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C64 - POWER LED ok, aber kein Bild

  • Arbeitsfortgang

    Check External Power Supply ist O.K. funktioniert einwandfrei
    U3 (ROM), U4 (KERNAL ROM) ??? Wie messe ich die ???
    U7 (6510 MPU), U8 (7406 IC) ??? Wie messe ich die ???, U8 ist in messtechnischer Bearbeitung
    U9-U12 (4164 RAM) ist getauscht, garantiert O.K.
    U17 (PLA), U19 (VIC II) PLA ist O.K., VIC II messen???
    U21-U24 (4164 RAM) ???
    VR1, VR2, CR4 sind O.K. funktionieren einwandfrei, 12V sowie 5V, Gleichrichter ist auch O.K.
  • ich hoffe nicht, so etwas sollte man sich nicht angewöhnen.dann lernt man es nie richtig.

    ich würde auch noch die anderen RAMs raus schmeissen... aber ich sach mal nix...
    (die MOS natürlich erst recht)...


    wer viel misst , misst Mist...
    und ganz ehrlich,.. ich würde als "nicht-Elektroniker" eher darauf setzten...
    -> Zweitrechner, und die ICs sockeln.. (und das Tool CHECK64 hilft auch sehr,.. ist auch noch zu haben !! )
    und in einen laufenden Rechner einbauen und gucken ob er danach immer noch läuft,..
    (oder einfach axrop schicken :-))

  • Ich würde mich von dieser fixen Idee des "unbedingt alles messen Wollens" verabschieden. Ein ROM kann man nicht "messen" im klassischen Sinn. Du kannst überprüfen, ob es die benötigten Spannungen und Signale (z. B. /CS = Chip Select) erhält, aber wenn im Reparatur-Guide "möglicherweise ROM defekt" steht, dann kann man entweder das ROM tauschen oder aber, wenn man keinen Ersatz hat, das ROM entfernen und z. B. mit einem geeigneten "Mess"-Gerät (hier ein Check64 oder ein Ultimax-Spielmodul) prüfen, ob der Rechner dann startet.


    Man kann auch das zweifelhafte Bauteil (hier ein ROM) in einen anderen Rechner stecken und prüfen, ob es dort läuft; das verringert die Gefahr, dass ein defektes Board, welches bereits das vorliegende Bauteil evtl. zerstört hat ein weiteres Ersatzteil beschädigt.


    Wenn man natürlich einen entsprechen ausgestatteten Messplatz (Logic-Analyzer, Speicheroszi, Spectrum Analyzer, usw.) und das dafür notwendige Know-How hat, kann man viele Dinge durch Messung überprüfen. Mit dem Multimeter ist aber bald Schluss, darum geben hier viele Praxistipps, wie durch Ausschlussverfahren das Problem eingekreist werden kann. Schließlich sind hier einige (viele), die schon etliche Patienten wiederbelebt haben, auch ohne aufwändige Messplätze, nur mit dem nötigen Know-How und mit Erfahrung durch learning-by-doing. Das heißt nicht, dass man planlos alles tauschen soll, da hast du völlig recht. Allerdings steckt hinter vielen Vorschlägen sehr wohl ein Plan.


    Ich will hier aber nicht gescheiter als Salomons Katze rüberkommen, das ist nur meine bescheidene Meinung.
    Nichts für ungut.

    "Steve Jobs hat User hervorgebracht, Jack Tramiel Experten." - Quelle unbekannt.


    Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen." - Voltaire.


    "Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht dich auf sein Niveau hinunter und schlägt dich dort mit seiner Erfahrung!" - Volksweisheit.

  • Ich habe ja auch durch foren-hilfe einige repariert und würde sagen solange es bauteile sind die 50 cent kosten schmeiß ich die ungemessen (hab auch kein oszi) nach ausschlussverfahren raus und ersetze die, fertig. Hat bisher meistens auf anhieb oder beim zweiten bauteil hingehauen. Die teureren teile wie CIA und PLA z.b. entlöte ich im ganzen um sie ggf. wieder einsetzen zu können. Mit der strategie bin ich bestens gefahren, da war bisher das foren-oszi ausreichend. Also, wenn man eh kein oszi hat dann garnicht lang fackeln und tauschen, fertig.

  • Bei Conrad und Pollin gibt es auch nur TI's. Das ist mittlerweile eine ausgemachte Verschwörung gegen meine Instandsetzungsbemühungen!!!



    Digitalo hat glaube ich andere!

    Nein, leider nicht. Ich habe die Suche von Digitalo benutzt. AUSSCHLIEßLICH Texas Istruments.
    Heute ist übrigens der Stecker von Sinchai angekommen.

  • Bei Aliexpress gibt's HD74LS257 (anscheinend Renesas oder Hitachi), 15 Stück um ca. 8 Euro inkl. Lieferung.

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  • Nun, da es eine Auskunft von Commodore ist, dürfte sie mindestens 23 Jahre alt sein. Ob sie auch veraltet ist vermag ich nicht zu beurteilen.

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  • Nun, da es eine Auskunft von Commodore ist, dürfte sie mindestens 23 Jahre alt sein. Ob sie auch veraltet ist vermag ich nicht zu beurteilen.

