Linux parallel zu Windows 11 Pro installieren

There are 38 replies in this Thread which has previously been viewed 2,612 times. The latest Post (September 20, 2025 at 1:53 PM) was by syshack.

  • Dies ist eine Art Tagebuch, um mein "Abenteuer" (oder Albtraum) meines (soften) Wechsels vom Windows 11 zu Linux Mint zu dokumentieren.

    Ich habe hier einen "Gamer PC", relativ neu, Eckdaten siehe Screenshots.

    Basisdaten:

    • Motherboard MSI MAG Z690 TOMAHAWK WIFI
    • i7-13700K
    • 64 GB DDR4 RAM
    • MVidia GeForce 3090 & Intel UHD Graphics 770
    • 1 TB SATA SSD für Linux
    • Diverse NTFS NVME/SATA SSDs

    Anforderungen

    • Windows 11 & Linux Mint Dualboot.
    • Wählbares OS zum Booten mit Timer, ansonsten automatisches Booten des gewählten Default-OS
    • Default OS muss von User wechselbar sein at any time
    • Backup der Boot Partitionen etc.
    • MUST HAVE: Restore der EUFI Boot Einträge UND Loader
    • Linux jederzeit wieder entfernbar sein und es muss das Wiederherstellen der Urspungsbootkonfiguration möglich sein
    • alle Windows Disks/Partitionen (NTFS) müssen lesbar/schreibbar sein

    Bis jetzt vorbereitet:

    • ISO von Linux Mint 22.2 Cinnamon runtergeladen
    • 1 TB SATA separate SSD frisch formatiert für Linux
    • Boot USB 3.0 mit Etcher erstellt


    Systemkonfiguration

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    Disks

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    Edited 2 times, last by syshack (September 13, 2025 at 1:08 PM).

  • - Disk 1 ist eine seperate SSD/Platte? Weil: wenn was schief geht, bleibt die Windows Platte suaber.

    - Falls UEFI im Secure Boot und es Probleme beim Installieren gibt: Secure Boot ausschalten. Ich habe eigentlich noch nie mit Secure Boot on Linux parallel zu Win installiert. Sollte aber mittlerweile doch auch klappen?!

    - Nur Linux Platte alleine im System lassen zur Linux- Installation (Variante 1 im nächsten Link)

    - Tipps: Please login to see this link.

    After a time, you may find that 'having' is not so pleasing a thing after all as 'wanting'. It is not logical, but is often true... Spock
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  • Ja, Disk1 ist separat und wird komplett plattgemacht, um für Linux da zu sein.

    Kann leider nicht mit dem Win11 DiskManager die geschützten Partitionen löschen, aber das sollte mit DISKPART unter Kommandozeile kein Problem sein.

    Secure Boot muss ich checken, ob es aktiv ist. Es ist auch kein Bitlocker aktiv, das checke ich religiös nach jedem MS Patch dass das nicht von M$ eingeschaltet wird.

    Braucht es für Linux mehr als eine Partitionen? Ich kann mich erinnern vor 20+ Jahren war das nötig.

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  • Braucht es für Linux mehr als eine Partitionen? Ich kann mich erinnern vor 20+ Jahren war das nötig.

    Nein, außer bei Industrie Servern.

    Wenngleich ich mein Home-Verzeichnis auf einer separaten SSD habe.

    Bei einem Kompromiss verlieren beide Seiten. Machen wir es so, wie ich es will, verliert nur eine Seite :thumbsup:

  • Ich habe gute Erfahrungen gemacht, wenn ich jedes Betriebsystem auf seine eigene Festplatte installiert habe, während die restlichen Festplatten im System abgeklemmt waren.

    Anschliessend habe ich im BIOS die Festplatte mit Linux als Bootfestplatte vorgesehen und unter Linux mit sudo update-grub den Bootmanager von Linux den Booteintrag von Windows einfügen lassen.

    Mit dem Grub-Customizer kann man anschliessend die Bootprioritöt festlegen. Der Grub-Customizer lässt sich auch in Mint nachträglich installieren.

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Please login to see this link.

  • Braucht es für Linux mehr als eine Partitionen?

    Wenn du dem Installer die Entscheidung überlässt, richtet der alles automatisch ein, was er braucht.

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  • Braucht es für Linux mehr als eine Partitionen?

    Wenn du dem Installer die Entscheidung überlässt, richtet der alles automatisch ein, was er braucht.

    Ich bin nicht so Fan von "automatisch". Wenn es frisch ein neues System ist, kein Problem.

    Nicht aber wenn noch andere Disks und Partitionen im System installiert werden. Das will ich explizit auswählen können wo alles installiert wird.

    Bin da wohl übervorsichtig, aber besser so als dumm in die (Linux) Röhre schaauen, weil irgendein Rogue Installer alles "besser" weiss.

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  • Deswegen auch mein Hinweis, bei der Installation von Linux auschliesslich die Festplatte wo Linux drauf installiert wird, angeschlossen zu haben. Da kann Linux nicht mit anderen Partition durcheinanderkommen, da es ja nur die eine Festplatte gibt. :)

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Please login to see this link.

