Ich habe hier o.g. Monitor Hochspannung ist da, aber es sieht nicht gut aus.
Ich habe nur leider wenig ahnung von dieser Technik...
Wo sollte ich anfangen?Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
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Ich habe hier o.g. Monitor Hochspannung ist da, aber es sieht nicht gut aus.
Ich habe nur leider wenig ahnung von dieser Technik...
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Wo sollte ich anfangen?
Damit, jemanden zu suchen, der sich damit auskennt und der das ĂĽbernimmt.
Ehrlich, einen C64 zu reparieren als Laie unter Anleitung ist eine Sache. Da verlierst du maximal Geld.
In TVs und Monitoren ist RICHTIG Hochspannung vorhanden, das kostet unter Umständen das Leben.
Die Risiken kann ich als Elektromeister und Mess- und Regeltechniker schon einschätzen, ich weiß aus Erfahrung in den 80ern auch wie sich die Beschleunigungsspannung anfühlt...
Ich bin halt nur im Bereich Fernsehtechnik komplett raus.
Dennoch danke fĂĽr den Tip.
Die Fernsehtechniker die ich kenne sagen SperrmĂĽll...
Die Raten mir aber auch die 64er gegen einen PC oder Tablet zu tauschen...zu meinen Flippern sagen die Jungs."zu groĂź, gibs am PC... (ups - OT)
Die Risiken kann ich als Elektromeister und Mess- und Regeltechniker schon einschätzen, ich weiß aus Erfahrung in den 80ern auch wie sich die Beschleunigungsspannung anfühlt...
Davon war bisher ja nicht die Rede.
Das Eingangsposting hört sich anders an.
Kommt nur das "schwarze Bild"?
Was sollte kommen, was ist aktuell die Bildquelle?
Wie immer, nicht mit Details sparen ...
Das Bild ist nicht schwarz, Es sieht nach zu hoher Grundhelligkeit aus. AuĂźerdem ZeilenrĂĽcklaufstreifen...
Es war noch heller, um da nix kaputt zu machen habe ich am Zeilentrafo kurzerhand G2 etwas zurĂĽckgedreht.
Auf dem Foto war keine Signalquelle dran, es ändert sich aber auch nicht viel wenn etwas dran ist: ma sieht dann sehr dunkel das Bild im Hintergrund.
Ich tippe auf Potis ond/oder Elkos. Das Problem ist nur: welche...
Er ist mir echt zu schade fĂĽr den Schrott...FuĂź ist dran und heil, Klappe ebenso...
Ich kann mich da nur Kinzis Tipp anschlieĂźen, bei dem Thema sollte man wissen, was man tut. Das ist nicht lustig. Dann braucht man das richtige Equipment: ohne Oszi wirds schwierig und auch ein Trenntrafo sollte nicht fehlen. Ein Testbildgernerator oder weigstens eine andere sicher funktionierende Videoquelle sollte auch vorhanden sein.
Dann sieht man auf dem Bild den Zeilenrücklauf (schräge Streifen): das Bild ist viel zu hell eingestellt (zu hoher Strahlstrom). Aber sowohl die Horizontal- als auch die Vertikalablenkung sind da. Also liegt der Fehler irgendwo im Signalzweig. Entweder der Monitor hat überhaupt kein Signal oder ein unpassemdes Signal, mit dem er nichts anfangen kann etc. oder aber die Signalverarbeitung / -weiterleitung im Monitor ist defekt. Hier hilft ein Schaltplan und ein Oszi. Testsignal einspeisen und mit dem Oszi Stufe für Stufe verfolgen. Der Monitor sollte dabei als einziges Gerät an einem Trenntrafo angeschlossen sein.
Zunächst einmal wird das Videosignal aufgespalten in Sync-Signal und Bildinhalt. Das Sync-Signal triggert dann Horizontal- und Vertikalablenkung, der Bildinhalt wird nochmals in Schwarzweißbild und Farbinformation getrennt (am Composite-Eingang, am Y/C-Eingang sind das von außen bereits gertrennte Signale). Da überhaupt kein Bild vorhanden ist, kann man das Farbsignal zunächst mal außen vorlassen uns sich auf das Schwarzweißsignal (Y) und die Synchronisation konzentrieren. Auch ohne Farbsignal muss es auf jeden Fall ein Schwarzweißbild geben. Der Eingangspegel für das Videosignal liegt bei ca. 1Vss an 75 Ohm.
