Ich wünsche mir von Commodore...

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  • Wuerde nun also "PeriComm" den MEGA65 fuer eine grosse Zielgruppe vermarkten wollen, dann wuerde ich Gift drauf nehmen, dass die meisten Kaeufer darin einen kompatiblen C64-Nachfolger sehen (wollen) wuerden, und diese koennten dann eben schnell enttaeuscht werden. Wie Du ja auch selbst sagst, mit den Erwartungen und so.

    Mehr C64-kompatibel als mit dem C64-Core vom MEGA65 geht ja fast gar nicht. Zumal man ja auch noch orginal Commodore-Floppys anstecken kann und sogar viele Module laufen.

    Wenn man Software für den C64 auf dem MEGA65 laufen lassen will, dann nimmt man den C64-Core und ist glücklich damit.

    Und wenn man selbst was auf Basis des C64 mit dem zusätzlichen Features des MEGA65 programmieren will, dann nimmt man den C64-Modus vom MEGA65-Core und tobt sich damit aus. Dass er nur mit ca. 60% der C64-Software kompatibel ist, stört nicht groß, weil man dafür den exzellenten C64-Core hat.

    Ich spiele viel am C64 und programmiere auch gerne den MEGA65. Aber genau der Anwendungsfall, dass der C64-Modus des MEGA65-Core möglichst kompatibel zum C64 sein soll, wurde ja sogar vom Team fallengelassen, weil es eben den C64-Core gibt. Kompatibler als den C64-Core bekommst du den C64-Modus niemals.

  • Ich weiß dass das so ist, aber ich finde es eben schade, und ich finde dass das irgendwie nicht zu einem offiziellen Commodore-Produkt passt. Zu einem Opensource-Community-Ding ja, aber wenn das ein offizieller Commodore-Rechner wäre, fände ich das sehr seltsam, ungefähr genauso seltsam wie den neuen VW Bus, der eigentlich nur ein umgelabelter Ford ist.

    Die wesentlichen (und für mich alienhaft wirkenden) Unterschiede zwischen C64-Core und C64-Modus hatte ich ja angesprochen.

    - neue Spiele für den C64 -
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  • Der M65 gilt aber als "Vollendung des C65" und der wurde damals nunmal als kompatibler C64-Nachfolger versprochen. Dass der bei Commodore auch schon nicht super-kompatibel gewesen waere, ja. Aber es geht ja um das Versprechen - the future we were promised und so

    Keine Ahnung was wo promised wurde. Ich habe diesen Spruch das erste mal nach dem Markenkauf gelesen. Fakt ist aber das der M65 durch den C64 Core doch 98-99% kompatibel ist. Das ist, denke ich, deutlich mehr als die ca. 40% (war das so viel ?) die der C65 hatte.

    Wuerde nun also "PeriComm" den MEGA65 fuer eine grosse Zielgruppe vermarkten wollen, dann wuerde ich Gift drauf nehmen, dass die meisten Kaeufer darin einen kompatiblen C64-Nachfolger sehen (wollen) wuerden

    Wer sind denn diese Käufer ? Doch die innerhalb der C64 Blase. Außerhalb wirst du nur wenige finden, die das Ding überhaupt kannten. Ich bleibe dabei: Wenn der C64 Modus so wichtig ist, wieso keinen U64 für weniger als die Hälfte kaufen ?

    C64 + TC64-2 / C128 + 1MB REU + RTC + TAPECART / 1541 / 1541-II / 1570 / 1571 / 1581 / SD2IEC

  • Ich habe mir eben noch mal ein paar Videos von dem MEGA65 angeschaut, ist schon alles sehr nett gemacht. Aber 800,-EUR würde ich jetzt auch nicht für ausgeben wollen, vielleicht wirklich eine Version ohne 3,5 Zoll Laufwerk? Ich weiß der ein der andere hat es gern mal mit echten Disketten zu hantieren und auch ich überlegen ob ich mir noch mal so eine 1541 hole, aber ich könnte bei 3,5 Zoll Disketten wohl drauf verzichten. Habe auch gehört dass die nicht so gut gealtert sind wie die 5,25 Zoll Disketten?

  • Ich weiß dass das so ist, aber ich finde es eben schade, und ich finde dass das irgendwie nicht zu einem offiziellen Commodore-Produkt passt.

