Es gibt 109 Antworten in diesem Thema, welches 21.859 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (17. Januar 2010 um 13:55) ist von Wiesel.

  • Hallo Gikauf,

    und wenn ich es von Pin zu Pin mache (also von IC zu IC) geht das in Ordnung, wenn das Kabel bis auf die beiden fixierten Enden frei hängt?

    Dass der PLA-Pin 42 der zehnte Pin von rechts unten am Chip und der VIC-Pin 31 der elfte Pin von rechts unten am VIC sind, ist klar. Aber welcher Pin sind VIC-Pin 28 sowie PLA-Pin 28?

    Und muss das Lötzinn ein SMD-Lötzinn sein oder geht das auch mit normalem Sn60? Die Dicke von 0,5mm müsste ok sein.

    Gruß,
    Albert

    Liebe Grüße vom Käptn, einem C64-Fan aus Wien :) ... Echt jetzt, Junge, Alde! Oder wem?

    (DISCLAIMER zu Insider-Humor: Alle Kommentare mit deftiger Ausdrucksweise, ggf. versehen mit "Junge", "Alde", "Fresse", "echt jetzt", "wie, wat" o.ä., sind an die Star Trek Parodie "Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen." angelehnt und sind daher NICHT ernst gemeint, sondern ausschließlich scherzhaft. Eine ernsthafte Beleidigung wird NICHT beabsichtigt.)

  • und wenn ich es von Pin zu Pin mache (also von IC zu IC) geht das in Ordnung, wenn das Kabel bis auf die beiden fixierten Enden frei hängt?

    Ja, es sollte aber isoliert sein, damit es zu keinem Kurzschluss kommt...

    SN60 reicht, muss kein SMD Lot sein, 0,5mm ist okay.

    Hier die Pinbelegung des VIC und des PLA
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    AAAAABER: Du hast ein 250469 Board, d.h. Du hast gar keinen seperaten PLA Chip. Stattdessen musst die Du Leitungen (A4 und VA7) von dem grossen Custom Chip (dem mit den vielen Beinchen holen). Ein Blick in den Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. hilft da weiter.

    EDIT: Der Custom Chip sitzt in U8, müsste 251715-01 (EDIT: TIPPFEHLER!) draufstehen. A4 ist Pin 55, VA7 ist Pin 42. Gezählt werden die Pins wie bei VIC und PLA auch, d.h. links oben (oben ist da, wo die Kerbe im Chip ist) anfangen und dann im U bis rechts oben zählen.

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    3 Mal editiert, zuletzt von AntaBaka (6. Januar 2009 um 17:38)

  • Hallo AntaBaka,

    danke für die Pin-Belegung des VIC (meine ist zwar ein MOS 8565R2, das macht aber glaub ich nix), eine PLA wie sie auf diesem Bild oben ist habe ich aber nicht, da es sich um einen Aldi-C64 handelt (64-Pin-Multifunktionschip). Aber jetzt weiß ich schon, wie die Pins nummeriert werden, danke also!

    Gut, ich werde mir also einen Lötkolben und besagten Sn60-Lötzinn besorgen; ein isoliertes Kabel habe ich daheim. Ich probier dann mal ein bisschen herum, bevor ich mich ans Werk wage, und sage euch dann Bescheid! Sollten noch Fragen auftauchen, stell ich sie auch noch hier rein - jetzt derweil scheint aber alles klar zu sein.

    Danke!

    Grüße,
    Albert

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    Einmal editiert, zuletzt von albertus (6. Januar 2009 um 17:30)

  • danke für die Pin-Belegung des VIC, eine PLA wie sie auf diesem Bild oben ist habe ich aber nicht, da es sich um einen Aldi-C64 handelt (64-Pin-Multifunktionschip).

    Siehe meine Ergänzungen :)

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  • Hallo,

    mein VIC hat aber die Bezeichnung MOS 8565R2 und der Multifunktionschip die Bezeichnung MOS 251715-01, spielt das eine Rolle?

    Gruß,
    Albert

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  • mein VIC hat aber die Bezeichnung MOS 8565R2 und der Multifunktionschip die Bezeichnung MOS 251715-01, spielt das eine Rolle?

