ich zu bezweifeln. Ich denke, dass diese Spannungsdifferenzen eher zuviel Wärme erzeugen. Natürlich kann das auch die IC´s zerstören, aber das ist ein anderes Thema, dafür gibt es Spannungsregler, Kühlkörper undsoweiter.


    Wir haben keine Probleme mit Spannungsschwankungen. Wir haben vor Jahren auf Ökostrom umgestellt: ein Hamster, der mit seinem generator-angeschlossenem Laufrad eine 12Volt-Batterie auflädt. Ordentlich Kaffee, Cola und Red Bull zum Hamsteressen sorgt für genug Strom... :bgdev

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    Neues rund um klassische Computersysteme

    Einmal editiert, zuletzt von sign-set (14. Januar 2009 um 13:37)

  • 226 Volt gemessen in Dortmund am 14.01.2009 um 14:45 Uhr

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    Schaut mal rein :winke: Möge der c64 mit dir sein!

  • Wie sich das mit den internen Spannungen verhält: 5V waren also früher maximal 5,5 Volt, heute maximal 5,75 Volt


    Die 5V sind auch heute noch 5V, der Spannungsregler muss nur eine leicht höhere Spannungsdifferenz in Wärme umsetzen und wird dadurch etwas wärmer.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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