    Das ist leider eine Folge der Tatsache dass Commodore-64-software alles macht was Gott verboten hat. Wenn ein Gerät in jedem Takt genau das Gleiche tun muss wie ein Commodore 64 und jeder Speicherplatz identisch mit dem eines C64 sein muss, dann bleibt dir effektiv ein C64. Die Entscheidung den Commodore 65 weniger tolerant gegenüber Software zu machen, die Annahmen über Timing oder Speicherorte trifft, die nicht beschrieben werden dürfen, wurde von Commodore selbst getroffen. Das Mega65-team kann daran nichts ändern, aber hat jedoch einige Hauptursachen für Inkompatibilitäten behoben.

  • Ich weiß dass das so ist, aber ich finde es eben schade, und ich finde dass das irgendwie nicht zu einem offiziellen Commodore-Produkt passt. Zu einem Opensource-Community-Ding ja, aber wenn das ein offizieller Commodore-Rechner wäre, fände ich das sehr seltsam, ungefähr genauso seltsam wie den neuen VW Bus, der eigentlich nur ein umgelabelter Ford ist.

    Die wesentlichen (und für mich alienhaft wirkenden) Unterschiede zwischen C64-Core und C64-Modus hatte ich ja angesprochen.

    Im C65 (und im MEGA65 in FPGA nachgebaut) arbeitet eine 65CE02-CPU, die keine sog. illegalen Opcodes mehr kennt, wie die 6502, sondern stattdessen an deren Stellen "offizielle" Befehle hat. Das ist ein prinzipielles Problem, dass C64-Software, die diese illegalen Opcodes verwendet, am C65 bzw. MEGA65 nicht laufen kann. Rein technisch bedingt.

    Paul (der Hauptentwickler) hatte einige Zeit den Plan, die CPU quasi "umschaltbar" zu bauen, also 6502 und 65CE02-Modus wechselbar, aber hat das dann letzten Endes als Idee verworfen, vor allem als sich der C64-Core abzeichnete.

    Im C64-Modus müsste man schon sehr viel Arbeit reinstecken, um ihn möglichst kompatibel zum C64 zu gestalten und selbst dann wird man vermutlich nicht an die Kompatibilität des C64-Cores herankommen. Und zum Programmieren müsste man dann noch zusätzlich die "Umschalterei" 6502 - 65CE02 im Blick behalten.

    Ich verstehe, was du meinst, aber die Arbeit, die man hier in den C64-Modus stecken müsste, steht im keinen Verhältnis zum Ergebnis. C64-Software läuft halt im C64-Core sauber durch. Die werden sich nur sehr wenige Leute im MEGA65-Core antun wollen.

  • Der M65 gilt aber als "Vollendung des C65" und der wurde damals nunmal als kompatibler C64-Nachfolger versprochen. Dass der bei Commodore auch schon nicht super-kompatibel gewesen waere, ja. Aber es geht ja um das Versprechen - the future we were promised und so

    Keine Ahnung was wo promised wurde. Ich habe diesen Spruch das erste mal nach dem Markenkauf gelesen. Fakt ist aber das der M65 durch den C64 Core doch 98-99% kompatibel ist. Das ist, denke ich, deutlich mehr als die ca. 40% (war das so viel ?) die der C65 hatte.

    Wuerde nun also "PeriComm" den MEGA65 fuer eine grosse Zielgruppe vermarkten wollen, dann wuerde ich Gift drauf nehmen, dass die meisten Kaeufer darin einen kompatiblen C64-Nachfolger sehen (wollen) wuerden

    Wer sind denn diese Käufer ? Doch die innerhalb der C64 Blase. Außerhalb wirst du nur wenige finden, die das Ding überhaupt kannten. Ich bleibe dabei: Wenn der C64 Modus so wichtig ist, wieso keinen U64 für weniger als die Hälfte kaufen ?

    Bei 9500 vorbestellten C64U seit PeriComm gehe ich davon aus, dass auch einige Käufer außerhalb der bisherigen Blase dabei sind, oder wie viele U64-Boards haben sich seit 2018 verkauft im Vergleich?

    Und natürlich muss sich niemand einen M65 kaufen und darf gerne beim C64U bleiben, aber wir reden ja jetzt von einem möglichen offiziellen C64-Nachfolger von "Commodore" und ich sage eben dass so etwas in meinen Augen nur einen größeren Käuferkreis finden würde, wenn das Ding kompatibler wäre als der jetzige M65. Denn der bleibt, wie Du ja korrekt sagst, vermutlich eine Nische. Also was den Punkt angeht haben wir doch gar keine so unterschiedliche Meinung??

