128D Plastik kein Ready mit internem Laufwerk ohne gehts, wie Fehler eingrenzen?

Es gibt 23 Antworten in diesem Thema, welches 1.943 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (18. Dezember 2024 um 12:57) ist von katarakt.

  • Hallo zusammen,

    ich habe hier gerade einen Dachbodenfund 128D von einem Freund da, welches nicht mehr "bootet" kein Ready im 128er mode außer man drückt runstop+restore.
    Dann ist trotzdem nicht möglich auf die Floppy zuzugreifen, auch nicht auf eine externe. (Datasette geht)
    Nachdem ich hier einige ähnliche Beiträge gelesen hatte, habe ich nun die interne Laufwerksplatine, Flachbandkabel mit blauem Stecker getrennt (bzw alle stecker vom Board), und siehe da:
    Ready in allen modes und das externes 1541 meines c64 lädt Spiele einwandfrei. Nach ein paar Runden Falcon Patrol und Fort Apocalypse (musste ja den Rest vom Rechner irgendwie testen) nun zurück zum Problem. 8)
    Also sieht so aus als würde das interne Floppy den seriellen Bus blockieren. Soweit waren bisher die anderen Beiträge auch, haben dann aber nie zu einem Ergebnis geführt.
    Man muss allerdings noch dazu sagen, dass der 128D auch mal aus einer geringen Höhe hart aufgeschlagen hat, ich hatte gehofft dass der Schaden im inneren sichtbar sei. Ob er davor aber noch ging, wissen wir nicht.
    Was wäre denn erschütterungsempflindlich was zu so einem Verhalten führen könnte?
    Wenn ich alle Stecker wieder anschließe ist der Fehler wieder da, die Hoffnung dass dann wieder alles geht, nur weil man es mal in der Hand hatte, war naiv aber ein Versuch wert.

    Kann es evtl trotzdem am "Mainboard" liegen, oder ist der Fehler auf jeden Fall auf der Laufwerksplatine? habe leider keinen zweiten, um ein cross check zu machen.

    Wie würde man jetzt weiter den Fehler eingrenzen? Gibt es die Platine oder deren Bauteile als Ersatzteile?Mein Fachwissen in Elektronik hält sich in normalen Grenzen. Ich habe normales Werkzeug, Lötkolben, Labornetzteil und Multimeter aber kein Oszi und überhaupt nichts um Eproms zu testen,schreiben löschen etc..
    Über jeden Tipp bzgl. Durchmessen, Fehlereingrenzen, Ersatzteile etc wäre ich echt dankbar.

    Grüße

  • Internes Laufwerk abhängen, dann muss READY. kommen.

    Externes Laufwerk anstecken und versuchen, was zu laden.

    Geht -> interne 1571 kaputt.

    Geht nicht -> Problem auf C128-Hauptplatine

    Weiterer Lösungsweg je nach Variante.

  • Hast Du schon das ganz banale probiert und die Chips, die gesockelt sind, nachgedrückt? Bei diesem Sturz, den Du erwähnst, kann ja was aus der Fassung geraten sein ( was für ein Wortspiel :D ) .

    Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit. ( Thomas Jefferson, 3. Präsident der USA )

    Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein. ( Albert Einstein )

  • AH, wer lesen kann ...

    So weit sind wir ja schon. Dann liegt der Fehler auf der 1571-Platine.

    Einer der Bus-Bausteine dürfte das Problem sein - 74LS06, 74LS14, 74LS125, ...

    Wenn der 6526 gesockelt ist, diesen mal entnehmen und ohne diesen testen.

    Alternativ den C128 im 64-Mode starten und versuchen. auf die 1571 zuzugreifen.

    Dazu UNBEDINGT den C128 ausschalten und mit gedrückter C=-Taste einschalten.

    Dann ist die interne 1571 im 1541-Mode und ignoriert den schnellen Bus.

  • AH, wer lesen kann ...


    So weit sind wir ja schon.

