c't KEK 4/8 - was ist das?

Es gibt 6 Antworten in diesem Thema, welches 1.868 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. August 2008 um 12:41) ist von Unseen.

  • Moinsen

    Wir sind gerade am Liquidieren eines kleinen autonomen Elektronik(schrott)ladens, und auf einen ganzen Stapel der folgenden Platine gestossen:

    c't KEK 4/8
    (C)1988 TransferTech

    Europaformat mit passendem Stecker, auf der Platine hats ein bisschen DRAM, etwas was wie 'ne CPU aussieht, ein paar TTL's... Die Platinen sehen selbstgelötet aus und alle IC's sind gesockelt.

    Einer 'ne Ahnung was das sein könnte?

    Fotos gibts erst morgen, weil... "Schatz, wo ist die Digicam???" - "Erm... Ehhh... Schei..." - "Alles klar..." :roll:

    Danke & Gruss
    s2k

  • Wir sind gerade am Liquidieren eines kleinen autonomen Elektronik(schrott)ladens, und auf einen ganzen Stapel der folgenden Platine gestossen:

    c't KEK 4/8
    (C)1988 TransferTech


    Das ist die Knoten-Element-Karte, darauf steckt ein Inmos-Transputer und etwas Ram um sich einen einen kleinen Supercomputer bauen zu können. Projektbeschreibung gabs in c't 11/1988 und folgenden.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Ei, was haben wir denn hier feines? :wink:

    Jetzt muss ich nur rausfinden wie das Teil funktioiert und was man damit anstellen kann... Sonst darf ich es nicht nach Hause bringen.

    Kriegt man so alte c't-Ausgaben noch irgendwo? Am besten Elektronisch - gibt es Archiv-CD's mit jenen Jahrgängen?

    EDIT: hat einer das c't-Archiv 83-07 auf BD/HDDVD oder c't-Archiv 83-89 auf DVD und könnte mir sagen, ob diese Artikelserie drin ist? Bis zu welchem Jahrgang war das Projekt eigentlich drin?

  • Ei, was haben wir denn hier feines? :wink:


    Einen Transputer mit ein paar Knoten in noch herauszufindender Verbindungstopologie.

    Zitat

    Jetzt muss ich nur rausfinden wie das Teil funktioiert und was man damit anstellen kann... Sonst darf ich es nicht nach Hause bringen.


    Die zwei problematischen Teile daran dürften sein eine Linkkarte zu finden (evtl. liegt die ja noch irgendwo in der Nähe herum?) und die Software aufzutreiben - zu den Inmos-Transputern gabs ein komplettes Entwicklungssystem um diese in Occam zu programmieren.

    Zitat

    Kriegt man so alte c't-Ausgaben noch irgendwo? Am besten Elektronisch - gibt es Archiv-CD's mit jenen Jahrgängen?


    Es gibt bei eMedia eine Archiv-DVD mit PDFs der Hefte 12/1983 (Erstausgabe) bis 12/1989 für recht wenig Geld und für die Jahrgänge ab 1990 Jahres-CDs (und Sammel-DVDs) mit den Artikeln im HTML-Format.

    Die c't hatte damals ziemlich viele Artikel und diverse Selbstbauprojekte zum Thema Transputer, ungefähr im Zeitraum 1987-1990.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Hmmm... meinst Du das Teil welches als "Schnittstellenkarte" bezeichnet ist? Hab ich auch gefunden...

    Die Topologie ist... sagen wir mal "chaotisch". Jede Menge Flachbandkabel in einander verwurstelt, viel Glück dem, der das entwirren darf.

  • Sorry die Frage, aber was macht man nun damit?

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    Ein Terminal und ein Z80 :D

  • Sorry die Frage, aber was macht man nun damit?


    Jede Karte ist ein eigenständiger Computer mit 256-1280KB Ram und (bis zu) vier schnellen Kommunikationslinks zu anderen Knoten im gleichen System. Zusammen ergibt das einen Parallelrechner ähnlich diversen Supercomputern, allerdings mit Technik aus den 1980ern und 16-25MHz CPU-Takt.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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