C64 - POWER LED ok, aber kein Bild

Es gibt 270 Antworten in diesem Thema, welches 68.622 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (5. November 2024 um 21:57) ist von Dcobain.

  • Ich habe kein Oszilloskop, insofern kann ich keinen Wellenverlauf "sehen". Ich kann mit meinem Messgerät nur die Frequenz messen. Also den Kehrwert der Periodendauer, dieser wird dann auf dem Bildschirm des Messgeräts als Zahl mit der dazugehörigen Maßeinheit digital dargestellt.

    An den Pins macht er 1, nochwas.

  • Wenn ich das richtig in Erinnerung habe sind Pin 18 und Pin 19 die Leitungen für /RAS und /CAS, da sollte der doppelte CPU-Takt zu finden sein wenn VIC tut was er soll. Das tut er aber nur wenn er GND und die beiden Spannungen (+5V und +12V) hat.

    BTW: Es gibt Multimeter die gleich die gemessene Frequenz anzeigen. Kosten keine 15 Euro. Such auf Ebay nach 'Victor VC921'.

  • Aber Gerrit! Ein solches Multimeter habe ich doch schon. Es zeigt die Frequenz eben digital als Zahl an und nicht in Wellenform, so wie auf einem Oszilloskop.

    1,9 Mhz machen die Pins.

    Nur Pin 17 ist 0 Mhz. Warum?

    Was sorgt dafür, das er keine Frequenz am Pin 17 generiert?

  • Nur Pin 17 ist 0 Mhz. Warum?

    Was sorgt dafür, das er keine Frequenz am Pin 17 generiert?

    Interner Defekt am Ausgangstreiber für Pin 17 oder ein Kurzschluss auf dem Board. Wenn der VIC in einem andere Board funktioniert ist es das Board, ansonsten hast du einen defekten VIC.

  • Wenn ich den Pin 17 gaaanz sachte weg biege, so das er nicht im Sockel mit drinne sitzt, müßte er dann nicht seine 0,98 MHz machen, unter der Voraussetzung, das er heil ist?

    Ich frage, um den Kurzen auf dem Mainboard lokalisieren zu können. (Falls er überhaupt vorhanden ist)

    Hintergrund: Der Verkäufer des neuen (alten, gebrauchten) VIC II ist der felsen festen Meinung, das er mir einen heilen VIC II verkauft hat.

    Der VIC II hat ja noch 32 weitere Pins, die mit von der Partie sind. Kann ja sein, das einer von denen noch irgendwie mitmischt und dafür sorgt, das er nicht seine 0,98 MHz am Pin 17 macht.

    Oder aber die interne Beschaltung ist so, das kein weiterer Pin Einfluss auf den Pin 17 ausübt.

    Ich könnte dann einen Teil des VIC II nachbauen. Aber nur den, der für die Taktgenerierungen zuständig ist. Also Pin18, Pin 19, Pin 21,Pin 22, und der Pin 17. Die Frage ist halt, ob der andere Kram da intern im Chip noch irgendwie reinspukt.

  • Einen Frequenteiler kannst du einfach mit JK-Flip-Flops aufbauen.

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Einen Frequenteiler kannst du einfach mit JK-Flip-Flops aufbauen.

    Da ist aber eine kleine Erschwernis drin. Der Takt muss mit seiner Phase zu den weiterhin vom VIC generierten /RAS und /CAS passen. Oder wenn du die auch generierst muss dein generierter Takt zu dem passen was im VIC abgeht weil der ja seine internen Takte aus dem was an Pin 22 anliegt ableitet. Das wird keine einfache Schaltung.

  • Einen Frequenteiler kannst du einfach mit JK-Flip-Flops aufbauen.

    So in etwa stelle ich mir das vor. Unter der Voraussetzung, das er wie ein Uhrwerk funktioniert. Also hammerhart seine immer gleichen Takte zwingend benötigt.

    Ja, müsste er.

    Dann kann ich dem Verkäufer ja ruhigen Gewissens erwidern, das der Chip nicht in Ordnung ist.
    Aber dann gibt es auf dem Board auch keinen kurzen.

    Wo bekomme ich den so ein Bode Diagramm her, zwecks Timing Abstimmung?
    Einen heilen VIC II zu ergattern ist mir einfach zu nervenaufreibend und mit der Zeit ist es mir auch zu doof. Da beschäftige ich mich lieber mit Taktaufteilungen und Erzeugung.

