Interessanter Pokey Song

There are 15 replies in this Thread which has previously been viewed 822 times. The latest Post (September 1, 2025 at 12:45 PM) was by Kalbos.

  • Der Song ist ja mal so anders und gut, dass ich ihn mal teilen mag. Pokey in Bestform.

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  • Her mit weiteren Pokey Songs. Meine Retro Musiksammlung freut sich über jeden Nicht-SID. :)

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  • Der Song ist ja mal so anders und gut, dass ich ihn mal teilen mag. Pokey in Bestform.

    Klingt immer noch wie eine Türklingel die Husten hat ;)

    Micha

    Das ist ein Baustein um Drehregler für Pong Varianten abfragen zu können. Die Soundfähigkeiten werden in der Bezeichnung nicht mal erwähnt. Eine Türklingel trägt ihre Verwendungszweck wenigstens noch im Namen.

  • Das ist ein Baustein um Drehregler für Pong Varianten abfragen zu können. Die Soundfähigkeiten werden in der Bezeichnung nicht mal erwähnt. Eine Türklingel trägt ihre Verwendungszweck wenigstens noch im Namen.

    Ich frag mich warum AY-3-8912 Stücke besser klingen, was hat der was der Pokey nicht hat ?

    Hat der ADSR ?

    Micha

  • Das ist relativ einfach.

    Der AY-3-8912 ist primär ein Musikchip und Pokey primär ein Geräuscherzeugungschip.

    Im Grunde ist Musik auf dem Pokey ein Hack. Bei 4kb Plan im fertigen System, war an Musik gar nicht zu denken. Auch die Atari Automaten wo Pokey häufig verwendet wurde, spielten nicht nicht einem einzigen Fall Musik über den Pokey ab und hatten dafür immer richtige Musikchips im Gerät.

    Auch Paula trifft die Tonleiter nicht wirklich richtig, Pokey erst recht nicht und Tia eigentlich gar nicht. Als erster Chip in der Linie kann man bei Paula argumentieren, dass da mal auch die Möglichkeit von Musik in betracht gezogen wurde, bei der Entwicklung.

    Weiß gar nicht, wie die die Musik von Gyruss auf das VCS bekommen haben. Muss Zufall sein, dass das Stück scheinbar zu den Limits des Tia passt. (nee, hört sich ordentlich verstimmt an.Gerade noch mal angehört).

    Dafür das Pokey es eigentlich gar nicht kann, sind doch manche Ergebnisse wirklich gut. Ich mag ja 404 immer noch, quasi mein Alltime Favorit.
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    Hier klingt wie Atari ST, ist aber Intellivision auch aus dem Jahr 1979.
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  • Der GI Chip war Teil der PSS Reihe und die war breit aufgestellt, die sollte vor allen Spielzeuge, Spielautomaten (Glückspiel) und auch einfache elektronische Musikinstrumente befeuern.

    Die Computerhersteller haben diesen Chip erst danach entdeckt.

    Der Chip ist ja tatsächlich auch in günstigen Keyboards verwendet worden.

  • Der GI Chip war Teil der PSS Reihe und die war breit aufgestellt, die sollte vor allen Spielzeuge, Spielautomaten (Glückspiel) und auch einfache elektronische Musikinstrumente befeuern.

    Die Computerhersteller haben diesen Chip erst danach entdeckt.

    Der Chip ist ja tatsächlich auch in günstigen Keyboards verwendet worden.

    Darum geht es nicht - was sind die technischen Unterschiede ?

    Gib mal Infos, der Pokey hat 4 Stimmen mit 8Bit Genauigkeit, das reicht für den Bass nicht, man kann aber 2 Channel zusammenschalten - das ändert aber nichts am dünnen Klang.

    Hat der GI mehr Effekte ? Wellenformen ? ADSR ?

    Micha

  • Beide sind rudimentär (Rechteckgeneratoren), es sind ja sehr frühe Chips. ADSR hat der GI Chip auch nicht. Aber Hüllkurven hat der GI Chip durchaus. Sehr einfach für alle Kanäle gleich (aus X Möglichkeiten), allerdings auch nur für die Lautstärke.

    Der GI Chip hat aber 12 Bit Genauigkeit und trifft die Halbtöne sehr viel genauer und bietet einen Umfang von 8 Oktaven. Er kann kann Moll und Dur Stimmung wiedergeben, was Pokey ja z.B. gar nicht kann.

    Ich denke einen wirklichen Unterschied, sieht man auch im Rauschgenerator. Beim GI wurde Rauschen einem Kanal zugeschaltet, beim Pokey konnte jeder Kanal in ein Rauschmode versetzt werden.
    Beim Pokey sind das unterschiedliche Rauschmuster, die Effekte zur Bildschirmbegleitung wiedergeben. Beim GI war das eher ein weißes Rauschen, dass man dann in Stufen einstellen konnte. Damit lassen sich Snare oder Hi-Hat, oder auch Kick ganz gut darstellen. Das ist bei Pokey nur mit Trickserei möglich. Man kann vermuten, dass das bei GI von vornherein angedacht war. Während bei Pokey Explosionen und Raketen etc. wohl eher im Fokus stand.

    Ich halte es für absolut rudimentär, dass ein Chip zur Musikerzeugung wenigstens die Halbtöne gut trifft und Musik verschiedener Stimmungen wiedergeben kann. Das konnte Pokey nicht und TIA erst Recht nicht.
    Der GI Chip konnte das schon viel besser.

    Mit Pokey konnte man etwas tricksen, man konnte zwei Kanäle ergänzen, dann erhöhte sich die Genauigkeit (der Umfang blieb aber gleich). Das ist dann natürlich in einer nicht gebrauchten Genauigkeit, zumal sich die Anzahl der Stimmen dann reduziert und Akkorde nicht mehr so richtig funktionieren.
    Ich denke schon die Idee der 3 Stimmen logik, die man in den frühen Tagen so oft sieht, ist dem Musik Gedanken geschuldet, weil Akkorde und Dreiklänge generell von Wichtigkeit sind und Chipfläche halt gespart wurde, das war so das kleinste an Teiler von Musiktheorie und Umsetzungsaufwand.

  • Beide sind rudimentär (Rechteckgeneratoren), es sind ja sehr frühe Chips. ADSR hat der GI Chip auch nicht. Aber Hüllkurven hat der GI Chip durchaus. Sehr einfach für alle Kanäle gleich (aus X Möglichkeiten), allerdings auch nur für die Lautstärke.

    Das ist hier mein liebster GI Tune - das hat viel mehr Karakter als das Pokey Gedudel

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  • Ja.

    Ich mag ja den hier sehr gerne (man muss ja immer bedenken, dass die Rechner die Soundchips in Arten nutzen, dass den Designern der Chips bestimmt die Freundentränen in den Augen stehen). Aber das Video ist natürlich auch klasse.

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    Das ist so schade, dass der ST nicht einen OPL1 bekommen hat. Wenn der über Jahre mal grundprogrammiert worden wäre, wer weiß was dabei heraus gekommen wäre.

  • Ob ChatGPT eigentlich einen Chiptune fakten könnte ?

    Na ist doch ganz nett geworden, die 20 Sekunden Aktion.

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    Please login to see this link.Versuch 2.

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    Der FM Versuch.

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