lohnt sich der kauf eines c=1?

Es gibt 152 Antworten in diesem Thema, welches 34.775 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (12. August 2008 um 05:44) ist von acido.

  • Stimmt! Das mit dem Notebook haette sicherlich auch was... Aber ich bin mir absolut noch nicht sicher ob ich mir diesen C1 irgendwann mal kaufe. Ich hab erst einen riesen Batzen Geld fuer meine ganze CMD Hardware ausgegeben und nu trifft einen der Schlag und es kommt ein neuer Commodore raus. Also naja das aergert einen dann doch ziemlich.

  • Noch einmal zur Erinnerung: der Commodore ONE ist KEIN C64-Emmulator, sondern ein neuer Rechner. Wie weit die C64 + CMD Compatibilität geht, muß sich erst herausstellen. Ich verstehe die ganze Aufregung der CMD-User nicht.
    Endlich gibt es einmal eine Maschine, die alles und noch viel mehr für einen Bruchpreis der CMD-Hardware intus hat, und dann geht dieses Gejammer los.:nixwiss:

    Gruß Manfred (C64doc)
    Ein goldner Schraubendreher erspart unnötige Kosten

  • Ich versteh das Gejammer auch nicht (übrigens super Smiley, Doc). Ich werde, wie gesagt abwarten, was das Teil zu leisten vermag und dann sehen. Wenn der C=1 den C64 so gut emuliert, wie der C128 und in einem, na sgaen wir mal Native Modus, neue Features bietet, dann sehe ich keinen Grund, mir das Ding nicht zuzulegen. Wäre ein guter Ersatz für meinen C64-Tower und als Notebook sogar noch recht platzsparend...
    :dafuer:

  • Zitat

    Original von C64doc
    Ich verstehe die ganze Aufregung der CMD-User nicht.

    Nun ja du musst das mal so sehen. Ich bekomme eben nur Taschengeld und auch nicht gerade sehr viel. Ich habe mir in 3 Jahren das System hier so schoen aufgebaut und nun auch sehr viel rein gesteckt. Und da ists schon etwas komisch :wink:

  • LordNikon:

    Ich verstehe dich schon, aber da der C= One kein C64 ist, kann dir das ja egal sein. Meine Meinung zu den teuren CMD-Erweiterungen solltest du ja kennen :-).

    Gruß Manfred (C64doc)
    Ein goldner Schraubendreher erspart unnötige Kosten

  • Hehe, ja die kenne ich :wink: Wir werden ja sehen wer er draussen is, wenn alles beim alten bleibt ists ja ok. So ich bin nu weg -> Sachen packen fuer die Mail Madness Party 4 !

  • Kein C1 kann und will den zwangsbeathmeten C64 ersetzen oder ablösen. Der C1 (wenn er denn mal irgend wann fertig wird, oder wenn es stimmt was über ihn gelobt wird) stellt die Vervollkommnung des C64 dar, in der angeblich alle C= Fehler ausgebügelt sind und was laut mancher "Nochniegesehenabertrotzdemliebhaber" in etwa so Leistngsfähig ist wie ein IBM T1 Prozessor da der Rechner ja auf alle Perepherieen einen DMA Zugriff besitzen soll was ihn auf endlose Geschwindigkeiten bringen soll. Natürlich kommt er nicht an die Esthetik eines original C64 heran und leistet in etwa soviel wie ein aufgepowerter A600, da er aber in ein ATX Gehäuse gehört und mit einer PC Tastatur versehen wird, kann man davon augehen, dass sich nun der C64-Freund wohlgetarnt unter den PC-Menschen auf einer LAN-Party bewegen kann. Natürlich muss er sich eine gescheite Antwort einfallen lassen, wenn die Frage kommt, was da im Hasenstall für ein Rechner drin ist, aber bei den Massen auf LAN-Partys ist das eh unwarscheinlich. Nun der C1 ist doch eine geniale Erfindung... Der Retro-Spinner nimmt doch lieber den Emulator, weil billiger, der echte Freak bleibt beim Original, Typen wie ich, die mit dem Broty angefangen haben und doch irgenwie noch etwas mehr wollen greifen auf CMD zurück. Nun wer hat denn wirklich Interesse an dem völlig neuem Rechner, der nicht wirklich was neues ist und auch nicht wirklich was neues bietet ?

    c64doc & cbmhardware:

    ich weiss, dass jetzt viel Gegenrede von Euch kommen könnte, aber gebt mir (ehrlich gesagt inzwischen immer mehr gefestigten ) Zweifler einen Tipp, was an dem Ding wirklich so gut sein soll. Ich kann es einfach nicht verstehen.

