Commodore-Relaunch -- Interview mit Michiel Kroder

Es gibt 82 Antworten in diesem Thema, welches 13.327 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (15. Mai 2007 um 19:40) ist von BastetFurry.

  • Liebe Forum-64 Freunde,

    Ich halte es für sinnvoll, hierfür noch mal einen eigenen Thread zu öffnen, da mein gestriger Thread lediglich eine Anfrage für Themenvorschläge bzgl. des Interviews war.

    Leider kamen ja keine Vorschläge für Fragen, also hab ich mir kurzerhand selbst welche ausgedacht. Hier also meine kleine CeBIT 2007 Commodore-Reportage...

    An meinem heutigen CeBIT Besuch konnte ich mir Michiel Kroder, Content Manager bei CommodoreGaming schnappen und ihn zu einem Interview für uns, die Commodore Gemeinde, bewegen.

    Viel Spaß beim Lesen!


    Montag , 19. März 2007, 7:00 UHR

    Es ist Montag. Meine Vorfreude auf die CeBIT ist von der Tatsache, dass ich verschlafen und damit mein Frühstück versäumt habe, etwas getrübt. Pünktlich fahren meine Arbeitskollegen, die mir das völlig überzogen teure CeBIT-Ticket aufgeschwatzt haben, und ich los. Die Straßen sind erstaunlich frei. Außer einem Formel -1 Piloten mit Koordinationsschwierigkeiten konnte niemand die gemütliche Autobahnfahrt stören.

    Montag , 19. März 2007, ca. 10:00 UHR

    Da ist es, das gigantische Messegelände der CeBIT. Hinein kommt man nur per Eintrittskarte, die in automatische Drehgatter gesteckt werden musste. Neben jedem dieser Gatter stand jedoch noch eine Person, die die Funktion der Geräte überwachen sollte. Da fragt man sich, ob dieser neumodische Kram wirklich Kosten einspart...

    Montag , 19. März 2007, ca. 10:20 UHR

    Ich wusste, ich hätte meine Krawatte, die ich mir Probeweise heute morgen anlegte, anbehalten sollen. Im "Räuberzivil" sind wir für die Aussteller nämlich anscheinend genau so interessant, wie ein Kaugummi unter der Stiefelsohle. Nun denn, so wird man wenigstens nicht von jedem angequatscht. Auf vielen Ständen ist nämlich noch tote Hose und wir können uns relativ frei umher bewegen.

    Also erst mal in den LinuxPark. Als begeisterte, jahrelange Linux-Anwender stürzten wir uns auf die Stände. Aber wirklich Neues war hier nicht zu entdecken. Es wurden einige Vorträge über die Zusammenarbeit von ActiveDirectory mit Linux-Netzen gehalten und der Ubuntu-Stand (ein Tisch und ein Hocker) bettelte um 5 Euro Spenden. Daneben gab es natürlich viele Unternehmen, die mit eigenen Linux-Distributionen und Supportleistungen den Mittelstand anpeilten.

    Montag, 19. März 2007, ca. 13:30 UHR

    Im Marathon haben wir uns die anderen Hallen angeguckt. Maushersteller reihte sich an Maushersteller. Es gab keine große Produktvielvalt, sondern eher massenweise Kopien in mehr oder minder guter Qualität. Naja, wer's braucht. Man darf nicht vergessen, dass der Großteil der Messe nicht für den typischen Konsumenten gedacht ist und einige Unternehmen diese große Vielfalt unter dem ständig gleichen vielleicht schätzen.

    Montag, 19. März 2007, ca. 13:45 UHR

    Endlich, da oben prankt es. Das leuchtende C=! Der einzige Grund, mich auf diese CeBIT zu freuen, schien in greifbarer Nähe zu sein. Mein Tempo beschleunigte sich, dass meine Kollegen zwangsweise auch. Ich war gespannt auf das, was ich am Commodore-Stand finden würde.

    Doch dann die Enttäuschung. Es handelte sich bei dem angepeilten Stand um den CommodoreWorld - Stand, der mit Multimedia-Produkten rund um eine iTunes-ähnliche Online-Plattform namens CommodoreWorld warb. Nicht, dass ich das Projekt von vornherein verurteilen möchte, aber es war eben nicht das, was ich sehen wollte.

    Montag, 19. März 2007, ca. 14:00 UHR

    Bei unseren Streifzügen stießen wir auf den GIGA - Stand. Hier wurden einige Erinnerungen wach. Früher mochte ich dieses Fernsehrformat wirklich gerne. Warum, kann ich nicht mal genau sagen, aber es war für mich immer noch interessanter als der andere Müll, der am Nachmittag das Fernsehprogramm bestimmte.

