Dela Eprommer II - steckt das Problem im userport oder sitzt es vor dem Rechner?

Es gibt 17 Antworten in diesem Thema, welches 705 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (22. November 2025 um 10:29) ist von 1570.

  • Liebes Forum, ich weiß, dass es schon viel über den DELA Eprommer II redesign gibt. Ich glaube, ich habe so gut wie alles gelesen, aber komme trotzdem nicht weiter. Würde mich über Tipps, Ideen usw freuen!

    Ich habe den DELA Eprommer II redesign vor einiger Zeit aufgebaut und habe dabei die Tipps her aus dem Forum berücksichtigt. Also insbesondere einen 50V statt 35V 100 uF Kondensator eingebaut.

    Mit der DELA-Software kann ich EPROMS auslesen und auf Diskette speichern - das scheint gut zu funktionieren. Der Leertest geht auch ganz verlässlich, zumindest meckert er bei einem beschriebenen EPROM.

    Wenn ich nun ein BIN aus dem Internet herunterlade, die zwei Initial-Bytes, die das Programm abschneidet, davorsetze, das ganze als PRG auf Diskette speichere und mit dem C64 an Speicheradresse $1000 laden lasse, kann ich den Inhalt aber nicht auf ein leeres EPROM brennen.

    Sobald ich das versuche, kommt immer folgende Meldung:

    "Programmierfehler. Bitte ein anderes EPROM verwenden. Fehler in Eprom-Adresse $0000. Eprom-Wert: $FF, Memory-Wert$3C. 3C ist das erste Byte im "richtigen" Code". Stimmt ja auch! Das EPROM im Zif ist leer, also "FF".

    Wieso vergleicht die Software das zu beschreibende EPROM mit dem PRG, das ich draufbrennen will? Das kann doch gerade nicht identisch sein. Ich komme hier nicht weiter... Ansätze, die ich gefunden habe:

    1. EPROMS defekt. Ich habe diverse EPROMS aller möglicher Marken versucht: 2732, 2764 zumeist. Gelöscht mit China UV Lampe, scheint zu funktionieren. Können nicht alle kaputt sein...

    2. Spannung zum Brennen. Ich habe mir die Datenblätter angesehen, hatten zumeist alle 21 V

    3. Spannungen im Sockel gemessen. Zwischen PIN 14 (GND) und PIN 1

    Folgende Spannungen kommen raus:

    12V --> 12,9V

    21V --> 20,5V

    25V --> 26,1V

    4. Einsetzen des EPROMS. Vom Benutzer aus gesehen ganz rechts in den Zif-Sockel, Kerbe nach links zum Hebel.

    5. Probleme bei Aldi C64. Habe zwei verschiedene C64/C64C probiert. Kein UNterschied. Spannungen lassen sich ja messen

    6. Zu viel Spannung am LM7805. Ja. Hier liegen 40,8V an. Laut Datsheet bis 35V zulässig (gemessen zw. Pin1 und GND Zif-Sockel). 5V glatt kommen raus. Andere haben da bis 48V. Könnte ein Problem sein, aber bei anderen funktioniert es?

    7. Unterschiedeliche BIN/PRGs. Ja, ich habe viele geladen und versucht zu brennen. Auch direktes Kopieren am C64 schlug fehl.

    8. ICs kaputt? Mit Retro Chip Tester getestet, insbesondere die 4040 sollen anfällig sein. Passt laut Messund. Sind allerdings CD4040BE, ich habe gelesen, das axorp stattdessen 74HCT4040 empfiehlt. --> sind in Anlieferung!

    9. Problem sitzt vor dem Rechner. ;(Glaube ich langsam dran. :-)

    Hat jemand irgendeine Idee? Würde mich sehr freuen! Hier laufen doch sicher ein paar DELA Eprommer II.

    Sorry, der Thread ist ein Roman geworden.8) Aber da stecken wirklich schon viele Stunden drin. Würde mich freuen, das Ding laufen zu sehen. Vielen Dank und viele Grüße, Thomas.

