kann ich eine 4TB SSD komplett verwenden ohne UEFI?

Es gibt 40 Antworten in diesem Thema, welches 2.634 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (23. November 2024 um 23:50) ist von Cpt.Hardy.

  • Folgendes hat gerade funktioniert:

    1. 4TB SSD mit AOMEI als GPT einrichten

    2. mit AOMEI die vorhandene W10 Partition auf diese 4TB SSD clonen

    3. Laptop starten mit 2TB SSD im caddy als Boot-Festplatte

    4. mit easyBootCD einen neuen Booteintrag erzeugen auf diese W10 Partition

    Problem:

    alles läuft nur, wenn die 2TB SSD vorhanden ist und funktioniert.

    insofern wäre mir dieser CloverBootloader auf einem bootbaren USB Stick als Reserve-Boot loader sehr recht.

    Damit muß ich mich nochmal befassen aber zumindest kann ich so die 4TB SSD in vollem Umfang nutzen ....

    EDIT: funktioniert auch mit Win7

    wenn Du mich fragst:
    Run/Stop+Restore
    POKE781,96:SYS58251

    Einmal editiert, zuletzt von Cpt.Hardy (20. November 2024 um 17:07)

  • Hat das Notebook keinen SD-Card Steckplatz? Leider ist der nicht immer Bootfähig.

    Ansonsten gibt es ja noch die Nano USB Sticks die fast vollständig im Stecker verschwinden.

  • Hinweis: auch SSDs gehen gerne mal hoch. Wenn man in so ein Problem reinrennt, und dann eine überaus komplexe Boot-Konfiguration hat, ist man richtig ge**scht.

    Deswegen hab ich gerne meine Daten auf nem NAS (mit Snapshot auf ein anderes NAS) und eine kleine Boot-SSD, für die ich ein Image auf dem NAS hab, was ich dann auf eine andere SSD schreiben kann. Alternativ ein Boot-Medium, mit dem ich das Backup einspielen kann. Backup-Client gibt es ja von Synology für lau.

    Odin, far og klokeste av alle guder, gi meg veiledning, visdom og seier i mine anstrengelser

  • Abgesehen davon, dass ich froh bin, alles Relevante in /home und /etc zu finden statt überall vertreut (:weg:), würde ich den Bootstick nicht als Reservelösung vorhalten, sondern den Murks mit Bootloader auf der 2TB SSD wieder rückgängig machen und einen ordentlichen Bootstick benutzen, und zwar immer. Alles andere ist in meinen Augen zu fehleranfällig und im Katastrophenfall, wo der Puls ohnehin hoch ist, nur noch schwer zu überblicken.

    Bei einem Kompromiss verlieren beide Seiten. Machen wir es so, wie ich es will, verliert nur eine Seite :thumbsup:

  • auch bootsticks gehen karpott. Wenn man das schon so frickelt, dann nur mit einem Notfall-Image, was auf einem leicht zugänglichen Datenträger herumliegt.

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  • und einen ordentlichen Bootstick benutzen

    was konkret meinst Du denn bitte? Also welche Software auf dem Stick ...

    dann nur mit einem Notfall-Image, was auf einem leicht zugänglichen Datenträger herumliegt.

    image ist ja ganz schön aber ein 1:1 clone ist noch besser, also einfach nur die SSD austauschen und weiter gehts.

    Leider ist der clone ja nie aktuell, habe gerade festgestellt, das mein letztes backup schon wieder 15 Monate alt ist.

    Hilft aber nicht, wenn man mal ein paar Wochen im Ferienhaus und away-from-home ist.

  • insofern wäre mir dieser CloverBootloader auf einem bootbaren USB Stick als Reserve-Boot loader sehr recht.

    Das meinte auf deine Frage:

    was konkret meinst Du denn bitte? Also welche Software auf dem Stick ...

    Bei einem Kompromiss verlieren beide Seiten. Machen wir es so, wie ich es will, verliert nur eine Seite :thumbsup:

  • mit einem Image kann ich mir notfalls einen Clone bauen. Das Image kann ich täglich erstellen lassen, da gibt es Software für.

    Es ist immer die Frage, wie sehr man von seinen Daten abhängt.

    Nur mal also over-the-top-Beispiel: ich bekomm die Tage eine weitere Synology DS3018xs, da kommen dann wieder 16GB, 10 gbit Ethernet, und 6x mindestens 16TB rein. Das Ding wird dann zum HA-Spiegel meiner bestehenden DS3018xs zwecks Fail Over und Hochverfügbarkeit. Das Ding schreibt dann per snapshot auf eine DS1621 (6x20TB) als Schutz vor Ransomware (wegen immutable Snapshot). Backups der Clients erfolgen auf die 3018xs mit Snapshot auf die 1621.

    Hierzu gibt es dann Images plus Synology Active Backup.

    Overkill ? Vielleicht. Ist es mir das wert ? Naja, es sind einige kilo-Euro für ein ordentliches NAS mit Backup-System (alles vernetzt über 10gbit Ethernet; gbit ist zu langsam.

