Individual Computers kündigt in Stockholm neue C64 Hardware an

Es gibt 346 Antworten in diesem Thema, welches 57.590 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (20. Oktober 2008 um 13:50) ist von Cyberdyne.

  • So als Gaspedal ausgelegt, mit Fächerkrümmer und Sidepipes? Blower drauf und ne Hutze ins Gehäuseoberteil? Ich könnte dann noch ein Tieferlegungs-Set für die Brotkiste anbieten: Dünnere Gummifüße mit härterer Mischung. Selbstverständlich selbstklebend, aber TÜV müsst Ihr selbst machen... 8)


    Nein, eher in Richtung Lautstärkeregler am Gitarrenverstärker.

    (Hint: Spinal Tap)

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Zitat

    Dünnere Gummifüße mit härterer Mischung

    sehr gut! :o)

  • @2mhz und wer das nutzt:
    Mir fällt spontan noch Elite ein was sich drüber freut.

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    Ein Terminal und ein Z80 :D

  • Zitat

    @2mhz und wer das nutzt:
    Mir fällt spontan noch Elite ein was sich drüber freut.

    ääääh....aber nur dieses gehackte "elite 128" oder?

  • (Hint: Spinal Tap)

    Nach ein bischen Suchen hab' ich den auch kapiert... wie geil ist das denn? Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. bei ca. 4:20 - these go to eleven!

    Dann sollte sich Chameleon eigentlich auch gut verkaufen. Oder hatte ein Modul zuvor jemals drei Buttons?

    Jens

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  • Okay, mach 'nen VIERTEN Button dran.
    Egal, was er tut - Hauptsache VIER!

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    -
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  • Eine "saubere Implementation" der DTV-Extentions halte ich für eine neue Plattform. Stell' Dir vor, wir würden das wirklich machen, wer würde dann Software dafür schreiben?

    Meine Argumentation war eher, dass ihr ja anscheinend auch was Turbo-mäßiges einbauen wollt. Wenn man nun keine neue Plattform machen will, ist die Frage, zu was das kompatibel sein soll. SCPU fällt wohl aus, da kompliziert, eigentlich auch nicht wirklich 8bittig, und Software ist dafür auch kaum existent. Als nächstes in der Liste kommt da bei mir der C64DTV: Emulation ist vermutlich recht einfach, und Software und Tools dafür gibt's recht viele, sogar Emulation in VICE (das wird's für andere Plattformen wie SCPU wohl so schnell nicht geben - wie's mit dem 2MHz-Modus beim C128 aussieht, weiß ich gerade nicht). Ohne Emulation wird für die jeweilige Plattform vermutlich kaum neue Software geschrieben werden, weil's auf dem Original doch sehr unbequem ist - beim C64DTV kam auch erst mit VICEplus/x64dtv wieder Schwung in die Sache (wenn auch sehr spät, und inzwischen hat sich's schon wieder gelegt). Wobei man natürlich auch eine Plattform bauen könnte, auf der Entwickeln Spaß macht - einfaches und schnelles Freeze/Unfreeze und guter Debugging-Support sind ja nun so schwer nicht gebaut. Ist dann halt nur wieder was Neues...

    Der Turbo stellt für mich das Sahnehäubchen dar - für Coder sehr viel einfacher zu erlernen als 65816, weil keine besonderen Kommandos, kein eigenes Registerset im IO-Bereich, einfach nur "mehr Zyklen pro frame"

    Eben, sowas ist doch schick. Und genau das, was der C64DTV leistet. Gleichzeitig ist er nicht so schnell, dass Optimierung kein Thema mehr wäre ;) , und das Zeropage-Remapping und andere Späße geben den Hackern was zu Knobeln.

    Wenn man Turbo etc. DTV-kompatibel macht, muss man natürlich nicht die DTV-Bugs übernehmen - Programme, die sich auf diese Bugs verlassen, gibt es glaube ich kaum. Die auf den DTV angepassten Spiele sollten fast alle auch auf einem theoretischen DTV mit perfekter C64-Emulation laufen - nur beim Mayhem in Monsterland bin ich mir nicht sicher.

