ASCII Text Editoren

Es gibt 167 Antworten in diesem Thema, welches 5.266 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (18. Oktober 2025 um 18:28) ist von Jammet.

  • Korodny wird ja auch eine Idee haben, wie er den Text im Speicher verwalten würde.

    Das war leider ungefähr der Punkt, wo meine Bemühungen eingeschlafen sind. Ich wollte kein horizontales Scrolling, das ist wirklich ein unerträglicher Notnagel und geht gerade so, wenn du mal einen DIN-Brief mit ein, zwei Seiten und viel Leerraum schreiben willst - für längere Texte ist das grausam. Da ich bekanntlich kein Freund von Bitmap-Darstellung bin, wäre mein Ansatz ein Markdown-Editor gewesen, der nur 40 Zeichen pro Zeile kann und nie horizontal scrollt - dafür aber ausdrücklich Markdown-Formatierungen interpretiert. So hätte man Text nach dem Laden auf 40 Zeichen formatieren und vor dem Speichern wieder auf 80 Zeichen bringen können. Das Ganze dann intern mit fixen Zeilenlängen von 40 Zeichen, um die restliche Logik so simpel wie möglich zu halten.

    Der Anwendungsfall wäre aber *sehr* speziell gewesen, da dürfte sich außer mir kaum jemand für interessiert haben.

  • Der Anwendungsfall wäre aber *sehr* speziell gewesen

    Erstmal danke für die vorherige Erläuterung. Ich denke, dass ich das so 1:1 an ALeX weitergeben kann. Was die Markdown-Sache angeht, bin ich davon ja auch ein großer Freund. Vorteil wäre halt, dass man Texte schon/auch auf dem C64 formatieren könnte – und einige Sonderzeichen wären nicht mehr nötig: Soweit ich mich erinnere, wäre ja z.B. ein -- ein (langer) Gedankenstrich.

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  • Was du mit dem zweiten Problem genau meinst, da bin ich mir auch nicht so ganz sicher.

    Die Fragen waren auch eher an die programmierenden Thread-Teilnehmer gerichtet.


    Das war mir nicht klar, sorry. Ich kann das zwar nicht (also programmieren) aber z.B. solche mockups und ein solides Grundverständnis von UI design traute ich mir vielleicht zu. Generell wär ich natürlich schon gerne im Rahmen irgendwie hilfreich. Mitlesen und zuschauen ist zwar eine Option, fühlt sich aber komisch kann. Es kann etwas unangenehm sein so wenig beisteuern zu können, gerade wenn es um etwas geht, wovon ich anfing, und eine gewisse Vorstellung von mit euch teile. Aber gut, all we can do is sit, and wait. Mh.

  • Ich wollte kein horizontales Scrolling, das ist wirklich ein unerträglicher Notnagel und geht gerade so, wenn du mal einen DIN-Brief mit ein, zwei Seiten und viel Leerraum schreiben willst - für längere Texte ist das grausam.

    Also, ich bin bisher ohnehin von 40-Zeichen-Darstellung ohne hor. Scrolling ausgegangen. Solange wir im Textmodus bleiben (müssen), würde ich von 80 Zeichen/Zeile (und damit horizontalem Scrollen) Abstand nehmen wollen. Ich habe das gerade nochmal mit Vizawrite und StarTexter ausprobiert aber es macht keinen Sinn, die Zeilen nicht komplett auf dem Bildschirm zu haben und in einem Rutsch lesen zu können. Für jede einzelne Zeile scrollen zu müssen beim Lesen, ist super nervig. Da würde ich auch eher auf das "WYSIWYG" bei den Zeilenlängen verzichten wollen.

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  • Da würde ich auch eher auf das "WYSIWYG" bei den Zeilenlängen verzichten wollen.

    Das ist ziemlich genau mein Gedankengang. Aber "WYSIWYG" war ja in den Achtzigern der Grund für 80-Zeichendarstellung - das war das, was Drucker damals konnten: 80 Zeichen fixer Breite pro Zeile. Heutzutage will man 80 Zeichen anzeigen wegen der Kompatibilität mit modernen Systemen - wo Readmes, Code, Plaintext-Emails oder tabellarische Auflistungen immer mit 80 bzw. knapp 80 Zeichen pro Zeile formatiert sind.