    Was den Multifunktionschip angeht, nein, da habe ich mich einfach vertippt :rotwerd: 251715-01 ist richtig.
    Was den VIC angeht: Einfach mal den Schaltplan anschauen! A4 ist Pin 28 und VA7 ist Pin 31, also genau wie bei dem 6567. Man kann das auf dem Schaltplan auch super erkennen, dass da von Pin 42 des Multichips eine Leitung zu Pin 31 des VIC ist, ebenso für Pin 28 zu Pin 28. Der 8565 ist übrigens "nur" eine neuere Variante des VIC (läuft mit anderer Spannung).

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  • Hallo,

    den Schaltplan kann ich nicht erreichen, da kommt eine Fehlermeldung.

    Verbinden mit einem Kabel muss ich nun VIC-Pin 31 und PLA-Pin 42 miteinander; und dann noch VIC-Pin 28 und PLA-Pin 28 miteinander verbinden. Stimmt das oder fehlt da jetzt noch was?

    Will nur auf Nummer sicher gehen :rotwerd:

    Albert

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  • Verbinden mit einem Kabel muss ich nun VIC-Pin 31 und PLA-Pin 42 miteinander; und dann noch VIC-Pin 28 und PLA-Pin 28 miteinander verbinden. Stimmt das oder fehlt da jetzt noch was?

    Ja, zwei Kabel müssen verlegt werden.
    Zur Sicherheit würde ich aber vorher mit einem Multimeter wie von Wiesel beschrieben den Widerstand zwischen den Pins messen.

    Wg. dem Schaltplan: Probier mal diesen Link: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..
    Dann unter der Rubrik "The scanned C64 Service Manual from 1992" auf die Seite 42 klicken.

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  • Hallo AntaBaka,

    der Link geht nicht - das Bild kann nicht angezeigt werden. Macht aber nix - ich weiß schon, um welche Pins es geht.
    Ok, dann messe ich zuerst den Widerstand zwischen den Pins. Wenn die Verbindung nicht funktioniert, kommt 0 Ohm raus, oder?

    Gruß,
    Albert

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  • der Link geht nicht - das Bild kann nicht angezeigt werden.

    Merkwürdig. Okay.
    Nimm den hier: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Zitat

    Wenn die Verbindung nicht funktioniert, kommt 0 Ohm raus, oder?

    Im Gegenteil.
    Wenn die Verbindung funktioniert, dann ist der Widerstand 0 Ohm, da dann eine direkte Übertragung möglich ist.

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  • Nur noch kurz eine Korrektur meines obigen Beitrages (hatte dort einen falschen Pin angegeben):

    EDIT: Der Custom Chip sitzt in U8, müsste 251715-01 (EDIT: TIPPFEHLER!) draufstehen. MA4 ist Pin 28, VA7 ist Pin 42.

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  • Wow. Da hat sich ja einiges getan dank Wiesel. :respect:

    @albertus: falls Du noch nicht losgelegt hast: Du kannst natürlich unisolierte Kabel auch selbst mit Isolierklebeband isolieren. Nur gerade wegen der Gefahr von Kurzschlüssen auf der Platine musst Du dabei natürlich sauber arbeiten.

  • Im Gegenteil.
    Wenn die Verbindung funktioniert, dann ist der Widerstand 0 Ohm, da dann eine direkte Übertragung möglich ist.

    Hallo AntaBaka,

    ja, hast recht, hab mich vertippt :rotwerd: Ich meinte: Wenn die Verbindung da ist, sinds 0 Ohm.
    Ok, dann gehts mal an die Materialbeschaffung!

    Gruß,
    Albert

    Liebe Grüße vom Käptn, einem C64-Fan aus Wien :) ... Echt jetzt, Junge, Alde! Oder wem?

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  • Hallo Leute,

    nachdem ich einen Aldi-C64 für Unsummen bei Ebay ersteigert habe, er ohne Netzteil geliefert wurde (weil der Verkäufer behauptete, der Computer bräuchte kein Netzteil), ich dann endlich ein Netzteil aufgetrieben habe, funktioniert der C64 nicht (ich ersteigere nie wieder was bei Ebay :grr: ). Es kommt zwar ein Bild, aber kein wirklich vernünftiges, mit lauter Nullen und anderen Zeichen voll. Auch ein aus- und wieder einschalten geht nicht, auf die Restore-Taste reagiert der CeVi auch nicht, und hin und wieder blinkt zwar in diesen ganzen Zeichen ein Cursor auf, wo man was eingeben kann, aber das hat auch keinen echten Effekt (auffallend ist nur, dass manche Tasten nicht den korrekten Buchstaben ausgeben, so kommt beim Druck auf "C" ein "S").

