Stichwort Raubkopien

Es gibt 301 Antworten in diesem Thema, welches 16.035 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (24. August 2025 um 21:15) ist von rayden.

  • Ja das mit der Rechnung jede Kopie wäre ein Verkauftes exemplar passt meiner Meinung nach überhaupt nicht.

    Ich habe mir damals auch mal Spiele geholt die mein Taschengeld erlaubt hatten.

    Das waren 3 Fehlkäufe, Schönes Cover, unterirdische Spiele, danach hatte ich das sein lassen.

    Bei der Musikindustrie war das nach meiner Wahrnehmung ja noch absurder.

    Zu Zeiten von Schallplatten und Kassetten war für mich kein Gejammer da.

    Als dann CD´s kamen war das auch noch recht entspannt, erst als die CD Brenner auf den Markt gekommen sind hat das mit den schlimmen Kopieren angefangen.

    Als ob nie jemand eine LP/CD/Kassette auf Kassette kopiert hat die er sich bei nem Kumpel ausgeliehen hat.

    Die CD´s waren halt auch nicht günstig und was haben wir für nen Aufwand mit Kopieren der Covers und Aufkleber für auf die CD gemacht und warem immer noch billiger als das Orginal.

    Wenn die Rohlinge teurer oder die Orginale billiger gewesen wären wäre ganz bestimmt weniger Kopiert worden.

    Das wäre dann über die MAsse gegangen, ich hätte auch 3-5 € mehr für die Orginale CD ausgegeben statt mir den aufwand der Kopie zu machen, aber <10€ war damals halt nicht drinn.

    Heute Streamt man... da gibts gar keine Cover mehr... und die Hardware für die alten Medien vorzuhalten ist auch nicht jedermanns sache

  • Höhö, DAS Logo war auch auf den Deep Dance CDs... und die waren ja SOOO hochoffiziell...:bgdev

    Da wir das auch hatten, als Versuch, den alten Kaufmann an moderne Werkzeuge heranzuführen, hatte ich mal danach gesucht und war u. a. in Deinem Thread von 2009 gelandet. Hatte das Erstellen eines D64 letztlich eigentlich geklappt?

    Ganz ehrlich: ich weiß es nicht mehr. *schäm*
    :D

    Aber ich habe das noch... aber in Ermangelung einer aufgebauten 1541... aber auch das.... ja! Müsste ich echt mal (wieder) ran... :)

  • Wenn dann die Leute, die illegal ihr Tape gehört haben, dann aber auf der Konzert der Band gegangen ist, dann war das sicher wieder in Ordnung.

    Ja, das kann man alles auf keinen Fall 1:1 gegen rechnen. Hätte ich 200 kopierte Spiele nicht gehabt, dann hätte ich mir keine 200 Originale geholt, sondern vielleicht 2 weil für mehr einfach kein Geld da war.

    Ein Photoshop wäre auch nicht zum Quasistandard der Bildbearbeitung geworden, wenn es nicht zuhauf kopiert worden wäre, genauso wie Windows. Das soll das alles nicht schönreden, aber bei echt teurer Anwendersoftware glaube ich nicht dass Hobbykopien da irgendwas am Umsatz rütteln. Als wir dann Photoshop original für die Firma gekauft hatten, da war das dann was anderes, da wir damit für Kunden wirkliche Aufträge abgearbeitet haben. Privat hab ich Photoshop Jahre als illegale Kopie genutzt, sonst hätte ich das auch gar nicht so gut kennengelernt und auch nicht der Firma empfohlen zu kaufen. Das gleiche galt für Cinema4D und ein paar andere Geschichten.

    Ich möchte damit nur sagen, einfach Gegenrechnen ist viel zu kurz gegriffen!

  • Der Begriff der Raubkopie geht bis in die Tage des Buchdrucks zurueck:

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    - neue Spiele für den C64 -
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  • Original Spiele wurden von mir fast ausschließlich nur gekauft wenn ein fettes Buch mit bei war (Simulatoren von Microprose z.B.), oder Gimmiks mit bei lagen (Ultimate Stoffkarte, Adventures mit Rubbel-Riechkarten u.ä.).

    Ja, geht mir auch so, da bekommt man was für's Geld und ohne Anleitung macht's keinen Spaß, bzw. man kommt nicht weit.