    Und diese Kompatibilität mit "Code, Plaintext-Emails, tabellarischen Auflistungen" usw. gibt man eben auf, wenn der Editor nur 40 Zeichen macht. Bei Markdown kann ich das wie gesagt umgehen: Der Editor prüft beim Laden, was die längste Zeile ist: wenn sie größer 40 Zeichen ist, formatiert er auf 40 Zeichen und merkt sich, dass er vor dem Speichern wieder auf 80 Zeichen formatieren muss. Außerdem gäbe es dann eben eine erweiterte "Speichern als"-Funktion, bei der man die Wunschbreite angeben kann. Das alles geht aber eben nur mit Markdown - ein Text ohne Markdown-Formatierungen oder eine Tabelle sähe dann fürchterlich aus: Speedscript kann auch kein horizontales Scrolling, teilt lange Zeilen wie BASIC einfach auf zwei 40er-Zeilen auf - lesbar ist anders.

    Für mich wäre das kein Problem weil ich (a) fast ausschließlich mit Markdown arbeite und (b) die wenigen Fälle, die mir für das Anzeigen von 80 Zeichen breiten Texten auf einem C64 einfallen, bei einem Textanzeiger wahrscheinlich sowieso besser aufgehoben wären - da ließe sich bspw. auch REU-Unterstützung erheblich schmerzfreier implementieren. Aber ich gehe halt davon aus, dass die Lösung dann zu sehr "Nische" wird und das Interesse dramatisch nachlässt.

  • Ich habe das gerade nochmal mit Vizawrite und StarTexter ausprobiert aber es macht keinen Sinn, die Zeilen nicht komplett auf dem Bildschirm zu haben und in einem Rutsch lesen zu können. Für jede einzelne Zeile scrollen zu müssen beim Lesen, ist super nervig.

    Speedscript kann auch kein horizontales Scrolling, teilt lange Zeilen wie BASIC einfach auf zwei 40er-Zeilen auf - lesbar ist anders.

    Vizawrite kann mit den Tasten <Commodore> und <w> auch in einen 40 Zeichen-Modus geschaltet werden.

  • Heutzutage will man 80 Zeichen anzeigen wegen der Kompatibilität mit modernen Systemen - wo Readmes, Code, Plaintext-Emails oder tabellarische Auflistungen immer mit 80 bzw. knapp 80 Zeichen pro Zeile formatiert sind.

    Solche Texte (mit fester Zeilenlänge) verarbeite ich ausgesprochen selten (eher nie). Wenn ich Texte z.B. hier aus dem Forum und von anderen Webseiten per C&P zitiert weiterverwende, habe ich keine festen Zeilenlängen und bei eigenen Texten verzichte ich auch darauf, weil ich flexibel bleiben möchte, was die spätere Formatierung (z.B. in einem Layout-Programm mit anschließender PDF-Generierung) angeht.

    Plaintext ist bei mir immer die erste Stufe, um nachher mit dem Text frei verfahren zu können. Daher möchte ich darin möglichst wenig vorformatiert haben (bestenfalls mit Markdown). Ob ein Text später in einem Forum, auf einer HTML-Seite, in einer Datenbank, auf einer gestalteten PDF-Seite oder in einem Notes-Programm landet, weiß ich am Anfang noch gar nicht und möchte später keine Zeilenschaltungen manuell entfernen müssen, weil die Länge nicht passt.

    Von daher kann für mich der Text umbrochen werden, wo immer der Bildschirm zu Ende ist (solange der Umbruch rein optisch ist und keine Steuerzeichen eingefügt werden). Und wenn man wirklich 64 oder 80 CPL auf dem C64 darstellen möchte, muss man nunmal den Bitmap-Mode bemühen. Horizontales Scrolling ist mE keine sinnvolle Option.

    Aber ich bin durchaus daran interessiert, zu erfahren, wie das die anderen Diskussionsteilnehmer sehen, welche Art von Plaintext sie auf dem C64 erstellen/teilen/ansehen wollen. Würde euch die 40-Zeichen-Charmode-Beschränkung massiv einschränken bei der Weiterverarbeitung eurer Texte?

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  • Ich wollte kein horizontales Scrolling, das ist wirklich ein unerträglicher Notnagel und geht gerade so, wenn du mal einen DIN-Brief mit ein, zwei Seiten und viel Leerraum schreiben willst - für längere Texte ist das grausam.

