Individual Computers kündigt in Stockholm neue C64 Hardware an

Es gibt 346 Antworten in diesem Thema, welches 57.583 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (20. Oktober 2008 um 13:50) ist von Cyberdyne.

  • das cartridge "lauscht" am expansionport was auf dem systembus passiert und bildet soviel vom c64 intern ab das es daraus schliessen kann was im c64 passiert und generiert das bild dann vollständig selbst. das ist auch der grund warum es jeder andren video-ausgang zu vga lösung überlegen ist, es werden keine videosignale konvertiert sondern direkt ein amtliches vga signal generiert.


    Stellt das Ding dann knallhart 16 Farben auf VGA dar? Es gibt so manche C64-Grafik, die nicht mit 16 Farben funktioniert: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.. Nen reinen 16 Farben Emu-look würde ich nicht so toll finden, den gibt es auf einem echten C64 ja auch nicht.

  • Zitat

    Stellt das Ding dann knallhart 16 Farben auf VGA dar?

    eine zuschaltbare pal emulation war zumindest im gespräch (und auch eher eine der nicht so schwierig zu implementierenden sachen) .... im 16 farben emulator look würde ich das in der tat auch nicht so prall finden :)

  • Wenn ich das mit dem "Lauschprinzip" richtig verstanden habe, dann sollten so auch flimmerfreie Mischfarbendarstellungen möglich sein. Nur den hardwareinternen Aufwand für eine "Übersetzung" der VIC-Aktivitäten in VGA, den stelle ich mir immens kompliziert vor. Aber vielleicht ruft das auch nen neuen Competition hervor i.S.v.: Wer bezwingt mit seinem VIC-Coding zuerst Camaleon...

  • Wer bezwingt mit seinem VIC-Coding zuerst Camaleon...

    Das wäre aber gemein :lol33:

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  • Nur den hardwareinternen Aufwand für eine "Übersetzung" der VIC-Aktivitäten in VGA, den stelle ich mir immens kompliziert vor.


    Wenn man erstmal ein Abbild der VIC-Ausgabe im eigenen Speicher hat ist es einfach daraus ein VGA-Bild zu machen, es muss nur noch mit der passenden Rate ausgelesen und angezeigt werden. Der schwierige Teil ist es das Abbild hinzubekommen, im Augenblick gehe ich davon aus das die 6510-Emulation auf dem Modul dabei auch eine wichtige Rolle spielt (sofern man keine Kabel ins C64-innere legen möchte -> es muss unterschieden werden können ob Zugriffe im IO-Bereich beim VIC/Farbram landen oder im Ram darunter).

    Zitat

    Aber vielleicht ruft das auch nen neuen Competition hervor i.S.v.: Wer bezwingt mit seinem VIC-Coding zuerst Camaleon...


    Wenn meine Vermutungen stimmen hast du bessere Chancen das mit geschicktem Kassettenport-Coding hinzubekommen.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Zitat

    im Augenblick gehe ich davon aus das die 6510-Emulation auf dem Modul dabei auch eine wichtige Rolle spielt

    punkt++

    Zitat

    Wenn meine Vermutungen stimmen hast du bessere Chancen das mit geschicktem Kassettenport-Coding hinzubekommen.

    punkt++

    :)

  • Der schwierige Teil ist es das Abbild hinzubekommen...

    Genau das ist der Punkt. Im Grunde muss die neue Hardware alle Tricks, die mit dem VIC möglich sind, kennen und deren Anwendung erkennen. Sie muss also "wissen", dass, wenn jemand X codet, Y rauskommt und dieses Y dann selbständig (!) generieren. Oder hab ich da was falsch verstanden? Und dann liegt Suche danach, welchen "X bewirkt Y Effekt" Camaleon nicht "kennt" doch nahe :wink:

  • Genau das ist der Punkt. Im Grunde muss die neue Hardware alle Tricks, die mit dem VIC möglich sind, kennen und deren Anwendung erkennen. Sie muss also "wissen", dass, wenn jemand X codet, Y rauskommt und dieses Y dann selbständig (!) generieren. Oder hab ich da was falsch verstanden? Und dann liegt Suche danach, welchen "X bewirkt Y Effekt" Camaleon nicht "kennt" doch nahe :wink:


    Jein... Das interessante an dem Ansatz von Jens ist, das der VIC weiterhin als Adressgenerator arbeitet - die externe Hardware bekommt damit quasi frei Haus die Daten geliefert die für die Darstellung der aktuellen (oder war es die nächste?) Rasterzeile notwendig sind. (Manche/Alle?) Effekte die die internen Adresszähler des VIC manipulieren wie zB FLD gehen dadurch quasi "automatisch".

    Zusätzlich wird der FliFi noch I/O-Schreibzugriffe der CPU protokollieren müssen, da man nur so an die Inhalte des Farbrams kommt und mindestens ein Teil der Registerinhalte unbedingt notwendig sind um das Bild zu generieren - zB Rahmen+Hintergrundfarbe, aber auch die Sprite-X-Koordinaten (Y bin ich mir gerade nicht sicher) und ihre Sichtbarkeit um die Zugriffe einer Koordinate zuordnen zu können.

    Trotzdem ist natürlich jede Menge Know-How über die VIC-Interna notwendig um das Timing exakt hinzubekommen, aber wenn daraus ein funktionales VIC-Modell konstruiert wurde können damit potentiell auch unbekannte Effekte korrekt emuliert werden die von einem "X bewirkt Y"-Regelsystem nicht erfasst werden.