    Insofern hätte man mit dieser Lösung eben keine neue Plattform.

    Gibt es eigentlich noch mehr Spiele, die vom 2MHz-Mode Gebrauch machen? Oder Entpacker?

    Bei echten DTV-Spielen ist's dünn (gibt glaube ich nur Boulder Dash DTV), aber es gibt gleich drei angepasste Versionen von Exomizer und andere Tools wie z.B. den vsfReanimator, der VICE-Snapshots in DTV-PRGs umwandeln kann, oder auch Tools für das Flash und so weiter.

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  • ääääh....aber nur dieses gehackte "elite 128" oder?


    Keine Ahnung, ich weis nur das dieses Elite 128 existiert und wegen der 3D Grafik sich über die 2 Megaschmerz freut.

    Achja, hättest du lust das 3DCK auf den Camelion Turbo anzupassen?
    Ich würd sowas wohl nicht hinkriegen, aber du hast die Ahnung dafür :)

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    Ein Terminal und ein Z80 :D

  • Zitat

    Achja, hättest du lust das 3DCK auf den Camelion Turbo anzupassen?

    wozu? das schöne am chameleon turbo ist ja, es wird einfach funktionieren :)

  • Extrem interessante Hardware.

    Ein, bzw. das Kaufkriterium für solch eine Erweiterung wäre allerdings für mich, dass der 1541-Ersatz mit kopiergeschützten Disketten klar kommt. Deshalb mal meine Frage: Ist in dieser Richtung was geplant? Mit der Unterstützung von G64-Images wäre ich schon zufrieden.

    (Das ist übrigens etwas, dass ich generell vermisse: eine richtige, hochkompatible Diskettenemulation. Wie viele andere auch, habe ich hier nicht gerade wenige Originale, die ich gerne auch in ihrem Zustand "retten", bzw. konservieren würde.)

  • Extrem interessante Hardware.

    Ein, bzw. das Kaufkriterium für solch eine Erweiterung wäre allerdings für mich, dass der 1541-Ersatz mit kopiergeschützten Disketten klar kommt. Deshalb mal meine Frage: Ist in dieser Richtung was geplant? Mit der Unterstützung von G64-Images wäre ich schon zufrieden.

    (Das ist übrigens etwas, dass ich generell vermisse: eine richtige, hochkompatible Diskettenemulation. Wie viele andere auch, habe ich hier nicht gerade wenige Originale, die ich gerne auch in ihrem Zustand "retten", bzw. konservieren würde.)

    Ich glaube dass gerade bei den sehr schwierigen kopiergeschützten Programmen ein Auslesen evtl. gar nicht vernünftig möglich ist. Man kann zwar das Laufwerk fast 100% genau nachbilden, aber das Problem ist eher dass man kein brauchbares G64 image bekommt, wo wirklich das drin ist, was auf der Oberfläche der Diskette ist. Also ein paar "Ausfälle" wird es wohl auch bei G64 geben ... Ich kenne kein Kabel das sich wirklich ansieht, was direkt aus dem Lesekopf kommt. Die einschlägigen Leseprogramme lesen auch nur das, was das Laufwerk nach der "Lese-Logik" produziert hat.


  • Ich glaube dass gerade bei den sehr schwierigen kopiergeschützten Programmen ein Auslesen evtl. gar nicht vernünftig möglich ist. Man kann zwar das Laufwerk fast 100% genau nachbilden, aber das Problem ist eher dass man kein brauchbares G64 image bekommt,

    Aus eigenen, zahlreichen Tests (auch bei der Weiterentwicklung von mnib und den nibtools) weiß ich, dass man in einem G64 erstaunlich viel "gerettet" bekommt, das Problem in der Vergangenheit waren primär die Laufwerksemulationen.

    Du hast aber natürlich recht: Wirklich restlos alles wird man vermutlich (ohne teure Auslesehardware) nicht emuliert bekommen, ein Großteil würde mir persönlich aber schon vollends reichen - nämlich ganz konkret das, was die PC-Emulatoren heute schon schaffen.