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  • Zeig doch mal ein Foto vom Eprommer mit eingesetztem Eprom und auch lesbarer Beschriftung des Eproms.

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  • Hier ein Foto vom EPROMMER mit 2764 EPROM. Gerade messe ich allerdings keine vernünftigen Werte am ZIF-Sockel. Der ist eh sehr wackelig und wird durch einen besseren ersetzt. Bestellung unterwegs :-) Melde mich mit Update. Das Minus auf dem EPROM bedeutet übrigens nur "leer" :-)

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  • Bin mir gerade nicht sicher, aber im Bild scheint das IC auch nicht richtig im Sockel zu sitzen? Die Pins scheinen zwischen Kontaktfläche und Plastik eingeklemmt zu sein?

    Die Pins der alten ICs sind auch häufig leicht anoxidiert => mit Glashaarpinsel vorsichtig reinigen oder im nicht ganz geschlossenen Sockel etwas hin- und herbewegen.

    Du hast gesehen, dass man zur Schonung des 7805 wohl ggf. den 470uF weglassen sollte? Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

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  • Danke für den Hinweis, kann ich ggf. rausschmeißen! Ich hatte das aber so verstanden, dass er dann nicht mehr 21V/25V erreicht? Hatte auch gelesen, dass man mit Zenerdiode und Vorwiderstand die spannung am 7805 runterkriegt.

    Das EPROM sitzt wirklich schlecht drin, ich hatte den Zif-Sockel aufgemacht, weil der Heben so viel Spiel hatte. War aber eine schlechte Idee, jetzt schließt der kaum noch. Ich habe einen original 3M sockel bestellt, der hier fliegt dann raus. Ersatz für die CD4040 ist auch unterwegs.

  • Das sollte schon passen, der 7805 wird mittels Zenerdioden am Masse-Pin zur "Regulierung" der höheren Spannungen zweckentfremdet: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Solange ein paar Volt mehr als die jeweils gewählte Programmierspannung anliegen, sollte das passen. 32V nach der Modifikation sollten für 21V Ausgang immer noch mehr als genug sein.

    (ein bisschen Frage ich mich, wieso solche "Redesigns" das nicht gleich per programmierbarem Boost-Wandler machen. Ja, die gab's in den 80ern nicht, aber jetzt gibt's die nunmal für billig, und dann funktioniert's auch, und sogar ggf. ohne 9V Wechselspannung)

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  • Brennst du im Normal oder Schnell-Modus? Ich glaube ich hatte immer nur Probleme im Normal-Modus. Das war aber auch abhängig vom EPROM.
    Anbei noch die Anleitung

    Dateien

    "Was heute noch wie ein Märchen klingt,kann morgen Wirklichkeit sein.Hier ist ein Märchen von übermorgen.Es gibt keine Kupferka­bel mehr,es gibt nur noch die Glasfaser und Terminals in jedem Raum.Man siedelt auf fernen Rech­nern.Die Mailboxen sind als Wohnraum erschlossen.Mit heute noch unvorstellbaren Geschwindigkeiten durcheilen Computerclubs unser Da­tenverbundsystem.Einer dieser Com­puterclubs ist der CCC.Gigantischer Teil eines winzigen Sicher­heitssystems,das die Erde vor Bedrohungen durch den Gilb schützt.Begleiten wir den CCC und seine Mitglieder bei ihrem Patrouillendienst am Rande der Unkenntlich­keit. CCC'84 nach ORION'64"

  • ich habe es in beiden Modi versucht. Leider immer die Meldung von oben. Habe zwei Bauteile im Zulauf: neuen Sockel und 74HCT4040 statt CD4040. Ich melde mich mit updates. Danke schonmal in die Runde!!

  • Leider totz Wechsels von CD4040BE zu 74HCT4040 und trotz neuem Sockel keine Verbesserung. Ich erhalte weiter keine gescheit Spannung zwischen PIN1 und PIN14. Messe hier 4,4V, egal ob im Testmenü 12V, 21V oder 25V ausgegeben werden. AM 7805 liegen 42V an, die Kaskade scheint also zu funktionieren. Steuern die 4040er die Verteilung auf die Pins oder wer? Wer könnte mein Verdächtiger sein?