    Wobei die alte KU-Platine problemlos mit 74LS257 von TI funktioniert, meine zumindest, ist dort die Originalbestückung.


    Kann also gehen, aber man sollte es im Hinterkopf behalten und wenn es Probleme geben sollte sich dran erinnern.

  • Wobei die alte KU-Platine problemlos mit 74LS257 von TI funktioniert, meine zumindest, ist dort die Originalbestückung.
    Kann also gehen, aber man sollte es im Hinterkopf behalten und wenn es Probleme geben sollte sich dran erinnern.


    Es kann ja gut sein (bzw. ist wohl so), dass TI und NS mal zumindest eine Zeit lang wirklich Schrott geliefert hatten ... aus irgendeinem Grund hat ja Commodore auch mal selbst diverse TTLs hergestellt (wenn auch offensichtlich wenig erfolgreich ...). Ich würde aber mal vermuten, dass die Fertigungsstraßen von heute, die bei TI und NS 74LS257 und anderes ausspucken mit denen vor 23++ Jahren nicht mehr viel gemeinsam haben. An einen generellen Design-Fehler mag ich nicht so recht glauben, sonst wäre ja das Verhalten auf deiner KU nicht zu erklären.


    Kann mich deiner pragmatischen Empfehlung also nur anschließen.


    TI kann doch nicht am Markt überleben mit unveränderten Chips von 1980? Das wäre ja wahrlich ein Wunder!
    Wenn da 74LS08 drauf steht, dann muß auch TI innen drinn 74LS08 liefern, oder ist das nicht so?


    Ja, das klingt logisch. Vielleicht war es auch nur eine Fab oder Fertigungsstraße, die Probleme gemacht hat, und schon ist der Ruf ruiniert. Oder ein TI-Mitarbeiter hat dem Commodore-Einkäufer die Frau ausgespannt und ... Entschuldigung, ich schweife ab. :D


    Ich nehm auf jeden Fall immer was da ist - in bester Commodore-Tradition. 8o


    (Edit: Typo)

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  • Kann also gehen, aber man sollte es im Hinterkopf behalten und wenn es Probleme geben sollte sich dran erinnern.

    so sehe ich das auch.
    sollte eigentlich nur als info dienen, besonders falls es probleme gibt.
    da ihr ja die platinen selbst repariert könnt ihr später, falls probleme, es ja anders bestücken.


    früher war das anders, wir reparierten boards für kunden und für commodore händler
    und da haben wir keine ti und ns an dieser stelle eingesetzt.
    wir konnten ja dem kunden schlecht sagen, falls mal probleme, bitte diese ics tauschen.


    ich konnte ja damals beim ic einkauf, im großhandel, problemlos zwischen verschiedenen herstellern wählen.


    commodore hatt da manchmal auch ti eingesetzt.
    ich vermute, weil die anderen eingesetzten bauteile, bei dieser serie, es vom timing erlaubten.


    nicht alle ttl ics, der verschiedenen hersteller, sind intern und vom timing gleich aufgebaut.


    gruß
    helmut


    edit: z.b. kann es auch probleme mit den verschiedenen original PLAs geben.
    commodore selbst hat da, bei CAS und CASRAM zusätzliche kondensatoren (nur) manchmal vorgesehen.
    nun kann man plötzlich probleme bekommen, wenn man das, bei einer reparatur, einem PLA tausch, nicht berücksichtigt.
    ich vermute auch die erwähnten "angeblichen" probleme mit einer EPROM-PLA hängen damit auch zusammen.

  • ch würde aber mal vermuten, dass die Fertigungsstraßen von heute, die bei TI und NS 74LS257 und anderes ausspucken mit denen vor 23++ Jahren nicht mehr viel gemeinsam haben

    Die Maske wird dieselbe sein (wozu ändern?), nur die Rohstoffe dürften von besserer Qualität sein.



    aus irgendeinem Grund hat ja Commodore auch mal selbst diverse TTLs hergestellt (wenn auch offensichtlich wenig erfolgreich ...)

    Der Grund war, das damals der Weltmarkt für LS-TTL leergefegt war. Commodore konnte das durch Eigenproduktion lösen, andere Hersteller hatten große Probleme. Schlecht waren deren Ersatzchips übrigens nicht, sie funktionierten ja. Das sie nach 30 Jahren jetzt sterben ist dabei egal, eine solche Lebensdauer war nie Designziel.

  • Arbeitsfortgangsbericht:


    Ich habe mich an die @Gerritsche Frequenzmessung gewagt und folgendes festgestellt:


    Messort Bezeichnung Messwert
    CPU Pin 1 Phi0 0 Hz
    CPU Pin 3 /IRQ 0 Hz
    VIC II Pin 18 /RAS 1.97 MHz
    VIC II Pin 19 /CAS 1.97 MHz
    VIC II Pin 21 Punkt Takt 17.73 MHz
    VIC II Pin 22 Farb Takt 7.881 MHz


    • Ergebnis:
    • Merkwürdig, die CPU bekommt keinen Takt?