  • Du hast aber natürlich recht: Wirklich restlos alles wird man vermutlich (ohne teure Auslesehardware) nicht emuliert bekommen, ein Großteil würde mir persönlich aber schon vollends reichen - nämlich ganz konkret das, was die PC-Emulatoren heute schon schaffen.

    Schonmal den Catweasel angeguckt? Der liest die Disketten auf Flusswechsel-Ebene. Das Tool Arjuna erstellt G64-Images, und schreibt diese auch wieder zurück auf die Disk. Damit kann man schon deutlich mehr auslesen und wieder zurück schreiben, weil man z.B. die Datenrate auf Werte setzen kann, die die 1541-Floppy zwar so gerade noch lesen kann, aber nicht mehr schreiben. Ob der Catweasel MK4 teuer ist, sei dahingestellt - 99,- EUR für eine Hardware, die auch im professionellen Bereich (forensische Labore, diverse Militärstellen, Forschungszentrum Jülich) eingesetzt wird und Daten wieder herstellen kann, die teilweise von den Originalmaschinen nicht mehr gelesen werden können, halte ich eigentlich für einen fairen Kurs.

    Jens

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - Das offizielle iComp Supportforum ist online.

  • Schonmal den Catweasel angeguckt?

    Es ging mir weniger um das Auslesen, da gibt es ja mittlerweile mehrere Möglichkeiten (eine hast du ja angesprochen ;)).

    Es geht vielmehr darum, dass ich die G64-Images auch gerne in den Hardware 1541-Klonen nutzen würde. Oder anders formuliert: Ich habe die Originaldisketten als Image auf den PC gerettet - und dann? Im Moment kann ich sie entweder nur auf eine richtige Disk zurückschreiben (die aber vermutlich auch über kurz oder lang das Zeitliche segnen wird) oder aber nur in einem PC-Emulator nutzen. Klasse wäre, wenn ich das G64-Image beispielsweise in dein Cameleon laden könnte und es darin auch funktioniert. :)

    Oder koppel das doch mit dem Catweasel: Mit dem lässt sich ja alles auslesen, was nicht niet- und nagelfest ist. Die dabei entstehenden Images verwertet dann (möglichst perfekt) dein Cameleon. (Wenn das klappt, hättest du einen neuen Stammkunden mehr ;)).

    Die bisherigen Hardware 1541-Klone sollen alten Commodore-Station ersetzen können. Solange aber nicht auch die Kopierschutzverfahren unterstützt werden, sind sie für mich - mit meiner Sammlung :) - eher nutzlos. Das Ultimate macht mit der aktuellen Firmware zumindest einen interessanten Schritt in die "richtige" Richtung.

    (btw: Was ich auch sehr gerne hätte, wäre ein moderner (Hardware-)Ersatz für die Schlabberdisketten - und nur für die. Dann könnte man das originale Commodore Laufwerk weiternutzen, hätte aber nicht mehr das Problem, sich mit defekten und alternden Disketten rumschlagen zu müssen. Aber ich fürchte, sowas lässt sich wohl nicht realisieren ;))

  • Schonmal den Catweasel angeguckt? Der liest die Disketten auf Flusswechsel-Ebene. Das Tool Arjuna erstellt G64-Images, und schreibt diese auch wieder zurück auf die Disk. Damit kann man schon deutlich mehr auslesen und wieder zurück schreiben, weil man z.B. die Datenrate auf Werte setzen kann, die die 1541-Floppy zwar so gerade noch lesen kann, aber nicht mehr schreiben.


    Hmm .. daran hab ich noch nicht gedacht. Wenn Catweasel wirklich die Flußwechsel roh auslesen kann, was würde dann noch übrig bleiben ? Ich glaube damit kann man dann wirklich alles lesen, oder ? Kann es sein, dass einige G64 Images die nicht die Originaldaten enthalten sondern "rekonstruierte" Daten, die gar nicht richtig sind ? Wie soll man dann eine Emulation machen, die 100% stimmt ?

    Wenn man wirklich die Flußwechsel und ihre Position auf der Disk kennt dann sind die alten Games gerettet :)

  • Kann es sein, dass einige G64 Images die nicht die Originaldaten enthalten sondern "rekonstruierte" Daten, die gar nicht richtig sind ?

