XS1541 - universal serial adapter for CBM Floppy

Es gibt 209 Antworten in diesem Thema, welches 50.358 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (1. Juli 2009 um 23:14) ist von DerSchatten.

  • Bitte denk auch an die Leute - wie mich - die kein Amtel-Entwicklungssystem haben und die Software nicht flashen können.
    Ich habe ein bissel den Überblick verloren, aber ich würde mich freuen, wenn man auch - egal bei wem - ein fertiges XS1541 erwerben kann.
    Ist das Software-Update (falls mal erforderlich) auch über USB gemacht werden - mit Freeware-Tools oder Terminal-Programm?

  • Dazu müsste sich jemand bereit erklären eine Platine zu machen. Und dann ein Sammel Projekt zu organisieren ...
    Ich bin kein Hardware Mensch. Ich stelle nur die Firmware zur Verfügung.

    Wenn man einen Bootloader installiert (wie beim SD2IEC) kann man die Firmware auch per USB bzw. RS-232 updaten.

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  • Zitat

    Dazu müsste sich jemand bereit erklären eine Platine zu machen. Und dann ein Sammel Projekt zu organisieren ...


    Ich kenn das nur aus der ATARI-Welt (Abbuc). Da gibt es seit langen Leute/Gruppen, die Hardware bauen und anbieten, bzw über den Abbuc vertreiben.
    Gibt es das in der C-64-Welt nicht?

    Ok, mit so einem Prototyp-Board würde ich sicherlich auch klar kommen, auch wenn ich vom Amtel selbst keine Ahnung habe.
    Aber ein paar Kabel anlötet und Jumper stecken bekomme ich gut hin :)
    Es wäre für mich wichtig, das man den Amtel fertig programmiert bekommen kann und eben das Update per USB oder RS-232, wobei ich USB am PC inzwischen bevorzuge.

    Aber mal was ganz anderes:
    Ich muss dir meine Hochachtung für dieses Projekt aussprechen. Auch wenn es für dich ein Lern-Projekt ist um dich mit dem Amtel vertraut zu machen, so ist es doch in meine Augen ein nützliches und vor allem tolles Projekt.
    Meine Hochachtung gilt auch den Hardware-Leuten, die mit diversen Vorschlägen für Platinen, Layouts und diesem USB-Huckepackteil.

    Das ist das was den C-64 in Deutschland groß gemacht hat und immer und immer wieder neu am Leben erhält.

  • Ich muss dir meine Hochachtung für dieses Projekt aussprechen. Auch wenn es für dich ein Lern-Projekt ist um dich mit dem Amtel vertraut zu machen, so ist es doch in meine Augen ein nützliches und vor allem tolles Projekt.

    Danke! :]

    So ein Lern-Projekt macht Spass, da rührt sich was und es schaut auch noch was nützliches dabei raus.


    Wenn du mit dem Prototype Board klar kommst, also wenn du löten kannst, dann kannst du dir auch ganz einfach einen kleinen Programmer bauen für Atmel Controller. Man benötigt nur einen LPT Stecker für den PC Druckerport und ein paar Kleinteile. Auch fertige Programmer kann man für ein paar Euros kaufen. Selbst die etwas teureren USB Programmer gibt es schon halbwegs günstig, ich verwende den USB Prog 3.0, der kostet 32 und ist einfach super Klasse: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Du hast schon programmiert und interessierst dich für Elektronik? Vielleicht kannst du dich generell für Atmels begeistern? Sind einfach ein Traum diese Dinger. Um 2€ bekommst du ein komplettes Computersystem mit IO, Timer, RAM und Flash Speicher. AVR sind sauschnell, extrem robust und für fast alles einsetzbar!

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  • Du hast schon programmiert und interessierst dich für Elektronik? Vielleicht kannst du dich generell für Atmels begeistern? Sind einfach ein Traum diese Dinger. Um 2€ bekommst du ein komplettes Computersystem mit IO, Timer, RAM und Flash Speicher. AVR sind sauschnell, extrem robust und für fast alles einsetzbar!

    Kann und habe ich, siehe Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Hört sich alles prima an, vorallem wenn man so ein Progger selbst "basteln" kann und man nix mit SMD machen muss, denn das bekomme ich mit meiner 15 Jahre alten Wella-Lötstation nicht hin.

    Eigentlich wollte ich mich ja mal mehr mit dem Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. beschäftigen. Ok, dann eben noch ein Sytem, mein Mann hält mich eh für total bekloppt ... und das obwohl der alte Trecker sammelt, die viel mehr Platz wegnehmen als meine Rechner usw. obwohl - mein ganzes kram passt nicht in vier Carports, zumindest nicht, wenn ich noch halbweg an die Sachen ran kommen will.