    Also, ich bin bisher ohnehin von 40-Zeichen-Darstellung ohne hor. Scrolling ausgegangen. Solange wir im Textmodus bleiben (müssen), würde ich von 80 Zeichen/Zeile (und damit horizontalem Scrollen) Abstand nehmen wollen. Ich habe das gerade nochmal mit Vizawrite und StarTexter ausprobiert aber es macht keinen Sinn, die Zeilen nicht komplett auf dem Bildschirm zu haben und in einem Rutsch lesen zu können. Für jede einzelne Zeile scrollen zu müssen beim Lesen, ist super nervig. Da würde ich auch eher auf das "WYSIWYG" bei den Zeilenlängen verzichten wollen.


    Ich nehme an du meinst einen dynamischen Zeilenumbruch einbauen, damit alles auch gelesen und so auch geschrieben werden kann, oder? Vielleicht auch wenn man schreibt, nach jedem Wort, weiter umgeklappt wird? Ich mag sowas.

    Gerade weil es um interoperabilität mit anderen Platformen geht, fände ich es sehr wichtig, wenn man optional wenigstens den vollen Text kann so sehen kann, wie unter DOS, aber es reicht zumindest aus, den vollen Text überhaupt zu sehen, selbst wenn es nur in 40 Zeichen Zeilenlänge ist, also 80er Zeilen dafür immer umgeklappt werden. Horizontales scrollen wäre wirklich gruselig für die Übersicht. Das geht vielleicht in kleineren Texten, aber stundenlang möchte man sich das vermutlich nicht antun, ich jedenfalls wohl nicht. Klar, es wird immer Texte geben, wo dann irgendwas komisch aussieht (wie z.B. wenn jemand mit lauter Sternchen umrandungen oder sowas in einen Text eingebaut hat), aber das kann man verschmerzen. Immer wenn ein Texteditor mit scrolling anfängt wird's einfach anstrengend.

    Alternativ ... könnte man vielleicht doch versuchen den 80 Zeichenmodus auch visuell darzustellen. Also so wie in Tasword oder Jasword. Ich weiss, dagegen spräche eventuell die Lesbarkeit, aber diejenigen, die Vielschreiber sind, würden vermutlich eh einen Darstellungsmodus benutzen bei dem die Lesbarkeit gegeben wäre. Pro wäre dafür wieder, dass mehr In die Menüzeile reinpasst.

    Kurz gesagt: die 40 Zeichen würden mich einschränken, aber verkraftbar sind sie. Dadurch ist eben die Lesbarkeit auch höher. Mit den 80 Zeichen wäre ich dafür auf alles vorbereitet. Es muss zwingend das eine, oder das andere sein, ja? Umschalten ist nicht drin? Oder eine andere version des Programs starten wie bei dem vi was uns Snoopy zeigte? Da gibt es unterschiedliche versionen vom vi für die gewünschte Zeilenlänge.

  • Ich nehme an du meinst einen dynamischen Zeilenumbruch einbauen, damit alles auch gelesen und so auch geschrieben werden kann, oder?

    Korrekt.

    Gerade weil es um interoperabilität mit anderen Platformen geht, fände ich es sehr wichtig, wenn man optional wenigstens den vollen Text kann so sehen kann, wie unter DOS, aber es reicht zumindest aus, den vollen Text überhaupt zu sehen, selbst wenn es nur in 40 Zeichen Zeilenlänge ist, also 80er Zeilen dafür immer umgeklappt werden. Horizontales scrollen wäre wirklich gruselig für die Übersicht.

    Da sind sich die, die sich dazu geäußert haben, wohl einig.

    Alternativ ... könnte man vielleicht doch versuchen den 80 Zeichenmodus auch visuell darzustellen.

    Das ginge auf dem C64 halt eigentlich nur im Bitmap-Mode. Korodny mag den nicht und ich würde ALeX ungern gleich mit so einer großen Bitte/Aufgabe konfrontieren. Ich denke, wenn überhaupt etwas passiert, wird es anfangs ein 40-Zeichen-Viewer werden, mit etwas Glück später ein Editor und ganz am Schluss, am Ende des Regenbogens und statt eines Topfes Gold, vielleicht irgendwann auch 80-Zeichen-Bitmap. ;)

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  • Bei Markdown kann ich das wie gesagt umgehen: Der Editor prüft beim Laden, was die längste Zeile ist: wenn sie größer 40 Zeichen ist, formatiert er auf 40 Zeichen und merkt sich, dass er vor dem Speichern wieder auf 80 Zeichen formatieren muss.