    Hier wurden verschiedene Themen der CeBIT vorgestellt und e-Sports-Gefechte ausgetragen. Zumindest ließ sich ein Intel-T-Shirt ergattern. Moment... INTEL? Ihgitt! Naja. Vielleicht freut sich ja wenigstens einer meiner Bekannten darüber, es als Putzlappen zu benutzen...

    Montag, 19. März 2007, ca. 15:00 UHR

    Nun, durch den Tipp eines anderen Kollegen, der sich mit einer kleinen Gruppe selbsständig auf den Weg durch die CeBIT gemacht hatte, gelangten wir endlich an den Stand der CommodoreGaming. Bilder des Standes findet Ihr im entsprechenden Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..

    Interessiert begutachtete ich zunächst mal die Rechner, insbesondere die Gehäuse. An den Geräten konnte natürlich auch Probe gespielt werden. Allerdings waren die spielbaren Titel für die vorhandene technische Ausstattung der Geräte etwas schlecht gewählt. Die spielbare Version von "Teenage Mutant Hero Ninja Turtles" war zwar vom Prinzip sehr witzig, grafisch aber eher auf dem Niveau von mittelmäßigen PlayStation 2 Titeln. Natürlich ist die Grafik für die Qualität eines Spieles nicht ausschlaggegend. Aber wenn ich einen Ferrari vorführen möchte, mache ich das doch auch nicht in einer verkehrsberuhigten Zone.

    In einigen Glasvitrinen konnte man dann auch noch ein paar Objekte betrachten, die einem warm ums Herz werden ließen. Mein neidisches Auge fiel allerdings auch sofort auf die stylischen T-Shirts der Commodore-Mitarbeiter, die es aber leider nicht als übliches Give-Away gab...

    Nach einer Weile sprach ich den nächsten Verfügbaren Mitarbeiter des Standes an. Nachdem ich mich kurz vorstellte, stellte man mich dem CommodoreGaming Content Manager Michiel Kroder vor, der die Leitung des Standes inne hatte.

    Der war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch mit einem anderen Besucher der Messe beschäftigt, der ihm in gebrochenem Englisch die Tatsache vermitteln wollte, dass er "e kommodore in mai kella häf". Nachdem sich beide mit einem fragenden Blick voneinander verabschiedeten, wandte er sich sofort zu mir und gab mir die Hand.

    Nach dieser freundlichen Begrüßung stellte ich mich erneut kurz vor und erklärte ihm, dass ich für unser Forum gerne einige Fragen bzgl. des Relaunch der Marke Commodore stellen wollte. Wir einigten uns darauf, dass Ganze in Englisch abzuhandeln, damit er sich nicht mit seinem -nach eigenen Angaben- gebrochenen Deutsch abquälen müsste.

    Hier das Interview in kompletter Form:

    MK: Sie sehen noch sehr jung aus - für einen Commodore-Fan...

    BL: Naja, also ich bin 24. Mein erster Computer war ein Commodore 64, dessen Faszination mich bis heute nicht losgelassen hat.

    MK: Ja es ist erstaunlich, wie sich die Begeisterung für die klassischen Heimcomputer in allen Altersgruppen wiederfindet.

    BL: Gute Musik von "damals" findet ja auch immer wieder neue, junge Hörer. Herr Kroder, ihr Auftritt auf dieser Messe wird von vielen Commodore-Fans interessiert aber auch sehr skeptisch beobachtet. Wie waren die bisherigen Reaktionen auf dieser Messe?

    MK: Nun, sie waren durchweg sehr positiv. Wir waren sehr gespannt darauf, wie der Relaunch der Marke Commodore in dieser Form in der breiten Öffentlichkeit aufgenommen werden würde. Natürlich ist die CeBIT nicht das Maß aller Dinge. Es wird sich zeigen, wie sich dieses Projekt entwickelt, aber wir sind voller Tatendrang.

    BL: Viele Mitglieder der Commodore-Community betrachten diesen "Relaunch" mit Ratlosigkeit. Viele suchen den Bezug zu dem, was einst das Unternehmen Commodore ausmachte, und finden scheinbar nur wenig in dem, was Sie heute verkörpern.