    EDIT: Mit was sind die AMTEL-Controller verwandt? Was für ein CPU-Kern steckt da drin? Ich habe nur Erfahrungen in der Assemblerprogrammierung für 6502/10, 8080/Z80, 6809E, 8085 und ein bissel 8086/88

    Einmal editiert, zuletzt von EightBitWitch (1. November 2008 um 23:57)

  • Ok, dann eben noch ein Sytem, mein Mann hält mich eh für total bekloppt ... und das obwohl der alte Trecker sammelt, die viel mehr Platz wegnehmen als meine Rechner usw. obwohl - mein ganzes kram passt nicht in vier Carports, zumindest nicht, wenn ich noch halbweg an die Sachen ran kommen will.


    Hehe, zwei Verrückte zusammen, das paßt. Sehr schön! :)

    (Das war nett gemeint. Und sorry für OT.)

  • Bei mir funktioniert der Link nicht... Staatsanwaltschaft? oder nur ein temporäres Problem? :D

    gruss
    guenner

  • Hört sich alles prima an, vorallem wenn man so ein Progger selbst "basteln" kann und man nix mit SMD machen muss, denn das bekomme ich mit meiner 15 Jahre alten Wella-Lötstation nicht hin.


    Ach nix SMD, gibt es (fast) alles auf DIL und herkömmlicher Technik. Wobei selbst SMD, ich hab mich auch geschreckt davor, aber mein SD2IEC Bausatz funktionierte auf Anhieb.

    Hier findet man ein paar Schaltungen für einfache Selbstbau Programmer + Software:Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Pollin hat zb. ein billig Board um 14,95 mit dem man schon programmieren kann aber auch gleich das XS-1541 aufbauen: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.


    EDIT: Mit was sind die AMTEL-Controller verwandt? Was für ein CPU-Kern steckt da drin? Ich habe nur Erfahrungen in der Assemblerprogrammierung für 6502/10, 8080/Z80, 6809E, 8085 und ein bissel 8086/88


    Atmel Controller haben keine Verwandtschaft mit herkömmlichen CPU's. Der Kern ist in einer Uni entwickelt worden, irgendwo in Norwegen wenn ich nicht irre. Die Firma Atmel hat die Rechte gekauft und entwickelt seitdem das Konzept immer weiter.

    Wobei Assembler ist da ohnehin uninteressant, finde ich. Die Dinger programmiert fast jeder in Basic oder C. C (WinAVR) ist kostenlos und Basic (Bascom) bis zu einer bestimmten Programmgröße auch. Wer Basic mag, für den lohnt die Anschaffung von Bascom. Der Compiler ist sehr gut und kostet eine Bagatelle.

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  • Diddl:
    Ich habe letze Nacht mal das PDF vom ATmega664 - der wird doch von dir benutzt? - durch gestöbert, also quer gelesen.
    Das ist ein tolles Teil. Naja und C wolle ich schon immer mal lernen. Bisher ging es immer mit Assembler, Basic, Turbo Pascal/Delphi und Clipper. Aber da ich auch mit dem cc65 arbeiten will, passt das ganz du. C zu lernen ist sicherlich nie falsch ...

    EDIT:
    Ich hatte gestern auch mal ein bissel gegooglet um mehr über die Atmel-Sachen zu erfahren.
    Es gibt ja wirklich jede Menge dafür. U.a. habe ich ein fertiges Board gefunden - leider mit 45 Euro nicht wirklich preiswert, das für das XS1541 passen müsste, sogar der quarz ist bereits der richtige. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Ich habe mich ja vorher nie damit beschäftigt, aber es gibr eine Menge von Leuten/Firmen (grad bei ebay gesehen) die einen Platinen-Ätzservice anbieten und das auch zu nicht übertriebenen Preisen. Vielleicht ist das ja auch interssant für das XS1541 - her mal ein Beispiel: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Einmal editiert, zuletzt von EightBitWitch (2. November 2008 um 14:55)

  • Ja das Board um 45 sieht ganz ordentlich aus. Aber mit dem Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. um 25€ + einem DIL Atmel um 6€ bist du noch etwas günstiger. Und vor allem ist das alles DIL und hat auch schon Lötpunkte zum anlöten der Commodore Floppy Kabel.

    Den Quarz kannst du tauschen der ist nur gesteckt.

    Die Atmel kannst du auch bei eBay beziehen: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    ---

    Ja C zu lernen rentiert sich sicherlich. Es gibt ja fast keine CPU die nicht per C programmierbar wäre. Und vor allem ist C der beste Kompromiss zu Assembler. Ich bin ein absoluter Fan von C!

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  • Ahhh, das Board von Embedded hat auch einen RS232/USB-Wandler. Ich kenn diesen wandler nicht, aber bedeutet das, das das Board per USB angeschlossen und der µC auch per USB programmiert werden kann?

    Ich sehe schon, ich bin von den Atmel-Scahen infiziert ...