    Ich verstehe nicht, wofür du an dieser Stelle Markdown benötigst. Im Text sind doch die Linebreaks enthalten und werden beim Speichern unverändert zurückgesichert. Wenn vor dem Import im Text nach 80 Zeichen ein Linebreak kommt oder bei einem anderen Text nach 2000 Zeichen, was muss sich der Editor dabei merken? Der 40-Zeichen-Softwrap beim C64 ändert mE doch nichts am "Code". Oder was verstehe ich hier nicht richtig?

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  • Ich verstehe nicht, wofür du an dieser Stelle Markdown benötigst.

    Kaum ein (längerer) Text besteht nur aus Absätzen. Selbst jedes einfache Readme zu einer Freeware beinhaltet eine oder mehrere Listen. Dann gibt es noch vorformatierten Text, Zitate, Tabellen, (Zwischen-)Überschriften... Bei Markdown weiß ich immer genau woran ich bin: Muss hier eingerückt werden? Darf hier umgebrochen werden? Ist dieser Zeichensalat eine Tabelle oder ein türkisches Gedicht? Das Layout irgendeines beliebigen ASCII-Texts interpretieren zu wollen ist dagegen eine ziemliche Herausforderung: Ist "*" ohne SPACE direkt dahinter ein Bullet Point oder soll hier etwas betont werden? Wieso sind diese Zeilen eingerückt und wie muss ich darauf reagieren? Ist das hier Code oder kann ich hier durch Neuformatieren mehr Text in die Zeilen des Absatzes packen?

    Der 40-Zeichen-Softwrap beim C64 ändert mE doch nichts am "Code".

    Ich hätte prinzipiell von "Softwrap" Abstand genommen: Langsamer und verkompliziert den Code. Bei einem Texteditor kommt dann - im Gegensatz zu einem Textanzeiger - dann ja noch die Möglichkeit von Modifikationen dazu: Der Nutzer setzt irgendwo mitten drin ein neues Absatzende, oder er ergänzt ein zwei Worte, oder er kürzt irgendwo - in allen Fällen musst du den ursprünglichen Text neu formatieren. Irgendwo wird das gleichzeitige Jonglieren mit einem virtuellen 40-Zeichen- und einem realen 80-Zeichen-Text dann arg kompliziert. Es ist eine Sache, Text in Form von Absätzen im Speicher abzulegen und in Echtzeit auf den Bildschirm zu rendern - es gibt wie gesagt durchaus Textverarbeitungen, die das so machen. Aber Softwrap eines 80-Zeichen-Texts auf einen 40-Zeichen-Screen bedeutet Absätze (Listen, Zitate, Tabellen...) in Echtzeit zu erkennen und zu rendern - das ist dann m.E. eine Nummer zu groß.

    Dazu kommt dann u.U. noch eine Änderung der Zeichenzahl wegen der Konvertierung zwischen UTF und lokaler Kodierung, die Frage was mit neu angelegten Inhalten passieren soll (ohne Markdown weiß ich ja wieder nicht, ob bzw. wie ich die neu formatieren darf) und die prinzipielle Unsicherheit nie zu wissen, ob der Kreislauf Textinterpretation→Neuformatierung auf 40 Zeichen→Einfügen neu eingegebener Zeichen→Neuformatierung des unsichtbaren 80-Zeichen-Texts wirklich problemlos funktioniert hat.

  • Bei einem Texteditor kommt dann - im Gegensatz zu einem Textanzeiger - dann ja noch die Möglichkeit von Modifikationen dazu: Der Nutzer setzt irgendwo mitten drin ein neues Absatzende, oder er ergänzt ein zwei Worte, oder er kürzt irgendwo - in allen Fällen musst du den ursprünglichen Text neu formatieren.

    Das ist doch genau das, wovon ich vor einigen Postings sprach und fragte, ob das ein Problem werden könnte. Wobei sich das mE durch jeden eingefügten Zeilenumbruch entschärft. Im Normalfall fängt ein Absatzende viele Änderungen ab. Erst wenn hier Zeilen-relevante Verschiebungen auftreten, führt es zu größeren Speicher-Änderungen.