    MK: Ja, das haben wir mitbekommen. Wir waren ein Haufen junger Leute, die dieses Projekt CommodoreGaming initiierten. Und das mit einem äußerst begrenzten Budget. Wir überlegten uns, wie wir den Namen Commodore wieder ins Gespräch bringen könnten. Wir waren alle selbst begeisterte Commodore-Spieler und das ist auch das, was als schönste Erinnerung geblieben ist.
    Wir produzieren diese Rechner und statten sie mit Komponenten aus, die keinen Vergleich mit anderen Spielerechnern der gehobenen Klasse scheuen müssen. Wärend Unternehmen wie Intel Ihre neueste Technik auf dieser Messe in Form von Prozessoren präsentieren, sind Sie in unseren Geräten längst eingebaut.

    BL: Ist es denn nicht auch so, dass es aus unternehmerischen Gründen wenig erfolgversprechend wäre, nur mit aufgewärmten Produkten aus der Vergangenheit wieder auf dem Markt zu erscheinen?

    MK: Ja genau. Wir standen vor einigen Alternativen. Option 1: Wir entwickeln ein völlig eigenständiges, neues Commodore System, dass sich neben die Standard-PCs und Apple-Rechner einreiht. Man muss dann aber ergründen, ob für eine solche Plattform überhaupt ein Markt bestünde.
    Natürlich würde jeder von uns sich so etwas wünschen, aber letztenendes wollen wir ja auch ein Produkt verkaufen und nicht ein weiteres Beispiel in der Reihe von Systemen, die sich nicht durchsetzten, abliefern.

    Wenn man sieht, welchen -doch geringen- Anteil die durchaus guten Apple-Rechner auf dem Weltmarkt ausmachen, wäre das Todesurteil für ein solches Projekt schon vor der ersten Schraube unterzeichnet. Die frühen Jahre der Computerbranche waren gut für Pioniere, denn man konnte leichter als heute etwas Revolutionäres durchsetzen.

    Wir möchten mit unseren Systemen natürlich einen möglich breiten Markt ansprechen.


    Teil 2 folgt...

  • Teil 2:

    BL: Das ist wohl der häufigste Streitpunkt in den Diskussionen um den Commodore-Relaunch. Natürlich gibt es noch Millionen Commodore-Liebhaber, die sich etwas mehr "Retro" wünschen, aber ob man aus unternehmerischer Sicht darauf einen Markt aufbauen kann, ist fraglich.

    Aber welche Zielgruppe wollen Sie denn nun konkret ansprechen? Diejenigen, die den Commodore noch aus ihren jungen Jahren kennen, wollen gerne die Vergangenheit wieder aufleben lassen. Die "Gamer", für die Ihre neuen Rechner ja ganz offensichtlich geschaffen sind, werden immer jünger. Viele von ihnen kennen den Namen "Commodore" vielleicht noch von Erzählungen Ihrer Väter oder anderen älteren Verwandten/Bekannten, werden dieser Marke aber wohl nicht so viel Bedeutung zusprechen, wie wir Commodore-Fans.

    MK: Um diese "Retro"-Frage vielleicht etwas zu entschärfen: Wir haben vor, wenn der Relaunch von Commodore erfolgreich abläuft, eine besondere Edition des Original-C64 heraus zu bringen. In welchem Umfang das wird, kann ich zu diesem Zeitpunkt einfach noch nicht sagen. Aber es liegt uns sehr am Herzen.

    Die neuen Rechner sollen natürlich auch junge Menschen, eben vor allem die zahlreichen Gamer, ansprechen. Wie war es denn in den 80ern? Wurden da nicht vor allem die jungen Menschen von den Fähigkeiten des Commodore 64 und der anderen Commodore-Rechner angezogen?

    Wir bieten unheimlich fortschrittliche Technik, gebündelt mit einem neuartigen Design zu erschwinglichen Preisen. So etwas lässt sich auch nicht aus eigenen Mitteln komplett produzieren, ohne auf vorhandene Technik wie Prozessoren etc. zurück zu greifen. Das wäre Irrsinn.
    Ich glaube, wir können sowohl junge Spieler als auch das reifere Publikum mit unseren Produkten begeistern!

    BL: Ist es denn nicht auch so, dass man den Geist Commodores eher damit am Leben erhält, technisch auf der Höhe der Zeit - oder ihrer Zeit etwas voraus - zu sein, als sich ständig an alte Dinge zu kletten und sie einfach nur zu reproduzieren? Commodore war ja damals für ihre -im Vergleich nicht immer neueste - aber dennoch sehr fortschrittliche Technik bekannt.