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  • Bei 9500 vorbestellten C64U seit PeriComm gehe ich davon aus, dass auch einige Käufer außerhalb der bisherigen Blase dabei sind, oder wie viele U64-Boards haben sich seit 2018 verkauft im Vergleich?

    Natürlich sind da mit Sicherheit welche außerhalb der Blase dabei. Außerhalb der Blase war auf den M65 bezogen.

    ich sage eben dass so etwas in meinen Augen nur einen größeren Käuferkreis finden würde, wenn das Ding kompatibler wäre als der jetzige M65.

    Kompatibler zu was ? Zum 64er ? Ich hatte im M65 Thread mal angefragt ob es möglich ist, vom M65 Core in den C64 Core zu springen. Es ist möglich (go 64). Warum sie das nicht machen weiß ich nicht.

    Dann wäre die Kompatibilität gegeben. Das einzige Manko wäre, das man im C64 Core keinen Zugriff mehr auf den VIC-IV und das zusätzliche RAM hat. Ich glaube, die das vermissen würden, kann man an einer Hand abzählen.

    C64 Module einstecken, einschalten und läuft ist ja bereits gegeben. Auf dem R3 laufen nicht alle Module. Das soll sich mit dem R6 ja geändert haben.

    Ich frage mich nur, wenn es denn mehr M65 Käufer geben würde, wie viele "Was mach ich jetzt damit ?" Threads es geben würde. Klar, es würde dann mehr Programmierer geben. Aber die Mehrheit sind immer noch Anwender.

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  • Ich wünsche mir eine neue Maus, das würde den C64U mit Joystick+Maus komplett machen.

    Jo! Am besten gleich USB - ohne nervigen Adapter.

    Ich dachte eher an eine herkömmliche 9-pin-Maus - sonst kann ich ja auch gleich die neue Tank Mouse USB nehmen, oder?

  • Ich habe mir eben noch mal ein paar Videos von dem MEGA65 angeschaut, ist schon alles sehr nett gemacht. Aber 800,-EUR würde ich jetzt auch nicht für ausgeben wollen, vielleicht wirklich eine Version ohne 3,5 Zoll Laufwerk? Ich weiß der ein der andere hat es gern mal mit echten Disketten zu hantieren und auch ich überlegen ob ich mir noch mal so eine 1541 hole, aber ich könnte bei 3,5 Zoll Disketten wohl drauf verzichten. Habe auch gehört dass die nicht so gut gealtert sind wie die 5,25 Zoll Disketten?

    ich verstehe diese ständige Preisdebatte echt nicht. Ich finde 800€ nicht teuer. Tanken finde ich teuer, Miete finde ich teuer, Urlaub sowieso und in letzter Zeit auch Kaffee und Schokolade. Aber für ein Stück hardware, nee, das ist nicht teuer zumal das Geld ja nicht weg ist sondern eben nur woanders. Kannste ja immer wieder verkaufen wenn sich der Geschmack ändert. Anders beim leer gefahrenen Tank. Also lieber mit dem Fahrrad einkaufen fahren und jedes mal 2€ ins Sparschwein, ruckzuck ist das nächste Stück hardware finanziert.

    Das mit der Diskettenlaufwerkslosen Version war auch mein erster Gedanke. Dafür halt noch bissel schlanker a la A600 oder mit (aus meiner Sicht verzichtbarem) Zehnerblock. Wäre nett gewesen und, ok, vielleicht 50 Ocken "billiger". Inzwischen hab ich einen Heidenspaß mit dem Laufwerk. Hat sowas haptisches, wie Schallplatten. Nichtsdestoaber fände ich eine Version ohne eingebautes mit solchem im eigenen Gehäuse durchaus immer noch reizvoll.

    Foren Anfänger seit mindestens 2005. Und dann immer mal wieder.

  • Kompatibler zu was ? Zum 64er ? Ich hatte im M65 Thread mal angefragt ob es möglich ist, vom M65 Core in den C64 Core zu springen. Es ist möglich (go 64). Warum sie das nicht machen weiß ich nicht.

    Dann wäre die Kompatibilität gegeben. Das einzige Manko wäre, das man im C64 Core keinen Zugriff mehr auf den VIC-IV und das zusätzliche RAM hat. Ich glaube, die das vermissen würden, kann man an einer Hand abzählen.

