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Warum hat sich Commodore so stark zurück gehalten. Da kam nur A520 rum, von anderen gab es Fluckerfixer und Grafikkarten. Man hätte auch verschiedene Denise Chips entwickeln können die die Daten unterschiedlich interpretieren. Für Spiele vielleicht ein echter 256 Farb Modus für Anwendungen ein 480p Modus
Micha
Ich behaupte mal Du kannst eine ECS Denise zwar mit einem OCS (512K) Agnus kombinieren aber die ECS Funktionen / Auflösungen werden nicht funktionieren.
Da aber beide Chip quasi immer gesockelt waren (Ausnahme A600, hier war auch keine Aufrüstung notwendig) wäre ein Austausch beider kein Problem ein OCS Amiga auf einen ECS Amiga aufzurüsten.
Es gab Prototypen für eine AGA Aufrüstung bei der ein OCS/ECS Amiga mit einem AGA Chipsatz aufgerüstet wurde.
Die Beschränkung auf 3x 4 Bits RGB dürfte aber bleiben, ist aber nicht so schlimm, wie es klingt, ein A2000 FlickerFixer in einem A4000 hat die gleichen Einschränkungen war mir aber sehr deutlich lieber als Interlacegeflimmer.
Ich weiß nicht wie die Vampire das macht und was eigentlich aus dem Amiga Video Port kommt wenn die Vampire im AGA Modus ist vielleicht kann das ja hier einer beantworten.
Geht es nur um Farben gebe ich dir recht wie die Indivision beweist langt hier der Austausch von Denise.
Ein DCTV oder eine Graffiti hätte auch von Commodore sehr leicht in Denise einbauen können es werden einfach zwei 4-Bit Plane Pixel zu einem 8-Bit Pixel zusammen gefasst (welcher durch einen Paletten-Chip aka RamDAC geht) das macht zwar noch keine Chunky Mode aber der Amiga braucht nur 4 Bitplanes bearbeiten was schneller geht als 8 Bitplanes.
Auch externe Flickerfixer gab es von vielen Firmen aber nicht von Commodore.
Commodore soll die HamE Erweiterung sogar vom Markt gekauft haben weil die AGA zu ähnlich war hat A1K Matze gesagt.
Der ECS Agnus 8372A kam schon sehr früh.
Denise hätte ja aus nem 4Bit Hires Bild ein flimmerfreies 2Bit Bild machen können, ist die gleiche Videobandbreite.
Dem Flickerfixer des 3000ers hätte man auch 24Bit Modis spendieren können wie bei Opal Vision.
Micha
Es ist richtig, das es die gleiche Videobandbreite in horizontaler Richtung ist, aber du brauchst insgesamt die vierfache, da auch die vertikale Richtung berücksichtigt werden muss.
Dem Flickerfixer hätte man nicht ohne weiteres irgend welche Modis spendieren können, da genau zwei Dinge konnte:
- Als Scandoubler arbeiten dazu wurden zwei Zeilen Puffer benutzt einen in denen gerade langsam eine Zeile geschrieben wurde und einen aus dem die zuletzt gespeicherte Zeile zweimal schnell ausgeben wurde. Danach wurden die beiden getauscht.
- Als Flickerfixer hier wird statt die Zeile 2x auszugeben jeweils die entsprechende Zeile des letzten Halbbildes ausgeben.
Man hätte allerdings den stream umbauen können und durch einen RamDAC leiten.
Und das scheint die OPALVision auch gemacht zu haben allerdings nur in 15kHz der Flickerfixer war optional!
Die Beschreibung ist extrem missverständlich Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. sie beschreibt was mit jeder Menge Erweiterungen möglich war.
Die OPALVision hat entweder genau wie DCTV der Graffiti gearbeitet also 2 Hires Pixel in einen Lores Pixel gepackt oder sie hat mehre Frames kombiniert um auf 24 Bit zu kommen.
So waren zwar auch Hires Interlace 24-Bit Bilder möglich aber quasi nur Standbilder bzw. mit einem 1/6 der Bildrate, also gut 4 Bilder pro Sekunde PAL und 6 NTSC.
Bei Lores noneinterlaced 24-Bit bedeutete das eine Halbierung der Amiga Framerate von 50 auf 25 Hz bzw. von 60 auf 30 Hz.
Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen das die Karte das konnte was sie verspricht, weil mit nur 1,5 MB hatte, damit ist kein Double Buffering möglich,
das bedeutet das die höchste Auflösung entweder ständig irgendwo Bewegungsartefakte hatte oder nur mit dem Scankonverter zusammen funktionieren konnte.
Auch war die maximal darstellbare Anzahl an Farben auf 442.368 aus einer Palette von 16,7M begrenzt, weil mehr Pixel gab es nicht.
Die Doku erklärt es die maximale Auflösung war wirklich nur für Standbilder für die der Mauszeiger ausgeschaltet wurde, der Framebuffer geladen und dann das Bild eingefroren wurde.
Wenn man die Maustaste gedrückt hat wurde der Mauszeiger wieder eingeblendet und die Auflösung bzw. Farbtiefe reduziert.