    Eure Argumente:

    1. Der C1 ist kein C64 Emulator

    Was ist er sonst ?

    2. Er ist ein komplett neu entwickelter Rechner

    Wassn so eine lahme Kiste ?

    3. Er kann alle CMD Hardware ersetzen und ist trotzdem noch schneller

    Ähh sind wir irgendwie wieder bei Punkt 1 ?


  • 1. Er ist auch ein Emulator fuer viele klassische Rechner. Das ist doch schoen. Zudem ist er ein komplett neu entwickelter Rechner.

    2. Es ist ein "Just for Fun"-Hobbyrechner. Nach dem aktuellen Stand der Technik ist er sicher langsam, aber ergibt sich daraus nicht der Anreiz, moeglichst viel durch geschickte Programmierung zu erreichen ?
    Sonst koennte man sich gleich einen aktuellen PC mit M$-Visual Bloed-Compiler kaufen.

    3. Er ersetzt die CMD Hardware und hat noch weitere Features. Er ist durch die Architektur auch wohl etwas schneller als das alte NMos Flickwerk.
    Warum wieder "schneller" ? - der braucht kein Windows.

    Gruesse
    Michael

    If we're evil or divine - we're the last in line. - Ronnie James Dio (1984) -
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  • Zitat

    Nun wer hat denn wirklich Interesse an dem völlig neuem Rechner, der nicht wirklich was neues ist und auch nicht wirklich was neues bietet ?


    Für mich ist der C=1 so eine Art Edel-C64-Ersatz, wie der C128 auch. Insofern soll doch gar nicht ein leistungsfähigerer Rechner, der einem heutigen PC oder Mac das Wasser reichen kann, das Ergebnis sein. Erster Ansatzpunkt von Jeri Ellsworth war es, den C64 mit heute verfügbaren Bauelementen nachzubauen, damit es, auch wenn mal gar keine Ersatz-Chips mehr besorgbar sein sollten, immer noch weitergehen kann mit dem C64. Insofern war dieser Ansatz nichts weiter als eine weitere Revision des C64-Boards. Daß sie in dieses Projekt nun immer mehr verbesserte Features hat einfließen lassen ist je erst mal nichts schlechtes, solange der C=1 weiterhin vollständig kompatibel zum C64 bleibt. Das scheint ja nun erst mal gegeben zu sein, die Praxis wird das zeigen, deshalb sage ich ja immer: Abwarten.
    Daß im C=1 noch keine IDE-Unterstützung und wasweiß ich noch nicht drin ist, sehe ich deshalb auch nicht als Problem. Das wichtigste ist für mich, daß er die Funktionen eines C64 erfüllt und ich extern meine Commodore-Laufwerke anstecken kann. Wem es Spaß macht, der kann ja auch das C=1-Board in ein C128-Gehäuse einbauen und eine PC-Tastatur da einbasteln. Insofern ist das PC-Gehäuse ja kein MUSS, nur ein einfach zu realisierender Vorschlag. Und für solche wie mich, die des Platzes wegen Ihre C64-Anlage in einem PC-Gehäuse untergebracht haben, stellt dies nur eine wesentlich einfachere Lösung mit wesentlich weniger Bastelaufwand dar. 8)

    Und mal ganz ehrlich: Welchen C64-Fan zieht es schon auf eine LAN-Party, egal ob mit getarntem C64 oder ohne... :zzz:

