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c64 Redesign (Mainboard)

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    Wie gesagt, wenn dir das Retro-Gesabbel zu kindisch ist, steht es dir gern frei rüber zur PC Fraktion zu wechseln. Da musst du aber dann mit weitaus mehr Fachwissen auftrumpfen wenn du da nicht gleich als Troll untergehen willst.


    mit pc kram kann ich jetzt nicht dienen ausser einem haufen tools, aber du darfst dir gerne mal ein paar von den sachen angucken die ich (natürlich nicht alleine sondern zusammen mit andren aus meiner gruppe) verbrochen hab: zb hier oder auch hier oder da und da und ... o_O (ich weiss, alles schon ein bischen älter, eventuell gibts auf der nächsten BP was neues, wir werden sehen)


    und nein, ich halte das "retro gesabbel" nicht für "kindisch". ich halte nur seitenlanges geblubber für sinnfrei, es führt nämlich zu nichts. wie DMC schon sehr richtig angedeutet hat - projekte entstehen nicht aus threads in internet foren. projekte werden GEMACHT, nicht herbeigeredet.


    und jetzt bin ich doch mal auf ein beispiel deinerseits gespannt wo ausser gerede auch mal was GEMACHT wurde.

  • Wäre es nicht sinnvoll erst mal die Anforderungen die man braucht zu spezifizieren? Dann eine Umfrage damit man weiß welche Anforderung von wievielen potentiellen Interessenten als wichtig eingestuft werden. Am Schluss weiss man ziemlich genau welche Features wie wichtig sind und kann bestimmen welche Hardware Basis in Frage kommt und welche ausfällt.

  • Eine CIA emu wäre doch schon mal ein anfang. Ausserdem habe ich irgendwo im Forum gesehen das jemand auf einem AVR tätsächlich einen Homecomputer(eigene creation nach art eines Spectrum) simuliert hat. Gibt auch ein Video davon auf youtube. Ich will nicht sagen das sowas wie ein VIC oder SID emulation einfach ist, dafür kenne ich mich mit Atmel programmierung nicht aus, aber machbar wäre es auf jeden fall. Ausserdem glaube ich das mehr leute die Fahigkeit habe so etwas zu machen, als solche die das ganze als Hardware oder als FPGA realisieren können.


    Es ist ein Unterschied ob ich zB. einen CIA Ersatz schaffen will (Pin genau) oder ob es zb. nur ein Userport Ersatz sein soll. Wir sollten die Aufgabenstellung präzisieren und eine Nachfrage dafür bestimmen (Umfrage).


    Der Vorschlag von aufteilen in viele kleine Einzelteile und Zusammenarbeit von vielen finde ich super.


  • :dito: Da muss ich cbmhardware leider in allen Punkten zustimmen....

  • Wäre es nicht sinnvoll erst mal die Anforderungen die man braucht zu spezifizieren? Dann eine Umfrage damit man weiß welche Anforderung von wievielen potentiellen Interessenten als wichtig eingestuft werden. Am Schluss weiss man ziemlich genau welche Features wie wichtig sind und kann bestimmen welche Hardware Basis in Frage kommt und welche ausfällt.

    Wäre gut. Im Grunde haben wir ja schon einige Dinge angeschnitten.


    Von meiner Seite her würde ich begrüssen:


    - Stereosound
    - neue ergonomische Tastatur
    - Speicherkartenleser
    - IDE Plattenanschluss
    - event. höhere Auflösung
    - PC Monitoranschluss
    - Neues Basic
    - Netzwerkanschluss
    - PC Mouseadapter


    Von den genannten Dingen gibts bereits externe Hardwareerweiterungen:


    - Stereosound = Swinsid
    - ergonomische Tastatur = PC Adapter von Jim Brain oder die aus Ungarn
    - Speicherkartenleser = MMC,SD2IEC, 1541U usw.
    - IDE Festplattenanschluss = IEC2ATA
    - PC Monitoranschluss = Diverse PC2VGA Converter
    - Netzwerkanschluss = RR-Net
    - PC Mouseadapter = Micromys


    Die restlichen Dinge wüsste ich jetzt nicht genau ob es da was gibt.


    Ich denke , wenn ich den Krempel in einem Topf werfe, könnte man schon was nettes zaubern.