    Ja das mit der Rechnung jede Kopie wäre ein Verkauftes exemplar passt meiner Meinung nach überhaupt nicht.

    Das behauptet heutzutage (hoffentlich) niemand mehr und wir sind uns sicher alle einig, dass das ein hoch angesetztes Klagelied der Hersteller war. Jeder, der bei Verstand ist, sollte das als Unsinn einstufen können.

    Entscheidend wäre die unbekannte Zahl der potenziellen Käufer. Es gab definitiv die Gruppe von C64 Besitzern, die sich ab und zu ein C64 Spiel hätten leisten können, es aber letztendlich nicht kaufen mussten, weil Freunde/Bekannte/Mitschüler eine Kopie anschleppten. Auch hatten die Eltern vielleicht keine Ahnung, bzw. es war ihnen egal. (bis dann irgendwann die Polizei vor der Tür stand, weil der Sohn die Kopien über Kleinanzeigen verhökert hatte ;) ).

    Bei "einfachen Spielen" bestand quasi keine Motivation mehr, Geld dafür auszugeben.

    Ja, fiese Kopierschutzmethoden sind ein Übel aus der Hölle, da sind wir uns sicher auch einig. Ich bin damals von Gunship gearscht worden, weil sich das Savegame mit dem SpeedDOS ROM in der 1541 immer direkt korrumpierte und das Auswahlmenü im Eimer war.

    Impossible Mission II hingegen war durch den krassen Fastloader dem schlechten Crack haushoch überlegen. Auch Intensity hatte ich mir spontan gegönnt, weil's im Kaufhaus rumlag und kein Freund es hatte.

    Wer aufgrund einer hübschen Verpackung einen Blindkauf tätigt ist selber Schuld. Aus diesem Grund ggf. alle Originalspiele zu verteufeln und Kopie(re)n zu rechtfertigen... schwierig.

    Die Piraten Kopierfraktion hat die Spiele nur umsonst bekommen, weil andere sie bezahlt haben. Schöne Zeit war's trotzdem. :D

  • Rubbel-Riechkarten

    Die habe ich auch immer geholt!! :thumbsup:8o

    "Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben,
    eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes."
    Salvador Dali (1904-1989)
    Avatar: Copyright 2015 by Saiki

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  • Privat hab ich Photoshop Jahre als illegale Kopie genutzt, sonst hätte ich das auch gar nicht so gut kennengelernt und auch nicht der Firma empfohlen zu kaufen.

    Adobe hatte ja mal sogar über mehrere Jahre das ganze CS2-Paket für jeden downloadbar auf der Homepage. Die Begründung war, daß sie den Aktivierungsserver deaktiviert hatten und Kunden mit dem Download das Produkt weiterhin installieren können. Allerdings wirft diese Begründung fragen auf. Wieso haben die nicht einfach einen Patch angeboten, der die Onlineaktivierung entfernt? Und warum hat man praktischerweise gleich einen Aktivierungscode beigelegt, wenn das nur für Bestandskunden gedacht sein soll, die bereits einen Code haben? Das war schon sehr provokativ, als wollte man potentielle Kunden an die Software gewöhnen, um sie dann mit einer neuen Version zu locken.

    Natürlich wissen die Entwickler auch um den Werbe-Effekt solcher Anwendungen und gehen deswegen in aller Regel nur gegen illegale Kopien vor, wenn diese kommerziell genutzt werden.

  • In dem Laden, wo ich meinen C64 damals gekauft habe (Kaufhaus Hagemeyer in Minden), gab es nur Bücher und Rechner. Software konnte man da nicht kaufen und der Abteilungsleiter hat fleißig mitkopiert ...

  • Höhö, DAS Logo war auch auf den Deep Dance CDs...

    Hast Du ein Beispielbild?

    Zu CD-Zeiten war doch eher dieses Logo anzutreffen:

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    Und so um die 2000, als sich die Musikindustrie mit Abspielschützen ausgetobt hat, um ehrliche Kunden zu vergraulen, war auch dieses öfter mal anzutreffen.

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    Das ist auch die Grundlage von der Ärzte-Parodie.

  • Raubmordkopiererei ist übrigens ein Themenschwerpunkt im äh... "aktuellen" 64'er-Heft 08/85:

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    Da kommt einem vieles bekannt vor.

