Wenn der PC langsamer wird

Es gibt 52 Antworten in diesem Thema, welches 5.351 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (3. Januar 2009 um 19:04) ist von logan.

  • [...]Manche Tipps wie regelmässiges Registry aufräumen, Speicher-Manager installieren,usw. bringen eben 0,0%
    Mehrleistung.. In Zeiten von 500GB - 1.5TB Festplatten finde ich es befremdlich, daß man noch extra
    ein paar MB auf seiner Windowspartition freischaufeln (Backups der MS-Updates) soll, damit Windows "schneller" wird [...]


    Angenommen Du baust Dir in Deinen PC eine 500GB-Platte ein. 10GB partitionierst Du für WIN und Pro-
    gramme (Office, Grafik- und Videobearbeitung, meinetwegen auch Spiele), der Rest (rund 490GB) läßt
    Du frei für Musik+Videos etc, die Du runterlädtst (oder per DVB-T-Karte mitgeschnitten hast).

    So, nachdem Du die Filme (Musik) auf DVD/CD gebrannt hast, löscht Du sie wieder von der Platte. Nach
    ca. einem halben Jahr wirst Du feststellen, daß Dein Rechner merklich langsamer wird. Es wird Dir auch
    nichts nutzen eine weitere 500GB-Platte (oder 1TB) einzubauen. Auch könntest Du für WIN + PRG 100GB
    und 400GB für Daten partitionieren. Du würdest trotzdem nach ca. einem halben Jahr eine Verlangsamung
    feststellen, denn die Verlangsamung liegt bei WIN selber.

    Wie Du siehst, kommt es nicht auf die Größe Deiner Festplatten oder Einteilung der Partitionen an, sondern
    wie "sauber" Dein WIN ist.

    • ist das NTFS-Format nicht das Beste (Daten werden abgelegt, wo frei - oder freigeworden - ist).
    • die Auslagerungsdatei (pagefile.sys [versteckt]) ist standardmäßig dynamisch eingestellt, was
      weiter zur Fragmentierung beiträgt.
    • diverse TEMP-Ordner die WIN für den User, den default User, all User und Administrator separat
      anlegt, diese beim Runterfahren (wenn überhaupt) nicht vollständig leert.
    • kommen noch der Internet-Cache (Content.IE5) hinzu, sowie die TEMP-Ordner diverser PRG
    • auch in der Registry werden beim deinstall längst nicht alle Einträge die das PRG bei der Installation
      gemacht hat, wieder entfernt ( und schon gar nicht, wenn man nur den Ordner löscht, in dem das PRG
      gespeichert wurde).


    All diese Faktoren sorgen dafür, das einzelne Programme immer mehr auseinandergerissen werden und
    über die Partition verteilt werden. Je mehr nun ein Programm "zerpflückt" ist, desto länger braucht WIN,
    die einzelnen Fragmente wieder zusammenzusuchen. Da sich die Auslagerungsdatei ebenfalls mehr und
    mehr über die Partition verteilt, werden PRG's (besonders fällt dies beim Videoabspielen oder -bearbeiten
    auf).

    Dem kann man entgegenwirken, in dem man sich kostenlose "clean-Programme" herunterlädt (z.B. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. oder Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.).

    Dannach sollte man defragmentieren z.B. mit dem "hauseigenen" Defragmentierungs-Programm:

    Startmenü\Programme\Zubehör\Systemprogramme\Defragmentierung

    Effektiever sind aber welche aus dem Netz (z.B. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.)
    Nun sollte der PC wieder merklich schneller sein.

    Du siehst also, es ist gar nicht so befremdlich, wenn man weiß WO der Schuh drückt.

  • Rofl
    Es gibt tatsaechlich eine Loesung, die hat mit Pinguinen zu tun :D

  • Moin!

    Leider hasst du mich aus dem Zusammenhang raus zitiert ist und bist leicht am Thema vorbei.

    Mit dem obigen Zitat beziehe ich mich aus dem alten Thread über die immer gleichen Artikel in Computerzeitschriften!

    Wer eine 500GB Festplatte hat sollte Windows nicht nur 10 GB geben und den Rest irgendwo hin installieren :roll: Habe ich in meinem Dunstkreis (nicht repräsentativ!) noch nie erlebet, eher wurde Windows 500GB gegeben und alles andere mit reingekippt.

