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[Diskussion] Das C64 Netzteil...

  • EDIT by FXXS: die folgenden 16 Beiträgen wurden ursprünglich in folgenden Thread gepostet:
    Das C64 Netzteil, Schwachstellen und Reparatur


    hmm...
    einerseits sehr interessant (deswegen erstmal sticky), andererseits hab ich doch leichte Bauchschmerzen wenn ich daran denke, dass jemand ohne fundierten Hintergrundwissen (bzw. Gefahrenbewußtsein...) versuchen könnte am Netzteil rumzufummeln...


    Vielleicht wäre es besser das Bild ( 1688 ) und die Beschreibung vom Aufhebeln wegzulassen, wer daran schon scheitert, sollte wahrscheinlich sowieso die Finger davon lassen, oder?


    sl FXXS

  • Las mich raten: Du hast die Fotos mit einer Cybershot von Sony gemacht(oder einem Sony Handy).

    Fuji FinePix F650, 1/128 Shutter Speed, etc.. steht doch alles in den Bilddetails drin :)

  • Sagt mal lieber, wie ihr das mit den "Nachmachen-ohne-Ahnung-Reiz" seht, also ob man das Aufhebeln lieber nicht so ausführlich beschreiben und bebildern sollte...
    (Fänd das nicht so dolle, wenn sich irgendwer mit 230 Volt grillt, nur weil "alles so einfach aussah")


    BTW: Wenn die Anleitung fertig ist, fliegen die bisherigen Kommentare raus, da sie ja eher OT sind (auch meine *g*).
    (gibt dann den "[Diskussion] Das C64 Netzteil..."-Thread (oder so))


    sl FXXS

  • Im Supporterbrett hatte ich deswegen schonmal gefragt und das Restrisiko ist wohl Akzeptabel wenn auf die Gefahren hingewiesen wurde.


    Man könnte vieleicht noch distanzierung in den Text einfügen "Wir übernehmen keine Haftung für die Umbauten, alles geschieht auf eigene gefahr"


    Jeder "Depp" kann ein verschraubtes gerät öffen und sich im Fernseher einen Tödlichen schlag holen, oder den Sicherheitsschalter an der Mikrowelle brücken um sich verstrahlen zu lassen.


    Genau so bekommt auch jeder elektrotechnische Laie das Netzteil Gehäuse auf (Mit deutlichen Spuren), und kann sich Grillen.


    Die Anleitung soll zeigen wie man den Boden mit minimalen Spuren Öffnen und später auch wieder sicher verschließen kann, ohne ein paar netzteile zu opfern.


    Ich denke bei Anleitungen die im WWW das Wechseln von Bremsbelägen, bau von Teslatransformatoren, oder bleichen mit Wasserstoff Peroxyd zeigen sind größere Risiken, und da gibt es auch keine probleme.


    @chat64
    Die bilder habe ich mit einer Fuji F650 gemacht und mit "Senden an -->Email Empfänger" auf unter 170kb verkleinert, dank Outlook Express.
    Auch wenn jetzt die Bildquallität nicht mehr überragend ist, sollte es doch reichen um alles zu erkennen.


    Wie kommst du auf die Cybershot von Sony ?

  • Es sollte reichen darauf hinzuweisen, dass die Sicherheitsvorschriften für das Arbeiten mit Netzspannung zu beachten sind.
    Sonst dürften wir ja auch keine Bilder von Straßen veröffentlichen. Die sind auch gefährlich (-;


    Ansonsten :respect: AREA51HT. Das ist wieder mal eine sehr gelungene Grundlagenarbeit. Vielen Dank!

  • super beginn einer rep/umbauanleitung.
    kanns nicht erwarten das der rest folgt.
    sowas sollte eigentlich in dieser form auch den weg in diverse mags (cevi/lotek/.....) finden.


    man sollte aber auf alle fälle darauf hinweisen wie gefährlich das sein kann! schadet ja nie - auch wenn es einem der gesunde menschenverstand sagen sollte....


    swasti

  • Also ich finde diesen Thread sehr interessant. Ein sehr großes Lob geht somit an AREA51HT. :streichel:


    Meine Meinung hierzu ist:


    Wenn man keine Ahnung hat sollte man einfach die Finger von so etwas lassen. :prof:


    Und wenn wir mal ehrlich sind: Was wäre ein Leben ohne jegliche Gefahr ? :bgdev


    Ich selbst habe schon oft genug in meinem Leben eine "geknallt" bekommen, das erste Mal
    im zarten Alter von 3 Jahren (mit den Stricknadeln der Oma in die Steckdose, aua das tat weh).


