RetroRecipes hat die Marke Commodore gekauft....!

Es gibt 3.160 Antworten in diesem Thema, welches 209.905 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (13. Oktober 2025 um 01:51) ist von Jammet.

  • Ultimate64 ist so ungefähr das letzte Produkt, dass man Fünfzigjährigen mit leichtem Retro-Enthusiasmus verkaufen kann. Das muss eine betriebsfertige Lösung für maximal 100-150 Euro sein. THEC64, THEA500 sind da perfekt.

    Ich denke, dass es sehr gut möglich ist, die Ultimate64 unter 100 Euro bringen, wenn man an ein Volumen von 10.000 oder mehr denkt.Stückzahlen bedeuten alles für den Preis von Hardware. Der Einzelpreis des FPGAs liegt bei etwa 50 €, bei 10.000 Stück kann man direkt bei Altera kaufen, mit den richtigen Verhandlungen halte ich einen Preis von €20 für durchaus machbar.

    Zum Vergleich: Das FPGA des Mega65 ist bei Distributoren für über €200 zu haben, was Trenz zahlt, sind etwa €60.

    Die Hauptplatine des Ultimate64 hat neben dem FPGA und den Anschlüssen nicht sonderlich viele Komponenten, so dass möglicherweise geprüft wird, welche Funktionen für eine kostengünstigere Version weggelassen werden können.

    Natürlich wird auch Budget für Tastatur und Gehäuse benötigt, und der THEC64 wird auch mit einem Joystock geliefert. Commodore, so erwarte ich, wird beide Wege gehen, so dass Komponenten von einem Produkt zum anderen verschoben werden können.

    Wenn ich irgendwelche Zweifel habe, dann vor allem in finanzieller Hinsicht: Die Produktion von so einem Batch muss finanziert werden, bevor Geld hereinkommt. Jemand muss Geld haben und das finanzielle Risiko übernehmen.

  • Bin etwas überrascht, dass sich jemand wie Bill Herd tatsächlich für sowas her gibt. Sollte doch mehr dahinter stecken?

    Die Welt könnte einen low cost all-in-one personal computer schon gut brauchen. Der Raspberry Pi (400) machte es vor. Also ein Computer, der den Nutzer nicht bevormundet, sondern das Werkzeug an die Hand gibt, um ihn wirklich zum Computer seines Nutzers werden zu lassen. Bei Windows, MacOS & co. gehen wir da gerade gefühlt den Weg zurück zu den "dummen" Terminals der 70er Jahre ... na mal schauen, was die Herren so fabrizieren werden :)

  • Oh, was ich hier bis jetzt gelesen habe ist ja größtenteils sehr missmutig.

    Ich mag den Kanal und werde schauen was er mit Commodore macht, dann fälle ich mein Urteil. Klar möchte er damit Geld verdienen, das möchte jeder Geschäftsmann.

  • Weiß nicht ob es hier schon stand. Bei Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. findet man eine kurze Zusammenfassung. Was bisher geschah.

    Einen Schauspieler als Berater finde ich schon interessant. Aber mal schauen, man muss nicht immer alles nur schlecht reden, nur weil man

    selber nicht besser kann.

    Es gab auch schon Schauspieler, die dann Präsidenten und Gouverneure waren.

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  • Interessant. Retrogames verneint Interesse an der Marke zu haben. Allerdings hat Perifractic in Kommentaren sehr deutlich gesagt, dass Retrogames mit im Boot ist.

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  • Ultimate64 ist so ungefähr das letzte Produkt, dass man Fünfzigjährigen mit leichtem Retro-Enthusiasmus verkaufen kann. Das muss eine betriebsfertige Lösung für maximal 100-150 Euro sein. THEC64, THEA500 sind da perfekt.

    Ich denke, dass es sehr gut möglich ist, die Ultimate64 unter 100 Euro bringen, wenn man an ein Volumen von 10.000 oder mehr denkt.Stückzahlen bedeuten alles für den Preis von Hardware. Der Einzelpreis des FPGAs liegt bei etwa 50 €, bei 10.000 Stück kann man direkt bei Altera kaufen, mit den richtigen Verhandlungen halte ich einen Preis von €20 für durchaus machbar.

    Zum Vergleich: Das FPGA des Mega65 ist bei Distributoren für über €200 zu haben, was Trenz zahlt, sind etwa €60.