    Ich hätte prinzipiell von "Softwrap" Abstand genommen: Langsamer und verkompliziert den Code.

    Letztlich kann Softwrap und Linefeed ähnlich behandelt werden, man muss nur darauf achten, dass unterschiedliche Codes dafür verwendet werden, um erstere beim Sichern entsorgen zu können. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, was das große Problem damit sein soll.

    (Und wenn die 40-Zeichen-Darstellung so große Problem bereitet, dann wäre ich doch dafür, gleich auf 80 Zeichen (und Bitmap-Mode) zu gehen. ;) Ich bin auf 40 Zeichen eingeschwenkt, weil ich dachte, das sei die deutlich einfachere Lösung.)

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  • Das ist doch genau das, wovon ich vor einigen Postings sprach und fragte, ob das ein Problem werden könnte.

    Hm, muss ich übersehen oder falsch verstanden haben.

    Mal zur Illustration ein paar Beispiele die mir zufällig gerade untergekommen sind:

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    Nichts davon lässt sich unfallfrei oder ohne russisches Roulette in 40 Zeichen neu formatieren.

    Letztlich kann Softwrap und Linefeed ähnlich behandelt werden, man muss nur darauf achten, dass unterschiedliche Codes dafür verwendet werden, um erstere beim Sichern entsorgen zu können. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, was das große Problem damit sein soll.

    Die Frage ist doch, wieso willst du das in Echtzeit machen? Wenn du sowieso hin- und herkonvertierst, mach das ein mal nach dem Laden und (ggfs.) ein mal vor dem Speichern - der zuständige Code bleibt genau gleich komplex. Der Code dazwischen - also der Editor - wird dagegen deutlich simpler.

    (Und wenn die 40-Zeichen-Darstellung so große Problem bereitet, dann wäre ich doch dafür, gleich auf 80 Zeichen (und Bitmap-Mode) zu gehen. ;)

    Jetzt rate mal, wieso mein Vorhaben eingeschlafen ist ;)

    Wie gesagt, künstliche Einschränkung auf Markdown - und das Probblem ist gelöst. Für alle 1,01 potentiellen Nutzer.

  • Mal zur Illustration ein paar Beispiele die mir zufällig gerade untergekommen sind

    Erst einmal würde ich jeden, der mir solche Texte zwecks Weiterverarbeitung geben würde, mit der Puderquaste quer durch den Raum prügeln. ;) Wenn ich den Text auf irgendwas, was nicht zufälligerweise 80 CPL benötigt, darstellen möchte, darf ich per Suchen/Ersetzen erstmal alle überflüssigen Linefeeds entfernen. Aber sei's drum.

    Das letzte Mal, dass ich manuell Zeilenschaltungen an irgendeinem vermuteten Zeilenende ohne tieferen Sinn hinzugefügt habe, war auf einer mechanischen Schreibmaschine (da die keinen automatischen Wortumbruch kennt).

    Aber OK, "jeder" soll ja mit so einem Editor auf dem C64 arbeiten können, auch die, die meinen, Zeilen müssten gottgegeben immer 80 Zeichen lang sein. ;)

    Ich habe den ersten Text mal auf 40 Zeichen umbrochen, indem ich mein Editor-Fenster soweit zusammengeschoben habe. Folgendes kam dabei heraus:

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    Ich sehe da kein Problem, das auf dem C64 zu bearbeiten und wieder zurück zu sichern. Ich würde vielleicht Zeilenschaltungen mit einem Zeichen optional sichtbar machen, um automatischen (Soft-) Umbruch von Linefeeds zu unterscheiden. Das könnte dann so ähnlich aussehen:

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    Wie gesagt, ich finde Markdown toll aber ich verstehe nicht, wofür du das genau an dieser Stelle (beim Zeilenumbruch) überhaupt benötigst. Kein Markdown-Tag sagt irgendwas zu Zeilenlängen oder Linefeeds.

    Die Frage ist doch, wieso willst du das in Echtzeit machen?

    Wer sagt denn sowas?