  • Ganz ehrlich: ich weiß es nicht mehr. *schäm*

    Ginge mir auch nicht anders, das ist ja auch schon ein paar Tage her. Was ich hier gelegentlich an Notizen (?) oder Testaufbauten (??) finde, deutlich jünger, und ohne zu wissen, wer was wann wo und warum...die Last der Jahre, sie wird schwerer und schwerer... :D

  • Rubbel-Riechkarten

    Die habe ich auch immer geholt!! :thumbsup:8o

    Scratch 'n' Sniff von Leather Godesses of Phobos. :thumbsup: Infocom hatte die geilsten Goodies!

    ...und die getragenen Schlüppis aus dem Automaten nicht zu vergessen! :emojiSmiley-12:

    Handbuchabfragen fand ich mmer fair, wenn die Disketten kopierbar waren. So unsägliche Abfragen, wie bei Frontier Elite II, sind natürlich ein fetter Tritt in den Hintern für die Kunden. Da tendiert man zur Raubkopie, nur war es auch nicht immer sicher, dass der Crack 100% ok ist.

  • ...und die getragenen Schlüppis aus dem Automaten nicht zu vergessen! :emojiSmiley-12:

    Handbuchabfragen fand ich mmer fair, wenn die Disketten kopierbar waren. So unsägliche Abfragen, wie bei Frontier Elite II, sind natürlich ein fetter Tritt in den Hintern für die Kunden. Da tendiert man zur Raubkopie, nur war es auch nicht immer sicher, dass der Crack 100% ok ist.

    Da kann ich nur Karateka anführen. Entfernte man den Kopierschutz, stimmten diverse Prüfsummen nicht mehr. Das hatte zur Folge, dass der Meister nicht mehr besiegt werden konnte.

    Die Abfragen waren sehr gut im Code versteckt, so dass, soweit ich weiß, nur der REM-Crack 100%tig funktionierte. Ich hatte es mir einfacher gemacht, und den Floppy-Code so gepatch,

    dass der C64-Part per "M-R" immer den richtigen Wert ausgelesen hatte. Die Floppyroutine war, bis auf ein simples EOR #$15, für den ganzen Sektor, nicht weiter geschützt.:)

  • .und die getragenen Schlüppis aus dem Automaten nicht zu vergessen!

    :thumbsup:

    Dafür habe ich fast mein gesamtes Geld verbraten!!:D:hammer:

    "Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben,
    eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes."
    Salvador Dali (1904-1989)
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  • Zu "früher in der Zone West Deutschland gab es keine Games um die Ecke zu kaufen": Versandhandel. Ich habe schon mit 10 Jahren per Nachnahme Games bestellt. Z.b bei Joysoft Köln.

    Glaubt mir, es war möglich Original Games zu kaufen, Raubkopien waren halt billiger und viele von uns hatten als Kids eben kein Geld :)

  • Die waren nicht nur billiger, die lagen auch näher. In die Schule ging man sowieso quasi täglich, in der Pause wurden leere und befüllte Disketten hin- und hergetauscht und ausgedruckte Listen mit Wünschen markiert... wozu in Läden gehen oder bestellen wenn man seine Schulfreunde (die natürlich auch alle einen C64 hatten) sowieso jeden Tag traf...

  • die gecrackten Versionen waren ja teilweise Monate vor den Originale erhältlich...

    Karstadt hatte viele Commodore Module im Angebot, für ganz neue Sachen wäre man wirklich auf den Versandhandel angewiesen gewesen.

  • Wie ich schon schrieb: es war in unseren kindlichen Schädeln gar kein "Kaufen" vorhanden - das gab es in unserer Welt nicht.

    Ich erinnere mich genau (wie oben erwähnt), dass man zwar in den Läden rumgeturnt ist, aber das war eben unsere Art der Freizeitgestaltung (wenn wir nicht vor dem Cevi saßen :D ).

    Es machte einfach Spaß, sich innerhalb dieser "Welt" der neuen Technik zu bewegen. Klar lagen da die Spiele zum Kauf, aber niemand kam auf die Idee, diesen "anderen/unbekannten" Weg der Spielebeschaffung zu begehen. Außerdem war das Taschengeld ja eh schon für Leerdisks drauf gegangen. ;)