Ultimate64 ist so ungefähr das letzte Produkt, dass man Fünfzigjährigen mit leichtem Retro-Enthusiasmus verkaufen kann. Das muss eine betriebsfertige Lösung für maximal 100-150 Euro sein. THEC64, THEA500 sind da perfekt.
Ich denke, dass es sehr gut möglich ist, die Ultimate64 unter 100 Euro bringen, wenn man an ein Volumen von 10.000 oder mehr denkt.Stückzahlen bedeuten alles für den Preis von Hardware. Der Einzelpreis des FPGAs liegt bei etwa 50 €, bei 10.000 Stück kann man direkt bei Altera kaufen, mit den richtigen Verhandlungen halte ich einen Preis von €20 für durchaus machbar.
Zum Vergleich: Das FPGA des Mega65 ist bei Distributoren für über €200 zu haben, was Trenz zahlt, sind etwa €60.
Die Hauptplatine des Ultimate64 hat neben dem FPGA und den Anschlüssen nicht sonderlich viele Komponenten, so dass möglicherweise geprüft wird, welche Funktionen für eine kostengünstigere Version weggelassen werden können.
Natürlich wird auch Budget für Tastatur und Gehäuse benötigt, und der THEC64 wird auch mit einem Joystock geliefert. Commodore, so erwarte ich, wird beide Wege gehen, so dass Komponenten von einem Produkt zum anderen verschoben werden können.
Wenn ich irgendwelche Zweifel habe, dann vor allem in finanzieller Hinsicht: Die Produktion von so einem Batch muss finanziert werden, bevor Geld hereinkommt. Jemand muss Geld haben und das finanzielle Risiko übernehmen.