    Zu 1+3+4)

    Ich defragmentiere regelmässig meine Festplatte und lasse durch manuelle Datenträgerbereinigung
    des öfteren Temps/Logs, etc. löschen. Wie du oben an meinen Zitat sehen kannst, habe ich diese beiden
    Sachen in Ihrer Sinnhanftigkeit nicht angezweifelt.
    Die Frage ob man defragmentieren soll oder nicht wird seid Jahren heiss diskutiert, da NTFS nicht so stark defragmentiert wie z.B. FAT32. Ntfs ist im Windowssystem die bessere Wahl, da auch Files >2Gb gespeichert und bearbeitet werden können. Diese Diskussion geht aber am Ursprungsthema vorbei...

    Bitte erkläre mir mal anhand eines Beispieles deinen Satz:

    Zitat


    Du würdest trotzdem nach ca. einem halben Jahr eine Verlangsamung
    feststellen, denn die Verlangsamung liegt bei WIN selber.

    Das ist IMHO schlichtweg falsch, wenn man obige Vorgehensweise anwendet.

    zu 2.)

    TuneUp Utuilities o.ä. Tools stellen nach meinem Kenntnisstand nicht die Auslagerungsdateigröße ein,
    auch hier ist die Gefahr sehr groß, daß ein 08/15 User durch unbedarftes experimentieren am Pagefile
    sein System eher ausbremst als beschleunigt.
    Da gabs doch Expertentipps wie "Auslagerungsdatei mindestens 2x größer als Arbeitsspeicher", etc. Bei heutigen 2-4 GB Ram bringt das natürlich enorm viel :freude In diversen PC-Foren gabs dann Hilfeschreie der User, warum alles auf einmal träge ist und Windows ja so instabil und scheisse ist :roll:

    zu 5.)

    Die in den Zeitschriften oft genannten Registry Tweaks und automatische Registrycleaner bringen eben
    nicht die propagierten "Beschleunigung ihres PCs" oder "Mehr Stabilität", etc. Es gibt im Netz doch einige "Untersuchungen " in PC-Foren, daß diese Beschleunigung, etc., schlichtweg nicht eintritt.

    Eine Registry kann mehrere MB groß werden. Die Tipps in den Zeitschriften besagen, daß man die Registry klein halten und "defragmentieren" muss, was in Zeiten von >3GHz und 500GB Festplatten ein schlechter Witz ist :P


    Ich habe feststllen dürfen, daß durch solle "Regtweaks" User Dienste abschalten bzw. damit rumexperimentieren, weil es ja in der PC-Zeitung so stand. Die Folge ist in 99% ein abgeschossenes
    Windows-System, wo man nur noch die "sooooooooo wichtigen Dateien unbedingt retten!!!!eins elf" retten darf. Latürnich ist vorher kein Backup, Systemwiederherstellungspunkt, usw. gemacht worden :roll:

    Es ist vielmehr wichtig den User zu sagen, daß sie lieber kostenlose Virenkiller mit automat. Updates installieren sollen. Desweiteren empfehle ich statt "Registry aufräumen, dann wird Windows stabiler und schneller" lieber Tools wie Spybot Search and Destroy, A squarred free oder eben das alte Ad-Aware ;)

    Ich habe mehrere PCs in der Familie, die seit 4 Jahren oder länger immer noch die erste Installation von WinXp (jetzt mit SP2 bzw. SP3) haben und wunderprächtig rund laufen...

    BTW - ich empfehle mal Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. zu einem sehr beliebten Tool unter Xp und Vista.

    MfG

    Aus technischen Gründen befindet sich meine Signatur auf der Rückseite, bitte wenden.

    Natürlich vollständig geimpft, damit wir die Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. erreichen.

  • Es ist trotzdem unbestreitbar das ein Wintendo gerne zumüllt.
    Und spätestens wenn man sich mal einen "klassischen" PC zusammen baut und dort ein Win98 draufhaut sind manche der gemachten Tipps nicht verkehrt, ich hab immer noch einen Nickles von 1999 hier rum fliegen um eben bestimmte Dinge nach zu schlagen die mir nicht mehr einfallen.