    Achtung OFF TOPIC:
    Das passt auch zu einem kleinen Projekt, das ich eigentlich mit einem Atari 800XL und dessen Potentiometer-Eingängen (Paddles) und den Joystick-Anschlüssen als Ausgang zur Ansteuerung von drei LEDs lösen wollte. Eine einfache Thempataturanalyse mittels NTCs, was sich aber doch schwieriger gestaltet als ich zuerst gedacht hatte. Es liegt aber wahrscheinlich an dem NTC den ich auch einem enfachen Didital-Themometer geklaut habe. Es soll nun die Themparatur den von unseren Ofen erhitzen Wasser analysiert werden. Wenn das wasser kälter als 57 °C ist, dann soll die Blue LED leuchten, bei 57-68°C die Grüne und mehr als 68°C soll die rote LED leuchten. Die Zustände "BLAU" und "ROT" sollen kann noch von zweu unterschiedlichen Warntönen begleitet werden.

    Der NTC den ich im Moment habe hat nur 25Ohm bei 25°C und das ist zuwenig für eine Analyse. Ich hatte nun ein Paddle (0-1MOhm) mit dem NTC in Reihegeschaltet, um das Paddle zur "Kalibrierung" einzusetzen und so den Grundwert in den mittleren Bereich den A/D-Wamdlers den 800XL zu bekommen. Das funktiert im Prinzip auch ganz gut, per Software konnte ich die Messwerte von 1000 Messungen mitteln um kleine Messfehler zu eleminieren und weiter "spreizen" (10fach mit 10 multipliziert) um größere ganzzahligen werte zu bekommen.
    Das PRoblem ist nun, das das System so zu schwingen beginnt, also rund 10% um den eigentlichen rechnerischen Mittelwert pendelt und so keine genaue Trennung der drei von mir zu unterscheidenen Zuständen möglich ist.
    Naja, ich habe mir nun NTCs mit 100KOhm bestellt und probiere das damit noch mal.

    Einmal editiert, zuletzt von EightBitWitch (2. November 2008 um 16:56)

  • Ahhh, das Board von Embedded hat auch einen RS232/USB-Wandler. Ich kenn diesen wandler nicht, aber bedeutet das, das das Board per USB angeschlossen und der µC auch per USB programmiert werden kann?

    Die RS-232 ist nur zur Kommunikation. Der USB funktioniert als Bridge, dh. der Atmel merkt gar nix vom USB, für ihn ist es eine normale serielle Kommunikation. Der PC stellt eine virtuelle COM zur Verfügung, es braucht keinen extra Treiber dafür. Also die PC Programme "sehen" auch nur eine serielle Kommunikation.

    Der USB ist also nix anderes wie seriell angeschlossen, bietet aber den Vorteil der Stromversorgung durch den PC. Und natürlich hat es auch den Vorteil, dass man keine COM Schnittstelle braucht. Manche Laptops haben ja keine mehr, aber USB haben alle PC.

    Programmieren kann man den Atmel nicht direkt über diesen USB. Aber wenn eine Firmware drauf ist die das erlaubt (Bootloader) kann man updates von nun an aufspielen.

    Also ein Programmer rentiert sich immer sag ich mal, wenn man vor hat sich mehr mit Atmels zu beschäftigen. Schau dir den Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.an, Open Source, günstig und super gut das Teil. Damit kannst du ALLE AVR programmieren und debuggen (JTAG).

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  • Und die Programme, also Bootloader und das Programme für die XS1541-Funktionen kann man dann bei dir bekommen - richtig?
    Ok, wenn das alles so ist, dann brauche ich kein fertig aufgebautes und programmiertes XS1541, ich denke das bekomme ich dann mit einfachen mitteln auch hin.

  • Und die Programme, also Bootloader und das Programme für die XS1541-Funktionen kann man dann bei dir bekommen - richtig?


    Richtig. Neueste Firmware (Source + binary) gibt es immer hier: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.


    Ok, wenn das alles so ist, dann brauche ich kein fertig aufgebautes und programmiertes XS1541, ich denke das bekomme ich dann mit einfachen mitteln auch hin.


    Da bin ich 100%-ig überzeugt, bei dir!

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  • Für alle die keinen AVR Programmer haben: Firmware Updates für das XS-1541 können nun auch per Bootloader geflashed werden. Ich habe dazu einen Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. geschrieben.

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  • Ich habe gerade die IEC-Seite des XS1541 Lochraster fertig bekommen, den Bootloader aufgespielt, Fuses gesetzt, die Firmware aufgespielt und... nichts geht.

    Die Leitungen habe ich mit dem Durchgangsprüfer getestet: alles okay.

    Dann die Überraschung: mein bereits aufgebautes und getestetes XS-1541 will auch nicht am IEC.

    Dann habe ich die 1541 am C64 mit dem selben Kabel getestet: alles okay.

    Mache ich was falsch? Was bedeutet rc=-3?

    Siehe logfile:

    Diddl, kannst Du von der aktuellen Firmware auch noch ein Binary online stellen?
    Und warum ist in der XS1541.zip eigentlich die 0.1.15, wenn ich hier schon die 0.1.25 habe?

  • Ist das eine normale 1541 oder eine beschleunigte? RC=3 bekomm ich nur bei meiner Dolphin-Dos 1541 ...

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