    Die anderen Male sind leider ungezählt. Ich möchte das jetzt nicht verharmlosen, jedoch
    lebe ich immer noch. ;)
    Notfalls kann man so etwas immer noch zu zweit machen (der eine schraubt und der andere ist zum wegschubsen da). :roll2:


    Und ja, ich habe diesen Beruf erlernt und setzte mich in meinem Job jeden Tag dieser Gefahr aus und es macht mir sogar Spaß.


    Ich kann ja mal auf ein Treffen einen alten Defi aus dem Krankenhaus mitbringen und Euch ein
    bischen abhärten. :bgdev


    Gruß


    Lorraine




    Gruß


    Lorraine

  • Anstatt so einen riesigen Aufwand zu betreiben finde ich es eigentlich sinnvoller ein kleines AT/ATX-Netzteil umzurüsten. Da kann man auch locker etliche Floppys und weitere Peripheriegeräte mit versorgen und es ist effizienter und kompakter.

    Inkl. der 9V Wechselspannung wird das aber auch ein ziemliches Gefrickel.
    Und dann braucht man noch ein passendes Gehäuse.
    Oder man nimmt ein ATX Netzteil und setzt den Wandler mit in das Gehäuse.
    Ist aber alles größer als der Pferdehuf und sieht eben nicht original aus...

  • Quote

    Inkl. der 9V Wechselspannung wird das aber auch ein ziemliches Gefrickel.


    Bei den meisten Netzteilen bekommt man den Trafo problemlos im Gehäuse untergebracht. Zudem kann man sich das sparen, indem man einfach 12V DC anstatt 9V AC an den C64 gibt. Oder wenn man die TOD braucht mittels Timer (555) oder Mikrocontroller die 50 Hz erzeugen.


    Quote

    Ist aber alles größer als der Pferdehuf und sieht eben nicht original aus...


    Nicht unbedingt. Ich habe ein Micro-AT-Netzteil mit ca. 90W dafür genommen, das ist in etwa so groß wie das Originalnetzteil und versorgt auch noch zwei Floppys mit, wenn ich will. Originalaussehen ist mir ziemlich egal, so ein Netzteil stellt man sich doch nicht in die Vitrine zum Bestaunen. :)

  • Zudem kann man sich das sparen, indem man einfach 12V DC anstatt 9V AC an den C64 gibt. Oder wenn man die TOD braucht mittels Timer (555) oder Mikrocontroller die 50 Hz erzeugen.


    Das ist eine schlechte Idee. 50Hz mittels 555 zu erzeugen ist wesentlich ungenauer als die Netzfrequenz zu nehmen.
    Nebenbei gibt es einige Userportmodule die aus den 9V AC per Villardschaltung eine höhere Spannung generieren.
    z. B. der Tiny-Eprommer, wenn Du da dann 12V DC hast ist´s Essig mit der Funktion.


    Grüße
    JMP$FCE2

  • Also ich finds richtig geil, dass sich da mal einer so viel Mühe gemacht hat.
    @AREA51HT: Vielen lieben Dank!!! :thumbup:


    Dieses ewige "rechtliche-Konsequenzen-befürchten-Blabla" ist doch schlichtweg unkonstruktiv.... Als ob da jetzt irgendeiner User das Forum64 verklagen würde. Wir sind hier nicht in Amerika Leudz!

  • Quote


    Das ist eine schlechte Idee. 50Hz mittels 555 zu erzeugen ist wesentlich ungenauer als die Netzfrequenz zu nehmen.
    Nebenbei gibt es einige Userportmodule die aus den 9V AC per Villardschaltung eine höhere Spannung generieren.
    z. B. der Tiny-Eprommer, wenn Du da dann 12V DC hast ist´s Essig mit der Funktion.


    Das stimmt, ungenauer ist es, aber die Netzspannung ist ja auch nicht immer unbedingt 50 Hz (je nach Tageszeit). ;) Für genaue Zeitmessung ist die TOD einfach nicht zu gebrauchen. Das mag auch stimmen, dass einige Module wirklich AC brauchen, aber ich hab sowas noch nicht gesehen. Mir geht's darum, dass der C64 plus Standardhardware läuft.

  • Dieses ewige "rechtliche-Konsequenzen-befürchten-Blabla" ist doch schlichtweg unkonstruktiv.... Als ob da jetzt irgendeiner User das Forum64 verklagen würde.


    Mir persönlich ging es eher um die Unversehrtheit der Deppen, rein rechtlich waren meine Bedenken deutlich geringer.... Aber wer unbedingt 'nen Darwin_Award erhalten möchte, lässt sich durch gute Worte auch nicht davon abbringen :schreck!:


    sl FXXS


    EDIT: Maulwürfe elektrisch zu verjagen ist keine gute Idee... :schreck!:
    Spiegelmeldung des Ereignisses... http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,459188,00.html