    Das ist ja praktisch das, was der C128 macht - sobald man GO64 macht, ist alles, was den 128 ausmacht, weg. Deswegen ist das auch viel kompatibler als beim 65.

    Der C65 ist ja ganz explizit nicht so designed - offensichtlich war zumindest irgendjemand bei Commodore der Meinung war, es sei eben doch besser, wenn man aus dem GO64-Modus heraus Zugriff auf die erweiterten Möglichkeiten des C65 hat.

    Und der Mega65 macht es eben so, wie es für das Vorbild vorgesehen war. Ich finde das auch nachvollziehbar - wenn man z.B. ein C64-Spiel geschrieben hat, kann man theoretisch für den Mega einige VIC-IV-Features aktivieren und relativ einfach eine aufgebrezelte Version produzieren. Wenn GO64 in den anderen Core springt, muss man immer eine aufwendige Portierung machen, wenn man eine Mega65-Version rausbringen will.

    Ich denke auch, dass dein Vorschlag nicht mal ZeHas Kritikpunkt ausbügeln würde, denn der Bruch in der Experience wäre ja immer noch da (Core fühlt sich anders an), und ein Rücksprung wäre auch nicht möglich, d.h. der nahtlose Übergang, den sich ZeHa wünscht wäre immer noch nicht da.

  • Beim Commodore 128 ist die Konvertierung eines Programms in den C128-modus sehr arbeitsintensiv und bringt nur begrenzte Vorteile.

    Beim Commodore 65 und somit auch beim Mega65 kann ein C64-Programm die erweiterten Möglichkeiten des Computers nutzen, ohne es neu schreiben zu müssen: Es ist nur wenig Aufwand erforderlich, und mit ein wenig Intelligenz kann dasselbe Programm sowohl auf dem C64 als auch auf dem C65 laufen.

    Aus dieser Perspektive ist es nicht verständig, "GO64" den C64-kern aktivieren zu lassen.

  • Das ist ja praktisch das, was der C128 macht - sobald man GO64 macht, ist alles, was den 128 ausmacht, weg.

    Ist so nicht ganz richtig.

    Nach GO64 hat man vom 64er Modus zugriff auf den VDC Ram und auf den Zehnerblock.


    und ein Rücksprung wäre auch nicht möglich, d.h. der nahtlose Übergang

    Also, beim C128er gibts auch kein Rücksprung vom C64er zum C128er Modus.

  • Also, beim C128er gibts auch kein Rücksprung vom C64er zum C128er Modus.

    Ja, aber das entspricht ja genau dem, was ich meine: Wenn man auf dem Mega65 mit GO64 den C64-Core aktivieren würde, wäre das Resultat ungefähr so wie auf dem C128. Weil der C65 aber explizit nicht so designed ist, kann man da zurückspringen.

  • Also, beim C128er gibts auch kein Rücksprung vom C64er zum C128er Modus.

    Ja, aber das entspricht ja genau dem, was ich meine: Wenn man auf dem Mega65 mit GO64 den C64-Core aktivieren würde, wäre das Resultat ungefähr so wie auf dem C128. Weil der C65 aber explizit nicht so designed ist, kann man da zurückspringen.

    Verstehe ich nicht. Wenn ich GO64 eingebe, gibt es kein zuück. Weder beim C128 noch beim M65. Ich verstehe auch nicht wieso die Konvertierung von C64 auf M65 so problematisch sein soll. Sämtliche wichtigen Register sind beim M65 und C64 identisch. Bildschirm RAM und Farb RAM sollte man über die Pointer abfragen. Taktfrequenz kann bei Bedarf zurück geschaltet werden. In Assembler ist es ähnlich. Wenn ich innerhalb der ersten 64K bleiben will, kann ich auf den erweiterten Befehlssatz vverzichten.

    C64 + TC64-2 / C128 + 1MB REU + RTC + TAPECART / 1541 / 1541-II / 1570 / 1571 / 1581 / SD2IEC

  • Also, beim C128er gibts auch kein Rücksprung vom C64er zum C128er Modus.

    Ja, aber das entspricht ja genau dem, was ich meine: Wenn man auf dem Mega65 mit GO64 den C64-Core aktivieren würde, wäre das Resultat ungefähr so wie auf dem C128. Weil der C65 aber explizit nicht so designed ist, kann man da zurückspringen.