    Da wir hier eh ein Forum sind was eigentlich eher für ältere Rechner zuständig ist sollte man also mal Tipps zusammen sammeln wo explizit dran steht "Nur für Pre-NT WinDOSen!"
    Da bringt es nämlich plötzlich etwas der Auslagerungsdatei eine feste Größe zu geben, oder mal ein wenig in der Reg zu rühren.
    Auch, bei zwei Festplatten die Auslagerungsdatei tunlichst auf die zweite Platte packen, welche natürlich am sekundären IDE Kanal gehört.

    Ich hatte damals (~1998 ) mal meinen PC "nach Nickles" gebaut und eingestellt.
    Der rannte den anderen davon!
    Und man mags kaum glauben, aber Wintendo 9x gabs auch in stabil. :)

    Blog: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - The Seventies Board: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Ein Terminal und ein Z80 :D

  • Rofl
    Es gibt tatsaechlich eine Loesung, die hat mit Pinguinen zu tun :D

    :dafuer: mach ich auch so, viele Win Prog/Spiele laufen ja eh dank Wine. Ich habe nur am Musik PC noch Wine drauf da sonnst die Midi Unterstützung zu lange brauch. Aber da nutz ich gern Progs wie oben schon erklärt wurden zusätzlich habe ich XP Lite drüber gejagt und allen unnütze raus gedonnert. Zur not macht es auch erst mal TuneUP2008 um ihn bissel frei zu bekommen.

  • Löscht bitte den Beitrag hier drüber! Boar warum kann mann nicht mehr selber Editieren ???


    Ich meinte bei meinen Beitrag "Ich habe nur am Musik PC noch Wine drauf " nicht Wine das meinte ich weiter vorne das ja ein Win Emu unter Linux ich meine WinDoof bei meinen Muke mach PC

  • @KT: Du hast doch den "Bearbeiten"-Button.... funzt das bei Dir denn nicht, Deinen Beitrag entsprechend zu "bearbeiten"?
    Anonsten könnte ich Dir das ändern, aber versuchs doch noch mal.

    Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein.
    Gruß - cp2

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • hawooo!! ^^

    hmmm, also ich muß sagen, daß mein XP nauch einem Jahr auf diesem Rechner (500MHz, 512MB-Ram, 20GB & 30GB-HDD) in die Knie ging. Der Start dauerte an die 10 Minuten, Programme wie Firefox und Photoshop auch ein paar Minuten, bis sie oben waren. Zudem setzte sich der Rechner gerne Mal für ein zwei Minuten bei einer Systemauslastung von 100% fest, was sich so kurz nach Einrichten des Rechners nicht tat. Einen dessen bezüglichen Threat hatte ich hier gestartet.

    Daraufhin habe ich CCleaner installiert und bin alle Bereiche durchgegangen. Danach habe ich ihn die Platte defragmentieren lassen (ach ja, Eigene Dateien und den Auslagerungbereich hatte ich von Anfang an auf die zweite Platte vedrbannt). Das Ergebnis war daß der Rechner wieder um einiges schneller startete (ca. 2 Minuten statt 10) und auch Programme ließen sich schneller starten, auch wenn ich beinahe alle Clients zum schnelleren Starten aus dam Autostart rausgeschmissen habe. Seither läßt sich sogar wieder Photoshop einsetzen, was im unbearbeiteten Zustand nicht mehr möglich war.

    Wie gesagt, es ist ein altes System und natürlich wirken sich Programme wie CCleaner dort stärker aus als auf neueren. Ich hatte meinen AMD 3200+ auch über ein Jahr im Einsatz und es zeigten sich keine Leistungseinbußen, vermutlich war dann die Systemauslastung etwas höher, jedoch nicht fühlbar, da die meisten moderneren Rechner eh immer auf Sparflamme laufen (der Laptop meiner Freundin läuft generell mit der Stromsparfunktion von 800MHz, vermutlich nach einem Jahr intensivem Nutzens würde er den 1200MHz-Modus starten und sich für den Nutzer/die Nutzerin ab Betrieb des Rechner keine Unterschiede zeigen.

