C64 - POWER LED ok, aber kein Bild

Es gibt 270 Antworten in diesem Thema, welches 68.610 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (5. November 2024 um 21:57) ist von Dcobain.

  • Dann wäre wohl eher ein BCD-Dekoders die richtige Wahl. Aus dem Bauch heraus müsste dann der zweite Ausgang des BCD-Dekoders die halbe Eingangsfrequenz ergeben.

    Das wird nicht reichen. VIC hat keinen RESET-Pin, sobald er Strom bekommt läuft er intern los und tut das bis der Strom wieder abgeschaltet wird. Wenn du extern den Takt teilen willst musst du dich irgendwie synchronisieren. Da dieser VIC noch /RAS und /CAS generiert könnte man da was machen wenn ich das richtig sehe.. Steigende Flanke von /RAS ist RESET für den Teiler oder so. Aber selbst dann hast du nur eine 50%-Chance das es passt da VIC pro CPU-Takt zweimal /RAS generiert. Vielleicht über AEC... aber dann sind die Badlines im Weg.

    Man kann das jetzt als Herausforderung sehen... Oder sich einen funktionierenden VIC besorgen.

    BTW: Der Farbtakt hat nur was mit der Erzeugung von Chroma zu tun, mit dem Systemtiming nichts, das wird alles von Dot-Clock abgeleitet. (CPU-Takt = Dot-Clock / 8)

  • Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.: Das Teilersignal und das RAS-Signal auf die Eingänge eines UND Gliedes. Den Ausgang des UND Gliedes auf ein FlipFlop.

    Den Farbtakt dachte ich nur als zusätzliche Maßnahme mit auf das UND Glied. Diente nur als Sicherheit die steigende Flanke zu haben.

    Prinzipiell müsste das doch so funktionieren. Vielleicht müsste noch irgendwas negiert werden, aber prinzipiell sollte es doch so gehen.

    (CPU-Takt = Dot-Clock /

    (CPU-Takt = Pixeltakt /8)
    Pin 17 = FlipFlop[(Pin 22/8) UND Pin 18]

  • Wenn Du den Verilog oder VHDL Weg gehst, hast Du mal einen grossen Vorteil: Du kannst Dir Xilinx ISE oder Altera Quartus kostenlos runterladen und darin den Kram erstellen. Und dann im Simulator Dir Deine Eingangs- und Ausgangssignale anschauen, ohne irgendwas zu kaufen oder zu basteln.

  • Das Problem mit solchen Software-Boliden ist, das ich da erst mal drei Einführungskurse jeweils mitmachen muss. Außerdem brauche ich dann mit einmal einen noch größeren Laptop mit noch stärkerer Hardware mit noch größerem Loch in meinem Portemonnaie.

    Nur um dann irgendwann festzustellen, das ich doch noch irgendwas dazu kaufen muss. Und dann habe ich schon wieder vergessen, wie die Software funktioniert.
    Das ist nicht wirklich was für mich.

  • Also an alle interessierten. Der VIC II ist heile. Er funktioniert nur in meinem Board nicht. Herausgefunden durch tausch.
    Nun ist die Frage, warum funktioniert er nicht in meinem Board?

    Oder besser, ein funktionierender VIC II weigert sich in meinem Board am Pin 17 seine 0,98MHz zu erzeugen. Warum?

  • Hallo Gerrit, ja auch wenn der Pin 17 nicht im Sockel steckt, macht er einfach nicht seine 0,98MHz. Irgendetwas hindert ihn daran. Nur was?

    Vielleicht Pin 12 BA?

  • Nein, BA ist ein Ausgang, damit sagt VIC der CPU, daß er den Bus haben will.

    Die Takterzeugung ist eigentlich eine state machine die arbeiten sollte sobald dot clock anliegt.

  • Hier ist mein Betrag zu meinem sehr günstigen USB-Oszi. Ist zwar von der Auflösung nicht toll, aber fürs ganz grobe Messen, ob was da ist, reicht es denke ich.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Speicherosziloskop und 8 Kanal Logic Analisierer sind auf dem Weg.

    Mal ein Bild vom Arbeitsfortgang bisher:
    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Ja doch, Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., alles gesockelt bis auf das Farbram. Hast ja recht. Nächstes mal gehorche ich vielleicht gleich.