    MK: Exakt! Wir wollen Commodore in ein neues Zeitalter führen. Wir müssen mit den zahlreichen anderen Anbietern mithalten können!

    BL: Wann werden die Rechner denn nun im Handel erhältlich sein? Und wie teuer werden sie?

    MK: Mitte April beginnen wir mit dem regulären Verkauf. Man wird die Rechner direkt über uns beziehen können, aber auch im normalen Fachhandel. Das Einsteiger-Modell (Anm.: der C=g mit Intel Core 2 Duo, 250 GB HDD, 2GB RAM @ 667 MHz,7.1 Sound, nVidia 7900 GS 256MB), welches im Vergleich zu vielen Rechnern dieser Preisklasse sehr weit vorn liegt, wird es für ca. 1200 Euro bis 1400 Euro geben.
    Zu den Preisen für den C=gs, C=gx un den C=xx kann ich zu diesem Zeitpunkt noch keine genauen Daten angeben, sie werden aber in den nächsten Wochen veröffentlicht.

    BL: Erzählen Sie mir etwas von den Gehäusedesigns.

    MK: Ja, wir verwenden hier eine Technik, die die Prinzipien des Sublimationsdruck (bekannt aus der Textilbranche) verwendet. Dabei wird die Farbe der Motive in Gasform mit dem Material vereint, auf das sie gebracht werden soll. Anschließend ziehen wir eine Schicht Klarlack darüber.
    Zwar kann so der Klarlack Kratzer abbekommen, das eigentliche Motiv darunter ist quasi unzerstörbar, da sie "Teil" des Gehäuses ist.

    BL: Wie viele verschiedene dieser Designs wird es zum Verkaufsstart geben?

    MK: Wir gehen von ca. 1000 -1500 verschiedenen Designs aus. Viele dieser Designs sind lizensierte Grafiken von Spielen. Diese Linzenzverhandlungen dauern natürlich immer etwas, deshalb ist es schwierig, jetzt eine genaue Zahl der Motive für den Verkaufsstart zu nennen.

    BL: Sie sagen, sie werden die Commodore-Rechner über den regulären Handel vertreiben. Die können aber wohl kaum 1500 verschiedene Gehäuse in mehrfacher Ausführung lagern und beim Verkauf montieren....

    MK: Die Commodore PCs, die über den Handel verfügbar sein werden, verfügen über "Blanko" Gehäuse. Ihnen liegt allerdings ein Gutschein für ein Wunschmotiv (Anm.: diese Motive werden übrigens C=kins -ausgesprochen 'Skins'", genannt) bei. Auf unserer Website sucht man dann das gewünschte Motiv aus und erhält dann anschließend das gewünschte Gehäuse.

    BL: Wenn der Relaunch gelingt, dürfte das klassische Aussehen des PCs sich also ziemlich verändern. Solche schicken Cases blieben ja vorher eher den Casemoddern vorbehalten oder waren nur teuer zu erwerben. Bei den Commodore-PCs wird es zum Standard.

    Gibt es noch etwas, was Sie der deutschen Commodore-Gemeinde mitteilen möchten?

    MK: Ich brauch glaube ich nicht erwähnen , dass uns die deutsche Commodore-Community sehr wichtig ist. Und das ist jetzt keine Floskel, wenn man sich vor Augen hält, welch großer Markt Deutschland einst für Commodore war. Ich denke, es gibt genügend Gründe, sich auf dieses neue Miteinander zu freuen. Wir werden die Vergangenheit Commodores niemals ignorieren oder vergessen, aber wir wollen Euch etwas von Commodore bieten, mit dem Ihr, wie damals, auf der Höhe der Zeit seid!

    BL: Vielen Dank für dieses ausführliche Interview. Achja... Wo kriegen wir diese Shirts her?...

    Mir ist im Laufe des Interviews ein wenig von der Skepsis verloren gegangen, die ich zunächst gegenüber dem Relaunch von Commodore hatte. An diesem Stand war tatsächlich etwas vom Geist begeisterter Commodore-Jünger zu spüren, die ihr Liebling-Marke in ein neues Zeitalter führen möchten. Dafür sprach auch die Begeisterung in den Augen Kroders, als er von den Plänen von Commodores Zukunft sprach.


    Ich hoffe, Ihr fandet diesen Bericht einigermaßen lesenswert und vielleicht ist für den Einen oder Anderen auch eine Neuigkeit dabei, die er so noch nicht gehört hat. Auf die Reaktionen bin ich gespannt!