    (nein, ich habe keine weitergehenden Insiderinfos - alle Informationen in diesem Posting sind aus diesem Thread abgeleitet)

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Zitat

    Im Grunde muss die neue Hardware alle Tricks, die mit dem VIC möglich sind, kennen und deren Anwendung erkennen. Sie muss also "wissen", dass, wenn jemand X codet, Y rauskommt und dieses Y dann selbständig (!) generieren. Oder hab ich da was falsch verstanden?

    oder sie macht einfach parallel zum vic genau das gleiche wie der vic :)

  • oder sie macht einfach parallel zum vic genau das gleiche wie der vic :)

    Sie muss dann also "nur" genauso schräg draufsein wie unser guter alter VIC :)

  • Zitat

    Sie muss dann also "nur" genauso schräg draufsein wie unser guter alter VIC

    das ist alles garnicht so wirklich schräg.... eigentlich gibts da nur wenige sachen die wirklich "komisch" sind, wie zb das das erste sprite das angezeigt wird den dma erst einen cycle später als man erwarten würde triggert - aber NUR wenn das erste sprite auch sprite nummer 0 ist =) .... hoffentlich veröffentlicht peter die doku die er gemacht hat auch mal in einer form für programmierer ... :)

  • Zum Glück gibt es Dinge, die Gamecodern völlig Rutsche sein können... :)

  • Na, so langsam scheinen die Posts ja dem Thema des Threads angepaßt worden zu sein... :bussi:

  • eine zuschaltbare pal emulation war zumindest im gespräch

    Na, wenn mich nicht alles täuscht hast Du da doch ne recht hübsche für den neusten Vice beigetragen [ die ich leider bisher nur vom Hörensagen kenne, weil mein PC da schlappmacht :( ] - da sollte das doch wohl kein Problem sein.

  • Also so wie ich die Beschreibung von Jens gelesen habe ist es doch das wonach alle geschrien haben, eine art SCPU nur sogar mit viel mehr Funktionen und das zu einem preis der wirklich fair ist. Wie viele würde sich den gerne eine SCPU kaufen wen ein gewisser Herr M auch liefern würde? Wen man mal sieht was eine gebrauchte SCPU bei Ebay kostet dann ist das was Jens verlangt doch lächerlich.

    Also ich finde es total geil das Jens sowas baut und wen ich das Geld hätte würde ich es mir kaufen, den ich wünsche mir schon lange sowas wie eine SCPU.

    Da ich das MMC64 habe kann ich natürlich nicht sagen was jetzt mit dem MMCRP nicht stimmt oder geht. Aber vernünftige Kritik sollte schon sein und über das Kontaktformular kann man Jens wirklich gut erreichen, ich muss sagen er hat bis jetzt immer schnell geantwortet.

    Ich wünsche Jens auf jeden fall viel glück das es ein erfolg wird und er noch weiter schöne sachen für den guten alten C64 entwickelt :dafuer:

    2. Platz beim Home Page Award am 14.06.2009 :D
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    Schaut mal rein :winke: Möge der c64 mit dir sein!

  • Der Thread wird ja doch noch interessant - da macht sich jemand ziemlich viele Gedanken, wie man das alles am Expansionsport realisieren kann :smile:

    Leider fehlen zwei Adressleitungen vom VIC, die wirklich nur innerhalb des C64 existieren, nämlich VA13 und VA12. Die müssen wir extern nachbilden, außerdem werden die Adressen erst recht spät gültig, so daß es zuverlässiger ist, die Adressen extern zu generieren und bei Gültigkeit der VIC-Adresse auf dem Bus zu vergleichen.

    Mit dem Kassettenport haben wir lange überlegt, aber der wird einfach komplett brach gelegt. Das Teil hat so wenig praktischen Nutzen, daß wir uns die Mühe nicht machen wollten, die externe, parallel laufende CPU in der Luft hängen zu lassen und speziell die Flags in bestimmten Situationen nicht zu kennen. Wer wirklich großen Spaß dran hat, der könnte eine Datasette an den PS2-Port anschließen, aber welchen Sinn hat das? Dann baue ich lieber einen Datasetten-Adapter für den Catweasel, und wir bekommen ne hübsche, bequeme Möglichkeit, TAP-Files zu erzeugen. Die Packt man dann auf ne SD-Karte und "mountet" sie an die externe CPU, das würde schon mehr dem Spirit von Chameleon entsprechen.

    Ich möchte mal nicht zu viel aus dem Nähkästchen plaudern, sondern Euch lieber noch ein bischen beim Diskutieren zugucken. Kommt jemand drauf, wie ich eine höhere Datenrate als 1MB/Sekunde auf den Speicher hinbekomme, den der interne VIC anzeigt?

    Jens

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  • Mal ein paar fragen: Wie kompatibel ist es den zur echten SCPU also Geschwindigkeit und natürlich Programme? Ich denke durch den Aufwand das bild für den VGA dazustellen wird doch bestimmt viel rechenzeit gebraucht. Könnte man den VGA teil abstellen und die rechenzeit für andere dinge verwenden?
    Wie sieht es mit den farben aus, kann er nur 16 farben darstellen oder ist es auch möglich für angepasste spiele mehr farben zu verwenden?

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  • Zitat

    Wie kompatibel ist es den zur echten SCPU also Geschwindigkeit und natürlich Programme?

    in der scpu ist ein 65816, im chameleon (zur zeit) ein 6510 ... programme die wirklich 65816 code beinhalten werden also nicht laufen. (alle drei =P)