Bemaßung der Befestigungspunkte der Hauptplatine

Es gibt 33 Antworten in diesem Thema, welches 1.774 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (23. August 2025 um 23:51) ist von Tobias.

  • Korrektur. Cyan ist natürlich 469er Board. die Gelben Ringe sind von den Bohrungen des Abschrimblechs des oben genannten Kalex 466er Boards.

  • Wozu die kleinen Löcher dienen sollen, kann ich ehrlich gesagt auch nicht so genau sagen.

    Ok, vielleicht finden wir es hier ja noch raus. Rein aus Interesse. :)

    Vielleicht waren die Boards aufgefädelt oder irgendwo aufgesteckt

    Bei einem Kompromiss verlieren beide Seiten. Machen wir es so, wie ich es will, verliert nur eine Seite :thumbsup:

  • Vielleicht waren die Boards aufgefädelt oder irgendwo aufgesteckt

    Vielleicht.

    Hatten die irgendwann mal ne Funktion oder sind das Überbleibsel aus der Produktion (einspannen, zentrieren...)?

    Oder vielleicht ein VC-20 Relikt. Aber ich glaube nicht.

  • Wenn Du es richtig machen willst, dann lege die Boards auf eine große weiße Unterlage aus Papier oder Pappe und übertrage die Bohrungen darauf. Dann alles schön vermessen.
    Einen Scanner würde ich für so ein Vorhaben nicht nehmen, weil das Ergebnis viel zu ungenau ist.

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  • Danke, werde ich ggfs. in Erwägung ziehen. Dann darf man aber wirklich null verrutuschen während des Übertragens.:woot:
    Zusätzlich zum Scannen messe ich auch manche Maße am echten Objekt soweit möglich.

    Ich habe dafür u.a. ein 50 cm Lineal von einem alten Zeichenbrett. Das lege ich beim Scannen auch drauf als Vergleich.
    Wie genau Lineal und Scanner sind, kann ich natürlich nicht sagen.

    Soll es auf 0,1 mm genau sein, bietet sich ein "Messschieber" an. Aber einen so langen habe ich nicht.:hammer:

  • In der Annahme, dass das alte Lineal vom Zeichenbrett akkurat ist, dann scannt der Scanner schon recht genau und wiederholbar.

    Bei den Scans, bei denen ich das Lineal zum Check mitgescannt habe, werden aus 400 mm des Lineals -> 389,55 ~ 389,75 mm in der Bilddatei. Kleiner "Underscan"...:D

    Das kann ich korrigieren mit Faktoren von 100,06 ~ 100,12 %.

    In Y-Richtung ist die Größenordnung ähnlich, eine separate Korrektor somit unnötig.

    Die Ungenauigkeit der Methode liegt wenn dann eher darin, dass die Löcher manchmal etwas unscharf sind durch den kleinen Abstand zur Scannplatte. Um es plan aufzulegen, müsste man sämtliche Bauteile entlöten.

    Lange Rede, kurzer Sinn: ich denke schon, dass die Scanmethode ausreichend genau ist. Zusätzlich zum Scannen werden manche Maße auch zusätzlich gemessen.


    Ich hab mal meine Ultimate Boards (Scan) virtuell unter das 250466-Plus Board (CAD) gelegt. (600 dpi)

    Dort sieht man mMn. ganz gut, warum es jetzt bei den U64E2 Boards manchmal zwickt mit den Befestigungsschrauben.

    Das U64E hat ja grundsätzlich weniger Bohrungen und die vorhandenen passen insgesamt besser zum Lochbild, zumindest zu dem des 250466-Plus.;)

    Das 250466-Plus Board muss jetzt nicht ultragenau sein, aber das hat es dann sicher mit dem RF-Gehäuse gemein. Es sein denn, man hat dort wirklich Konstruktionsunterlagen mit Maßen zur Verfügung gehabt statt einen Reverse Engineering Weg wie hier zu gehen.

    Die oberen beiden Bohrungen links, die schon beim U64E vorhanden sind, wanderten beim U64E2 um ~0,5 mm nach links. Der Abstand der beiden Borhungen zueinander blieb identisch.
    Die untere (neu kinzugekommene) Bohrung links unten scheint ebenfalls ~0,5 mm zu weit links zu sein.

    Entweder sind meine Messungen ungenau, oder beim Konstruieren ist was verrutscht, oder es gibt unterschiedliche Gehäuse (-Toleranzen) oder es sind Fertigungstoleranzuen.

    Ich werte dann die kommenden Tage mal einige Scans und Messungen aus.

  • Da hier eh mehrere C64Cs rumstehen, hab ich mal mit meinen Referenzlineal :D gemessen.
    Ich hab Fotos von den Messstellen (möglichst mittig im Bild) gemacht, um dann in Photoshop etwas genauer ausmessen zu können.

    Also das streut schon ganz schön. Andere Werke, anderes Material, andere Herstellungseinstellungen, unterschiedliche Alterung usw. können Ursachen sein.


    Die Distanz von linker zu rechter Bohrung von Board zu Board war bei den Messungen im Worst Case 0,85 mm (!)

    Also ich möchte da heute weder Boards noch Platinen für herstellen müssen. :whistling:

    Es bliebt als praktikabler Ansatz nur, die Bohrungen nicht zu klein auszuführen und diese möglichst zentral im Toleranzfeld zu platzieren.
    (Manche Platinen werden daher gar mit Langlöchern versehen.)

  • Soll oben natürlich heißen:

    Die Distanz von linker zu rechter Bohrung von Gehäuseunterschale zu Gehäuseunterschale war bei den Messungen im Worst Case 0,85 mm (!)

