Frage zum Extrawaffensystem von X-Out

Es gibt 30 Antworten in diesem Thema, welches 1.957 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (3. März 2025 um 20:56) ist von Goethe.

  • Habe das grad mal wieder auf dem Amiga angespielt. Find ich auch defintiv zu schwer...

    Wenn du X-OUT schon knackig findest, dann probier mal den Nachfolger Z-OUT - da geht dir der Hut hoch und die Zigarre fällt dir vor Schreck aus dem Mund! Das Ding ist ein knallharter Shoot-'em-up-Brocken für echte Aficionados. X-OUT ist dagegen der entspannte Nachmittag im Sandkasten. :D

  • Wenn du X-OUT schon knackig findest, dann probier mal den Nachfolger Z-OUT - da geht dir der Hut hoch und die Zigarre fällt dir vor Schreck aus dem Mund! Das Ding ist ein knallharter Shoot-'em-up-Brocken für echte Aficionados. X-OUT ist dagegen der entspannte Nachmittag im Sandkasten. :D

    Tue mich bei einigen Spielen schwer die Motivation zu waren wenn der Schwierigkeitsgrad am Anfang schon recht hoch ist. Ebenfalls wenn man stirbt und dann wieder ganz von Anfang anfangen muss. Bin eben nur der Hobbyzocker, und kein Crack.

  • Ich habe vor knapp 2-3 Jahren mal die Amigaversion probiert. Hardwarebedingt ist die natürlich technisch besser, aber ich fand den Schwierigkeitsgrad schon HART überzogen.

    Habe das grad mal wieder auf dem Amiga angespielt. Find ich auch defintiv zu schwer, war nach gefühlt 10 Sekunden tot und man hat nur ein Leben Spielspaß kommt so nicht auf.

    Das ist bei der C64-Fassung am Anfang auch so. Aber wenn man hier die - doch recht knifflige Anfangshürde - einmal übersteht, hat man ab dem zweiten Level genug Punkte um sich direkt zwei bessere Schiffe, plus die dazugehörige Ausrüstung zu leisten. So kann man sich im Laufe des Spieles nach und nach immer bessere, und vor allem auch mehrere, Schiffe zusammensetzen.

    Ich weiß nicht mehr ob es bei der Amigafassung weniger Punkte gab oder die ganzen Gegenstände teurer waren, aber selbst wenn man gut spielte war es kaum möglich sich anständig auszurüsten.

    Und nachdem der Schwierigkeitsgrad im dritten Level dann plötzlich brutal anzog, war hier wirklich Feierabend.

    Spielerisch ist die C64-Fassung da IMHO echt die bessere. Der Einstieg ist auch hier knifflig, aber später ist der Schwierigkeitsgrad erheblich besser ausbalanciert.

  • ... Ich weiß nicht mehr ob es bei der Amigafassung weniger Punkte gab oder die ganzen Gegenstände teurer waren, aber selbst wenn man gut spielte war es kaum möglich sich anständig auszurüsten. Und nachdem der Schwierigkeitsgrad im dritten Level dann plötzlich brutal anzog, war hier wirklich Feierabend.

    Lustig, wie unterschiedlich das empfunden wird. Ich hab X-OUT auf dem Amiga ohne Probleme durchgespielt und als sehr gut ausbalanciert empfunden. Dafür kam mir die C64-Version eher so vor, als hätte jemand kurz vor Feierabend gesagt: "Ach komm, passt schon so." Aber hey, am Ende ist das alles Geschmackssache.

  • Interessant, wie beim Schwierigkeitsgrad doch die Meinungen auseinandergehen. Leicht fand ich es am C64 aber auch nicht.

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  • Zur Optik muss ich aus heutiger Sicht im Vergleich jetzt aber doch sagen, dem Spiel hätte ein zumindestens teilweiser Verzicht auf das Parallax- Scrolling zu Gunsten verschiedener Hintergründe durchaus gut getan. Ich habe mir jetzt so gedacht, es sieht doch alles sehr ähnlich aus.