    Heißt andererseits: alles, was da nicht ins Konzept paßt, fliegt raus. D.h. alle anderen NAS (davon hab ich noch einige) dürfen gehen.

    Datenhaltung: wenn die Daten nicht dauerhaft auf dem NAS liegen, ist es zu mühsam.

    Die Synology-Dinger erlauben es, einen Domain-Controller, DNS, nen Mail-Server, etc zu betreiben. D.h. sie können auch als Home-Server fungieren. Dazu kommt dann eine fixed-IP im Glasfaser-Netz, über die das eigene IP-Netz zum nächsten Autonomous System gerouted wird. Plus Abschottung von den ganzen Cloud-Diensten.

    Gut, das hat jetzt nix mehr mit der 4TB-SSD zu tun. Aber: ich verlaß mich nicht mehr auf eine einzelne SSD und hoffe, daß die möglichst lange tut. Das hätte mich vor einigen Wochen fast 20t€ gekostet, und da hab ich keinen Bock drauf.

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  • Ich kann da nur mal wieder Drivesnapshot ins Spiel bringen.

    Damit schreibst Du aus einem laufenden System heraus ein Full-Image auf ein NAS und kannst es damit und mit irgendeiner Windows-Boot-DVD wieder zurück schreiben.

    Das ganze kann man scripten und nachts automatisch laufen lassen.

    Habe ich so bei >100 Kunden seit Jahren im Einsatz.

  • drivesnapshot hatte ich damals auch, funzt wunderbar. Hatte jetzt in dem SSD-Crash Macrium als Testversion installiert gehabt und damit ein Notfall-Image gezogen und dann gebrannt. Funktioniert auch wunderbar, ist aber angemessen teuer.

    Der Active Backup-Client macht mehr als nur Snapshotting. Mit dem hab ich Deduplikation und Versionierung über multiple Betriebssysteme und kann das zentral managen. Und er ist bei Synology mit dabei, d.h. keine Extra-Kosten. Aber hier sind wir dann komplett off-topic.

    Empfehlung an Cpt.Hardy wäre eher: kleine Boot-Disk, und die Daten auslagern. Wenn sich das bei den Anwendungen machen läßt.

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  • Naja, 39 Euro für ne Dauerlizenz halte ich jetzt nicht für übertrieben, mit 2 Jahren Updates und Support.

    Wenn man das unbedingt sparen möchte kann man im Sicherungsscript ja vor dem Start noch schnell mit curl eine neue 30-Tage-Testversion runterladen. Wobei ich das dem Entwickler gegenüber ziemlich unfair fände.

    Drivesnapshot kann übrigens auch inkrementelle Sicherungen, wobei ich das noch nie eingesetzt habe. Ich mache immer Voll-Sicherungen auf Wechseldatenträger.

    Und großen quasi-statischen Content sichere ich bedarfsweise mit robocopy, ebenfalls auf entnehmbare Datenträger.

  • versteh mich nicht falsch, ich hab nix gegen Drive Snapshot, das ist ein wunderbares Programm. Und die 39€ sind angemessen. Nur: es kann kein Apple, es kann kein Linux für Tegra, es kann kein Synology. Active Backup von Synology kann das. Und ist bei meiner Synology dabei. Aber: wir sind jetzt ganz weit ab vom Thema.

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  • ich hab kein Problem damit, wenn man von Hölzchen auf Stöckchen kommt.

    ich habe mich jetzt entschlossen, die 4TB SSD anders einzusetzen und bleibe im meinem Laptop bei den 2 x 2TB

    trotzdem möchte ich hier noch 2 Dinge weiter verfolgen:

    1. Wie komme ich an einen funktionierenden Bootstick?

    Dieses CloverSystem ist recht exotisch, es gibt dazu keine YT und kein Tutorial, ist dann nichts für mich

    gibt es eine gute Alternative?

    2. Active Backup

    kann ich im Paketzentrum für mein DSM 6.2.4 nicht finden

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    läuft das nur unter DSM 7.x oder muß man es an anderer Stelle herunterladen?

    Was die Backup-Strategie betrifft hätte ich gerne etwas, was aktiv auf der Diskstation läuft und sich die zu sichernden Daten aktiv vom entfernten System abholt, wenn dieses eingeschaltet ist. Ich möchte nicht extra nachts den PC laufen lassen müssen, um ein backup zu bekommen. Ist sowas machbar?

  • hatte oben ja geschrieben, daß ich dann mit der 4 TB SSD etwas anderes machen werde

    und bevor ist das tue wollte ich testhalber mal ein LINUX mint, welches sonst immer nur vom USB-Stick startet, fest auf diese SSD installieren

    und am Ende kommt da eine 513MB grosse FAT32, GPT,EFI Partition bei heraus.

    ich bin ratlos, wieso kann LINUX an einem Laptop mit Legacy BIOS eine GPT Partition booten?