Pongkonsole im Eigenbau..?

Es gibt 39 Antworten in diesem Thema, welches 14.783 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (22. November 2009 um 12:38) ist von daffy.

  • Vor ein paar Jahren gabs mal bei Conrad nen Bausatz,um sich ein "Telespiel" (Pong) nachzubauen.
    Ich weiß allerdings nicht,obs das noch gibt ...
    Gibts vielleicht im Netz was ähnliches,nen Schaltplan oder so?
    Ein Pongnachbau fänd ich nämlich reizvoll ...

  • Würde mich auch mal interessieren, genau das gleiche habe ich nämlich diese Woche auch schon gedacht.

    Von den Bauteilen, dürfte es wohl nicht soviel Arbeit sein. Allerdings wird man doch auch ein ROM brauchen um das Pong Spiel einzublenden oder?

    Gruß
    Pentagon

  • Das Pong Spiel gibt es seit 30 Jahren in einem einzigen IC ;)

    In jeder Konsole war fast das gleiche drin.

    Die Odyssee 2001 war dagegen noch diskret ohne ICs aufgebaut und konnte keinen Punktestand. Sowas wär mal witzig.

    TP

  • Hallo,

    habe ich dank Jogi auch schon rausgefunden. Es ist ein AY-3-8500 IC und recht einfach zu beschalten. Allerdings erstmal eins finden...

    Gruß
    Pentagon

  • Aus meiner Linkliste:

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    :D

    Die Bauteile für das SX Color Game System liegen bereit, aber die Zeit ist momentan knapp bemessen.

  • Zitat

    Original von Pentagon
    Hallo,

    habe ich dank Jogi auch schon rausgefunden. Es ist ein AY-3-8500 IC und recht einfach zu beschalten. Allerdings erstmal eins finden...

    Gruß
    Pentagon

    Hier!

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    TP

  • Ich habe das Teil von Conrad bei mir liegen. Da drauf steckt ein PIC, ein Quarz und ne handvoll weitere Kleinteile.

    Die Steuerung erfolgt dabei digital über Taster...während der o.g. Pong-Chip ja analoge Eingänge hat.

  • Moin. :winke:

    Sehr interessant der Schaltplan. Ich habe noch mehrere von diesen AY-3-8500, und ich will doch mal schauen diese in den Tiefen meines Bastelkellers zu finden. Die waren damals irre teuer und für Reparaturzwecke. kosteten damals 50.- DM im Einkauf oder so, weiss nicht mehr genau.

    Es wäre doch sicher ein cooles Eigenbau Projekt, oder ?
    Ich werde auf jeden Fall die Sache in Angriff nehmen. Ein Pong Game mit Original Chip, ... klasse das wäre was. Diese Schaltung die TePe gepostet hat, ist die getestet und funzt ? Wo kommt die her ?

    Wenn ich recht informiert bin war eins der ersten Pong Games ein irre aufwändiges Teil mit unzähligen Logic Chips.

    Bye
    Stephan

  • HI,

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    Ich habe nee kleine Menge AY 3-8500-1 habe sie aber noch nicht getestet wie das Bild am PAL ist, vieleicht S/W.. :)


    Gruß Jogi

  • Moin.

    Also ich denke das wird nicht gehen. Ein NTSC Bild hat weniger Zeilen und eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hz und nicht 50 wie bei PAL.

    Es wird nur ein wirres Zeilenzappeln zu erkennen sein. Aber wer einen Multinorm TV sein Eigen nennt, wird es sicher hinbekommen.


    Gruß
    Stephan

    Einmal editiert, zuletzt von Backfire (25. April 2007 um 00:22)

  • ....Ein Pong Game mit Original Chip,.....


    wird in der regel mit dem atmega avr8-32/16mhz oder einem pic realisiert.

    ich habe ein atmegaboard und progge mit bascom bzw asm.

    das videosignal "fbas" wird erstellt in asm, geht mit bis zu 40 zeichen und 25 zeilen, tolle sache. man kann es selber proggen das signal ohne einen videochip.

    mfg

  • Moin.

    :respect:
    Mit Atmels kenne ich mich nicht so aus, aber mit Pic´s bin ich auf dem Wege.
    Sowas mit einem Pic zu realisieren ist auch mal ne Herausforderung. Bildsignal per Software, ... aber ich meine das es da schon Projekte gibt.

    Aber mit einem Original AY-3-8500 ist das viel cooler und der erste Aufbau funktioniert auch schon. Ich werde das demnächst auf Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. auch veröffentlichen.

    Der Oszillator ist unkritischer als ich dachte. Er muss ungefähr 2MHz bringen.
    Auf jeden Fall funktioniert das Pong-Game. Die ganze Schaltung nimmt man gerade 50mA auf.

    Echt witzig, als Kind durfte ich sowas nie haben.
    Es hieß immer, das sowas nichts ist :prof:

    Nun müssen noch zwei schicke Paddles gebastelt werden und ein Netzteil das 6,4 Volt DC liefert. Dann noch ein ordentliches Gehäuse für die Konsole.


    Bye, bis zum nächsten Mal.

    Stephan

  • Zitat

    Originally posted by c64-camper
    Vor ein paar Jahren gabs mal bei Conrad nen Bausatz,um sich ein "Telespiel" (Pong) nachzubauen.

    Eine Anleitung von 1976 Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..

    Ein Nachbau mit neueren ChipsBitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..

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  • Pff, wenn schon, dann bitte das Original nachbauen!

    Hier:

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    Sind insgesamt 66 TTL Chips. Die 9316 Bausteine sind in Wirklichkeit 74LS161 Chips. Der Hauptoszillator ist 14,318Mhz.

  • TTL-Grab!!!

    Blog: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - The Seventies Board: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Ein Terminal und ein Z80 :D

  • Naja, dann lieber Pong-on-a-chip...
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. (PDF)

    EDIT: Meh, war oben schonmal genannt, sorry.

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    2 Mal editiert, zuletzt von AntaBaka (3. September 2007 um 12:46)

  • Zitat

    Original von Backfire
    Also ich denke das wird nicht gehen. Ein NTSC Bild hat weniger Zeilen und eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hz und nicht 50 wie bei PAL.


    Argh schon wieder der Unsinn. NTSC/PAL hat rein gar nichts mit der Bildwiederholfrequenz zu tun, sondern mit der Farbkodierung. Es gibt auch 60 Hz PAL (in Argentinien z.B.).

  • Einen Pong Chip zu verbinden ist langweilig! :) Die TTL's für das Original kann man noch alle bekommen...

    Original Atari Pong von 1972:

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    Noch geiler ist Space War von Bushnell. Alle Grafiken sind dort in Dioden Arrays gespeichert....

    Oder Schau Dir mal Indy 800 von 1975 an. Zuerst den Screenshot, dann die Monster Horde von TTL Chips, die die Spielelogik realisieren...

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    Der C64 ist eine hochintegrierte, supermoderne Maschine!

  • Wer keine Lust hat, sich Pong nachzubauen, kann den Emulator runterladen:

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    Der simuliert das Pong TTL Grab als Schaltung, und schafft auf einem AMD 3000+ Rechner 1 Frame alle 8 Sekunden.

    Die grösste Herausforderung momentan für Emulatoren Schreiber ist nicht moderne Konsolen/Automaten zu emulieren, sondern die Nicht-CPU Spiele aus den 70ern mit ihren diskreten TTL Schaltungen. Dadurch ist ein ziemlich wichtiger Teil unserer digitalen Kultur momentan nicht zugänglich.