    Die Hauptplatine des Ultimate64 hat neben dem FPGA und den Anschlüssen nicht sonderlich viele Komponenten, so dass möglicherweise geprüft wird, welche Funktionen für eine kostengünstigere Version weggelassen werden können.

    Natürlich wird auch Budget für Tastatur und Gehäuse benötigt, und der THEC64 wird auch mit einem Joystock geliefert. Commodore, so erwarte ich, wird beide Wege gehen, so dass Komponenten von einem Produkt zum anderen verschoben werden können.

    Und du glaubst ernsthaft dass man 10000 Stück an den Mann/die Frau bringen kann ? An wen denn ?

    Wenn Commodore irgendwann mal was neues rausbringt muss das für den "normalen" Käufer vor allem eins sein : einfach und simpel zu konsumieren !

    Also etwas wie die Spielzeuge von RGL oder etwas, was sowieso jeder irgendwann mal neu kaufen muss wie ein Laptop oder Smartphone !

    Alles andere sowie das umlabeln bestehender Produkte halte ich von vorne herein zum Scheitern verurteilt.

    "Werter Pöbel, wertes Gesocks ... aus dem Arsche zieht euch den Stock ..."

  • Ich nehme keine Stellung zu den Erfolgsaussichten. Wenn man sich entschlossen hat, große Summen zu zahlen, hat man keine andere Wahl, als groß zu denken. Solche Zahlen sind jetzt die Targets und wenn sie nicht erreicht werden, geht Commodore wieder in Bankrott.

  • Ich habe ja jetzt auch ein U64. Es gibt ein zwei Dinge die man kritisieren kann aber unterm Strich ist es doch sehr gelungen.

    Wenn man sich jetzt so einen Nostalgie-Gamer daran setzt, der sich schon damals null für die Technik interessiert hat, der nur spielen will,

    wird der meiner Meinung nach, an den ganzen Menüs und Optionen verzweifeln.

    Wenn man so etwas machen will, warum nicht ? Aber da muss man noch einiges an Arbeit investieren. Das ganze muss viel leichter zu bedienen sein.

    Ich kenne Leute, denen ist KODI noch viel zu kompliziert. Und da brauchen sie nur ein Steuerkreuz und eine OK Taste.

    Diese Mehrarbeit kostet auch wieder Geld.

    C64 + TC64-2 / C128 + 1MB REU + RTC + TAPECART / 1541 / 1541-II / 1570 / 1571 / 1581 / SD2IEC

  • Allerdings hat Perifractic in Kommentaren sehr deutlich gesagt, dass Retrogames mit im Boot ist.

    Da spielt dir dein eigenes Wunschdenken (wieder mal ;) ) einen Streich. Ist jetzt aus dem Gedächtnis zitiert, aber das Gespräch in den Youtube-Kommentaren so ungefähr so aus:

    Kommentator: "Heißt das, dass eine Lizenzierung der Marke an Retrogames jetzt möglich wäre?"

    Peri: "YES!!"

    Das bedeutet überhaupt nichts, und schon gar nicht dass "Retrogames mit im Boot ist". Es bedeutet lediglich, dass eine Lizenzierung an Retrogames möglich ist - was wenig überraschend ist, wenn er die Marke jetzt kontrolliert.

    Oder anders ausgedrückt:

    Frage: "Heißt das, ihr könntet nach dem Erwerb der Marke Commodore jetzt theoretisch Krebs heilen versuchen?"

    Peri: "YES!!!!"

  • Ich nehme keine Stellung zu den Erfolgsaussichten. Wenn man sich entschlossen hat, große Summen zu zahlen, hat man keine andere Wahl, als groß zu denken. Solche Zahlen sind jetzt die Targets und wenn sie nicht erreicht werden, geht Commodore wieder in Bankrott.

    Niemand stellt in Frage, dass man groß denken muss. Was das U64 damit zu tun haben soll, ist dem Rest von uns ein Rätsel.

    Übrigens auch Perifractic, der das neue, demnächst zu präsentierende Produkt wiederholt als "retro-futuristisch" bezeichnet hat. Was genau ist denn deiner Meinung nach "futuristisch" am U64?

    Gideon ist BERATER, dessen Name taucht in dem Video auf, um Leute wie dich und mich heiß zu machen. Mehr Bedeutung hat das nicht.