    Das ist (weitgehend) richtig. Zudem hat das G64-Format noch ein paar (kleinere) Defizite (frag' mich jetzt aber bitte nicht welche, das ist schon zu lange her ;)). Deswegen nutzt mnib / die nibtools auch noch ein eigenes Zwischenformat.

    Wenn du dich für diese Materie interessierst, solltest du auch mal einen Blick auf das FDI-Format werfen. Das Lesen kann aber glaube ich nur Hoxs(? - ich muss mich da mal dringend wieder mit beschäftigen :)).

    Das Auslesen wäre aber wie gesagt nicht so das Problem: Du musst die Images auch weiternutzen können. Und da hakt es im Moment noch (gewaltig).

  • Oder koppel das doch mit dem Catweasel: Mit dem lässt sich ja alles auslesen, was nicht niet- und nagelfest ist. Die dabei entstehenden Images verwertet dann (möglichst perfekt) dein Cameleon.

    Kein Problem - die GCR-Daten liegen ohnehin im Ram, nicht etwa die Sektordaten. Ich hätte gedacht, daß die 1541u das schon kann. Tatsächlich ist es sogar einfacher, ein G64-Archiv in den Puffer zu legen als ein D64, weil das ein Umwandlungsschritt weniger ist.

    Das "andere" Format das Du meinst, ist wahrscheinlich DFI, nicht FDI.


    (btw: Was ich auch sehr gerne hätte, wäre ein moderner (Hardware-)Ersatz für die Schlabberdisketten - und nur für die. Dann könnte man das originale Commodore Laufwerk weiternutzen, hätte aber nicht mehr das Problem, sich mit defekten und alternden Disketten rumschlagen zu müssen. Aber ich fürchte, sowas lässt sich wohl nicht realisieren ;))

    Doch, habe ich schon realisiert. Nagelneue 5,25" Disketten, zwei Schreibschutz-Kerben, zwei Index-Löcher und Verstärkungsring. Die Beschichtung ist sogenannte "high clip level" Beschichtung und die Abmaße der Diskette sind in besonders engen Toleranzen gehalten, damit sie von einem Wechselroboter verarbeitet werden können. Kurz: Es handelt sich um sogenannte Duplizierware. Das Lager ist voll (5-stellige Stückzahl), ich gebe die Disketten in 1000er Kartons an Händler ab. Derzeit ist British Petroleum der größte Abnehmer - die machen wohl grad fette Backups oder sowas...

    Leider habe ich keine Hüllen, die Disks sind zu 50 Stück in Folie eingeschweißt. Ich suche noch nach einer Firma, die die Teile drucken, falten und kleben kann. Es gibt solche Automaten, die 4-farb Druck, falten und kleben in einem Rutsch können, die werden für CD-Produktion eingesetzt. Aber da kümmere ich mich nach meinem Urlaub drum :smile:

    Jens

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  • Das ist (weitgehend) richtig. Zudem hat das G64-Format noch ein paar (kleinere) Defizite (frag' mich jetzt aber bitte nicht welche, das ist schon zu lange her ;)).

    Wenn ich Dich nicht fragen darf, dann frag ich eben alle anderen :) Ich bin mit dem G64 format restlos zufrieden. Was mich stört ist, dass einige Dateien nicht die Flußwechsel enthalten die auf der Disk waren. Dadurch entsteht eine gewisse Verwirrung. Wenn man sich einig ist, dass es die Flußwechsel sind, die gespeichert werden, dann sehe ich kein Defizit.

    Natürlich ist mir ein G64 mit unvollkommenem Inhalt (Das dann noch im passeneden Emu läuft) lieber als gar kein Image ! Aber es wäre schön wenn irgendwo zu lesen wäre, welche G64 images mit welchem Tool erzeugt wurden. Dann könnte einer der die Hardware nachbaut nämlich gleich sehen ob es evtl. am Modell der 1541 liegt das er gemacht hat, oder ob es auch am Image liegen könnte. (falls es nicht läuft)