    ...und bei den modernen Rechnersystemen wird es wohl einige Zeit dauern, bis ein XP oder Vista sich merklich zumüllt :D Klar gibt es Alternativen, die mit Pinguinen in Verbindung stehen, jedoch ist das auch nicht für Jedermann die geeignete Alternative, da man wenn man ein System wirklich gut auf seine Hardware einstellen will, man so ainiges manuell einstellen sollte, wie etwa die Größe von der Swap usw. Und das ist wirklich nicht einfach für jemanden der entweder die Zeit oder aber die Ausdauer hat, sich darum (Tutorial) zu kümmern, da ist Windows dann eine Alternative, die - zumindest kurzzeitig - ein wartungsfreies System zur Verfügung stellt, daß sich zudem auch noch ganz gut intuitiv bedienen läßt, was für die meisten Leute ausreicht, die nur ab und an einmal etwas mit dem Rechner machen.

    Tja, genug davon, nicht daß ihr mich an Weihnachten noch steinigt :weg:

  • Zitat

    Da gabs doch Expertentipps wie "Auslagerungsdatei mindestens 2x größer als Arbeitsspeicher", etc. Bei heutigen 2-4 GB Ram bringt das natürlich enorm viel


    wer 4gb ram hat tut in den meissten fällen gut dran die swap datei einfach komplett abzuschalten (völlig egal ob nun windows oder linux) :)

    und die meissten andren schlauen tips bringen mich bestenfalls zum schmunzeln... snakeoil ftw! =)

  • Unter Windows 2000/XP kann man nicht einfach so die Auslagerungsdatei abschalten da jedem Programm ein virtueller Adressraum von 4GB zur Verfügung gestellt wird, das ging/gabs nur zu WinDOS 16 Bit Zeiten.

    TP

  • selbstverständlich kannst du das. nur weil ein program theoretisch 4gb benutzen könnte heisst das noch lange nicht das es das auch tut. es gibt für normaluser eigentlich kaum eine anwendung heutzutage die swap erfordert.

  • Na aber sicher doch kann man die abstellen.

    Hier (ein älteres Bild), daß zeigt, wie der dynamischen Auslagerungsdatei ein fester Wert zugewiesen wird.
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.<- klick

    Wie man sehen kann, gibt es auch die Option Keine Auslagerungsdatei

  • Okay, das war mein Fehler.

    Bei Windows 2000 scheint es diese Option so nicht zu geben bzw. es kann sein das man sie erst freischalten muss per RegEdit.

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    Habe damals versucht einfach manuell die Werte auf 0 zu setzen und wurde beim Neustart mit einer Fehlermeldungen konfrontiert

    Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.

    TP

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    Das die empfohlene Größe aber mehr als doppelt
    so groß sein sollte, weiß Du schon, oder ?

  • Darum geht nicht, sondern das die Option unter Win2K nicht verfügbar ist.

    TP

  • So...

    Hab jetzt Nägel mit Köpfen gemacht, die Auslagerungsdatei auf 4 GB vergrößert und auf zwei 266x CompactFlash Karten hinter einem RAID0 ausgelagert (67MB/Sec Transferrate/0,1 mSekunden Zugriffszeit).

    Ich muss sagen der Rechner fühlt sich grade bei Taskwechseln "ausgeglichener" an, hat sich echt gelohnt.

    TP

  • auslagerungsdatei auf flashmedien ist natürlich auch ne spitzenidee.... =D einfach noch nen riegel ram reinstecken und swap abschalten ist warscheinlich echt zu einfach, da kauft man lieber jedes halbe jahr neue flashkarten =)

  • a) mehr RAM frisst mein Motherboard nicht

    b) die Karten haben 100.000 Schreib/Lese Zyklen

    c) unter Windows 2000 ist das Abschalten der Auslagerungsdatei nicht möglich

    d) falls es doch möglich sein sollte nicht dummlabern sondern hier posten

    e) ich bin der geilste

    f) nano nano, hamsti bamsti

    TP

  • Zitat

    b) die Karten haben 100.000 Schreib/Lese Zyklen


    und was glaubst du wie oft virtueller speicher so beschrieben wird? schon bei simplen embedded devices mit linux drauf (was mit swap viel intelligenter umgeht und wesentlich weniger hin-und her swappt als windows) machen flashkarten nach relativ kurzer zeit die grätsche wenn man die als swapdevice benutzt.

    und wenn das wirklich nicht gehen sollte mit dem abschalten würde ich einfach mal versuchen was denn passiert wenn du die auf die 2mb minimum fest einstellst - bei nem gig ram würde ich vermuten das das bei normaler nutzung auch kein problem ist.