Commodore Userport Schutzschaltung von Helmut Proxa

Es gibt 51 Antworten in diesem Thema, welches 3.327 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (31. Oktober 2024 um 19:49) ist von Natas.

  • Diese Schraubklemmen sind an der Stelle das Dümmste was ich mir vorstellen kann und völlig ungeeignet.

    Ich habe diese Karte nicht, hab mir nur ein Bild aus dem Netz wegen den Schraubanschlüssen geliehen.

    Was ist denn an den Anschlüssen so schlecht? Ist doch prima, wenn man ein Kabel einfach anschrauben kann.

  • Dann beißt es sich entweder mit Universell oder mit User Port auf Grund der Bitweisen Bidirektionalität ist so eine Hardware aus den erklärten Gründen nicht möglich.

    Gut, dann ist es eben nicht besser möglich.

    Dann ging es eben auch damalstm nicht besser und die Schutzschaltungen haben nach ihrem Wissen das Beste aus den Umständen gemacht.

  • Diese Schraubklemmen sind an der Stelle das Dümmste was ich mir vorstellen kann und völlig ungeeignet.

    Ich habe diese Karte nicht, hab mir nur ein Bild aus dem Netz wegen den Schraubanschlüssen geliehen.

    Was ist denn an den Anschlüssen so schlecht? Ist doch prima, wenn man ein Kabel einfach anschrauben kann.

    Weil es den Anfänger dazu verleitet an den Klemmen etwas anzuschließen.

    Was denkst du den was du dort anschließen kannst? und wie?

    Es gibt so gut wie nichts was man mit frei fliegenden Kabeln anschließen würde, was du auch anschließen darfst.

    Am wahrscheinlichsten ist es das der Anfänger dort Dupontkabel anschließt mit frei liegendem Ende damit man es in ein Breadboard stecken kann.

    Wiederum keine gute Idee.

    Hier findest du alle Unterlagen dazu: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Diese Schraubklemmen sind an der Stelle das Dümmste was ich mir vorstellen kann und völlig ungeeignet.

    Ich habe diese Karte nicht, hab mir nur ein Bild aus dem Netz wegen den Schraubanschlüssen geliehen.

    Was ist denn an den Anschlüssen so schlecht? Ist doch prima, wenn man ein Kabel einfach anschrauben kann.

    Weil es den Anfänger dazu verleitet an den Klemmen etwas anzuschließen.

    Ich glaube, ich verstehe jetzt deinen Humor nicht so ganz. :|

    Natürlich will man dort was anschließen und zwar relativ einfach mit einer Schraubverbindung.

    Klar, der sichereste Schutz ist es, erst gar nichts anzuschließen. Aber das geht ja doch an der Sache vorbei. :D

  • Es ist kein Humor, leider.

    Bitte beantworte mal die Fragen dann erkläre ich es.

    Also ich verrate dir, was du nicht direkt anschließen kannst:

    -Motoren (brauchen Treiber)

    -Schalter (benötigen Widerstände)

    -Taster (benötigen Widerstände)

    -Elektromagneten (benötigen Treibern)

    -Lampen (benötigen spezielle Bauteile insbesondere bei AC)

    -LEDs (low current 2mA LEDs könnten eine Weile funktionieren solange sie nicht dauerhaft Leuchten ansonsten benötigen sie einen Vorwiderstand, normale LEDs brauchen zuviel Strom)

    - NICHTS(!) im Falles der Programmierung auf Eingang werden pull down Widerstände benötigt.

    Direkt anschließen lassen sich nur ICs mit passender IO Spannung und Transistoren oder Darlingtons.

    Zusatzfrage wie schließt du einen Taster an?

    Findest du nur eine Antwort in der Dokumentation?

    Der Nachbau hat eine ganz andere Ausgangsbelegung steht das auf der Platine? Nein!

    Was ich bisher der Einfachheit halber übersprungen habe Port C ist eigentlich kein 8 Bit Port sondern besteht aus zwei 4 Bit Ports die einzeln kontrolliert werden können in Mode 0.

    Wenn an die Klemmen DuPont Kabel angeschlossen werden, dann bitte nur m/w und nicht m/m. Dafür steckt man dann eine Pinleisten in das Breadboard wo die Kabel sicher aufgesteckt werden können und wenn sie abgehen keinen versehentlich Kurzschluß verursachen können.

  • Da haben wir wohl leider aneinander vorbeigeredet: Ich habe das Bild verwendet, um diese Art von Anschlüssen zu zeigen. Es ging mir nie um die Platine an sich, nur die Schraubverbindungen.

    Statt Stecker, solche schraubbaren Anschlüsse. Die fände ich als Bastler ganz praktisch.

  • Ja, das kann sein trotzdem die Platine war eine interessante Lösung um viele IOs am User Port zu haben.

    Die Schraubklemmen aber bitte nicht an ungeschützten Ein- oder Ausgängen sondern an Optokoppler Eingängen oder Relais-/ Thyristor-Ausgängen.

    Und ganz wichtig mit ordentlicher Beschriftung.

    Digital Pins sollten niemals solche Schraubklemmen haben, sondern möglichst für Ein- bzw. Ausgang kodierte Steckverbinder.

    Du hast vielleicht gemerkt welche Wichtigkeit eine gute Dokumentation hat und die beste Dokumentation nützt nichts wenn man sie verlegt hat oder sie so umfangreich ist, das sie niemand ließt.

    Wenn sie z.B. auf der Platinen Rückseite aufgedruckt ist, so ist auf der Vorderseite ein Hinweis diesbezüglich vorzusehen.

  • Wenn sie z.B. auf der Platinen Rückseite aufgedruckt ist, so ist auf der Vorderseite ein Hinweis diesbezüglich vorzusehen.