  • Ich kann diese ganze Diskussion zum Für und Wider eines C-1 nicht so ganz verstehen. Meiner Meinung nach geht die Zeit doch weiter.
    Es ist endlich mal wieder der Fall, daß ein neuer "Homecomputer" auf den Markt kommt. Ein Computer den man entdecken kann. Wo es vielleicht Spass macht sich mal an einem schönen, saukalten Wintertag, hinzusetzen um etwas zu programmieren. Mal ehrlich, wer von euch programmiert ernsthaft seinen PC ? Wieviele beherrschen hier Assembler oder eine Hochsprache um den PC zu programmieren ? Ich glaube fast niemand.
    Warum ? Weil niemand dafür ernsthaftes Interesse hat, da der PC ein Konsummassenartikel geworden ist, eine Arbeitsmaschine eben.
    Ein C-1 ist aber mit grosser Sicherheit ein Homecoputer im klassischen Sinne, bei dem man die Chance bekommt, Ihn beherrschen zu lernen.
    Er ist auch genau an diese Zielgruppe gerichtet. Und selbst Kinder oder Jugendliche haben mit einer solchen Maschine die Möglichkeit einen Computer mal wieder programmieren zu lernen. Dieser Rechner hat für mich eine absolute Daseinsberechtigung und meiner Meinung nach hatte so etwas schon viel zu lange gefehlt.
    Ich für meinen Teil kann immer nur wieder sagen, daß ich mich auf den C-1 ungemein freue und mich auch intensiv mit Ihm beschäftigen werde.
    Für mich persönlich stellt sich auch überhaupt gar nicht die Frage inwiefern er wirklich kompatibel zum 64er ist. Es wird schon funktionieren. Mich interessiert vor allen Dingen, was er ausserdem noch kann. Und ich denke da haben wir eine ganze Menge schöner Sachen zu erwarten. Sobald die ersten das Teil während Ihrer Benutzung anfangen zu entdecken wird es auch Spiele und Demos geben die diese besondere Hardware ausschöpfen.
    Die Diskussion wieviel er noch mit dem Ur-C64 gemeinsam hat, stellt sich somit überhaupt nicht, da man Ihn als eigenständige Maschine betrachten sollte. Ein C-64 mit Super CPU hat auch nicht mehr viel für mich mit der Ur-Version zu tun. Das ist eben auch eine weiterentwicklung von der vorhandenen Hardware nur eben zum aufstecken.
    Nicht nur das die Super CPU eine Ausgeburt an hässlichem Design darstellt, ich finde Sie auch extrem teuer. Ich könnte Sie mir mit Sicherheit finanziell leisten, doch sehe ich gar nicht ein mir das Ding zu kaufen. Die Investion in einen C-1 finde angemessener, da ich erstens meinen Rechner selbst gestalten kann, das heisst ich entscheide ob hässlich oder attraktiv und zweitens habe ich auf Dauer die bessere Plattform, da ich durch Austausch der Prozessorkarte und des CompactFlash ROMS mir jede Plattform erschaffen kann. Und wenn es zum Schluss ein Computer ist, den nur ich selbst verstehe.
    Wie schon gesagt die Zeit geht weiter.

    Zitat Honey:

    Alles ist möglich !


    Mfg

    Pentagon


    P.S: Kann der MoD den Thread nichtmal schliessen ?

  • Wieso schließen ? Jetzt wirds erst interessant :smile: Bis dato läuft auf dem C1 nämlich nur Basic-Zeux weil die Assembleradressen irgendwo liegen aber nicht da wo sie hingehören ... Mehr Infos hat Doc Barcadi / The Dreams auf Lager, er hat den C1 wohl schonmal in Aachen gesichtet.

  • Da ich eigentlich fast ausschließlich nur mit der datasette arbeite, lohnt sich für mich die Anschaffung eines C=1 eigentlich nicht. Aber wenn das Zeug mal aus den Kinderschuhen raus ist vielleicht doch. Soweit ich das mitgekriegt habe taugt der Kram wohl derzeit höchstens dazu einen C64 Screen auf den PC-Schirm zu zaubern :P und das kann mein Bildschirmschoner auch :zzz:

  • ohne die menschen, die sich die nächte um die ohren schlagen mit kaffee, cola und chips. ohne die intusiasten die selbst dann nicht aufgeben wenn assenbler und löten scheitern. ohne visionäre und träumer mit einer zukunft im sinn. ohne all diese leute gäbe es heute keine c64 mehr (außer im museum).