    Also ich möchte da heute weder Gehäuse noch Platinen für herstellen müssen. :whistling:

  • Heute hab ich mal mein VC-20 Board auf den Scanner gepackt.

    Also die Abschirmpappe sollte man schonmal nicht als Referenz für die Befestigungsbohrungen nehmen. :D


    Weiß jemand, wofür die markierten Öffnungen/Bohrungen mal gedacht waren?
    Von eBay hab ich ein Foto der Rückseite eines Longboards. Das hat vorne hat diese schwarzen Käfige. Aber auch die scheinen nicht dort befestigt zu sein.

    Danke und Gruß

  • Kurzer Zwischenstand.
    Ich will ja auch möglichst viele Nachbauplatinen erfassen. Hier mal die BMC64 Platine.
    Ich habe Daten zur v1.1 und v1.3 finden und online irgendwie für mich brauchbar umwandeln können. v1.3 hab ich mir zusätzlich als Platine besorgt zum einscannen.

    Im Zuge von v1.3 hielt man es offensichtlich für angebracht, an den meisten Stellen Langlöcher vorzusehen. ;)

    Dieses Board hier kriege ich nicht geladen/angezeigt/umgewandelt:

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    Könnte das bitte jemand in ein maßstäbliches SVG oder PDF umwandeln?

    Danke.

  • Dieses Board hier kriege ich nicht geladen/angezeigt/umgewandelt:

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    Könnte das bitte jemand in ein maßstäbliches SVG oder PDF umwandeln?

    TurboMicha vielleicht?

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  • Da über den Anbieter die Daten leider nicht so ohne weiteres direkt verfügbar sind, hat mir dankenswerterweise ein liebes Forumsmitglied den i-comp C64 Reloaded MK2 gescannt.:thumbsup:

    Ich hab die Bohrungen mal über das Ultimate64 Elite 2 Board gelegt. Hier mal ein paar Zehntel hin, dort ein paar her. Da wundert es nicht, wenn es dann im Zusammenspiel mit den verschiedenen Gehäusen an manchen Stellen zwickt.
    (Ich bin gespannt, wie das beim "Commodore" 64 Ultimate wird)

  • (Ich bin gespannt, wie das beim "Commodore" 64 Ultimate wird)

    Überraschenderweise wurde zum Board recht viel im aktuellen Video gezeigt. Zumindest zum Stand, als das gedreht wurde.

    Ich hatte Gideon am 14.06.2025 nach der Lage der Bohrungen des U64E2 gefragt, um Adapter für Brotkästen zu konstruieren, die keine Bohrungen für Shortboards haben. Bis heute nix, keine Antwort. Großes Geheimnis scheinbar. Aber da ist er nicht alleine.

    Grundsätzlich sind die Bohrungen des 3D-Renderings 1:1 so wie beim U64E2. Scheinbar war das aber erstmal nur ein Dummy, denn das Board ist zu kurz und entsprechend passen die unteren Bohrungen auch überhaupt nicht. NULL.

    Im Video wird am Anfang etwas Rumscrollen im Platinenprogramm gezeigt. Dabei erkennt man schon, dass mittlerweile fast überall "Langlöcher" benutzt werden.

    Die komplette Zeichnung zeigt man dann auch kurz. Die trägt übrigens das Datum von 12.08.2025.

    Man ist also mittlerweile auf jeden Fall zu der Einsicht gelangt, dass die Bohrungen des U64E2 so nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Vielleicht liest man hier ja auch still mit....:whistling:

    Diese Langlöcher könnten aus verschiedenen Gründen gemacht worden sein.

    Der stumpfsinnigste wäre, dass man beim C64U-Board einfach die Bohrungen von U64E2-Board und RF-Gehäuse verschmolzen hat. Die Bohrungen am RF-Gehäuse dürften sich nur mit SEHR viel Aufwand ändern lassen. Bleibt das Board.

    Weniger wahrscheinlich: Oder es steckt eine Untersuchung dahinter, bei welcher Bohrung bei allen vorhandenen Original- und Nachbaugehäuse welches Toleranzband nötig ist.

    MMn. kriegt man die Platine jetzt besser an allen Stellen festgeschraubt, als es beim U64E2 teilweise der Fall sein kann.

    Professionell oder ästhetisch sehen diese Schätzbohrungen imo für einen Originalhersteller nicht aus, besonders in transparenten Gehäusen. Vielleicht nimmt man zumindest Unterlegscheiben, die die Langlöcher zuverlässig auf allen Seiten abdecken.

    Anbei deckungsgleiche Bilder, die das Geschriebene verdeutlichen.

  • Noch als Ergänzung:

    Ich würde davon ausgehen, das die "Shortboard-Reihe" der Bohrungen final nicht im C64U Board sein wird. Warum sollte das Board derart festgeknallt werden? Und die Chance auf Nicht-passen steigt mit jedem Loch. ;)

    Vielleicht ein Ausblick auf C64C Ultimate Shortboards?

    Offen bleibt aktuell, was mit dem internen SD- und USB-Zugang passieren wird. Schon im U64E2 macht die Lage nicht alle User glücklich. Beim Longboard ist es gffs. nochmal unpraktischer. Es sei denn, man würde Öffnungen im Gehäuse vor.sehen Aber dafür müsste man die Formen ändern. Unwahrscheinlich, weil teuer, siehe oben.

    Im (zu kurzen) Rendering sind die Anschlüsse noch zu sehen. Im Platinenlayout vom 12.08.2025 fehlen sie (noch).