Ein Zeilensignal beginnt vorne mit dem Sync-Impuls, dann folgt die Schwarzschulter (evtl. mit Color-Burst), dann folgt der Bildinhalt, am Schluss ist eine kurze Pause. Eine Zeile dauert 64us, dann kommt die nächste Zeile mit dem selben Aufbau. Die Pause am Schluß ist notwendig, da der Elektronenstrahl ja wieder an den linken Bildrand zurückbewegt werden muss, bevor mit der nächsten Zeile begonnen wird. Am Ende des Halbbilds kommen die Vertikal Sync Impulsfolgen (Vortrabanten, Haupttrabanten, Nachtrabanten, dann geht es wieder mit Bildzeilen weiter. Je höher die Spannung während des Bildsignals ist, desto dunkler ist der Bildpunkt. Bei ca. 75% ist schwarz (entspricht Pegel Schwarzschulter), bei 100% ist Sync. 0% entspricht weiß. Je nachdem, an welcher Stufe man misst, kann das Signal auch invertiert sein.
Mit einen Recapping macht man erstmal nichts kaputt. Und den meist grossen Bipolar Cap kann man bequem durch einen Folienkondensator ersetzen.
So, jetzt sind 2 Posings 'reingekommen, während ich das geschrieben habe. Dunkels Bild im Hintergrund: ich vermute mal falscher Arbeitspunkt und zu geringe Signalamplitude. Das könnte durchaus mit defekten Elkos zusammenhängen.
Recapping ja, aber mit geeigneten Bauteilen! Spannungsfestigkeit / Temperaturfestigkeit beachten. Polung der Elkos beachten. Und nicht davon ausgehen, dass der Monitor nach Ziehen des Netzsteckers spannungslos ist. Eine aufgeladene Bildröhre kann tödlich sein!!!
Ich würde jetzt auch kein wildes Recapping starten, sondern mal gezielt in dem Bereich, der für die Videosignalverarbeitung zuständig ist, beginnen.
Ich kann mich da nur Kinzis Tipp anschlieĂźen, bei dem Thema sollte man wissen, was man tut. Das ist nicht lustig. Dann braucht man das richtige Equipment: ohne Oszi wirds schwierig und auch ein Trenntrafo sollte nicht fehlen. Ein Testbildgernerator oder weigstens eine andere sicher funktionierende Videoquelle sollte auch vorhanden sein.
Dann sieht man auf dem Bild den Zeilenrücklauf (schräge Streifen): das Bild ist viel zu hell eingestellt (zu hoher Strahlstrom). Aber sowohl die Horizontal- als auch die Vertikalablenkung sind da. Also liegt der Fehler irgendwo im Signalzweig. Entweder der Monitor hat überhaupt kein Signal oder ein unpassemdes Signal, mit dem er nichts anfangen kann etc. oder aber die Signalverarbeitung / -weiterleitung im Monitor ist defekt. Hier hilft ein Schaltplan und ein Oszi. Testsignal einspeisen und mit dem Oszi Stufe für Stufe verfolgen. Der Monitor sollte dabei als einziges Gerät an einem Trenntrafo angeschlossen sein.
Zunächst einmal wird das Videosignal aufgespalten in Sync-Signal und Bildinhalt. Das Sync-Signal triggert dann Horizontal- und Vertikalablenkung, der Bildinhalt wird nochmals in Schwarzweißbild und Farbinformation getrennt (am Composite-Eingang, am Y/C-Eingang sind das von außen bereits gertrennte Signale). Da überhaupt kein Bild vorhanden ist, kann man das Farbsignal zunächst mal außen vorlassen uns sich auf das Schwarzweißsignal (Y) und die Synchronisation konzentrieren. Auch ohne Farbsignal muss es auf jeden Fall ein Schwarzweißbild geben. Der Eingangspegel für das Videosignal liegt bei ca. 1Vss an 75 Ohm.