    Hier mal ein Bild (leider etwas unscharf, ging aber nicht besser):
    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Wisst ihr, was das sein könnte? Ist es ein irreparabler Schaden, oder kann man das beheben? An Monitor bzw. Netzteil scheints nicht zu liegen, habs mit mehreren ausprobiert, immer mit dem selben Ergebnis.

    Danke,
    Albert


    Hallo Albert,

    Warum hast Du für einen C64G (ALDI-Version) Unsummen bei EBAY bezahlt ? Einen C64-II mit Floppy 1541-II mit mehr oder weniger Zubehör bekommt man bei EBAY mit etwas Geduld oft relativ günstig, oft geht so etwas für weniger als 40 Euro weg, bei "Sofort-Kauf" auch mal für 40-60 Euro, immer noch günstig wie ich finde (aber natürlich weit aus teueren als auf dem örtlichen Flohmarkt, wo man auch mal eine C64 für 5 Euro bekommt, aber meist muss man da erstmal einen finden.).Auch den ersten alten "Brotkasten" in grauer Farbe bekommt man relativ günstig, (Ausnahme sind hier die ersten Modelle mit den orangenen Funktionstasten vom VC 20). Du schreibst Du hast für den ALDI-C64G keine Floppy, gut damals als ichmir meinen ersten grauen C64 vom Konfirmationsgeld kaufte, konnte ich mir auch keine Floppy 1541 leisten (Preis damals 798 DM) und mußte mich mit der 1530-Datasette (99 DM) begnügen, heute ist eine Floppy 1541 aber kein Luxus-Artikel wie damals und eigentlich ein Muss, vorallem wenn man vom PC C64-Dateien transformieren möchte (z.B mittels X1541-Kabel)

    Ohne funktionierenden ALID-C64 der als Vergleichsobjekt bzw. ohne funktionieren Ersatzteile wird die Fehlersuche schwierig, vorallem wenn dann auch noch die handwerkliche Grundtechniken wie Löten, das Lesen und Verstehen eines Schaltplans oder auch nur Grundwerkzeuge wie Logiktester oder Mulitmeter nicht vorhanden sind. Als erstes sollte man Prüfen ob das Netzteil auch die notwendigen Spannungen liefert. In der Regel wird erstmals die in Frage kommenden ICs fachgerecht ausgelötet und dann IC-Sockel eingelötet, dann werden die eingesetzten IC wieder eingesetzt und man beginnt mit der Fehlersuche, in dem man funktionieren ICs einsetzt und so versucht man den defekten Baustein zu finden, klar ist es toll wenn jemand hier im Forum einen Tipp geben kann um welcher Baustein defekt sein könnte, aber verlassen kann man sich darauf nicht. Auf keinen Fall sollte man auf Verdacht den ICs die Beinchten abschneiden, damit man sie besser auslöten kann, so zersztörte man unter Umständen funkionierende Bausteine ohne große Not. Klar, das Auslöten großer IC-Bausteine gehört schon zur "hohen Schule" des Elektroikklöten (neben dem SMD-Löten), aber mit Fingerspitzegefühl, guten Werkzeug (Lötkolben/Station, Entlötsaugpumpe..)kann man das schion hinbekommen, aber beim ersten Mal kann auch mal die Leitbahn auf der Platine mit entfernt werden, aber das passiert oft sogar Profis abundzu mal, meist können diese die Paltein aber dennoch mkit einiger Workarounds retten.

    Wenn es Du unbedingt einen funktionierenden ALDI-C64 haben möchtest (warum auch immer), dann könntest Du auch die Platine und Tastaur einer anderen C64-Version in das ALDI-Gehäuse einbauen, aber auch dazu sollte man nicht unbedingt 2 linke Hände haben.