  • was sagt denn das Analyse-Menü bei den Programmierspannungen (2. Menü, dann CTRL+7)?

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    "Was heute noch wie ein Märchen klingt,kann morgen Wirklichkeit sein.Hier ist ein Märchen von übermorgen.Es gibt keine Kupferka­bel mehr,es gibt nur noch die Glasfaser und Terminals in jedem Raum.Man siedelt auf fernen Rech­nern.Die Mailboxen sind als Wohnraum erschlossen.Mit heute noch unvorstellbaren Geschwindigkeiten durcheilen Computerclubs unser Da­tenverbundsystem.Einer dieser Com­puterclubs ist der CCC.Gigantischer Teil eines winzigen Sicher­heitssystems,das die Erde vor Bedrohungen durch den Gilb schützt.Begleiten wir den CCC und seine Mitglieder bei ihrem Patrouillendienst am Rande der Unkenntlich­keit. CCC'84 nach ORION'64"

    Einmal editiert, zuletzt von Markus64 (20. November 2025 um 15:35)

  • Das mit den 4040 hätteste dir getrost sparen können. Die haben mit der Programmierspannung überhaupt nix zu tun. ;)
    Der Einzige, der was mit der Umschaltung der Programmierspannung zu tun hat, ist in erster Linie der LS373 (und partiell der 7406).

    Miss doch mal an den Widerständen, ob sich da überhaupt was ändert, wenn Du die Spannungen durchschaltest.

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    Man sollte da schon strukturiert vorgehen.
    Blindes Bauteiltauschen ist nur teuer und nicht zielführend.

    Reparaturtipps auf eigene Gefahr! Ihr seid alt genug, um zu wissen, was Ihr tut. :wink:
    Strom macht klein, schwarz und hässlich. :strom:

  • SamW Ich habe die Widerstände durchgemessen. Die Spannungen sind viel zu gering. Und es ändert sich kaum etwas beim Durchschalten der Werte zwischen 12/21/25V. Vor den Widerständen 5V, dahinter (jeweils R4-R6)

    0,05 0,68 und 0,11V bei 12 V

    0,04 0,04 und 0,81V bei 21V

    0,05 0,04 0,11V bei 25V

    Markus64 An den Zener Dioden liegt keine relevate Spannung an. In beide Richtungen messe ich jeweils 0,01V.

    Ich werde die Zener Dioden ausbauen, um sie zu prüfen

    Am 74LS373 liegen zwischen PIN 10 und 20 5V an.

  • Die Z-Dioden bei ronduc hatten alle Durchgang, konnte man ohne Auslöten prüfen. Warum, konnten wir uns auch nicht erklären :nixwiss:

    "Was heute noch wie ein Märchen klingt,kann morgen Wirklichkeit sein.Hier ist ein Märchen von übermorgen.Es gibt keine Kupferka­bel mehr,es gibt nur noch die Glasfaser und Terminals in jedem Raum.Man siedelt auf fernen Rech­nern.Die Mailboxen sind als Wohnraum erschlossen.Mit heute noch unvorstellbaren Geschwindigkeiten durcheilen Computerclubs unser Da­tenverbundsystem.Einer dieser Com­puterclubs ist der CCC.Gigantischer Teil eines winzigen Sicher­heitssystems,das die Erde vor Bedrohungen durch den Gilb schützt.Begleiten wir den CCC und seine Mitglieder bei ihrem Patrouillendienst am Rande der Unkenntlich­keit. CCC'84 nach ORION'64"

  • Hier genauso. Alle drei haben Durchgang… ich schaue mir die Vorwiderstände nochmal genauer an. Mit neuen Z Dioden geht die Reise in ein paar Tagen weiter. Danke für Euren Input :emojismiley-106::emojismiley-106::emojismiley-106:

  • Wenn an den Basen der Transistoren tatsächlich immer nur 0V anliegen, sind allerdings nicht (nur) die Z-Dioden das Problem.

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