    Viele Grüße

    cyberkeks

  • Zitat

    Original von cyberkeks
    Wir haben vor, wenn der Relaunch von Commodore erfolgreich abläuft, eine besondere Edition des Original-C64 heraus zu bringen. In welchem Umfang das wird, kann ich zu diesem Zeitpunkt einfach noch nicht sagen. Aber es liegt uns sehr am Herzen.

    Sabber !, den würde ich ungesehen kaufen und sei es nur ein C=One verschnitt.

    Gruß Manfred (C64doc)
    Ein goldner Schraubendreher erspart unnötige Kosten

  • Naja. Ganz nettes Interview soweit. Allerdings glaube ich, dass der gute Mann bei solchen Gesprächen natürlich auch primär das Marketing der neuen Marke und Firma im Kopf hat (gerade bei einem Messeauftritt). Und da wird den Leuten sämtlicher Honig ums Maul geschmiert. Was davon nachher Realität wird (in Bezug auf die Sonderedition vom C64) bleibt abzuwarten. Ich stehe dem ganzen nach wie vor skeptisch gegenüber.

    Und was die angebotenen Produkte angeht: Der PC-Markt ist einer der hart umkämpftesten Märkte überhaupt. Bleibt abzuwarten, wie erfolgreich das Unternehmen in Zukunft operieren wird.

    Ex-Admin&Mod Forum64, Ex-Orga DoReCo
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  • Her mit der Neuauflage ich nehme auch zwei Stück :-)))

    Gruß
    Pentagon

  • Ach, das waere es doch! Ein "neuer" C64... TRAEUM!!!

    Gruss

    Mark

  • ausser dem Gehäuse (!) wüsst ich jetzt nicht was daran so besonderes ist... ist doch trotzdem nur n PC...

    Was fürn Betriebssystem soll denn da drauf laufen ???

  • Zitat

    Original von Rio
    Was fürn Betriebssystem soll denn da drauf laufen ???

    Das bleibt wohl den Nutzer überlassen, wobei die Gamer dezeit um Windoof wohl nicht herumkommen werden.

    Gruß Manfred (C64doc)
    Ein goldner Schraubendreher erspart unnötige Kosten

  • Zitat

    Original von Rio
    ausser dem Gehäuse (!) wüsst ich jetzt nicht was daran so besonderes ist... ist doch trotzdem nur n PC...

    Was fürn Betriebssystem soll denn da drauf laufen ???

    Von Haus aus werden die Commodore PCs je nach Ausstattungsstufe mit Microsoft Vista Home Premium bis zu Vista Ultimate ausgeliefert.

  • und wenn die Neuauflage des C64 auch "nur" ein PC im 64er-Brotkasten-Gehäuse sein sollte: ich würde so ein Teil kaufen - ansprechender Preis vorausgesetzt.

    Bin ich denn der Einzigste hier, wo Deutsch kann?
    Asi mit Niwoh!

  • Ich persoenlich denke, man sollten den Jungs und Maedels mal eine Chance geben... wir werden schon frueh genug sehen wie es ausgeht...

    Gruss

    Mark

  • Zitat

    Ich persoenlich denke, man sollten den Jungs und Maedels mal eine Chance geben... wir werden schon frueh genug sehen wie es ausgeht...

    ..jo kein problem. Jedoch würd ich mir wegen des Gehäuses, nicht solch einen PC kaufen. Zumal ich eh meist nur laptops am laufen habe..

    Wenn die noch ein zwei Hardware-Entwickler an Board hätten, und z.B. einen neuen Synthesizer Chip mit einpflanzen würden, wäre das schon mehr "innovativ" ;)

    Ich mein ja nur, anders habens die Entwickler von damals ja auch nicht gemacht... Es gab ja meineserachtens vorher auch keine integrierten Syntheziser in Homecomputer... oder irre ich mich.. Dann würde die Sache schon n bisle mehr ins eigenständige Commodore Thema gehen...

  • Hallo cyberkeks!
    Ein super Interview hast du da hinbekommen! Beruf? Reporter? =)
    Ich plädiere für einen Abdruck in der nächsten CA!

    Und zum Thema neuer C64: meine Meinung wie DMC...klingt erst mal gut (super sogar!), aber bevor ich "ihn" nicht irgendwo im Karton von einer Palette nehmen oder ihn per SOFORT-KAUFEN!-Option erklicken kann, bleibe ich auch skeptisch.
    Andererseits halte ich das für durchaus machbar. Wir haben doch vielfach schon erlebt, was alles in die Commodore-Gehäuse so reinpasst (als Beispiel Jerry's PC im SX-64-Gehäuse. Oder der Umbau eines PCs in ein C64-Gehäuse). GEHEN tut das alles. Muss man nur "kucken" was CG daraus macht.

