Womit Floppy justieren

Es gibt 12 Antworten in diesem Thema, welches 1.158 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (26. Dezember 2024 um 20:02) ist von 64erGrufti.

  • Ich habe bei meiner Chinon Floppy, die plötzlich nicht mehr lesen wollte, die Spindel gereinigt und das Federblech welches dien Kopfblock an der Spindel führt nachgebogen.

    Dort war enorm Spiel. Jetzt liest sie wieder leidlich, hat aber im Vergleich zu meinem Ersatzlaufwerk massig lesefehler. Da ich nicht mehr auseinander hatte, möchte ich die Justage kontrollieren und ggfs. korrigieren.

    Messpunkte sind identifiziert aber wie bekomme ich die Floppy zum Dauerlesen.

    Beim C64 kann man mit einem kleinen Basic 3-Zeiler das Directory dauerlesen, wie mache ich das am Amiga.

    Ich habe gelesen mit Diag Rom (habe ich da) oder mit X-Copy (auch verfügbar) aber ich habe dazu nichts genaueres gefunden.

    Die Videos die sich so mit Justieren beschäftigen beschränken sich meist auch die Floppy, das die dauerliest nimmt man dort als gegeben hin.

    Kann mich mal jemand schubsen...?

    ...lernt jetzt ganz langsam was vor 40 Jahren gefehlt hat...---Jemand interesse an nem laufenden iMac G3 im Tausch---

  • Meistens reicht es schon die Schrei/Leseköpfe mit Isoprpanol oder Videokopfreiniger vorsichtig mit nem getränkten Wattestäbchen zu reinigen. Von selbst dejustieren sich die Laufwerke eigentlich nicht.

  • Mit Amiga test kit kannst du die halbwegs gut kalibrieren.

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    Hier gezeigt zum Beispiel.
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  • Meistens reicht es schon die Schrei/Leseköpfe mit Isoprpanol oder Videokopfreiniger vorsichtig mit nem getränkten Wattestäbchen zu reinigen. Von selbst dejustieren sich die Laufwerke eigentlich nicht.

    Das stimmt wohl, aber das hatte ich doch oben geschrieben das ich es zerlegt hatte...

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  • Das stimmt wohl, aber das hatte ich doch oben geschrieben das ich es zerlegt hatte...

    Zerlegen und zerlegen, man kann es auch nur teilzerlegen ohne die mit Schraubensicherungsmittel fixierten schrauben zu lösen. Davon stand da nichts.

  • Der Beitrag vom Zitruskeks hat geholfen!! Das Laufwerk arbeitet tatsächlich wieder wie es soll...

    Jetzt der nächste Pflegefall...

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  • Mit Amiga test kit kannst du die halbwegs gut kalibrieren.

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    Was mir jetzt beim drüber schauen noch nicht so ganz klar wurde: Schreibt der Amiga auch beim Formatieren die Kennung (Track) auf die Diskette, also "weiß" jeder Track wie er heißt, so wie bei der 1541 etc. auch?

    Ansonsten wäre die Frage, woher weiß man, ob man auf dem richtigen Track gelandet ist, nicht auf einem anderen?

    Ich frage deshalb (habe keinen Amiga), weil ich ein 5,25"-PC-Laufwerk habe, wo ganz offensichtlich die Justierung nicht passt und ich bisher auch noch keine Anhnung habe, wie ich dieses Laufwerk ohne Spezialhardware justieren kann. Ich habe das mal Pi*Daumen mit einer C64-Diskette gemacht. Aber es geht nicht wirklich gut.

    Wobei ich keine AHnung habe, was da genau verstellt ist. Ich habe es für Flippy-Disk umgebaut und dann festgestellt, dass es kaum noch liest. Leider weiß ich aber nicht ,ob das vorher auch schon so war.

  • Also wenn du um mehr als einen vollen Track "off" bist dann merkst du das daran, das nicht mal das Inhaltsverzeichnis gelesen werden kann.

    Du brauchst natürlich eine für dieses Laufwerk formatierete Disk. Die von einem Laufwerk stammt, was kalibriert war.

    Also am C64 beispielsweise eine originale Commodore Demodisk.
    Dann reicht es idr einen Track gezielt anzufahren, zu lesen und auf größte Amplitude zu kalibrieren. Dabei kannst du innerhalb des Leseverstärkerzugs das Signal abgreifen und auf dem Scope darstellen.

    Btw weiß ich nicht was du mit "Schreibt der Amiga auch beim Formatieren die Kennung (Track) auf die Diskette, also "weiß" jeder Track wie er heißt, so wie bei der 1541 etc. auch?" meinst. Meines Wissens nach gibt es eine solche "Kennung" bei der 1541 nicht. Sonst müsste das laufwerk ja auch nicht seine Nulllage anfahren, um von dort aus zu zählen.

  • Btw weiß ich nicht was du mit "Schreibt der Amiga auch beim Formatieren die Kennung (Track) auf die Diskette, also "weiß" jeder Track wie er heißt, so wie bei der 1541 etc. auch?" meinst. Meines Wissens nach gibt es eine solche "Kennung" bei der 1541 nicht. Sonst müsste das laufwerk ja auch nicht seine Nulllage anfahren, um von dort aus zu zählen.

    doch gibt es. Jeder Sektor hat einen Header, wo Nummer der Spur und des Sektors vermerkt sind. Auf Spur 0 wird nur gefahren, wenn eine neue Disk formatiert wird. Und ggfs. im Fehlerfalle. und bei blöden ROM Versionen (1541B).

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Dann reicht es idr einen Track gezielt anzufahren, zu lesen und auf größte Amplitude zu kalibrieren. Dabei kannst du innerhalb des Leseverstärkerzugs das Signal abgreifen und auf dem Scope darstellen.

    Genau das muss man aber erstmal gezielt und wiederholt machen können. Mit den "normalen" Steuerungen, also Leseprogrammen geht das nämlich nicht. Deshalb bräuchte man ja etwas spezielles.


    Also wenn du um mehr als einen vollen Track "off" bist dann merkst du das daran, das nicht mal das Inhaltsverzeichnis gelesen werden kann.

    Das ist klar, aber wenn man wie bei der 1541 Daten lesen und auswerten kann, dass man z.B. einen Track daneben liegt, hilft das ungemein. Dafür ist aber eben notwendig, dass jeder Track "weiß wie er heißt". Zumindest wüsste ich nicht, wie man das sonst hin bekommen kann.

    Ich hatte das schon mit einer 1541, dass ich 1 Track daneben lag. Das konnte ich so einfach ermitteln.

  • Kennt jemand so eine Software auch für den PC?

    Ich hätte hier ein ED-Laufwerk wo sich der Kopf verstellt hat.

    Hab das zwar mit "Augenmass" so hinbekommen das einige Disketten zwar wieder gelesen werden, aber beim formatieren gibt es immer noch Fehler.

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    Nichts hält länger als ein Provisorium

  • Kennt jemand so eine Software auch für den PC?

    Ich hätte hier ein ED-Laufwerk wo sich der Kopf verstellt hat.

    Hab das zwar mit "Augenmass" so hinbekommen das einige Disketten zwar wieder gelesen werden, aber beim formatieren gibt es immer noch Fehler.

    Das entspricht ja quasi meiner Frage. Da noch keine Antwort kam, gehe ich leider davon aus, dass es sowas nicht gibt.