Ein Zeilensignal beginnt vorne mit dem Sync-Impuls, dann folgt die Schwarzschulter (evtl. mit Color-Burst), dann folgt der Bildinhalt, am Schluss ist eine kurze Pause. Eine Zeile dauert 64us, dann kommt die nächste Zeile mit dem selben Aufbau. Die Pause am Schluß ist notwendig, da der Elektronenstrahl ja wieder an den linken Bildrand zurückbewegt werden muss, bevor mit der nächsten Zeile begonnen wird. Am Ende des Halbbilds kommen die Vertikal Sync Impulsfolgen (Vortrabanten, Haupttrabanten, Nachtrabanten, dann geht es wieder mit Bildzeilen weiter. Je höher die Spannung während des Bildsignals ist, desto dunkler ist der Bildpunkt. Bei ca. 75% ist schwarz (entspricht Pegel Schwarzschulter), bei 100% ist Sync. 0% entspricht weiß. Je nachdem, an welcher Stufe man misst, kann das Signal auch invertiert sein.
Also doch Schrott...
Das sehe ich völlig anders. Aber es müsste sich halt jemand ansehen / dabei sein, der sich mit Fernsehern / Monitoren auskennt. Man kann nicht mit ein paar Posts alle Eventualitäten 'rüberbringen. Und ein Fernsehtechniker hat auch ein Oszi und einen Trenntrafo.
...Und ein Fernsehtechniker hat auch ein Oszi und einen Trenntrafo...
Ich auch, aber eben keine Idee...
Manchmal frag ich mich echt, warum Leute Augen im Kopf haben?!? ![]()
Mal eine Sichtprüfung auf KaLö's und eventuell Brüchen bei Anschlüssen/Platine suchen.
Mal an den Reglern "herumdrehen" wurde wahrscheinlich eh schon gemacht, oder? ![]()
Manchmal frag ich mich echt, warum Leute Augen im Kopf haben?!?
Mal eine Sichtprüfung auf KaLö's und eventuell Brüchen bei Anschlüssen/Platine suchen.
Mal an den Reglern "herumdrehen" wurde wahrscheinlich eh schon gemacht, oder?
Ja, beides schon gemacht...Ich hatte das Chassis schon unter der Lampe auf dem Tisch. Entstaubt, ein paar Dinge nachgelötet und verzweifelt nach sichbaren Dingen gesucht...
Schau mal, ob die ~130V(?) am Neckboard ankommen.
Also doch Schrott...
Schrott ist der erst wenn die Röhre kein Vakuum mehr hat.
this! :emojiSmiley-115:
Also doch Schrott...
Schrott ist der erst wenn die Röhre kein Vakuum mehr hat.
Vakuum....Vakuum...was war das noch...![]()
Ich hab's im Kopf, komm aber nicht drauf...
*duck und weg*
Ich habe hier o.g. Monitor Hochspannung ist da, aber es sieht nicht gut aus.
Ich habe nur leider wenig ahnung von dieser Technik...
Wo sollte ich anfangen?
die Oszillogramme im Schaltplan nachmessen und vergleichen?
Wenns meiner wäre: Voller Recap. Ja, da tauscht man auch 50% Caps die noch okay gewesen wären. Oder im lauf des nächsten Jahren ein anderes Bauteil mit in den Untergang gezogen hätten. Und dann halten die neuen auch gleich wieder die nächstens 20, 30 Jahre. So viele sind es dann in den Geräten auch nicht. Ich hab das bei meinem 1084, dem 8802, einem Saba M3716, einem IBM 14L10 durch und alle laufen wieder einwandfrei. Und bei meinen PETs auch. Und der Vectrex. Eigentlich allen CRT außer den 29ern.
Wenn man sich eh die MĂĽhe macht mal alles zu zerlegen sind die paar Caps mehr schnell gezogen. Ein Nachmittag ziehen und katalogisieren. Dann neue bestellen und der Recap dauert mit Zusammenbau wieder einen regnerischen Nachmittag. Etwas Musik oder ein Video in den Hintergrund und das ist schon fast therapeutisch. Und danach weiĂź man: alles andere liegt nicht an einem Cap :3
Also Ansätze habe ich erstmal...Schaltplan suchen, Neckboard messen, Oszilogramme vergleichen und Elkos tauschen...
Ich lege dann mal die Tage los und melde mich sicher regelmäßig mit Fragen...
Bis hier: Danke!