Uralt Laptop Fragen

Es gibt 44 Antworten in diesem Thema, welches 7.306 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (16. April 2007 um 22:55) ist von ami4060.

  • Hallo

    Habe hier einen Toshiba T3100/20. Nun meine Frage: Wie kommt man bei dem ins Bios oder braucht man dazu extra eine Diskette? Was hatte er standardmäßig für ne Festplatte eingebaut? Und wenn das Bios auf Disk war, wo bekommt man das heutzutage noch her??

    Bitte helft.

  • bios auf diskette? hast du nur nen amiga 1000 zu hause? und kennst du schon google?

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    die 20 hinter dem t3100 heißt "20mb festplatte"
    und normalerweise kommt man bei allen toshiba-notebooks durch drücken der esc-taste in's bios.

  • bios auf diskette wäre mir auch neu =) aber bios auf festplatte gab es ab und an, sehr beliebt bei compaq rechnern zb.

  • Zitat

    Original von sauhund
    bios auf diskette wäre mir auch neu =) aber bios auf festplatte gab es ab und an, sehr beliebt bei compaq rechnern zb.


    Was meint ihr mit BIOS? Das BIOS selbst, oder das BIOS-Setup?

    Compaq hatte (zumindest in 286 und 386er-Zeiten) das BIOS-Setup tatsächlich nicht eingebaut; stattdessen mußte es erst von Diskette/Festplatte geladen werden.

    Bei (auch neueren) IBM-Laptops habe ich häufiger erlebt, dass die meisten BIOS-Einstellungen erst von einem laufenden Windows (!) heraus eingestellt werden können. Das eigentliche BIOS-Setup war da sehr eingeschränkt.

    Das eigentliche BIOS (im Gegensatz zum BIOS-Setup) wird wohl kaum komplett (!) nachladbar sein. Immerhin muss ja irgend jemand das nachladen anstossen.

    Sauhund, kannst du mir sagen, wo der Unterschied zwischen Diskette und Festplatte liegen soll?

    Gruß,
    - Spiro.

  • Zitat

    Das eigentliche BIOS (im Gegensatz zum BIOS-Setup) wird wohl kaum komplett (!) nachladbar sein. Immerhin muss ja irgend jemand das nachladen anstossen.

    ich meine sowas gab es aber.... klar das man einen urlader braucht der das eigentliche bios dann reinlädt, aber der kann ja seeeeehr primitiv sein und muss eigentlich fast nix können. (ein paar sektoren von einer festen position vom ersten IDE gerät an eine feste position im ram laden, das ist ja fast trivial)

    Zitat

    Sauhund, kannst du mir sagen, wo der Unterschied zwischen Diskette und Festplatte liegen soll?

    ääh, mir wäre das wie gesagt neu das man das setup (ja, natürlich nicht das eigentliche bios) bei besagten compaq rechnern von disk laden könnte..... bei meinem ging das zumindest nicht, der rechner war komplett tot nachdem ich auf die tolle idee gekommen bin doch mal die platte lowlevel zu formatieren =P eventuell musste man da irgendeine magische tastenkombination drücken damit er das setup von disk holt? da war compaq ja auch ganz gross in der beziehung =)

    Zitat

    Bei (auch neueren) IBM-Laptops habe ich häufiger erlebt, dass die meisten BIOS-Einstellungen erst von einem laufenden Windows (!) heraus eingestellt werden können. Das eigentliche BIOS-Setup war da sehr eingeschränkt.

    das gab es aber früher auch.... stichwort "amisetup". da gab es öfter mal OEM rechner mit amibios wo das setup sehr beschnitten war, teilweise so extrem das man kaum noch was einstellen konnte.

  • Hallo,

    Zitat

    Original von sauhund

    ich meine sowas gab es aber.... klar das man einen urlader braucht der das eigentliche bios dann reinlädt, aber der kann ja seeeeehr primitiv sein und muss eigentlich fast nix können. (ein paar sektoren von einer festen position vom ersten IDE gerät an eine feste position im ram laden, das ist ja fast trivial)


    Trivial? Hast du schon mal einen PC-HD-Controller programmiert?

    Zitat

    ääh, mir wäre das wie gesagt neu das man das setup (ja, natürlich nicht das eigentliche bios) bei besagten compaq rechnern von disk laden könnte.....

    Ich habe zu Hause (bei meinen Eltern) noch ein paar Compaq-Disketten rumliegen, die genau das ermöglichten. Von Diskette haben die Compaqs damals nämlich immer gebootet, von Festplatte nur, wenn sie im BIOS engetragen war. Da bekäme ein Setup von Festplatte ein gewisses Problem (Henne vs. Ei).

    Zitat

    das gab es aber früher auch.... stichwort "amisetup".

    Moment, so weit ich amisetup kenne ging es darum, Einstellungen vorzunehmen, die der OEM extra abgeschaltet hatte. Meistens deshalb, weil die Optionen nicht zuverläßig funktionierten. amisetup war eher ein "Hacker-Tool" als ein Tool für den Endkunden, anders als die Beispiele oben (IBM und Compaq).

    Zitat


    da gab es öfter mal OEM rechner mit amibios wo das setup sehr beschnitten war, teilweise so extrem das man kaum noch was einstellen konnte.

    Da wollte der Hersteller nicht, dass man etwas einstellt. Man kann dazu stehen wie man will, aber das ist auf jeden Fall eine andere Situation als die oben dargestellte.

    Gruß,
    - Spiro.