    Auch was Speicherverschiebungen von nachkommendem Text angeht, würde ich versuchen, das in "Denkpausen" durchzuführen. Angenommen, jemand fügt in der ersten Zeile eines längeren Absatzes ein Wort aus 5 Buchstaben ein und deswegen würde schon nach Eingabe von 3 Zeichen das letzte Wort der Zeile in die nächste rutschen (was Neuberechnungen zur Folge hätte und die weitere Eingabe verzögern würde), dann würde ich dieses "springende" Wort erstmal einfach "aus dem Bildschirm" schieben und erst bei der nächsten Eingabe-Pause (oder mit einem Kommando) den Umbruch wirklich durchführen.

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  • Ich habe den ersten Text mal auf 40 Zeichen umbrochen, indem ich mein Editor-Fenster soweit zusammengeschoben habe. Folgendes kam dabei heraus:

    Dann schau dir mal das an:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Es gibt nun mal zig Texte u.a. im Programmierbereich (v.a. solche READMEs) im Netz, die fix von 80 Zeichen Breite ausgehen.

    Und wenn man schon extra einen ASCII-Editor bauen will, damit man problemlos Texte lesbar mit der Außenwelt austauschen kann, dann kann man 40 Zeichen Breite von C64 im Prinzip knicken. Es sei denn, man verwendet explizit nur selbstgeschriebene Texte. Aber dann bleibt man ja weiterhin in seiner Blase. ;)

  • Dann schau dir mal das an:

    Hat da jemand kilometerlange Einrückungen aus Spaces verwendet oder wie kommt das zustande? Sicherlich kann ich auch beim besten C64-Editor der Welt immer Texte aus dem Internet finden, die er nicht 1:1 darstellen/bearbeiten kann. Wir reden hier von einer über 40 Jahre alten Kiste mit nur geringer Büro-Tauglichkeit. Ich möchte mich viel lieber auf die Texte konzentrieren DIE er bearbeiten könnte.

    dann kann man 40 Zeichen Breite von C64 im Prinzip knicken.

    Nun ja, ich bin ja eigentlich nie der Verfechter der 40-Zeichen-Lösung gewesen. Ich bin Team "80-Zeichen im Bitmap-Mode". Ich habe nur versucht, auszuloten, ob man nicht notfalls auch was im 40-Char-Mode machen kann. Jetzt bin ich fast der einzige, der das noch verfolgt und habe das Gefühl, ich müsste das irgendwie verteidigen. Je stärker ich sehe, dass da was ginge, desto weniger (so mein Eindruck) tut es mein Umfeld hier. ;)

    Und wenn man schon extra einen ASCII-Editor bauen will, damit man problemlos Texte lesbar mit der Außenwelt austauschen kann

    Ich sehe den Anwendungsfall aber wirklich nicht darin, wahllos alle verfügbaren Internet-Texte auf den C64 zu laden. Allein bei der Länge vieler Texte bekommt er zwangsläufig Probleme. Ich denke schon, dass die paar Leute, die den C64 in einer gemischten Umgebung mit PCs oder Macs für Texteingabe nutzen wollen, um die C64-Beschränkungen bescheid wissen und ihre Aufgaben, die sie dem C64 übertragen, an dessen Fähigkeiten anpassen werden.

    Deswegen gleich wieder die Flinte ins Korn zu werfen und mit PETSCII und Konvertern und Verlusten arbeiten zu wollen, sehe ich nicht als wirkliche Alternative an.

    Allerdings geht auch langsam mein Enthusiasmus zurück, mit ALeX zusammen nach einer Lösung zu streben, da hier doch deutlich mehr Probleme gesehen werden, als ich erwartet hätte. Wir können unsere knappe Zeit auch gerne in ein Spiel oder die Software für das C64PicoCart stecken – das macht ohnehin mehr Spaß.

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  • Wenn ich den Text auf irgendwas, was nicht zufälligerweise 80 CPL benötigt, darstellen möchte, darf ich per Suchen/Ersetzen erstmal alle überflüssigen Linefeeds entfernen.

    Äh, du arbeitest nicht oft mit Textdateien von Dritten, oder? Alles, was du von extern bekommst, wird exakt so formatiert sein - (a) damit es ohne Interpretation in jedem Textanzeiger oder -editor darstellbar ist und (b) weil es in Texteditoren bearbeitet wird, die per Default weder bei der Ein- noch bei der Ausgabe Wordwrapping machen.