  • Die EFI Boot Partition muss FAT sein, daher wirds auf mindestens zwei Partitionen rauslaufen wenn man strikt trennen möchte.

    Ja, man kann Linux auch über den Windows Bootloader starten oder dessen EFI Partition mit nutzen - ich hab da aber lieber zwei Bootloader auf zwei EFI Partitionen eingetragen. Dann kann Windows sein Ding auf der eigenen SSD machen und ich hab mein reFind als primärem Bootloader im UEFI...

  • Ich bin nicht so Fan von "automatisch"

    Geht ja nur um das Anlegen von Swap, wenn du es solo auf eine Platte installierst.

    Ich habe immer mit Gparted die Platte in 2 Partitionen geteilt. Auf der ersten Partition habe ich den Linux Installer machen lassen, was er will und die 2. Partiton habe ich dann später unter Linux formatiert, und als Datenpartition genutzt.

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  • Die EFI Boot Partition muss FAT sein, daher wirds auf mindestens zwei Partitionen rauslaufen wenn man strikt trennen möchte.

    Es hat auf der Linux SSD noch eine alte EFI FAT32 (rot im DISKPART Screenshot) gehabt, das ist alles weg jetzt. Habe es 3 Mal überprüft vor dem Löschen.

    Alles mit DISKPART gelöscht und gut ist.

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    Jetzt habe ich eine reine Linux Platte leer. Habe sie als NTFS mit dem Namen LINUX gekennzeichnet damit sie besser wählbar ist. Mir ist klar dass sie wieder formatiert wird.

    Ich werde jetzt mal das System booten und beten dass Windows noch bootet.

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    <EDIT> Windows 11 bootet noch.

    Wie im Originalposting SystemInfo ersichtlich ist, ist Secure Boot eingeschaltet.

    Muss mal schauen ob ich das gefahrlos wegbringe.

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    Edited once, last by syshack (September 13, 2025 at 3:25 PM).

  • Solang kein Bitlocker aktiv ist kannst du Secure Boot problemlos deaktivieren.

    Das überprüfe ich bei jedem monatlichen Patch, weil Microdoof das gerne selbst einschaltet.

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  • Ist mir im betreuten Firmenumfeld zwar noch nie passiert, aber Kontrolle ist sicher besser, wenn man BL wirklich nicht mag. Am Dual-Boot Notebook ist der aktiv...

  • Ich habe im Firmenlaptop zwangweise auch Bitlocker aktiv (obwohl ich jahrelang mit VeraCrypt im vorherigen Laptop ausgestattet war, aber das war mühsam bei Updates).

    Aber MS meint, es müsse BitLocker zwangsweise per Patches aktivieren im Hintergrund, zusammen mit anderen Fürzen wie RECALL. Siehe Berichte.

    Problem dabei ist, dass der Enduser oft das nicht weiss.

    Wenn dann irgendein BIOS Update oder ein tiefes Win11 "Feature" Update welches am UEFI rumfummelt aktiv wird, dann muss man den langen BL Key eingeben, den man ja nicht hat.

    Das ganze System und Daten ist dann am Arsch.

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  • Der BL Key ist lustigerweise (bei den Home Editions) einer der Gründe für den Online Konten Zwang - eben damit der Werte unbedarfte Enduser den nicht verliert.

    Aber ich glaube wir schweifen vom Problem ab, das gehört ja eigentlich in den Parallelthread 😅

  • Deswegen auch mein Hinweis, bei der Installation von Linux auschliesslich die Festplatte wo Linux drauf installiert wird, angeschlossen zu haben. Da kann Linux nicht mit anderen Partition durcheinanderkommen, da es ja nur die eine Festplatte gibt.

    Habe ich grundsätzlich immer so gemacht, es gibt nichts Sichereres, als kurz eben die Kabel von den Platten zu trennen und nach der erfolgreichen Linux-Installation einfach wieder die Kabel dran zu pappen.

  • syshack`s Rechner scheint die Aktion nicht überlebt zu haben... so still hier :whistling:

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  • Mit Linux Mint hatte ich immer wieder Probleme mit meiner NVIDIA Grafikkarte....Die musste ich zum Installieren sogar ausbauen, sonst startete der Installer nicht. NVIDIA und Linux ist nicht so die optimale Kombination. Seit kurzem gibt es den neuen 830 Treiber, der macht sogar unter Ubuntu Stunk, was ungewöhnlich ist. Ich musste auf nen älteren zurückfahren.

  • Mit Linux Mint hatte ich immer wieder Probleme mit meiner NVIDIA Grafikkarte....Die musste ich zum Installieren sogar ausbauen, sonst startete der Installer nicht. NVIDIA und Linux ist nicht so die optimale Kombination. Seit kurzem gibt es den neuen 830 Treiber, der macht sogar unter Ubuntu Stunk, was ungewöhnlich ist. Ich musste auf nen älteren zurückfahren.

    mmhh ... meine 1050 und später 2060 haben sich ohne Probleme unter Mint verhalten. Please login to see this link.

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