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  • Dafür kam mir die C64-Version eher so vor, als hätte jemand kurz vor Feierabend gesagt: "Ach komm, passt schon so." Aber hey, am Ende ist das alles Geschmackssache.

    Die C64-Fassung wirkt zum Teil wirklich etwas unfertig. Man bemerkt wirklich schon, dass 1989 der C64 nicht mehr die höchste Priorität bei den Softwarestudios war. Vor allem frage ich mich wer für die Einteilung der Diskettenseiten zuständig war. Man muss ja wirklich nach jedem Level zweimal die Diskette wenden.

    Trotzdem mag ich die Version mehr. Aber wie du schon sagts; das ist wirklich eine Frage des Geschmackes. :)

  • Trotzdem mag ich die Version mehr. Aber wie du schon sagts; das ist wirklich eine Frage des Geschmackes. :)

    Absolut. Vielleicht hat es auch etwas mit Wertschätzung zu tun. Ich habe mir damals, als das Spiel brandneu war, die 60 Mark für die Amiga-Version sauer von meinen Eltern erbettelt. So eine Anschaffung konnte ich mir wirklich nicht alle Tage leisten. Und dann habe ich das Spiel wochenlang gespielt. Am Ende kannte ich jeden Trick und jeden Kniff und habe mir noch gedacht: "Wow! Ist das einfach. Soll das so?"

    Heutzutage kann man sich einfach jedes erdenkliche Spiel für umsonst aus dem Netz ziehen. Da habe ich nicht mehr den gleichen Eindruck, einen wertvollen Schatz zu besitzen. - Aber naja. Vielleicht sind das auch nur meine wirren Gedanken.

    Umso mehr bewundere ich, dass du der C64 Version eine objektive und unvoreingenommene Chance gegeben hast. :thumbup:


  • Umso mehr bewundere ich, dass du der C64 Version eine objektive und unvoreingenommene Chance gegeben hast. :thumbup:

    Eigentlich war es eher umgekehrt. :D
    Ich hatte damals X-Out zum Vollpreis für den C64 gekauft und erst Jahre später die Amigafassung in die Finger bekommen.
    Und obwohl ich die C64-Fassung ziemlich locker durchspielen kann, bricht mir der dritte Level der Amigaversion immer noch das Genick.

  • Eigentlich war es eher umgekehrt. :D
    Ich hatte damals X-Out zum Vollpreis für den C64 gekauft und erst Jahre später die Amigafassung in die Finger bekommen.

    Ich verstehe. Ich hatte erst die Amiga-Version als Original und Jahrzehnte später die C64 Version aus dem Netz. Das erklärt dann wohl die unterschiedlichen Vorlieben.

  • Laut Lemon Amiga, Lemon64 und Wikipedia ist die C64-Version von 1989 und die Amiga-Version von 1990. Die C64-Version hat bei Lemon höhere Bewertungen.

    Das Booklet der Collector's Edition des gerade erschienenen "X-Out Resurfaced" (PS5/Switch) löst das auf: Das Amiga ist das Original, C64 die Konvertierung.

    Mir persönlich gefällt die C64-Version nur besser, weil es die erste war, die ich gespielt hatte, da ich damals noch keinen Amiga hatte. Technisch gesehen hat sie schon arge Mängel, wenn es stark ruckelt. Auch die Kollisionsabfrage ist gnadenlos, weswegen man beim Fliegen durch enge Stellen desöfteren "unnötig" ein Schiff verliert. Herausragend hingegen finde ich die SID-Umsetzung der Huelsbeck-Tracks. Die gefallen mir tatsächlich besser als die Amiga-Version.

    Gruß, Goethe.
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    C64, C128DCR, SX64, C16, plus/4, A1200+Blizzard1230/IV, A600HD+Vampire600V2, A300+ACA620, MEGA65, Atari 800+810
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