  • Da ist aber eine kleine Erschwernis drin. Der Takt muss mit seiner Phase zu den weiterhin vom VIC generierten /RAS und /CAS passen. Oder wenn du die auch generierst muss dein generierter Takt zu dem passen was im VIC abgeht weil der ja seine internen Takte aus dem was an Pin 22 anliegt ableitet. Das wird keine einfache Schaltung.

    Ja, die sollen auch mit generiert werden. Also VIC II Takteinheit als ganzes zu Luftbeinchen beiseite biegen und dafür die Ersatzschaltung zum Sockel bringen. Vielleicht auch mit Zwischensockel und die entsprechenden Beinchen des Zwischensockels einfach kürzen. Mal sehn.

    Erst mal um die Takte kümmern. Deswegen benötige ich ja so einen Bode Ausdruck. Wo die Kurvenverläufe in Abhängigkeit von der Zeit zueinander dargestellt sind.

    Und dann nur die Takteinheit des VIC II ersetzen. Der Rest vom VIC II ist ja anscheinend unkaputtbar. Außerdem kann ich den Rest bestimmt nicht vom können her.

  • Da ist aber eine kleine Erschwernis drin. Der Takt muss mit seiner Phase zu den weiterhin vom VIC generierten /RAS und /CAS passen. Oder wenn du die auch generierst muss dein generierter Takt zu dem passen was im VIC abgeht weil der ja seine internen Takte aus dem was an Pin 22 anliegt ableitet. Das wird keine einfache Schaltung.


    Ahso. Das habe ich nicht bedacht.

    Dann wäre wohl eher ein BCD-Dekoders die richtige Wahl. Aus dem Bauch heraus müsste dann der zweite Ausgang des BCD-Dekoders die halbe Eingangsfrequenz ergeben.

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Ich hatte den zur Realisierung meiner Dreifach-Kickstartumschaltung über Tastaturkombination für meinen Amiga verwendet.

    Ich war da eben aber zu voreilig. Da müsste noch ein bissl Logik an den Ausgängen rangebastelt werden. Dann wären wir aber vom Auwand wieder bei den Flip-Flops. z.B. dem 75LS74.


    Edit:


    Sorry. Vergiss bitte was ich über den 74LS138 geschrieben hatte. War ein Gehirnpups von mir. Ich hatte das anders in Erinnerung.

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Einmal editiert, zuletzt von Shodan (26. März 2017 um 13:58)

  • Ich habe jetzt schon mal schöne Bilder gefunden. Sie zeigen die verschiedenen Takte zueinander an.
    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.Fundort: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.Fundort: s.o.

  • Takt:
    Φ0 (~1MHz) ist eine Ausgangsleitung des VIC, an der der durch 8 geteilte Pixeltakt anliegt. Φ0 ist mindestens eine Gatterlaufzeit gegen den Pixeltakt verschoben, hat ein High-/Low-Verhältnis von 1:1 und wechselt (wahrscheinlich) bei der steigenden Flanke des Pixeltakts.

    Quelle: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.: Wenn sich meine Ersatzschaltung für Phi0 genau an dem Pixeltakt hält, dann müsste es eigentlich klappen. Also das der VIC II auch weiterhin sein RAS und CAS Signal erzeugen darf und in das Board einspeist. Er muss sich ja auch genau an den Pixeltakt halten.

    Das siehst du doch auch so, oder?

    (D.h. konzentriere ich mich nur auf Phi0, oder soll ich die beiden Anderen (RAS und CAS) auch erzeugen. Sie funktionieren ja und würden die Schaltung nur unnötig verkomplizieren)

    Wenn nur Phi0 aus dem Pixeltakt zu generieren ist, dann geht das mit dem von Shodan vorgeschlagenem BCD Dekodierer.

  • Ich weis nicht mal was das ist. Ich war schon froh darüber, jetzt so eine für mich einfache Lösung gefunden zu haben, die ich auch noch basteltechnisch irgendwie hin bekomme.

    Aber prinzipiell habe ich an so Technikkrimskrams immer Interesse.

    Ich mache mir gerade Gedanken über die Synchronisierung. Er darf ja nicht irgendwann anfangen los zu laufen.
    Wechsel soll nur stattfinden, wenn Pixeltakt, Farbtakt, RAS und CAS eine steigende Flanke haben.

    Also ungefähr so: Pixeltakt durch den BCD durchjagen, dann 'und' verknüpft mit RAS, CAS und Farbtakt auf ein SR Flipper.
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.: Ich hoffe du verstehst den Dreischritt? Was meinst du dazu?