    aber es gibt sie noch. und jeri gibt ihnen futter erster güte.
    es ist unser computer-denn die user entwickeln ihn auch mit.
    also nörgelt nicht an etwas rum, was noch nicht da ist. seid mal nen bischen positiver eingestellt.
    und wie sagt honey in der go64!: alle müssen ran!
    :freak

  • Du sprichst mir aus der Seele !.
    Warum wird immer versucht ales schlechtzureden, wenn keiner den Rechner besitzt ?.
    Warten wir es einmal ab, was die Kiste kann, dann sehen wir weiter. Von nichts kommt nichts, darum sind alle User aufgerufen, mal wieder was zu machen.

    Gruß Manfred (C64doc)
    Ein goldner Schraubendreher erspart unnötige Kosten

  • Also ich würde den C=1 als 'Hardware-Emulator für 8-Bit Computer' bezeichnen, natürlich in erster Linie auf den C-64 bezogen, aber es können ja demnächst auch andere Systeme damit nachempfunden werden.
    Mit 'Hardware Emulator' meine ich daß der C=1 eben mit einem normalen Emulator nix zu tun hat, sondern in HARDWARE einen C-64 samt Erweiterungen simuliert, anstatt in Software !
    Von daher ist er sicherlich für alle jene Leute interessant, die auch bisher viel mit CMD Erweiterungen gemacht haben bzw. Leute die mit dem C64 noch heute Anwendungen laufen haben, wofür andere einen PC benützen.

    Für mich ist der C=1 momentan eher kein Thema, weil ich zu wenig Zeit habe mich mit ihm eingehend zu beschäftigen.
    Bin außerdem mehr der C= Freak der seinen C64 & A-500 im Originalzustand betreibt ( von Floppyspeedern, Epromplatinen oder Cartridges mal abgesehen ), und keine Erweiterungen wie Super-CPU für den C64 oder was weiß ich für PPC usw. Karten für den Amiga benützt, womit die Geräte dann ( zumindest in meinen Augen ) nicht mehr viel mit dem ursprünglichen C64 oder Amiga zu tun haben !
    Mir taugt der C64 und Amiga am besten so wie er ist :)

  • Zitat

    Original von Overdoc
    Mir taugt der C64 und Amiga am besten so wie er ist :)

    Prinzipiell gebe ich Dir recht. Wenn man keine GUIs benutzen moechte, wird die SCPU kaum eine Anwendung finden. Da bleiben dann nur wenige Spiele und Tools.
    Bei der HD und FD von CMD sieht es aber besser aus. Die machen den C64 nicht (oder nur bedingt durch Jiffy-DOS) inkompatibel.
    Ich habe auf meiner HD verschiedene Compiler, Grafikprogramme und andere Tools installiert. Das Arbeiten mit diesem Laufwerk ist kein Vergleich zum ueblichen Disketten wechseln.

    Der C1 ist fuer mich auch kein C64 und wird diesen auch nicht ersetzen. Dennoch gebe ich der Weiterentwicklung eine Chance.
    Die Moeglichkeiten der 6502-Emulation sind heute noch garnicht absehbar und der nativ-mode koennte sich zum Homecoputer der heutigen Zeit entwickeln. Leider fehlt der Markt und daher wird wohl alles sehr lange dauern.

    Gruesse
    Michael

    If we're evil or divine - we're the last in line. - Ronnie James Dio (1984) -
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  • ich finde das gerät hat auf jeden fall jede menge respekt verdient. wie schwierig es allein ist, solch ein projekt durchzuziehen und tatsächlich zum laufen zu bringen hat man am CPCng gesehen... :sad:

    ich hoffe nur, dass der C=One auch als das deklariert wird, was er tatsächlich ist: ein computer von freaks für freaks (bzw. nostalgiker). und nicht als alternative zum pc (zu was man den CPCng in einem anflug von geistiger umnachtung hochsterilisiern wollte...).


    ciao,

    markuz

  • Tag allerseits,

    ich habe mich einfach mal hier im Forum angemeldet, um vielleicht bei dem ein oder anderen Thema mal mitzudiskutieren. Ich nehme direkt diesen Thread hier zum Anlass, auch mal was zu schreiben.