  • Zitat

    Trivial? Hast du schon mal einen PC-HD-Controller programmiert?

    ich hab (vor langer zeit..... =P) mal einen ide controller programmiert der aus nix als ttl bausteinen bestand =) ich glaub nicht das der controller im pc weniger kann =P das mit abstand aufwändigste ist da imho das ganze logisch->physisch mapping (und alles was mit der unterstützung verschiedener platten und modi zusammenhängt) sowie nicht zuletzt das filesystem. nur - für so einen urlader braucht man ja eigentlich nix davon, pio-mode 0 können alle platten, und um einen kleinen stage2 loader zu laden (der dann grösser sein darf als der urlader, und evtl dann wiederum das mapping kann) greift man einfach direkt auf physische sektoren zu.

    naja gut, trivial ist relativ =) aber auch nicht besonders abwegig... viele neuere systeme machen das so ähnlich (bei konsolen zb ist der urlader oft embedded in der cpu, der stage2 loader wird davon dann aus einem verschlüsselten flash geladen).... ich meine mich auch zu erinnern das es da früher andere (also nicht PC) systeme gab bei denen das so war.

    Zitat

    Moment, so weit ich amisetup kenne ging es darum, Einstellungen vorzunehmen, die der OEM extra abgeschaltet hatte. Meistens deshalb, weil die Optionen nicht zuverläßig funktionierten. amisetup war eher ein "Hacker-Tool" als ein Tool für den Endkunden, anders als die Beispiele oben (IBM und Compaq).

    ja und nein =) ich hatte mal einen rechner von nem bekannten da war das bios so dermassen kastriert das man dieses amisetup quasi bei jeder nicht triviallen hardwareänderung, zb beim wechsel der cpu (cache einstellungen, bustakt etc) brauchte. ob man das jetzt für etwas hält was der endkunde nicht machen soll ist die frage :)

    aktuell hab ich hier 2 compaq rechner als testsystem, da gibts solche einstellungen im bios auch nirgendwo, leider....denn ansonsten finde ich das bios, btw das setup, sehr genial gelöst (viele nette kleinigkeiten die mich teilweise echt überrascht haben und wo ich mich frage warum andre setups das nicht haben)

  • [quote]Original von Gobbo
    bios auf diskette? hast du nur nen amiga 1000 zu hause? und kennst du schon google?

    Entschuldige bitte wenn ich gefragt habe. Mann sind wir wieder freundlich.


    Aber mit ESC komm ich eben nicht ins Bios. Deswegen hab ich ja gefragt. Ich hab schon alles mögliche probiert. Kann es sein das es vielleicht ne Tastenkombination ist?

  • FN + Alle Tasten mal durchprobiert?

  • @ retrostyle

    Er hat keine Taste FN, hab gekuckt. Ich hab so ziemlich alles mögliche schon ausprobiert alle F Tasten usw... sogar mit Shift, aber er geht nicht ins Bios

  • Die Dinger hatten kein zugängliches BIOS. Ausser Ram einstecken oder Festplatte austauschen gabs da nicht einzustellen. Für jedes upgrade kam gleich ein neues Model raus.

    cu

  • hawooo!! ^^

    Sonst frag doch mal im DOS-Forum nach... die haben mir bei meinen Uralt-DOSen auch immer helfen können...

    dos.skillreactor.org

  • Zitat

    Original von Abrexxes
    Die Dinger hatten kein zugängliches BIOS. Ausser Ram einstecken oder Festplatte austauschen gabs da nicht einzustellen. Für jedes upgrade kam gleich ein neues Model raus.

    cu

    Ich will ja eben nur die Festplatte einstellen. Nachdem die Bios Batterie leer ist, was ja auch kein Wunder ist, findet er die Platte logischerweise nicht. Aber ich komm ja noch nicht mal dahin, das ich da irgendwie ne Platte einstellen kann.

  • dann müsste er auch ein BIOS haben sonst gäbs keine Batterie. Kannst du mal ein Foto der Tastatur machen?

    cu

  • ist die batterie nicht primär für die RTC?

  • Zitat

    Original von sauhund
    ist die batterie nicht primär für die RTC?


    ... in der auch die BIOS-Setup-Einstellungen gespeichert werden.

    Gruß,
    - Spiro.

  • Zitat

    ... in der auch die BIOS-Setup-Einstellungen gespeichert werden.

    naja, bei nem laptop würde es mich aber nicht wundern wenn die in nem eeprom stecken, oder gar unveränderlich sind. (mich wundert vielmehr das die einstellungen bei neueren boards _nicht_ in nem eeprom landen)

  • Zitat

    Original von sauhund
    naja, bei nem laptop würde es mich aber nicht wundern wenn die in nem eeprom stecken, oder gar unveränderlich sind. (mich wundert vielmehr das die einstellungen bei neueren boards _nicht_ in nem eeprom landen)


    Wer sagt, dass sie nicht in einem EEPROM landen? Das Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. ist doch quasi so etwas. Es würde mich nicht wundern, wenn einige Teile der Configuration auch dort landen.

    Gruß,
    - Spiro.

  • @ami4060: Irgendwo hier liegt auch ein T3100 herum. Dieser Lisk sollte Weiterhelfen:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Das Dateichen auf eine DOS-Bootdisk kopieren, von jener booten, Dateichen ausführen, Spass haben.

    Je nach Revision müsste es auch gehen, wenn Du vorm Einschalten F2 'runterdrückst, einschaltest und die Taste so lange unten hälst, bis Du im Setup Utility landest.

  • Zitat

    Wer sagt, dass sie nicht in einem EEPROM landen? Das ESCD ist doch quasi so etwas. Es würde mich nicht wundern, wenn einige Teile der Configuration auch dort landen.

    wenn da nur teile der einstellungen landen ists ja noch beknackter, wieso nicht alles? =)