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    Du hast heut echt langeweile und den Thread noch nicht verstanden. Wenn ich die technischen Voraussetzungen hätte, würde ich das schon längst angegangen haben. So bleibt mir halt nur die finanzielle Unterstützung wie am Threadanfang bereits beschrieben. Aber warum erzähl ich dir das.


    wie dir nun schon mehrere in diesem thread zu erklären versucht haben: auf diese weise werden keine projekte realisiert. ausser du hast *wirklich* den finanziellen background - dann gehst du einfach zu einer x-beliebigen firma deiner wahl, und lässt das was du willst bauen. irgendwie bezweifel ich aber das dir klar ist von welchen summen in solch einem fall die rede wäre...

  • Bei solchen Projekten gibt es - zumindest in diesem Umfeld - noch ein weiteres Problem: Es besteht zwar großes Interesse an Ergebnissen, aber kaum Interesse an der Arbeit, die dahintersteckt.


    Ein gutes Beispiel ist das sd2iec: Zählt man alle Varianten de Hardware, gibt es hunderte davon, die im Umlauf sind. Aber die Leute, die sich an der Entwicklung beteiligen, kann man an einer Hand abzählen. Und das sind in dem Fall schon viele, bei den meisten Projekten reicht wohl ein Finger...


    Ich habe keinen Zweifel daran, dass es hier im Forum einige Leute gibt, die _fachlich_ sowas könnten (auch Deine Idee mit dem Kartenspiel aus dem oben verlinkten Thread würden sicher technisch einige hier umsetzen können, wobei ich mich sogar dazuzählen würde - aber nicht wollen/Zeit/Motivation haben bzw. befürchten, dann allein mit dem ganzen Mist dazusitzen). Und das sind sicher meist die, die gar nichts in so einem Thread schreiben, weil sie sich das Ergebnis schon denken können.


    Aber zurück zum Thema: Und wenn man sich die Ideen aus diesem Thread ansieht, würde doch entweder sowas ähnliches wie ein COne rauskommen oder sowas ähnliches wie ein Laptop mit Vice. Also, macht doch lieber jemand an den COne Cores weiter, der war ja u.a. genau dazu gedacht.


    Ace, Deinen Enthusiasmus ist bewundernswert. Aber an Leuten, die Ideen haben, wie Du, mangelt es nicht. Nur an Leuten, die Zeit und Lust haben, die Ideen umzusetzen und die nicht auf halber Strecke an einer Sinnkrise zu verrecken.


    Mach doch selbst erstmal _produktiv_ in einem anderen Projekt mit, da findet sich sicher was, was Du auch kannst bzw. lernen kannst ;-) Und genau das ist ein wichtiger erster Schritt. Lernen und selbst anfangen. Hättest Du Dir in dem Kartenspiel-Thread erklären lassen, in welchem Format und mit welchem Programm Du die ersten 20 Karten zeichnen sollst, und dass dann tatsächlich auch hinbekommen und veröffentlicht hättest, wäre vielleicht auch jemand auf die Idee gekommen, den Code dafür zu machen. Der auch ohne REU funktioniert hätte.


    Gruß,
    Thomas

  • Stimmt Skoe fasst das gut zusammen, kann mich nur vollinhaltlich anschliessen!



    Bevor man etwas angeht sollte man sich klar werden was man erreichen will. Sonst bleibt es Liebhaberei und ist nur Befriedigung beim machen oder besitzen.


    All die Punkte oben erfüllt ein normaler Brotkasten mit dieser und jener Erweiterung. Ich frag mich also wozu das Ganze? Der Aufwand ist abartig und man erreicht nur was jetzt schon geht , und zwar jetzt schon mit viel weniger Aufwand.


    Was anderes wäre es, wenn es kaum noch funktionierende 64 gäbe ...

  • Hi. Leider gibt es hier immer noch Diskussionen über PC+Vice oder FPGA Lösungen..?? Ich hatte versucht aufzuzeigen, das diese Lösungen eben nicht miteinander und einem Hardwarenachbau vergleichbar bzw. diskutierbar sind.. aber erwartungsgemäß trifft das nicht auf ungeteilte Zustimmung ;-)


    Zum Doing muß ich allen hier Recht geben.. das ist meistens eine Oneman Show.. (Onewoman geht aber auch ;-))..
    Aber deshalb Diskussionen tot zu reden.. das muß doch nicht sein..


    Siehe a1k - Scandoubler / Amiga Wissen.. daraus hat Jens Schoenfeld dann einen neuen Indivision AGA entwickelt..
    Siehe Ramdisk Thread/Idee von C64-Camper.. woraus x1541 dann die NeoRAM gebaut hat..


