Das fragliche rotierende Floppy Teil

Es gibt 8 Antworten in diesem Thema, welches 1.874 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (30. Oktober 2003 um 17:37) ist von Pentagon.

  • Hallo,

    als ich heute meinen beiden 1541 Floppys nach einer Intensiv-Entstaubung-und-Einölung-am-offene-Herzen einen Testlauf unterzog, fiel mir auf, das sich bei dem einen Laufwerk ein Teil (siehe Bild) bei eingelegter und laufender Diskette mitdreht (allerdings ziemlich ruckartig und somit geräuschvoll) und beim anderen nicht.


    Nun ist meine Frage, ob sich dieses Teil drehen soll (und somit bei einer Floppy festgerostet ist) oder sich nicht drehen soll (sich also bei dem anderen Laufwerk gelockert hat).

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    Einmal editiert, zuletzt von max_sixtyfour (29. Oktober 2003 um 21:35)

  • Das ist eine gute Frage.
    Ich habe die Spannscheibe früher mit einem Tropfen Lack fixiert, bin aber davon abgekommen. Heute bekommen die losen Scheiben einen Tropfen Graphitöl, dann laufen sie geräuscharm mit.

    Gruß Manfred (C64doc)
    Ein goldner Schraubendreher erspart unnötige Kosten

  • Soweit ich meinen 3 Floppies trauen kann, drehen sich diese Scheiben immer mit.

    Meine Geräte :
    1541-I mit Knebelverschluß
    1541-I mit Schubverschluß (Reinschieben-Runterdrücken)
    1541-II mit Knebelverschluß

    Allerdings : Alle drei machen im geöffneten Zustand seit Anbeginn ihrer Zeit bei mir Schleifgeräusche, die auch nach dem Ölen aller verdächtigen Teile nicht verstummten. Die drei Geräte funktionieren einwandfrei, nur die 1541-I mit Schubverschluß hat mitunter thermische Probleme im Dauerbetrieb.

  • Danke für die Hinweise. Die geölte Scheibe gibt zwar noch Schleifgeräusche von sich, aber so lange das nicht schädlich für die Funktion ist, kann ich damit leben.

    Welches Öl ist eigentlich am brauchbarsten? Ich habe ein Spezialöl namens Ballistol Klever verwendet. Laut Beschreibung ist diese säurefreies und nicht-verharzendes Öl für Feinmechanik geeignet (der Lesekopf bewegt sich jetzt jedenfalls flüsterleise).

  • Ich hab' irgendsoein Silikonöl (eventuell von Armalite?) verwendet. Ein einzelner Tropfen für die komplette Mechanik mit einem nichtfusselnden Tuch aufgetragen und mit einem Q-Tip an vorwitzige Stellen gebracht. Danach Fummelarbeit, um die Fusseln vom Q-Tip zu beseitigen.

  • Hi !

    Korrekterweise müssen sich die Schwingungsdämpf- und Andruckscheiben mitdrehen, um die Diskette zu fixieren und minimale Laufschwankungen auszugleichen !

    Das Öl sollte unbedingt schleuderfrei , nicht harzend (sonst sammelt sich Staub u.ä. - wird dann schlimmer) und in MINIMALER Menge verwendet werden !!!

    Nähmaschienenöl (teuer - aber eben deshalb...) ist ideal !
    Keine Stoffe verwenden , die Partikel absondern - der Lesekopf dankts !
    Nicht vergessen : weniger ist hier mehr...

    Het bei meinen Flops immer gut geholfen ....

    Gruß Frank

  • Ballistol ist spitzenmässig dafür. Zumindest hat meine Maschinenpistole im Dienst niemals eine Ladehemmung gehabt. Da es eine komplizierte Heckler & Koch MP5A war, kann ich die Qualität von Balistol ganz gut beurteilen.


    :kill:

    Gruss
    Pentagon

    Einmal editiert, zuletzt von Pentagon (30. Oktober 2003 um 16:24)

  • ...Und mein Schalldämpfer lässt sich dank dem Zeug auch viel leichter aufziehen...öh... WAS war noch mal Dein Job, Pentagon ?

  • Ich habe in einem Hochsicherheitstrakt in einem Gefängnis als Justizvollzugsbeamter gearbeitet.

    Gruss
    Pentagon