    Wir werden alle älter, so wie Sierohpätsch . :alt:  :D

    Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit. ( Thomas Jefferson, 3. Präsident der USA )

    Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein. ( Albert Einstein )

  • Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
    Nachdrücken der chips hat leider nichts gebracht, aber zwischen u1 und u9 sehen die Leiterbahnen so verblasst aus... und an den Pins sieht man Korrosion.
    Einige davon verschwinden aber unter U9 sonst hätte ich die jetzt einfach durchgemessen und notfalls mit kleinen Kabeln überbrückt. Meint ihr die sind unterbrochen oder ist da unter dem Schutzlack noch genug Leiter?
    Ein Bild vom Platinenlayout ohne Chips wäre jetzt praktisch.

  • Hast du das mal gemacht?

    Alternativ den C128 im 64-Mode starten und versuchen. auf die 1571 zuzugreifen.

    Dazu UNBEDINGT den C128 ausschalten und mit gedrückter C=-Taste einschalten.

    Dann ist die interne 1571 im 1541-Mode und ignoriert den schnellen Bus.

  • Sorry das ist hier so begrenzt. Dateianhänge gehen nicht größer.
    Schau mal da(link selber zusammenbasteln): ibb punkt co /G2FGbt7

    Also ich weiß nicht ob das ein zusätzliches Problem ist aber ich komme nur über GO64 in den "blauen" modus. die c= Taste gedrückt halten wird irgendwie ignoriert.

  • Kein Wunder, dass das "begrenzt" ist, das Bild hat ja auch über 3 MB!

    Für was braucht man da 3072 x 4080 Pixel?

    Bild verkleinert auf 771 x 1024 und als JPG gespeichert: 260 kB.

    Und das darf jeder anhängen.

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    Mit 1440x1920 (Full HD) hätte es 700 kB. Das darf auch jeder, außer in den ersten paar Posts.

    Aber Datensparsamkeit ist natürlich außer Mode gekommen. Hauptsache MEGApixel. Die Speicherhersteller wollen auch leben.

    Der "Rost! am VIA (roter Pfeil) ist sicher nicht gut, die Lötstellen sehen grausam aus.

    Würde ich mal alle nachlöten, kann gut sein, dass das das Problem ist.

  • Sind da die Vias durch?

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    Das ist gut möglich und die Leiterbahnen sind auch nicht mehr "frisch" unter dem Lötstoplack.

    Hatte der TE ja bereits in Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. gefragt :D

    Allerdings kann man jetzt auch was erkennen ;)

    "Werter Pöbel, wertes Gesocks ... aus dem Arsche zieht euch den Stock ..."

  • Sind da die Vias durch?

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Das ist gut möglich und die Leiterbahnen sind auch nicht mehr "frisch" unter dem Lötstoplack.

    Vertippt. Ich meinte die eingekreisten Leiterbahnen. :D

  • Die Leiterbahnen schaun ziemlich besch.... aus , würde ich mal sagen! ;)

    Ich tät mal den Schaltplan hernehmen und alle Bahnen, welche von dem angerosteten VIA bzw. CPU weggehen, bis zur ihrem Ziel mit dem Durchgangstester vom Multimeter durchklingeln.

  • Da sind zig Leiterbahnen angegriffen, überall da wo das schwarze Zeug drauf ist, dürften die darunter liegende Leiterbahn ziemlich übel aussehen, einige sind ja schon weggegammelt. Und da die IC-Beinchen auch angegriffen sind, ist da wohl mal irgendwie Feuchtigkeit oder andere Flüssigkeit mal hineingelangt sein.

  • Den Zeitaufwand zu messen kann man sich sparen, es ist ja offensichtlich, dass hier einige Leiterbahnen definitiv defekt sind! Die ICs müssen entlötet werden, Leiterbahnen freigelegt und ggf. inkl. Durchkontaktierungen gefixt werden. Ausserdem eine Säuberung der IC Beinchen wäre auch noch ratsam :)

  • Da ist gar nichts offensichtlich. Das kann auch nur ein Dreckfilm AUF dem Lötstopplack sein.

    Bevor ich da grobmotorisch rangehen würde, würde ich fünf Minuten in eine Messung investieren.

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    Und dann feucht durchwischen mit IPA, natürlich.

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