    Die einfachste Lösung wäre den ALDI-C64 wieder bei EBAY verkaufen, ob Du dabei angibst dass er defekt ist oder als "ungetestet" anbietest muss Du selber wissen, ob Du Dir eine negative Bewertung "leisten" kann. Aber so kannst Du wenigstens diesen Reinfall wieder kompensieren und dann evtl einen funkionierenden C64 kaufen, wie gesagt, schau Dich nach einer Komplett-Anlage mit C64 und Floppy 1541-II und etwas Zubehör (Joystick, 5.25-Disketten, Module usw) um, mit etwas Geduld bekommt man das bei EBAY doch recht günstig, man muss eben Geduld haben und auch mal bei der einen oder anderen Auktion einfach nicht mehr mitbieten.

    Evtl. tauscht ja auch hier jemand im Forum einen seiner vielen C64-II gegen den defekten C64G, weil ihm diesen ALDI-odell noch in seiner Sammlung fehlt ...

  • Antibaka: Ich habe bei der Pin-Numerierung schon daran gedacht, dass die PLA in dem 64-poligen Custom Chip integriert ist. Für mich ist das einfach "die große PLA", weil eben noch Gluelogic mit drin ist. Sorry für die Verwirrung.

    Albertus:
    Immer isolierte Drähte nehmen. Da Du ein blutiger Anfänger bist, solltest Du Dir UNBEDINGT Hilfe dazu holen. Irgendein Kollege, der schonmal gelötet hat, vielleicht sogar mit Ausbildung (Radio- und Fernsehtechniker, besser niemand, der Tiffany-Lampen lötet!). Deine ersten Löt-Erfahrungen solltest Du nicht an einem Computer, sondern an einem wertlosen Schrottgerät machen. Die Lötstellen die Du zu bearbeiten hast, sind für heutige Verhältnisse groß und einfach zu löten, aber für einen Anfänger immer noch eine Herausforderung.

    Pin 28 am VIC ist der Achte von rechts unten. Pin 28 an der "großen" PLA (also am fetten Custom-Chip) ist der Fünfte von links unten. Du solltest das ganze Board ausbauen, und die Drähte unten, also auf der Lötseite der Platine anbringen.

    Schaltplan der Aldi-Platine auf zimmers.net ist auch der, den ich gestern Nacht zurate gezogen habe (der Link von Antibaka funktioniert hier). Albertus, wenn Du Probleme hast, solltest Du Dir das Funet-Archiv nach Hause holen, das gibts auf CD für kleines Geld bei Vesalia: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Da sind noch viel mehr Schaltpläne drauf. Und die zweite CD ist prima Commodore-Unterhaltung.

    Lötkolben: Ich wette, daß Du den Lötkolben nicht einmal, sondern mehrmals im Leben benutzen willst. Kauf' Dir KEINEN China-Schrott wie das Billig-Teil von Amazon, sondern lieber eine gebrauchte Station auf eBay. Ich persönlich schwöre auf Weller, weil sich super damit arbeiten lässt, und meine 19 Jahre alte Station mich noch nie im Stich gelassen hat. Egal wie ranzig die Teile aussehen, die Du auf eBay kaufen kannst, sie werden IMMER besser funktionieren, als der China-Schrott, den man bei Versandhäusern kaufen kann. Das Geheimnis ist die Beschichtung der Spitze, die ist bei dem China-Dreck nicht vorhanden, was selbst mir das Arbeiten mit solchem Werkzeug unmöglich macht. Lernen kann man darauf nicht, ein Profi kann nicht damit arbeiten, wie willst Du damit einen Computer reparieren?

    Das hier mal als Anregung, was man in der Hobbywerkstatt haben sollte (eBay Nummern, Suchbegriff "Magnastat"):

    230317204409
    180318821877
    280299084691
    260342374774
    130278392830

    Letzterer ist ein richtig altes Modell, was ich aber jederzeit einem China-Modell vorziehen würde. Man bekommt jederzeit Ersatzteile (Lötspitze, Heizelement, Griff, Schrauben, einfach ALLES, auch nach Jahrzehnten) und hat eine super-robuste Temperaturregelung. Für son China-Kracher bekommst Du nichtmal neue Spitzen.

    Aber nochmal: Du brauchst jemanden, der Dir bei den ersten Lötversuchen über die Schulter schaut. Das ordentliche Werkzeug allein reicht nicht, Du mußt jemandem zugucken der's kann, und der muß Dich bei den ersten Gehversuchen berichtigen können. Wenn Du das allein versuchst, geht das in die Hose.