  • Hallo Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. und alle Anderen! Gerrit, ich habe mir überlegt, den VIC II mit Hilfe des Arduino's nach zu ahmen. Der löpt mit 5V und 12V, bietet sich also als "Replacement" für den 6569 an. Der Code ist aus div. C64 Emulator Projekten Großteils schon in C vorhanden. Anfangen könnte ich mit der Nachmachung des Systemtaktes. Das sind zwei, drei Eingänge und ein Ausgang am z.B. Arduino-Uno Boards.

    Also konkreter ein 8Bit-Schieberegister programmieren und das 8te Bit UND verbinden mit z.B. CAS.

    So als Teil-Replacement und dann immer Stückchen für Stückchen weiter.

    Was meint ihr zu dieser Idee?

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. für VHDL bin ich, glaube ich, zu blöde. Verilog liegt mir da von der Art her schon näher.

  • Das wirst du mit einem Arduino nisch schaffen, viel zu langsam.

    VHDL ist eine Hardwarebeschreibungssprache, die Beschreibung implementiert also direkt die Hardware.
    Vereinfacht gesagt VHDL kann man so sehen, als ob logische Gatter hintereinander geschaltet werden.

    Der Arduino ist selbst ein System, auf diesem Software läuft.
    Der Arduino läuft glaube ich mit 12 oder 16Mhz, jedoch benötigt man für die Kommandos zum Einlesen, Verarbeiten und Auslesen jeweils ein paar Takte. Angenommen man benötigt 10 Takte, dann kannst du maximal mit 1,6Mhz verarbeiten. Laut Nyquist-Shannon-Abtasttheorem muss man aber mindestens 2 mal pro Periode des Signals abtasten. Daher verringert sich deine Abtastfrequenz auf 800Khz und selbst das traue ich dem Arduino nicht zu.

    Hinzu kommt noch, dass du das ganze irgendwie synchronisieren musst, damit du keine Jitter hast. Sonst hast du keinen regelmäßigen Takt.

    Wem ein leeres EPROM fehlt, braucht ein EPROM-Lösch-Gerät

    Mein GitHub: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    EasyFlash3 DIY: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Mein Discogs: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • WalkThatWay: Du kannst mit Quartus oder ISE sowohl VHDL als auch Verilog coden. Oder das auch mischen. Ich lerne auch Verilog und weniger VHDL.

    Arduino ist wie gesagt zu langsam.

    So ein Board könnte gehen:

    für nen Prototyp. Du kannst das aber wie gesagt auch erstmal nur Simulieren, bevor Du echte Hardware brauchst. Für den Cyclone 2 brauchst Du eine etwas ältere Quartus Version. Damit code ich auch.

  • Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.: wieviel Platz ist in so einem Ding? Kann man das mit 5V Logik betreiben, wahrscheinlich nicht oder?
    Möchte auch mal wieder was in VHDL machen, irgendwie reizt mich das.

    Wem ein leeres EPROM fehlt, braucht ein EPROM-Lösch-Gerät

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  • Es sind so 4600 LEs. 40 kb Block Ram, was leider für VGA Grafik Modi nicht reicht. Müsste man extra Speicher anschliessen.

    Für 5V Dateninput braucht man wohl Level-Shifter. Für 5V bekommt man eigentlich eh nur noch CPLDs, die aber meines Wissens alle EOL sind.

  • Gibt es vielleicht schon ein vernünftiges "Versuch macht klug" Board, bei dem ich mich nicht auch noch um den Dreck der Pegelanpassung kümmern muss? Müsste ja Bidirektional sein, 5V <=> 3,3V.

  • Meines Wissens gibt es keine 5V FPGAs. Die letzen 5V Bausteine, die ich kenne, waren etwa die 95* CPLDs von Xilinx:

    Die sind selten, aber auch teuer.

    Billiger gibt es die 95*XL Bausteine:

    Die sind 5V tolerant, d.h. Du kannst an den IO Pins 5 reingeben. An de Ausgängen kommen aber nur 3,3V raus, was aber eigentlich laut TTL ja schon 'high' ist.

    FPGAs sind ja schon eine Generation weiter, und da gibt es wohl noch viel seltener 5V tolerante Boards.

    Vielleicht mal nach Levelshiftern schauen?

  • Der erste Link gefällt mir am Besten. Er müsste aber 48 Register haben, glaube ich, der XC9536 hat nur 36.
    Ich kenne mich mit den Angaben überhaupt nicht aus. Was bedeutet überhaupt 800 usable Gates und Speed Grade 15?

    Das mit der Pegelanpassung gefällt mir garnicht.