    Commodore One: Das erste Mal, daß ich davon hörte war die Meldung über die geklauten Unterlagen des Prototyps und den geklauten Prototypen an sich. Es war glaube ich eine Meldung auf GO64. "Traurig" dachte ich noch so, ohne dem Thema aber weiter Bedeutung zuzumessen.

    Ein paar Wochen später kam mir wieder in den Sinn, was ich damals gelesen hatte und ich surfte so durchs Netz um ein paar Infos zu bekommen. Die Infos die ich habe werden sich zwangsläufig mit den Infos die ihr alle habt wohl decken. Mein erster Gedanke, als ich mich mit dem Thema C=1 länger auseinandersetzte war: "Klasse Idee". Da war doch tatsächlich jemand mit dem Enthusiasmus, den die Szene mal ausgemacht hat. Commodore hat den wohl erfolgreichsten Homecomputer bisher gebaut. Wie ich von diversen Berichten her hörte, waren es auch Enthusiasten, die einen Traum verwirklichen wollten. Dieser Traum wurde wahr.

    Ähnlich ging es mit dem Amiga. Leider hat Commodore die fetten Jahre nicht richtig genutzt und leider den Anschluß an die heutige Zeit verpaßt. Aber wer weiß wozu es gut war? Es wären eh nur reine Spekulationen. Was ich sicher weiß ist eines: Nie habe ich mit einem Computer mehr Spaß und Freude gehabt, als mit dem C64/C128/C16 und später dem Amiga. Es ist für mich heute noch eine Faszination diese Computer zu benutzen. Die Architektur stimmte soweit, man hat sich auch über viele "Macken" aufgeregt, aber das gehörte einfach dazu.

    Die heutige Zeit ist anders. Es ist alles schnelllebig und auf Wirtschaftlichkeit und Profit ausgerichtet. Es wird unreife Hardware produziert, um den Markt zu befriedigen. Es wird unreife Software produziert, um möglichst noch schnell das Weihnachtsgeschäft mitzunehmen. Sicherlich hat Commodore nicht aus reiner Nächstenliebe Computer produziert, es war aber doch was ganz anderes. Nämlich das, was dahinterstand.

    Ich denke, es war schon immer so. Es gibt Menschen, die sehr enthusiastisch veruchen, ihre Ideen umzusetzen. Weiterhin gibt es Menschen, die dem skeptisch gegenüberstehen. Meist scheitern die Enthusiasten in der heutigen Zeit an den Skeptikern. Wenn es jemand schon so weit gebracht hat, seinen enthusiastische Idee so weit zu verwirklichen, wie Jeri Ellsworth dies getan hat, so sollte dieser Entwicklung zumindest eine Chance eingeräumt werden.

    Ich für meinen Teil werde mir einen C=1 holen, alleine um zu sehen, was dran ist und was drin ist in der Maschine. Der PC-Markt kann natürlich nicht mit dem Markt des C=1 oder AmigaOne verglichen werden, dennoch haben diese ihre Daseinsberechtigung, wie ich finde. Es ist ja auch garnicht das Thema, daß der C=1 irgendwelche Business-PC´s ablösen soll. Er ist ein weiterer Release in der Reihe der guten alten Commodore-Maschinen. Und vielleicht findet ja die heutige Szene gefallen an diesem Gerät und vielleicht wird diese auch wieder ein Stück wachsen. Vielleicht produziert die Industrie Software, vielleicht auch Hardware. Wer weiß das schon. Aber meine Frage: Wer hat das beim C64 oder beim Amiga gewußt? Sicher niemand.

    Ich hoffe, der Post hat euch nicht erschlagen. Ich wollte einfach nur mal meinen Gedanken zum Thema freien Lauf lassen und vielleicht auch ein wenig zum Nachdenken anregen. Denn was der C=1 braucht sind Leute, die ihn benutzen. Ohne diese wäre die ganze Entwicklung umsonst gewesen.
    Alles andere kommt von selbst.

    Gruß vom
    DMC

  • Der lohnt sich wunderbar zum Wegschmeissen.

  • Hat die Kasse schon auf?
    Der Beitrag ist doch'n Heiermann wert!:gaehn