  • Wer sagt denn, dass es im U64 nicht auch einen "Kiosk"-Mode geben kann, der eben genau auf "einfach" ausgelegt ist.

    Wenn die ROMs mitgeliefert werden dürf(t)en ist das Gerät einschaltbar und sofort startbereit.

    Beim TheC64 muss man für manche Funktionen auch mit Updates, USB und Configdateien hantieren, damit alles klappt.

    Sonst hat man für den Kaufpreis auch nur 64 zumeist alte Games.

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  • Wer sagt denn, dass es im U64 nicht auch einen "Kiosk"-Mode geben kann, der eben genau auf "einfach" ausgelegt ist.

    Wenn die ROMs mitgeliefert werden dürf(t)en ist das Gerät einschaltbar und sofort startbereit.

    Beim TheC64 muss man für manche Funktionen auch mit Updates, USB und Configdateien hantieren, damit alles klappt.

    Sonst hat man für den Kaufpreis auch nur 64 zumeist alte Games.

    Korrekt, trotzdem kommt man dann mit Tastatur + Keyboard + Joystick nicht billiger weg als bei einem TheC64 und da der schon im "einfach" Modus ist (und billiger) wird man (beim Endkunden, der keine Ahnung hat) auf den Dingern sitzen bleiben ;)

    "Werter Pöbel, wertes Gesocks ... aus dem Arsche zieht euch den Stock ..."

  • Ultimate64 ist so ungefähr das letzte Produkt, dass man Fünfzigjährigen mit leichtem Retro-Enthusiasmus verkaufen kann. Das muss eine betriebsfertige Lösung für maximal 100-150 Euro sein. THEC64, THEA500 sind da perfekt.

    Ich denke, dass es sehr gut möglich ist, die Ultimate64 unter 100 Euro bringen, wenn man an ein Volumen von 10.000 oder mehr denkt.Stückzahlen bedeuten alles für den Preis von Hardware. Der Einzelpreis des FPGAs liegt bei etwa 50 €, bei 10.000 Stück kann man direkt bei Altera kaufen, mit den richtigen Verhandlungen halte ich einen Preis von €20 für durchaus machbar.


    Und du glaubst ernsthaft dass man 10000 Stück an den Mann/die Frau bringen kann ? An wen denn ?

    Na mich zum Beispiel? Und ich bin zwar verliebt in nicht nur den C64, aber glaube nicht, dass der Kunde oder der Computer beide ausgefallen sein müssen um zueinander zu passen. Wenn der Commander X16 wohl eher nicht das Hauptgeschäft sein wird, wäre der Ultimate 64 nach wie vor das Ding was ich noch vor dem Commander X16 haben wollen würde. Und danach kann ich immer noch sehen was Commodore in Zukunft macht.

    Also ja, mich -- und andere wie mich. Die Homecomputer aus den 80ern lieben, so viel von der Technik darin verstehen wie ein Butterkeks, noch nie gelötet haben, kein Assembler programmieren und ohne Hilfe mit Basic nichts hinkriegen. Die *trotzdem* die Computer lieben! Ich bin so jemand, und behaupte, bei weitem kein Einzelfall zu sein. Ich denke es gibt weit mehr von meiner Sorte als vom harten Kern, oder die, die sich als sowas bezeichnen würden. Und ich bin auch gerne mit ein Teil davon, dafür reicht was ich im Herzen mit mir herumtrage auch noch aus. Deswegen geht's mir auch immer ein bischen auf den Nerv wenn man die Retrogames Maxi Geräte als Spielzeuge abtut ... ich bin kein C64 user zweiter Klasse. Ich bin einfach nur ein reiner Spass-user. Und potentieller Käufer vom Ultimate 64, mit oder ohne Commodore Logo.

  • Und du glaubst ernsthaft dass man 10000 Stück an den Mann/die Frau bringen kann ? An wen denn ?

    Na mich zum Beispiel? Und ich bin zwar verliebt in nicht nur den C64, aber glaube nicht, dass der Kunde oder der Computer beide ausgefallen sein müssen um zueinander zu passen. Wenn der Commander X16 wohl eher nicht das Hauptgeschäft sein wird, wäre der Ultimate 64 nach wie vor das Ding was ich noch vor dem Commander X16 haben wollen würde. Und danach kann ich immer noch sehen was Commodore in Zukunft macht.