    Verstehe ich nicht. Wenn ich GO64 eingebe, gibt es kein zuück. Weder beim C128 noch beim M65.

    SYS 58552

  • 1. das der Laden lange gut läuft

    2. eine Neuauflage des SID

    3. das sie die Apollo Vampire (besonders die V4 Standalone) mit unter ihre Fittiche nehmen / mit den Leuten auch soeine Zusammenarbeit zustande kommt wie mit dem Ultimate64. Ich finde das würde das Programm sehr gut in Richtung Amiga abrunden

  • Ich wünsche mir eine neue Maus, das würde den C64U mit Joystick+Maus komplett machen.

    Jo! Am besten gleich USB - ohne nervigen Adapter.

    Ich dachte eher an eine herkömmliche 9-pin-Maus - sonst kann ich ja auch gleich die neue Tank Mouse USB nehmen, oder?

    Ok, passt. Dann aber gerne eine optische Maus - insofern das überhaupt realisierbar ist. Mit eingebautem Adapter auf jeden Fall. Auf jeden Fall nicht wieder eine Kugelmaus.

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  • Ich habe mir eben noch mal ein paar Videos von dem MEGA65 angeschaut, ist schon alles sehr nett gemacht. Aber 800,-EUR würde ich jetzt auch nicht für ausgeben wollen, vielleicht wirklich eine Version ohne 3,5 Zoll Laufwerk? Ich weiß der ein der andere hat es gern mal mit echten Disketten zu hantieren und auch ich überlegen ob ich mir noch mal so eine 1541 hole, aber ich könnte bei 3,5 Zoll Disketten wohl drauf verzichten. Habe auch gehört dass die nicht so gut gealtert sind wie die 5,25 Zoll Disketten?

    ich verstehe diese ständige Preisdebatte echt nicht. Ich finde 800€ nicht teuer. Tanken finde ich teuer, Miete finde ich teuer, Urlaub sowieso und in letzter Zeit auch Kaffee und Schokolade. Aber für ein Stück hardware, nee, das ist nicht teuer zumal das Geld ja nicht weg ist sondern eben nur woanders. Kannste ja immer wieder verkaufen wenn sich der Geschmack ändert. Anders beim leer gefahrenen Tank. Also lieber mit dem Fahrrad einkaufen fahren und jedes mal 2€ ins Sparschwein, ruckzuck ist das nächste Stück hardware finanziert.

    Das mit der Diskettenlaufwerkslosen Version war auch mein erster Gedanke. Dafür halt noch bissel schlanker a la A600 oder mit (aus meiner Sicht verzichtbarem) Zehnerblock. Wäre nett gewesen und, ok, vielleicht 50 Ocken "billiger". Inzwischen hab ich einen Heidenspaß mit dem Laufwerk. Hat sowas haptisches, wie Schallplatten. Nichtsdestoaber fände ich eine Version ohne eingebautes mit solchem im eigenen Gehäuse durchaus immer noch reizvoll.

    Naja, bei mir ist da so: 800,-EUR für einen C64 sind in Ordnung, für einen MEGA65, den ich viel weniger nutze als einen C64, wäre mir das eben zu viel, wenn ich den dann nur einmal im Monat kurz einschalte. Dadurch dass eben alles teurer geworden ist, das Gehalt aber nicht mehr wird, achte ich schon darauf nur Sachen zu kaufen die ich auch oft nutze.

    Ist aber nicht so, dass ich denke der MEGA65 wäre keine 800,-EUR wert. Ne das ist schon alles sehr wertig gemacht und da steckt ganz viel Liebe und Entwicklungsarbeit drin.

  • ich verstehe diese ständige Preisdebatte echt nicht. Ich finde 800€ nicht teuer.

    Es gibt auch Leute, die merken 80.000 EUR fürs Hobby gar nicht und es gibt Leute, für die sind schon 80 EUR fürs Hobby nicht finanzierbar.

    Ist halt immer die Frage, was man sich für "Unnützes" leisten kann und will. Dass sich ein Retrocomputer, bei dem Viele erst überlegen müssen, was sie damit überhaupt machen sollen, für 800 EUR weniger verkauft, als eine Neuauflage (C64U) des ihnen bekannten C64 für 300 EUR, verwundert mich zumindest keine Sekunde. ;)