    Im Übrigen (Achtung :blah!:blah!!): IMHO kürzt sich sich die "neue" Firma Commodore-Gaming sehr gut ab durch "CG"....da kommt man nicht durcheinander mit "C=" !!! =)

  • Vielen Dank für das Interview, das macht Hofnung.
    Die Technik um einen PC im C64 Gehäuse zu verbasteln ist ja schon da ( keyrah mit mini itx oder so).

    Bleibt abzuwarten was kommt. sehe ich genauso wie controlport2
    masterhit

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  • Zusätzliche Anmerkungen:

    Herr Kroder erwähnte zusätzlich, dass CommodoreGaming in Partnerschaft mit Raptor-Gaming auch verschiedene Peripheriegeräte im Commodore-Design anbieten wird. Dies wurde auch schon von verschiedenen Nachrichtenportalen im Rahmen der CeBIT - Berichterstattung erwähnt. Die am Stand vorhandenen Mäuse und Tastaturen waren aber noch im Standard-Design von Raptor gehalten.

    Auf einigen dieser Portale ist auch zu lesen, dass Commodore die eingebauten Grafikkarten nach einem Jahr auf Wunsch in Zahlung nimmt, um die Computer mit aktuelleren Karten auszustatten. Da Herr Kroder dies nicht in Bezug auf die Verkaufsstrategien erwähnt hat, lasse ich diese mögliche Tatsache aus meiner Reportage heraus.

    Es wäre allerdings eine gute Möglichkeit, seine Kunden auch längerfristig an sich zu binden. Aber auch für den Kunden ist es eine feine Sache. Die Hardware-Basis der CommodoreGaming-Systeme wird wohl auch für die künftige Grafikkartengeneration mehr als ausreichend sein. So kann man das eventuelle "Nadelöhr" des Systems preiswert austauschen lassen.

    3 Mal editiert, zuletzt von cyberkeks (20. März 2007 um 15:03)

  • Auf solche Versprechungen gebe ich nichts mehr. Commodore ist seit 1994 tod, und es wird nie wieder eine Zeit kommen, die so war wie damals.

    Einmal editiert, zuletzt von Gamersine1984 (20. März 2007 um 15:15)

  • Vielen Dank für das klasse Interview.

    Und ich hoffe das das war wird @neuauflage des C64


    gruss Acidburn

  • Zitat

    Original von Gamersine1984
    ... und es wird nie wieder eine Zeit kommen, die so war wie damals.

    Was auch gut so ist denn sonst müsste die Firma CommodorGaming bald auch Konkurs anmelden. :bgdev ;)

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  • ja, tolles Interview, vielen Dank! wenn man dem glauben kann was der gute Mann da so von sich gibt sehe ich das alles gar nicht so pessimistisch - tja, wenn....
    Wir werden wohl einfach abwarten müssen.... an so einem Gaming-PC mit schickem Gehäuse hab ich zwar kein Interesse, aber irgendwie ist der C64 ja auch als Spielecomputer gross rausgekommen (wenn auch nicht vorrangig als soclher konzipiert); also irgendwie schon sinnig, diesen Geist auf die heutige Gamerschaft zu übertragen. Ja, etwas mehr Innovation als nur ein schickes Gehäuse wäre aber schon wünschenswert gewesen, wüsste aber im Moment auch nix konkretes. Naja. Wenn wirklich eine Neuauflage des C64 rauskommen sollte, wäre das schon auf jeden Fall irgendwie schön - in welcher Form auch immer...?!
    Vielleicht ist das ganze auch gar nicht so schlecht und wenn wir uns bei den Jungs gut stellen, könnten die ja auch (ich hab ja keine Ahnung von solchen Dingen) "unsere neue Hardware" in grösseren Auflagen und billiger produizieren oder solche Geschichten? RteroReplay, RR-Net, MMC64 usw. Wenn denen WIRKLICH was an "der Community" liegt, wie sie ja zu behaupten nicht müde werden, dann könnt man so was doch mal ins Auge fassen oder ansprechen - die teschnischen Mittel dazu haben die doch bestimmt. Und ein gewisser - wenn auch eher kleiner - Markt wäre da ja durchaus vorhanden.