    Also ja, mich -- und andere wie mich. Die Homecomputer aus den 80ern lieben, so viel von der Technik darin verstehen wie ein Butterkeks, noch nie gelötet haben, kein Assembler programmieren und ohne Hilfe mit Basic nichts hinkriegen. Die *trotzdem* die Computer lieben! Ich bin so jemand, und behaupte, bei weitem kein Einzelfall zu sein. Ich denke es gibt weit mehr von meiner Sorte als vom harten Kern, oder die, die sich als sowas bezeichnen würden. Und ich bin auch gerne mit ein Teil davon, dafür reicht was ich im Herzen mit mir herumtrage auch noch aus. Deswegen geht's mir auch immer ein bischen auf den Nerv wenn man die Retrogames Maxi Geräte als Spielzeuge abtut ... ich bin kein C64 user zweiter Klasse. Ich bin einfach nur ein reiner Spass-user. Und potentieller Käufer vom Ultimate 64, mit oder ohne Commodore Logo.

    Ich bezweifle ja auch nicht dass ein Markt da ist, ich bezweifle nur dass der alleine mit umgelabelten Retro-Geräten eine Firma am Leben hält ! Das kann (und darf) nicht das Ziel einer Commodore Auferstehung sein ... man braucht ein Zugpferd um normale Leute die auch nur im Ansatz etwas mit Commodore assoziieren dazu zu bringen ein Produkt zu kaufen ! Und das wird kein Retro-Produkt sein, dessen bin ich mir sicher ;)

    "Werter Pöbel, wertes Gesocks ... aus dem Arsche zieht euch den Stock ..."

  • Wissen Sie, Atari macht das im Moment auch. Es ist nicht gesagt, dass die Retroprodukte von Atari auch profitabel sind, aber sie sind da. Ich habe auch Zweifel, aber ich werde es nicht als unmöglich abtun. Es ist sehr einfach, eine solche Initiative von der Seitenlinie aus in den Boden zu stampfen. Lasst sie es einfach probieren.

  • Ich lass sie doch machen, ich kann da ja eh nichts dran ändern :D

    "Werter Pöbel, wertes Gesocks ... aus dem Arsche zieht euch den Stock ..."

  • Es ist sehr einfach, eine solche Initiative von der Seitenlinie aus in den Boden zu stampfen. Lasst sie es einfach probieren.

    Tun wir doch? Du warst derjenige, der angefangen hat Tagträume zu posten ("Millionen von U64! Retrogames an Board!"), also haben wir dich "von der Seitenlinie in den Boden gestampft" ;)

    Nix für ungut.

  • Ich kann das überhaupt nicht einschätzen, ob und für was ein Markt da wäre. Wieviel Mega 65 würden denn verkauft, wie viele The C64, wie viele Ultimate 64 und würden sich diese Leute überhaupt noch ein neues Produkt holen?

    Mir persönlich war der The C64 zu sehr Spielzeug ohne Ports für meine Zusatzhardware und den Mega 65 kann und will ich mir nicht leisten. Irgend ein gutes Fertigprodukt, preislich dazwischen würde ich aber durchaus interessant finden.

    lass uns im Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. treffen

  • Was ich etwas komisch faende waere halt ein gewisser Wildwuchs. Auf einmal haette man mehrere recht unterschiedliche Produkte, die aber doch irgendwie teilweise das gleiche machen, und die dann alle von Commodore sein koennten. Irgendwie kann ich mir noch nicht so recht vorstellen, das alles dann unter dem selben Namen im selben Shop anzubieten. Also z.B. einen TheC64 und einen C64 auf Basis des Ultimate64. Und dann noch einen MEGA65. Und alle haben irgendwie auch ein anderes Qualitaetslevel usw. Klar kann man verschiedene "Produktlinien" machen, aber irgendwie solls ja insgesamt doch ein bisschen zusammenpassen. Aber gut, die tatsaechlichen Commodore-Rechner damals waren ja auch alle irgendwie unterschiedlich, vom 8-bit-Heimcomputer zum zugekauften Amiga bis hin zum IBM-kompatiblen PC...

    Aber auch bei kleineren Teilen, wie z.B. SIDs - was, wenn 2 verschiedene SID-Nachbauten gerne das Commodore-Label haetten, die aber z.B. auch prinzipiell aehnlich funktionieren (z.B. beidesmal reSID-basiert), bekommt dann nur einer von beiden den Namen?

    - neue Spiele für den C64 -
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