    Siehe Nachbau Z1013 im Robotron-Forum Thread...


    Siehe GB1000 - A1000+Turbo Nachbau aus a1k...


    Peter

  • Quote

    Aber deshalb Diskussionen tot zu reden.. das muß doch nicht sein..


    Solche Diskussionen finde ich auch wichtig. Du hast gute Beispiele aufgezeigt, warum. Aber zu einer Diskussion gehört eben nicht nur Zuspruch.


    Wenn jemand schon mehrere ich-hab-eine-Idee-Threads aufgemacht hat und keine oder kaum Taten folgen lässt, sind doch solche Reaktionen vorprogrammiert. Ich komm mal auf das Kartenspiel-Beispiel zurück: Die Idee war nicht schlecht. Selbst sauhund schien dort anfangs nicht grundsätzlich abgeneigt gewesen zu sein - und das will bei Ace' Beiträgen schon was heißen - aber die Diskussion ist dann statt in eine konstruktive Richtung (in welchem Format sollte ich die Grafiken machen) in eine abstrakte (REU oder nicht REU) abgerutscht und versickert.

  • Quote

    zu einer Diskussion gehört eben nicht nur Zuspruch


    Korrekt! Kritische Anmerkungen und auch 1-2 Hinweise, das eine PC+Vice oder FPGA Lösung als Alternative möglich sind, ist ja auch ok..
    Aber dieses Maß war aus meiner Sicht hier überschritten.. hier ging es zeitweise schon darum, doch diese Idee als absurd abzutun.. und
    das hat wenig mit Kritik zu tun..


    Ich persönlich finde diese 'Idee' zumindest interessant.. technisch ist das auch machbar.. die erforderlichen Fachkenntnisse, den 'eisernen' Willen
    sowas durchzuziehen und ggf. das nötige Testequipment und 'etwas Kleingeld'.. ;-)


    Wenn Dennis van Weeren auf alle 'guten' Ratschläge gehört hätte, gebe es wohl heute keinen Minimig (schon wieder FPGA ;-))
    Und wenn der Entwickler des GB1000 Nachbaus vorher angefragt hätte.. hätten ihm wohl auch einige bescheinigt, das sowas doch wohl niemals
    zu realisieren wäre..


    Im Prinzip:
    Eagle Schematic von Ruud Baltissen nehmen.
    Überprüfen!
    Char+Basic+Kernal durch ein größeres Eprom (Flash?) ersetzen.. evtl. noch mit Kernal-Umschalter. (siehe Großumbau-AREA51HT)
    RAM's durch 2 4464 ersetzen (siehe Großumbau-AREA51HT)
    Bessere Spannungsversorgung designen!
    sd2iec auf der Platine integrieren.
    alles andere vorerst 1:1 übernehmen (2xCIA, 6502, VIC, TV-Modulator,Anschlüsse etc.)
    ---
    Bis hierhin solltes alles relativ überschaubar bleiben und machbar sein..
    Da SwinSID und Ersatz-PLA ja Pinkompatibel sind, kann man sowohl originale Teile alsauch Ersatzschaltungen verwenden.
    ---
    Darüber hinaus wäre mein Wunsch, den TV-Modulator da raus zu bekommen und einen vernünftigen FBAS Ausgang zu bekommen..


    Von 1541U würde ich persöhnlich die Finger lassen, da das den Preis um ca. 100€ erhöhen würden..
    Ein PS/2 Tastaturanschluß wäre allerdings nicht schlecht..


    Apropos Kosten.. Für den ersten Teil wird man um 1-2 Prototypplatinen nicht herumkommen. Diese dürften bei 2 Lagen ca. 100-150€/Stück kosten!
    Das sind aber nur die minimalen Materialkosten.. an Zeit wird das wohl einige Mannwochen/-monate 'kosten'..
    Schwierig wirds aber, wenn sporadische Fehler, Inkompatibilitäten etc. unerwartet auftauchen und längere Hardwaredebugging Sessions eingeschoben
    werden müssen..


    Bleibt nur, ob und wer sich sowas annehmen möchte..
    Und die Frage warum.. Ein C64 ist noch relativ billig zu bekommen.. Vorteil wäre hier nur eine evtl. kleinere Platine..? Im (Mini-)ATX Format?
    Das bringt uns direkt zur Diskussion und Frage, was soll der 'Neue' alles können..? Wie kompatibel (100%) und welche Features zu welchem Preis..?