    Ich find's ein bischen schade, dass Du das noch nicht ausprobieren konntest, denn ich bin schon gespannt, ob meine Ferndiagnose richtig ist. Bloß weil sie plausibel ist, ist sie noch nicht zwingend richtig.

    Jens

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  • Als erstes sollte man Prüfen...

    Gerti,
    Du gehst davon aus, dass die Platine selbst in Ordnung ist. Wenn Du den Thread (insbesondere mein Posting) gelesen hättest, wäre Dir klar, dass der Computer prinzipiell funktioniert, aber der VIC Defizite in der Adressierung hat.

    Du hast Recht, dass Albertus das nicht ganz allein lösen wird. Auch unsere Tipps hier im Forum werden nicht helfen, er braucht Hilfe vor Ort (oder jemanden, dem er das Board schicken kann). Wir sind hier einem Fehler auf der Spur, der höchst wahrscheinlich durch Unterätzung der Platine aufgetreten ist. Das ist ein neuer Fehlertyp, der in absolut keiner standard-Reparaturanleitung bislang beschrieben wurde - das ist das eigentlich Spannende an diesem Thread.

    Jens

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  • Antibaka: Ich habe bei der Pin-Numerierung schon daran gedacht, dass die PLA in dem 64-poligen Custom Chip integriert ist. Für mich ist das einfach "die große PLA", weil eben noch Gluelogic mit drin ist. Sorry für die Verwirrung.

    Heh, für einen Moment dachte ich schon, ich hätte wieder einen Knoten im Hirn :)
    Gut, dass sich albertus nicht von mir hat verwirren lassen...

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  • Also nun macht mal nicht die Pferde scheu. Das meiste, was Gerti und Wiesel sagen, hat schon Hand und Fuß. Aber for einen Selten-Löter muss es nicht gleich 'ne Super-Duper-Sation sein, um 'ne simple Brücke auf 'ner C64-Platine zu löten, meine bescheidene Meinung. Hauptsache der Lötkolben hat 'ne möglichst feine Spitze und wird heiß genug, besonders beim Entlöten wichtig.

    Und Gerti: 2 linke Hände sollte man zwar generell nicht haben, wenn man mit Technik hantiert, aber eine Platine sollte eigentlich jeder tauschen können, der weiß, wie man mit einem Schraubenzieher umgeht... :winke:

    Drücke wie gesagt die Daumen und bin genau wie Wiesel sehr gespannt, ob die durchaus plausible, geradezu geniale Ferndiagnose stimmt.

  • Aber for einen Selten-Löter muss es nicht gleich 'ne Super-Duper-Sation sein, um 'ne simple Brücke auf 'ner C64-Platine zu löten,

    Du hast Recht.

    Der selten-Löter sollte aber schon sehr gut löten können, wenn er mit den beschissenen Eigenschaften einer nicht beschichteten Spitze umgehen können soll.

    Ich empfehle daher eine gebrauchte Marken-Station, da man diese für etwa das gleiche Geld bekommt, wie eine China-Station. Das Ding von Amazon ist Wegwerf-Ware für knapp 14,- EUR plus Versand, also grob 20,- EUR. Wenn man dafür eine uralt-Magnastat von eBay bekommt, kann man nur gewinnen.

    Wenn Albertus jemanden findet, der ihm beim Löten unter die Arme greift, sollte dieser jemand nicht von Billig-Werkzeug abgeschreckt werden. Denk' doch auch mal an den menschlichen Faktor: Da ist einer, der will zeigen wie's geht, aber es gelingt nicht richtig mit dem China-Kracher. Wie fühlt man sich dann als Lehrer? Also, ruhig mal nen 5er mehr ausgeben, eine Magnastat Station ist was fürs Leben. Außerdem ist die Spitze potentialfrei.

    Jens

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  • Mal ein ganz anderer Gedanke: Schonmal überlegt, dass das Kontaktproblem auch beim Sockel liegen kann? Mal den VIC aus dem Sockel nehmen, die verdächtigen Pins 28 und 31 genauer anschauen, Sockel mit Spiritus und ner alten Zahnbürste sauber machen?

    Wenn der Chip schon raus ist, auch mal die Leiterbahnen genau angucken, die da drunter sind. Vielleicht hat der Vorbesitzer ja den VIC mit einem Schraubenzieher ausgehebelt und mit der Spitze des Schraubenziehers die Leiterbahnen beschädigt?

    Jens

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