    Also liebe Bastler, passt schön auf. Nicht dass ihre eine der von Natas aufgestellten Regeln verletzt. Und wo möglich eure Platinen nicht konform beschriftet oder gar den falschen Stecker verwendet. Natas wird ab jetzt alle hier veröffentlichten Platinen daraufhin kontrollieren.

    :popcorn:

  • detlef

    das ist jetzt nett gemeint oder soll hier wieder provoziert werden?

    Commodore C64, C64 II, Atari 1040 ST, Atari 1040 STF, Atari Falcon 030, Atari Portfolio, Ender V3 Neo V2, Amiga 500 & Gotek

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Status: unterwegs

    "NUR" das Diagnose Set Harness + 8in1 Diag Modul zum Verleih... Status: ... verfügbar

    Wer das Projekt unterstützen möchte, kann sich gerne per PM melden :-)

  • Jeder kann für sich basteln was er möchte.

    Veröffentlicht er es z.b. in Form eines GitHubs trägt man auch ein gewisses Maß an Verantwortung für andere die es nachbauen.

    Daher sollte man meiner Meinung nach.

    Wenigstens kurz schreiben wenn man diese Verantwortung nicht übernehmen möchte das man weder für eine korrekte Funktion garantiert noch die Verantwortung übernimmt wenn jemand mit dieser Hardware irgendetwas zerstört oder schlimmer.

    Da der Nachbau hier aus dem Forum stammt und ich dieses Thema gerne beenden möchte noch folgendes dazu:

    Hier wurde die Karte bereits schonmal besprochen: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Hier geht es unteranderem auch um die "Qualität" der 64er Schaltungen,die gefühlt immer irgendwie mindestens ein Fehlerteufelchen benötigten, um diverse Dinge zu ergänzen oder zu korrigieren.

    Ich halte Schraubklemmen nach wie vor für die schlechteste Wahl da sie falsche Hoffnungen wecken die diese Platine definitiv nicht erfüllt.

    Hier findet man die vollständige Ausgabe: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Daraus möchte ich gerne daraus ein Bild zeigen.

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Auf der linken Platine, da wo Lötpins eingesetzt wurden, dort waren Schraubklemmen eine gute Lösung insbesondere für den Anwendungszweck Modelleisenbahn.

    Die Karte war also nie für die direkte Verwendung vorgesehen.

    Was ich an @Tulans GitHub kritisiere ist, das dort dieser Teil der Schaltung der im darauffolgenden Artikel stand weder erwähnt noch in der PDF enthalten ist.

    Sowie, das es kein Wort der Warnung gibt, das die Karte entweder zusammen mit der zweiten eingesetzt wird oder eher etwas für jemanden ist, der so eine Karte selbst entwickeln kann.

    Eine Beschriftung: Nur 5V Logikpegel, und jeweils den zugehörigen Port Pin die aus einem mir unbekannten Grund ziemlich gewürfelt zu sein scheinen wäre als Beschriftung sicher nicht zuviel verlangt, zumal diese nicht einen Cent extra kostet. Auch hat Tuland einen 4 völlig unkommentierten Anschluss hinzugefügt der 4x Masse und 4x 5V liefert.

    Was ich schade finde, ist dass in der 64er Print Ausgabe die Listings nicht enthalten waren.

    Ich habe nicht in die ZIP Datei geschaut in der ich nur ein oder zwei D64 Dateien vermute ob dort auch der Quellcode enthalten ist aber ich fürchte nicht.

    Die Idee einen Intel 8255 zu benutzen finde ich gut. Die Umsetzung ist eher "kreativ", da sie genug Raum für Fehler lässt. Ein paar Worte der Warnung was man besser nicht ausprobiert, hatten den Artikel deutlich verbessert.

    Ich versuche hier genau wie Helmut Tipps zu geben worauf man besser achtet und welche Fehler man nicht begehen sollte.

    Ich empfand diese Karte als ein hervorragendes Beispiel wie man einige Dinge besser nicht löst.

    Das heißt nicht, dass die Karte nicht ihren Zweck erfüllt, zumindest solange man sie so wie es sich der Autor gedacht hat benutzt und nicht zuviel experimentiert.

  • Zu Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.: Tatsächlich kann man Taster direkt an den Userport anschließen (gegen Masse), und LEDs gehen ebenso (gegen Masse).

    Alles, was der CIA Strom entnimmt (...oder es versucht), macht wenigstens nichts kaputt (auch wenn es evtl. nicht funktioniert).

    Andersherum darf man nichts anschließen, was die CIA als Stromsenke benutzen könnte (jedenfalls nicht ohne großzügigen Vorwiderstand).

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    2 Mal editiert, zuletzt von 1570 (31. Oktober 2024 um 20:19)

  • Tatsächlich kann man Taster direkt anschließen (gegen Masse), und LEDs gehen ebenso (gegen Masse).

    Alles, was der CIA Strom entnimmt (...oder es versucht), macht wenigstens nichts kaputt (auch wenn es evtl. nicht funktioniert).

    Andersherum darf man nichts anschließen, was die CIA als Stromsenke benutzen könnte (jedenfalls nicht ohne großzügigen Vorwiderstand).

    Es ging um die Karte mit dem Intel 8255, der bei offen Eingang einen random Pegel liefert, der braucht praktisch eine Pull-down und einen Pull-up zwischen denen umgeschaltet wird.

    Der 8255 liefert 2.5mA an jedem Ausgang etwas zu viel für eine 2mA LED und zu wenig für eine normale mit 20mA LED.

    Beim 8255 gelten diese 2.5mA sowohl als Source als auch als Drain.

    Für den CIA passt alles was du sagst.