    Ich habe den ersten Text mal auf 40 Zeichen umbrochen, indem ich mein Editor-Fenster soweit zusammengeschoben habe. Folgendes kam dabei heraus:

    Ich habe drei zufällige Texte gepostet, du hast "zufällig" den umgebrochen, bei dem das am Besten ging ;) Aber auch hier sind die Einrückungen alle im Eimer. Wie soll ich unter "Performance Considerations" die Punkte 1 oder 3 bearbeiten, ohne dass im Endresultat Leerzeichen an zufälliger Stelle stehen und/oder die Einrückung komplett kaputt ist?

    Die Frage ist doch, wieso willst du das in Echtzeit machen?

    Wer sagt denn sowas?

    Es ging mir um Textdateien von Dritten - die sehen immer so aus wie die verlinkten Beispiele. Du wolltest die (Zitat) "im Text enthaltenen Linebreaks" beibehalten und "beim Speichern unverändert zurücksichern".

    Ich beginne zu verstehen, dass du von irgendwelchen Fantasie-Texten ausgehst. bei denen Linefeeds nur an Absatzenden vorkommen, aber die gibt es halt in der Praxis nicht. Außer bei Texten, die exakt nach unseren Anforderungen erstellt wurden - aber da würde die Vorgabe "Markdown" erheblich mehr Sinn machen: weil sich das mit jedem Texteditor auf diesem Planeten erstellen lässt - nicht nur mit einem, der Texte praktisch komplett live formatiert (ich kenne gar keinen solchen Editor).

  • Es wird viel eingerückt. 8 Leerzeichen meistens.

    Nun ja, es gäbe notfalls die Lösung, dass beim Einlesen der Texte auf wiederholende Spaces hin geprüft und durch ein echtes Tab (spart ohnehin RAM) ersetzt wird. Dieses kann dann einstellbar viele Spalten (z.B. 3 oder 4) verbrauchen. Beim Speichern wird dann wieder zurückkonvertiert. Bei Korodnys Lösung muss ja ohnehin kräftig beim Laden und Speichern konvertiert werden, um die 2-Byte-Zeichen für den C64 verdaulich zu machen.

    Aber wie gesagt, man kann bei den Texten, die man dem C64 zumuten möchte, ja auch einfach gucken, womit er klarkommt. Keine Lösung auf diesem eingeschränkten Gerät wird je wirklich universell sein.

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  • du arbeitest nicht oft mit Textdateien von Dritten, oder?

    Im Gegenteil, sogar sehr oft.

    Alles, was du von extern bekommst, wird exakt so formatiert sein

    Nein, höchstens einer von hundert Texten ist so formatiert. Und falls es doch mal passiert, nehme ich natürlich als erstes alle überflüssigen Zeilenschaltungen heraus, damit ich die Zeilenlänge selbst definieren kann. In den seltensten Fällen komme ich nämlich auf 80 Zeichen beim Output. Kein Buch hat 80 Zeichen, kein Magazin-Artikel, kein Katalog, keine Tageszeitung und auch keine Website.

    Du kannst ja auch einfach gucken, was du gerade vor dir hast: Hier im Forum gibt es keine Zeilenschaltungen bei 80 Zeichen (und bei den anderen 99,9% von Webseiten auch nicht), sondern erst, wenn jemand einen Absatz mit Return erzeugt. Und genauso arbeitet man in InDesign, Word, Simple Text, BBEdit oder jedem anderen textverarbeitendem Programm der heutigen Zeit.

    Kann sein, dass Coder anders arbeiten als der Rest der Welt.

    Ich beginne zu verstehen, dass du von irgendwelchen Fantasie-Texten ausgehst. bei denen Linefeeds nur an Absatzenden vorkommen, aber die gibt es halt in der Praxis nicht.

    Und ich denke genau das Gegenteil. ;)

    Ich gebe dir auch mal drei zufällige Webseiten (offene Tabs von mir):

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    Wenn du die darin enthaltenen Texte kopierst und in einen Editor einfügst, wirst du feststellen, dass die Umbrüche nicht dort sind, wo sie im Original-Layout waren. Und genau so ist es auch bei nahezu jedem Text, den ich im Word-Format oder als Plaintext bekomme. Aber so arbeitet die Welt schon seit Jahrzehnten, hat nur wohl noch nicht jeder mitbekommen. ;)


    Edit: Upps, die neue Forums-Software macht ja aus simplen Links einen riesigen Aufriss mit Bild und allem. Sorry dafür.

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