    Peter

  • Das bringt uns direkt zur Diskussion und Frage, was soll der 'Neue' alles können..? Wie kompatibel (100%) und welche Features zu welchem Preis..?


    Da liegt für mich in diesem Stadium der Ungewißheit eines solchen Projekts der Hase im Pfeffer.


    Wenn ich mit so einer Neuentwicklung gegenüber beispielsweise einem kleinem Laptop mit Emulator keine relevanten Vorteile hätte, sehe ich das alles als sinnlos an.


    Wenn ich mit so einer Neuentwicklung doch nur da lande, wo der C=One sich hinentwickeln sollte und dies theoretisch ja auch noch könnte, sehe ich das alles als sinnlos an.


    Wenn so eine Neuentwicklung nur die existierenden C64 ersetzen soll, sehe ich das alles als sinnlos an.


    Falls aber so ein Gerät ein vollwertiger C64 wäre mit 99%iger Kompatibilität, in dem eine Unzahl der Erweiterungen hinzuschaltbar integriert ist, wäre in meinen Augen auch eine Daseinsberechtigung für so einen Computer vorhanden. Zwar hätte ich gerne eine SCPU, aber ich mag keine 400 Euro dafür ausgeben. Und warum sollte man nicht gleich eine 1541U+ mit Netzwerkoption integrieren? Wenn man einen C64 "neu" entwickelt, besteht m.E. kein Grund, auf solche Entwicklungen dabei zu verzichten.


    Dazu kommt aber noch, daß ich hier über einen Computer rede, der auch über ein eigenes Gehäuse verfügt, daß zwar neu sein mag, sich aber an Commodores Design anpaßt.


    Spätestens damit wird's dann wohl utopisch. Aber das wäre m.E. unabdingbare Voraussetzung: Ein kompletter, aber flexibler und kompatibler Computer, den man einschalten kann, um einfach loszulegen.


    Ja, das ist wohl eine eierlegende Wollmilchsau, aber alles andere würde wahrscheinlich keine Basis haben.

  • > sehe ich das alles als sinnlos an.


    Nicht ganz: Der Spaß an der Freude bleibt.


    Aber mal im Ernst: Genau das was Peter beschrieben hat, könnte Ace auch selbst beginnen. Also mein Vorschlag für Dich, Ace:
    1. Lade Dir Eagle runter, mach ein Eagle-Tutorial. Du brauchst nicht alle Bauteile zu verstehen, ein bisschen Grundwissen reicht (Wo die Striche sind, fließt der Strom lang)
    2. Nimm die den Schaltplan des sd2iec von Shadowolf, sieh Dir das Layout an. Halte ein fertiges Gerät daneben, schau Die alles genau an, spiele damit rum.
    3. Frag hier im Forum, wenn Du was nicht verstehst
    4. Mach ein Layout für die open1541 (ups, diese bösen Spitzen immer....)
    5. Jetzt hast Du genug Erfahrung gesammelt, über die nächsten Schritte nachzudenken.


    Das wird vielleicht drei Monate dauern. Aber so ist es bei solchen Sachen. Wer nach so einer Zeit noch nicht aufgegeben hat, hat eine Chance.


    Auch, wenn ich mich wiederhole: "Kann nicht mal jemand xyz machen?" funktioniert nur selten. Viel mehr Spaß macht es, wenn man selbst mit anpackt. Dann sind auch die Chancen besser, das jemand mitmacht.


    Übrigens wäre es sicher auch interessant, einen gesamten 6510 mit einem kleinen Atmega zu emulieren (Also inkl. Busse etc). Nicht sinnvoll, aber interessant. Hat vielleicht auch schonmal jemand gemacht.

  • Übrigens wäre es sicher auch interessant, einen gesamten 6510 mit einem kleinen Atmega zu emulieren (Also inkl. Busse etc). Nicht sinnvoll, aber interessant. Hat vielleicht auch schonmal jemand gemacht.


    Genau DAS habe ich mir auch schon gedacht. Aber ich frag mich ob der AVR schnell genug ist auf eine angelegte Adresse + CS zu reagieren. Der hat nicht mal 500ns Zeit dazu!


    Ich denke der Atmega alleine reicht nicht, man braucht schon ein kleines Adress Latch und ein Daten Latch. Den Timer kriegt man vielleicht hin, aber ob der IRQ Takt genau ausgelöst werden kann???


    Und dann kostet ein CIA ja fast nix, ein Atmega auch nicht aber in Summe ...